Ein Protokoll des Werdens

  • So aktueller Status.

    Substrat und WFH wurden geliefert. Alles in fein "gelöcherten" Tüten verpackt, bis jetzt scheint soweit alles in Ordnung.

    Allerdings habe ich gerade Angst, das es mir bis Tag X weggammelt.

    Vielleicht Tipps zur Lagerung? Sollte ich es ausbreiten und trocknen lassen?

    Habe ab nächsten Mittwoch ein paar Tage Urlaub beantragt und hoffe noch auf die Genehmigung.

    Dann könnte ich Springschwänze und Asseln, sowie die Gigas bestellen.

    Hoffe es kühlt etwas ab.

    Heute noch anständig Kork geshoppt. Ein paar kleinere Röhren und eine ziemlich große im Durchmesser (wird wahrscheinlich geteilt und als Stützwand benutzt). Teilweise auch mit Flechten :D

    Thermo- und Hygrometer, ganz einfache... Werde mir aber zusätzlich noch ein digitales mit Fühlern zulegen, dass ich immer mal wieder anders positionieren kann.

    Äste muss ich noch am Wochenende besorgen, hoffe ich finde das Richtige. Meine Augen werden auch nach Moos Ausschau halten.

    Hoffe ich finde welches, ansonsten habe ich ja meinen semi-guten Vorrat.

    Mit was wasche ich das Terrarium den erstmal aus? Essigwasser?

    Eine Sicherung steht auch noch im Raum... Hatte hier im Forum DEN Löffel und Drahtgebilde gesehen.

    Werde mal testen, Draht habe ich mehr als genug da.... *hust* da war mal ein vergessenes Kunstprojekt....

    PS: Das mit dem Moos, sollte nicht negativ rüberkommen, sondern eher als Tatsache, das Diplopoda eine andere Hauptnahrungsquelle haben. Perfekt wird es am Anfang wahrscheinlich eh nie laufen.... Aber daran will ich nicht denken^^

    Wünsche euch was^^

    Alles Gute!

    Pat

  • Mit was wasche ich das Terrarium den erstmal aus? Essigwasser?

    Ich hatte damals klares Wasser genommen. Eigentlich sollten bei einem neuen Terra ja maximal Produktionsrückstände vorhanden sein.

    Das Gebrauchte hatte ich richtig mit Spüliwasser gewaschen, dann gut mit klarem Wasser und vorsichtshalber auch mit Essigwasser und das dann gut ausgerieben. Das Terra war aber auch etwas unappetitlich gewesen.

    Ich glaube nicht, dass du Thermo- und Hygrometer brauchst. Maximal ein Thermometer im Zimmer, eventuell in der Nähe der Terras.

    Du wirst anfangs eh öfter die Finger im Substrat haben und merken, wie die Feuchte ist und eben auch, dass es im Substrat etwas wärmer ist als im Zimmer.

    Zu viele Werte verwirren nur. Richtig anfassen ist besser und mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür.

    Liebe Grüße

    Sabine

  • Ich glaube nicht, dass du Thermo- und Hygrometer brauchst. Maximal ein Thermometer im Zimmer, eventuell in der Nähe der Terras.

    Du wirst anfangs eh öfter die Finger im Substrat haben und merken, wie die Feuchte ist und eben auch, dass es im Substrat etwas wärmer ist als im Zimmer.

    Zu viele Werte verwirren nur. Richtig anfassen ist besser und mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür.

    Japp, verstehe ich durchaus.... Ist auch eher für die kälteren Tage gedacht, wegen z. B. Heizung. Lebe in einem nicht isolierten Altbau...

    Ehrlich gesagt, fällt mir da auch gerade kein anderes Argument ein :D :/

    Alles Gute!

    Pat

  • Die Beutel fangen leider schon das "Schwitzen" an.

    Dann machs doch raus.

    Ich bevorrate mich immer mit Substrat und Moos. Ich lasse es trocknen und lagere es in einem Karton.

    Wenn ich es brauche, mache ich das Substrat nass und das Moos weiche ich kurz in Wasser ein. Das Moos wird wieder schön grün und schmeckt offensichtlich auch.

    Liebe Grüße

    Sabine

  • Leeloo1 Die Beutel fangen leider schon das "Schwitzen" an.

    Wie Waldfee schon geschrieben hat, wenn der Beutel das Schwitzen anfängt einfach raus damit 😄

    Hab früher immer mein gesammeltes Substrat feucht gehalten da ich Schiss hatte dass die Tiere es, trotz erneuten befeuchten, nicht mehr futtern....oder es dann nicht mehr so nahrhaft ist.

    Seit zwei Jahren oder so lasse ich mein Substrat auch komplett austrocknen,dann befeuchten wenn du es brauchst und die Tiere futtern es wie gewohnt👍

    Macht sie ganze Lagerungsgeschichte einfacher👍 Und du kommst nicht in die Gefahr dass dir irgendwas unbemerkt zu Schimmel anfängt😁

    LG,

    Basti

  • So erstmal erledigt.... und ja es ist eine Menge Substrat......... .... .. ....

    Nicht so feucht, aber ich trockne es dennoch gerne.

    Hab gleich noch ein paar Gelbtafeln mit aufgestellt.

    Sollte ich das WFH auch trocknen?

    Edit: Also Terrarium ist ja 80x50x50cm, Bodenhöhe von 8cm auf 20-25cm steigend....

    Finde leider online nichts richtiges, aber wie viele Springschwänze (500ml Dose) und Asseln soll man da als Bodenpolizei einsetzen?

    Alles Gute!

    Pat

    Edited 2 times, last by Pape (August 24, 2023 at 8:45 PM).

  • Sollte ich das WFH auch trocknen?

    Sofern möglich trockne ich alles erst mal durch. Allerdings sammle ich viel im Wald und da möchte ich gerne die heimischen Bewohner raus haben. Wenn ich dann Substrat brauche, mische ich alles zusammen und befeuchte es. Das Befeuchten verteile ich auf mehrere Stunden und kontrolliere immer mal wieder durch Handprobe.

    Wenn ich WFH habe, von dem ein Teil noch arg hart ist, lasse ich es im Garten liegen bis es fertig ist. Dann knibbel ich es ab und trockne es.

    LG Beate

  • Guten Morgen,

    Edit: Also Terrarium ist ja 80x50x50cm, Bodenhöhe von 8cm auf 20-25cm steigend....

    Finde leider online nichts richtiges, aber wie viele Springschwänze (500ml Dose) und Asseln soll man da als Bodenpolizei einsetzen?

    Ich kann dir nur abraten, Asseln einzusetzen.

    Selbst weiße Asseln, Trichorhina tomentosa, sind bekannt Tausendfüßer zu fressen und sind mehr Nahrungskonkurrenten als Hilfe.

    Springschwänze genügen vollkommen.

    Ich würde zwei bis drei Ansätze einsetzen, sie werden sich auf die nötige Populationsgröße vermehren.

    Deine Artauswahl Archispirostreptus gigas ist nicht optimal für den Anfang, aber dazu steht genug im Forum.

    Mehr Gedanken zu deinem Projekt hab ich aktuell keine.

    Viel Glück!

    Dieses Projekt spannend zu beobachten und wird mir sicherlich bei einem ähnlichen Unterfangen als Referenz dienen.

    MfG

  • Ich kann dir nur abraten, Asseln einzusetzen.

    Selbst weiße Asseln, Trichorhina tomentosa, sind bekannt Tausendfüßer zu fressen und sind mehr Nahrungskonkurrenten als Hilfe.

    Also meinen Füßern geht es prächtig und ich habe in allen Terras weiße Asseln und heimische Asseln.

    Ich habe auch bei mehreren Arten Nachwuchs trotz jede Menge Asseln.

    Auch ist es mir neu dass weiße Asseln bekannt dafür sind Tausendfüßer zu fressen.

    Ob Asseln allerdings wirklich nötig sind wage ich auch zu bezweifeln, jedenfalls schaden sie auf jeden Fall nicht.

    Gruß Johnny

  • Guten Morgen,

    Ich kann dir nur abraten, Asseln einzusetzen.

    Selbst weiße Asseln, Trichorhina tomentosa, sind bekannt Tausendfüßer zu fressen und sind mehr Nahrungskonkurrenten als Hilfe.

    Springschwänze genügen vollkommen.

    Ich würde zwei bis drei Ansätze einsetzen, sie werden sich auf die nötige Populationsgröße vermehren.

    Das kann ich so nicht bestätigen.

    Habe seit Beginn der Diplopoden Haltung in jedem Terra weiße Asseln.

    Regelmäßiger, zahlreicher Nachwuchs bei (fast ) allen gehaltenen Arten spricht für mich nicht dafür dass die Asseln den Diplopoden gefährlich werden.

    Einzig eine Überpopulation könnte auftreten, was dazu führt dass das Substrat zu schnell vernichtet wird - diese lässt sich dann aber sehr schnell in den Griff bekommen.

    Da sich die Asseln schnell vermehren würde ich zu höchsten einer Dose raten, für eine Erhöhung der Population sorgen die Kleinen dann selbst innerhalb eines kurzen Zeitraums 😁

    Springschwänze habe ich mir nie speziell bestellt , die habe ich mir durchs Laub Sammeln mit in die Terras geholt 🙂

    LG,

    Basti

  • Das Thema, dass Asseln die Mitbewohner anfressen scheint es in der ganzen Terraristik zu geben?

    Allerdings stelle ich mir da die Frage...

    Wozu dient denn dann das Abwehrsekret? Doch mit Sicherheit auch gegen Asseln?

    BeetlebreederGermany Aber soweit ich weiß und auch häufiger gelesen habe, ist gerade gigas eine gute Art für den Anfang.

    Wobei ich mittlerweile gelernt habe, das die "Schwierigkeit" durchaus auch im eigenen ermessen liegt. (Selbstverständlich gibt es auch mehr als genug Ausnahmen)

    Was wäre denn für dich persönlich eine gute Einsteigerart? Reine Neugier....

    Werde mit zwei Ansätzen (1000ml Dose/2x 500ml) Springschwänzen starten, falls das so gemeint ist. Da Diplopoda selbst ja auch als Bodenpolizei fungieren.

    Wenn Isopoden nicht unbedingt notwendig sind, lass ich sie am Anfang auch gerne erstmal außen vor.

    Wollte und werde auch wahrscheinlich, mit dem Restsubstrat ein kleines Rollassel-Terrarium starten. Dann habe ich nen Zuchtansatz da und kann ggf. schnell handeln und einsetzen. Bitte nicht zu perfektionistisch verstehen.

    Edit: Anbei noch ein Danke an euch. Die Teilnahme eurerseits freut mich wahnsinnig. :love: :thumbup:

    Alles Gute!

    Pat