Posts by BeetlebreederGermany

    Hallo,

    OK - das habe ich aus seinen Schilderungen in diesem Video so nicht herausgehört. Wo sagt er das denn, das würde ich mir gerne noch einmal anhören ...

    Hier habe ich mal relativ wortgetreu seine Antwort auf die Frage, "what do you do with the waste that millipedes produce?" wiedergegeben:

    It's a lot of cleanings. I recently just emptied out probably 10 gallons of poo from 3 tubs and I have to clean out a lot more this weekend. I try to sift out the dirt and poop. I pull the millipedes, put them aside, toss the poo in a bag, toss the poo in the freezer for a view days and than I use that for the plants around my house. That's the best way I found. But eventually it hits to a point so I got a bunch of bags of poo in the storage. I'm gonna try to do a massive pasteurisation to make sure there is nothing to escape there like any millipedes that could conterminate the environment or anything like that or any eggs and then I probably use that for my garden.

    Darüber, wie häufig er so reinigt, sagt er hier doch nichts, oder?

    Versuche mal, regelmäßig 10 Gallonen aus 3 Zuchtboxen zu entfernen. Wir halten Tausendfüßer, nicht Rinder.

    Das sollte schon alles sagen. Von der allgemeinen Praxis die hier garantiert auch greift, mal völlig abgesehen.


    MfG

    Er sagt, er habe (letztlich) aus 3 Behältern ca. 10 Gallonen (knapp 40 L) Kot herausgeholt und er habe noch einige mehr zu säubern. Den Kot "schmeißt" er in eine Tüte und friert ihn für ein paar Tage ein, um ihn dann als Dünger für seine Pflanzen zu verwenden ...

    Wie ich ihn also verstehe, sammelt er regelmäßig Kot ab, sonst würde er ja das gesamte Substrat entfernen und nicht den Kot mühsam mit einer Schippe heraussammeln, oder habe ich ihn da missverstanden?

    Hallo,

    regelmäßig macht er das nicht, das sind „gelegentlich“ anfallende Maßnahmen, wenn die Boxen sehr voll sind und nurnoch wenig Substrat übrig ist. Dann werden die Tiere rausgenommen, Kot rausgesiebt und wieder frisches Substrat nachgefüllt. Bei nicht Geschlechtsreifen Tieren auch kein Problem - solange sich keine unterirdisch Häuten o.ä. Aber Kevin ist ja auch kein Anfänger, er weiß was er tut. ;)


    MfG

    Hallo,

    Köttel kann ich zudem auch nicht überall liegen lassen - auch Kevin sammelt die ja aus seinen Boxen, wie man dem Video entnehmen kann.

    das wäre mir neu! Außerdem, die Köttel kann man als Halter garnicht alle entfernen (es wird viel unterirdisch gefressen und gekotet) und schädigt das gesamte Unterfangen. Sie sind essenziell für die Jungtiere und einige Arten verpacken ihre Eier darin. Ich denke auch, dass das Problem darin liegt, dass das Substrat nicht anständig eingefahren ist. Flechtenäste schimmeln bei mir auch nach einer Woche in den Kugleboxen, die Belüftung dieser beläuft sich aber etwa auf Null.

    Lieber nur die halbe Menge der Äste reingeben, dann fressen die Füßer alles schnell und dafür hast du keinen Schimmel im Terrarium. Wirklich jeden Tag brauchen sie die Flechten nicht.


    MfG

    Ach ... das ist ja blöde für jemanden, wie mich, der FB gar nicht nutzt.

    Auf Flake-Soil.com habe ich schon geschaut. Aber da bekommt man keine kleinen Mengen, sondern erst ab 25 l. Da ich das Produkt aber nicht als Substrat anbieten möchte und nicht weiß, ob es überhaupt angenommen wird, sind mir 42,- € zu viel Geld.

    Ich hoffe, man kann bei der Wahl nicht allzu viel falsch machen, wenn man es "nur" im Futternapf anbietet und werde mich wohl versuchsweise für dieses Produkt entschieden:
    https://www.home-of-insects.com/p/flake-soil-1-liter

    Hallo,

    ich kann dir auch etwas FS schicken, dann weißt du, es ist von einem anständigen Verkäufer und nicht überteuert. ;)


    Viele Grüße

    Hallo,

    er hat keine Website. Nur ein Facebook.


    Personen, die die Zucht von Tausendfüßern nicht anstreben (von den sehr einfachen und häufigen mal abgesehen), sind mir persönlich sehr suspekt.

    Also habe ich das Aoutii-Eck leicht durcheinander gebracht und meine Ringelsöckchen-Würmlinge (Telodeinopus aoutii) vorsichtig aus dem Terra gefischt. Zuvor habe ich das zusammen mit den kleinen S. fischeri bestellte Assel- und Käfersubstrat verfeinert, indem ich WFH, Sand, Sepia und Heilerde untergemischt habe. Flechtenäste, Moose, Kork, Schüsseln und Wannen - wer kennt es nicht?! - standen überall herum und haben ein ziemliches Chaos im Zimmer veranstaltet.

    Hallo,

    ich hoffe ich habe das nicht weiter oben überlesen, was für ein „Käfersubstrat“ hast du bestellt?


    MfG

    Hast du, BeetlebreederGermanyvielleicht eine gute Bezugsquelle? Es gibt bei diesem Produkt ja durchaus Qualitätsunterschiede - man muss eines wählen, welches tatsächlich "zu Ende fermentiert" und - wie du ja auch schon angesprochen hast - eines, welches auf die Bedürfnisse der Füßer ausgerichtet ist (Vielleicht hast du das schon einmal irgendwo erwähnt, aber ich möchte jetzt nicht lange danach suchen ...).

    Hallo,

    ich verwende aktuell das FlakeSoil eines französischen Kollegen, „Dokkaebi“.

    Es wird bei mir von sämtlichen Glomeriden sowie Ommatoiulus spec. angenommen.

    Davor habe ich das FlakeSoil von InsektenSchmiede verwendet, was ein ganz anderes Produkt war. Das FS wurde teilweise nicht von allen Arten gefressen, war auch nicht ganz so dunkel, eher Schokobraun. Es wurde aber auch als allrounder Käfersubstrat verwendet, somit ist eine extrem fortgeschrittene Fermentierung des FS nicht gewünscht gewesen.

    Das FlakeSoil von FlakeSoil.com habe ich nicht ausgiebig getestet.

    InsektenSchmiede gibt es aber nicht mehr.

    Diese zwei(drei) FlakeSoils sind sehr unterschiedlich, das FS von InsektenSchmiede ähnelt eher dem von FlakeSoil.com, in Konsistenz und Holzprofil und auch dem, was der Privatmann herstellt.

    Dieser Vergleich ist schon etwas her, die aktuelle Form des FlakeSoil.com FS ist mir nicht bekannt, die Rezeptur wird aber noch recht ähnlich sein.

    Dagegen hat das FS von Dokkaebi ein anderes Holzprofil, die verwendeten Spähne sind anders. Es entspricht optisch eher einem asiatischen FlakeSoil, wenn man Bilder dessen als Referenz wertet. Es ist recht dunkelbraun und vielleicht etwas länger fermentiert als die anderen zwei Sorten, da Dokkaebi hauptsächlich Asseln und Tausendfüßer, nur wenige Käfer, unterhält, ist das FS wahrscheinlich eben mehr auf die Bedürfnisse der ersteren zwei abgestimmt (Asseln nehmen FlakeSoil ebenfalls gut an).


    MfG

    Guten Abend,

    ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mich insbesonders zum älteren dieser Threads mich hier bereits geäußert habe und was ich von diesem halte.

    Neue, aktuelle Erfahrungen sprechen ganz klar für FlakeSoil. FlakeSoil bzw. BlackSoil sind zudem keine statischen Substrate, sondern werden je nach Hersteller und dessen Rezeptur stehts verbessert und verändert. Ein FlakeSoil für viele Hirschkäfer (Prosopocoilus, Dorcus) ist anders als das FS für Tausendfüßer, um mal ein Beispiel heranzuziehen.


    MfG

    Den Tieren geht es damit sehr gut. Tausendfüßer verfetten nicht.

    Niemand lässt im Wald besonders feines, nach Pilzen duftendes WFH liegen aus der Sorge, dass es von (zu)guter Qualität ist. Wir möchten den Tieren das Beste bieten. Logisch. Selbiges gilt für FlakeSoil/BlackSoil. Damit bietet man den Tausendfüßern das Beste.

    Dass die Tiere auf FS schneller wachsen und größer werden ist für mich ein Zeichen, dass es ihnen „besser bekommt“, sie davon besser ernährt werden und ein schnelleres Wachstum ermöglicht.
    Ich habe noch nichts davon gehört, dass sie deswegen schneller versterben bzw. kürzer leben.

    Die Annahme, dass Tausendfüßer im Habitat ebenfalls nicht im „Überfluss“ leben, ist so eine Sache. Jede Art ist optimal an ihren Lebensraum und dessen Futterangebot angepasst. Natürlich ist ein Waldboden nicht mit morschem Holz zugekleistert, aber dort wo hochwertige Nahrung zu finden ist, halten sich die Tausendfüßer auch auf. Es ist für den Art-/Populationserhalt nicht nötig, dass ein gesamtes Areal voller Futter ist. Aber das heißt nicht, dass es schlechter für die Tiere ist, wenn dem so ist.
    Wenn eine Futterstelle aufgebraucht ist, geht es zur nächsten Futterstelle. Ob das nur zwei Meter oder zwanzig Meter sind, hängt sehr von der Art über die wir sprechen und ihrem Habitat ab.


    Die Kritik von FlakeSoil/BlackSoil zur Füßerhaltung stammt hauptsächlich von denen, die es nicht verwenden. Mal so in den Raum gestellt. 😉


    MfG

    Ist das deine Vermutung oder weißt du sicher, dass die für die Ernährung so wichtigen Mikroorganismen/Bakterien bei dieser Maßnahme nicht mit weggeschwemmt oder abgetötet werden, sodass sie letztlich gar nicht mehr in relevanter Menge für die Füßer auf dem Moos vorhanden sind?

    Hallo,

    eine Vermutung. Aber hier geht es mMn. nicht um irgendwelche speziellen, super besonderen Bakterien. Sondern um die natürlicherweise allgegenwärtigen Mikroorganismen, die irgendwelche Organischen Substanzen verdauen. Wahrscheinlich sehr ähnlich zu dem, was bei Tausendfüßern im Darm wohnt. Moospolster im Wald stehen fast das halbe Jahr bedingt durch natürlichen Niederschlag sowieso „im Wasser“ und trocknen für lange Zeiträume garnicht ab. Bei Flechten aus Baumgeäst sieht das anders aus, aber da keine Probleme mit der Wässerungsmethode auftreten, sehe ich hier für die Standardarten sowieso keinen Sinn, das noch tausendmal zu hinterfragen.

    Flake-Soil soll laut Kevis Meinung ein unschlagbar gutes Futter für Füßer sein (wir hatten das Thema diverse Male im Forum) und es gibt User hier, die gute bis sehr Erfolge damit verzeichnen.

    Kann man Flake-Soil, wenn man es aus den verschiedenen Gründen nicht als Komplett-Substrat verwenden möchte, auch als Futter anbieten - so z. B. in einem Futterteller an der Futterstelle bereitlegen oder macht das keinen Sinn?

    FlakeSoil/BlackSoil ist das ideale Substrat, das ist korrekt. Ja, man kann es als Zusatzfutter reichen - aber die Vorteile davon werden sich in Grenzen halten.


    MfG

    Vielleicht erinnern sich einige, dass ich zu Anfang meines eigenen Füßer-Threads mal fragte, ob das Anbieten von Heilerde eine gute Idee sei? Hier wird angesprochen, Ton - und sandhaltiges Substrat für einige Arten (Orthoporus) hilfreich für ein gutes Häutungsresultat sei, wenn ich Kevin richtig verstanden habe (die Tonqualität ist teilweise leider schlecht ...).

    Orthoporus stammen aus den Wüsten in Arizona/Texas, dort ist der Boden entsprechend lehmig-sandig, quasi ohne Humus. Dass Lehm/Sand bei einigen Afrikanischen Arten ein guter Zusatz sind, konnte ich hier im Forum ebenfalls schon lesen, aber nie Details. Das waren auch alles sehr alte Beiträge

    Frage: Er sagt, er sammelt Moos selbst und um Würmer und andere "ungewollten Lebewesen" daraus zu entfernen, wässert er es für ein paar Tage. Was passiert dann aber mit den von ihm erwähnten wichtigen Bakterien - sterben die nicht?

    Selbiges gilt doch auch, in Bezug auf das trockene Lagern von Flechtenästen und Moosen - Bakterien sind häufig sehr empfindlich, was Veränderungen anbelangt und sterben sehr schnell ab. Hat das "Vorbehandeln" dieser Nahrungsquellen nicht praktisch immer zur Folge, dass die von den Füßern benötigten Bakterien keinen "nährwertlichen" Nutzen für sie mehr haben?

    Das Wässern tötet Makroorganismen ab, aber es entwertet die Moose oder Flechten scheinbar nicht. Ich stecke die völlig unbehandelt zu meinen Kuglern, nur Schnecken o.ä. sammele ich von ihnen herunter.

    Rand-Info: A. Gigas sind sehr proteinhungrig: Das Exoskelett ist aus Protein aufgebaut und nicht aus Calcium. Sie beißen auch schon mal in die Hand, können aber keinen "Schaden" anrichten.

    Hintergrund: Chitin ist ein Protein, entsprechend brauchen sie Proteine um ihr Exoskelett aufzubauen. Allerdings besitzen Tausendfüßer, wie in Shuras Buch sichtbar ist, eine Kalkschicht in ihrem Panzer.

    Ich persönlich sehe das hier anders als Kevin, ich denke schon, dass die zugabe von Calcium hilfreich ist. Doch ist auch wichtig zu erwähnen, dass die typischen Bodengründe tropischer Wälder keinen Kalk beinhalten - abgesehen von bsp. den Bodenschichten in Wäldern (Thailand, Vietnam,…) auf Karstuntergründen. Ich wüsste dies aber nicht für afrikanische Arten.

    Ich sehe viel trockenes Laub auf dem Substrat (es gibt wohl Arten, die benötigen für die erfolgreiche Zucht genau das, wie ich erst gestern las).

    Einige afrikanische Arten möchten das, dies ist auch eine der „Trigger“ für die Vermehrung, da gewisse Baumarten ihre Blätter periodisch abwerfen.

    Ich glaube Spirostreptida sp. 8 gehört zu diesen Arten dazu. Baumfarn


    MfG

    Der Polyped bietet sie derzeit auch an, jedoch unter dieser Bezeichnung:

    (False rainbow millipede) Litostrophus segregatus

    Ist das dieselbe Art, bzw. ein Synonym? Wenn man unter dieser Bezeichnung googelt, erscheinen jedenfalls die Bilder vom dollfusi.

    Das ist eine andere Art. Es gibt in der Region in/um Thailand sehr viele verschiedene Tausendfüßer, aus der Litostrophus-Apotochetus-Tonkinbolus Gruppe, sich äußerlich sehr ähnlich sehen und die Bestimmung ist teils nicht wirklich möglich, da auch unbestimmte Arten noch dort aufzufinden sind. Somit würde ich diese Bestimmung nicht in Stein gemeißelt ansehen. Das ist eine Gruppe, die wissenschaftlich bearbeitet wird.

    Tausendfüßerbestimmung ist für den normalen Hobbyist zuviel.

    -
    Dass A. dollfusi übrigens anfällig gegenüber Temperaturschwankungen ist und hohe Feuchtigkeit bevorzugt, ist schon länger bekannt. Ebenso lassen sie sich auch nachzüchten.


    MfG

    Hallo,

    natürlich ist das bekannt.

    Für Archispirostreptus gigas verweise ich auf den Zuchtbericht von Kevin Nasser/BoogieDownBugs, einfach auf Facebook oder seiner Website suchen.

    Für Ophistreptus ist bekannt, dass sie hohe Temperaturen wollen, 28-32 Grad, wenn ich mich richtig erinnere.

    Ähnlich für Sp. 8, mit simulierter Regen-/Trockenzeit ähnlich zu gigas, falls ich mich richtig erinnere. Genauere Informationen kann ich ggf. später liefern.

    MfG

    Hallo,

    es gibt Arten wie Spirostreptida sp. 8, Archispirostreptus gigas und Ophistretus guineensis (oder andere) die bei Standard Bedingungen (konstante 22-24Grad und mittlere Feuchtigkeit) keinen Nachwuchs produzieren, da ihre Vermehrung natürlicherweise an klimatische Veränderungen angepasst ist.
    Da die meisten Halter dieser Arten das aber nicht Wissen oder es ihnen egal ist, gibt es von diesen Arten kaum Nachzuchten, sondern fast nur Wildfänge zu kaufen, die von ihren Käufern totgepflegt werden.


    Archispirostreptus gigas wird dabei häufiger nachgezogen als die S. sp. 8 oder O. guineensis.

    MfG

    Schade, ich hoffe, du findest die Ursache.

    Fressen die Würmer die Eier oder Larven? Oder machen sie das Substrat kaputt?

    Das freut mich.

    Überhaupt sehr schöne Bilder und Tiere. Danke.

    Hallo Waldfee,

    Würmer sind direkte Nahrungskonkurrenten. Sie fressen das Laub und das Holz, dass ich den Kuglern bereitstelle. Wie Trauermücken.

    Schöne Bilder. Vor allem, die Kugler mit dem Orange - sorry, hier kenn ich mich gar nicht aus, also kein Plan wer wie heißt - gefallen mir richtig gut.

    LG Beate

    Hallo Beate,

    der Kugler mit den breiten, Orangenen Segmenträndern ist Glomeris annulata - nach Hoess trägt diese Art den Trivalnamen „Geringelter Saftkugler“.

    Danke für die Komplimente. Die Kugler sind garnicht so einfach.

    MfG

    Guten Tag,

    passend zu Ostern darf ich ein erneutes Kugler-Update geben.

    Die Hyleoglomeris sp. Vietnam F1 Jungtiere letzten Jahres werden stetig größer und bilden ihre Adultfärbung aus. Die wildgesammelten Elterntiere besitze ich nun auch ein Jahr… die Truppe, die in der neuen 22ltr Box platzgenommen hat, hat wohl auch „Frühlingsgefühle“ entwickelt. Zwar habe ich die ersten Eier schon kurz nach Besatz der Zuchtbox gefunden, doch konnte ich vorgestern beim säubern der Box über 20 Eier und Jungtiere entdecken. Hier ein paar, die ein Stück weißfaules Eichenholz genießen.

    Aufgrund einer Wurminvasion (wie man merkt, meine Hauptgegner) habe ich die Rhopalomeris cf. carnifex, wovon nurnoch 5 leben, Zusammen mit 4 Babies, in eine kleine Übergangsbox gesetzt. Sie sitzen dort auf FlakeSoil - welches sie übrigens sehr gerne fressen.;)

    Meinen Glomeris hexasticha scheint es trotz neuer Box nicht besonders gut zu gehen, es sind weitere Tiere verstorben. Ich muss das weiter beobachten.

    Ich hänge noch ein paar weitere Bilder an. Glomeris marginata, Glomeris annulata, Loboglomeris pyreniaca.


    MfG

    du sagst, dass die Angabe von "Polyped" also nicht zutrifft? Wie gesagt, das ist alles doch sehr irreführend. Man sollte sich doch eigentlich darauf verlassen dürfen, dass ein "Experte", wie P.G weiß, welche Tiere er verkauft.

    Könntest du evtl. etwas genauer erklären, was du damit meinst, wenn du sagst, dass er "das falsch von dir übernommen hat"? Wie kommt es zu dem Missverständnis, bzw. der daraus folgenden falschen Bezeichnung?

    Nein, die Aussage ist bullshit. Ich habe einen Facebook Post geschrieben, der das genannte erklärt samt Link zu Thomas Wesener‘s Beitrag. Polyped hat ihn gesehen und wohl falsch verstanden und das seitdem in seiner Liste drin.


    Was du zu fischeri im Kopf hast, stimmt.


    MfG

    Hier las ich das:

    Keine Ahnung, ob diese Aussage stimmt. Aber ThomasW bestätigt das ja offensichtlich. Somit stell ich mir also die Frage: Welche Art ist dann S. fischeri, wie sieht dieser Füßer aus und welche Art ist das mit den roten Beinen? :/

    Die Aussage von Polyped ist falsch. Das hat er falsch von mir übernommen.

    Thomas bestätigt das auch nicht. Die Tiere die unter „Spiropoeus fischeri redleg“/„Mardonius sp. Red Leg“ laufen, das sind Treptogonostreptus intricatus. Das hat er bestimmt. Spiropoeus fischeri ist eine andere Art. Unteranderem an ihren dunklen Beinen erkennbar.

    Hallo,

    bei den roten Tausendfüßern handelt es sich teilweise wahrscheinlich um Trigoniulus corallinus, einer in ganz Südostasien häufigen und sehr leicht nachzuzüchtenden Art.

    Die Artbestimmung der größeren Arten halte ich für wenig machbar, die Gattung Thyropyges scheint mir aber plausibel.


    Es gibt zu manchen afrikanischen Arten viele Freilandbeobachtungen, zum Beispiel Archispirostreptus gigas. Weil sie eben auch in Gegenden vorkommen, die für Touristen interessant sind. Ggf. Reiseblogs durchlesen.