Meine Erfahrung ist, dass sich bei einer Häutung bei Berührung die Beinchen bewegen. Passiert da garnichts, sind sie tot.
Posts by Leeloo1
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Wenn sich die Beinchen gar nicht bewegen, wird das Tier tot sein. Leider.
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Was hier sehr gerne gefressen wird, sind Algen aus meinen Wasserflohbottichen aufm Balkon. Die streife ich gelegentlich ab, trockne sie zum Lagern und dann kommen sie aufgeweicht wieder ins Terra:
Ich wechsle hier auch alle paar Wochen die Zweige aus, die meist mit Algen, Moos und Flechten belegt sind. Das mögen sie lieber als irgendwelches Gemüse, was ich nur sehr selten füttere.
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Hey,
Moos scheint mir viel zu wenig zu sein. Ich hab mir im Sommer einen ordentlichen Vorrat geholt und getrocknet, damits über den Winter reicht. Da würde ich noch welches suchen. Evtl. in Nähe der Heizung trocknen und dann lagern. Bei Bedarf holst dir was raus, wässerst es und legst es rein. Praktisch wie mit den Blättern, die man übrigens auch kaufen kann.
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Hey,
ich hab letztes Jahr ca. 250 Nachwuchs-C. splendidus verkauft. Und dieses Jahr werden es wohl wieder so viele😉.
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So sehr viele kommen da nicht.
Sag das nicht😊:
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Ja, die Ardentiella spec. "Tricolor" (ehemals Merulanella) muss man wohl einzeln halten, wenn man Nachwuchs möchte.
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Und die letzten für heute:
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Bin da auch bei Wolllaus.
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Wie erwartet, haben sie erst das Terra erkundet und nun sind sie im Boden verschwunden. Es zeigt sich nur gelegentlich mal einer und dann nicht zu 100 %. Die schlagen sich die Bäuche im Substrat voll. Bis es dann dort wieder weniger Futter gibt und sie oben weiterfressen.
Es wundert mich also nicht, wenn Tausendfüßer in neu eingerichteten Terrarien erst mal nicht zu sehen sind.
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Also ... mich frustriert das alles mehr und mehr. Ich bekomme den Eindruck, dass man sich in diesem Hobby bei vielen Tieren gar nicht sicher sein kann, welche Art man tatsächlich pflegt.
Schwierig vor allen Dingen dann, wenn man Nachwuchs möchte.
Hier mal die ersten Fotos meines "neuen" Heims für die Tausendfüßer:
Von vorne ist die Trennscheibe nicht zu erkennen. Den A. dollfusi scheint es zu verwirren, dass es dort nicht weitergeht
. Ich werde sie weiterhin A. dollfusi nennen, weil ich sie als solche gekauft habe, auch wenn es sich um eine andere Art handeln sollte. In der Beschreibung auf Insektenliebe steht, dass diese Art überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv ist. Kann ich so nicht bestätigen. Die adulten Tiere sind bei mir auch tagaktiv und viel unterwegs. Und einfach wunderschön.Paarungen zwischen den zwei verbliebenen Tieren finden statt. Auch die X. carnifex haben sich nach Wiedereinzug gepaart. Scheint wohl nicht ungewöhnlich zu sein, dass es in neu eingerichteten Terras gleich zur Sache geht.
Ich habe gestern noch alte Äste, die ich entsorgen wollte, nach kleinsten Tausendfüßern abgesucht. Man glaubt gar nicht, wie viele sich davon tief im Holz verkrochen haben. Ich musste die Äste vorsichtig aufbrechen, um die Höhlen freizulegen, denn nicht alle der Kleinen waren von außen zu sehen. Deshalb hier der Hinweis: Solltet ihr Wert auf den Nachwuchs legen, bitte die alten Äste nicht einfach entsorgen, sondern mit einer hellen Taschenlampe in die Löcher schauen, ob sich dort noch Tiere befinden. Gilt natürlich auch für altes Substrat. Hier durchsuche ich einige Male in Zeitabständen und finde doch immer noch welche, weil erstens übersehen oder zweitens noch was geschlüpft ist.
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ist der Tausendfüßer auf dem vorletzten Bild schon adult?
Das ist meiner Meinung nach kein dollfusi. Viel zu lange Beine und zu schmaler Körper…Tatsächlich waren zwei von ihnen länger, der Dritte kürzer und dicker. Farblich sahen sie gleich aus. Jetzt sind es aber nur noch 2. Ein Tier hab ich gestern mehr als tot aus dem Terra geholt (das kürzere). War ich doch schon sehr traurig drüber. Vielleicht erklärt das auch die aggessiven Paarungsversuche bei allem, was nicht rechtzeitig aufm Ast ist. Wenn das Weibchen gestorben ist, bleiben halt nur die anderen Arten. Das ist echt übel, hab beide Arten (A. dollfusi und X. carnifex) zusammen in einer größeren Box zwischengehältert. Die X. carnifex musste ich dann rausnehmen, weil ständig im Klammergriff der A. dollfusi. Das sind schon echt kräftige Tiere.
Ich liebe beide Tausendfüßerarten, deshalb der radikale Schritt.
Ich hoffe, Leeloo nimmt es mir nicht übel, dass ich mich dieses Themas so "eifrig" annehme
Natürlich nicht
.Soweit ich mich erinnere, hat sie ihre dollfusi von dieser Quelle:
Genau. Dort habe ich sie her. Letztendlich ist es mir aber egal, ob es nun genau diese Art ist, hübsch sind sie allemal.
Wie erwartet, war das eine sehr zeitaufwändige Aktion gestern. Das Substrat war meist gut feucht. An den trockensten Stellen hatte sich der C. splendidus-Nachwuchs verkrümelt, wovon es immer noch sehr viele gibt. Die C. splendidus möchte ich aber nicht behalten, vermehren sich einfach zu stark. Von den X. carnifex gabs leider nur 3 Jungtiere. Vielleicht wirds mehr, wenn sie jetzt ihren eigenen Bereich haben. Die kleinsten C. splendidus kommen zu den A. dollfusi. Die größeren Tiere bis zur Abgabe zu den X. c., da auch bei ihnen die Gefahr besteht, von den A. d. angegangen zu werden.
So meine Gedanken dazu.
Die Korkeichenrinde an der Rückwand werde ich nicht wieder ins Terra geben. Da sie nicht flächig anliegt, nimmt sie zuviel Platz weg, und ich müsste sie zersägen. Ich hab noch kleinere Stücke da, die ich dann auf das Substrat stelle. Korkeiche wird von den kleinen Tausendfüßern gerne aufgesucht. Ich schätze, dass ich da die nächsten Tage noch mal versuchen muss, übersehene Tiere "rauszupulen". Die fressen sich da nämlich richtige Gänge rein. Es ist echt erstaunlich, wie viel sich da über die Monate in so einem Terra alles ansammelt. Ich hab hier Boxen über Boxen zu stehen, nur voller Substrat und Ästen. Kann ich alles gar nicht lagern, auch wenn ich gerne, die übersehenen Nachzuchten oder die, die noch schlüpfen, behalten wollte.
Da sich in den untersten Schichten des Substrates keine Tiere aufgehalten haben, werde ich dieses Substrat nicht einlagern. Auch werde ich nicht mehr so hoch aufschichten. In dem Bemühen, den Tieren genug Platz zum Häuten zu geben, war das Substrat an der Rückwand stellenweise 20 cm hoch. Braucht kein Mensch bzw. nicht meine Tausendfüßer.
So, ich bin gespannt, ob mein Mann heute das überzählige verschmierte Silikon vom Plexiglas schaben kann. Aufgrund der Tiefe des Terras war es nicht so einfach, sauber zu arbeiten. Wenn er sein ok gibt, wird das neue Substrat eingefüllt. An der Rückwand und unten am Boden hält die Platte jetzt fest. Da kommt keine Assel durch
. Die werden übrigens auf beide Ariale verteilt. Ich bin froh, dass sie sich hauptsächlich auf dem Substrat befanden, ich konnte sie gut mit einem Plastikröhrchen einsammeln. Oben und vorne an der Doppeltür werden wir, wie schon erwähnt Filterschwamm einklemmen. Und dann können meine Tierchen wieder einziehen. -
Hallöle,
ich habe mich entschlossen, das Terra zu "teilen". Die A. dollfusi lassen bezüglich Fremd-Paarungsversuche nicht locker. Da sie doch etwas kräftiger gebaut sind, ist so ein Klammergriff für die kleineren X. carnivex oder die C. splendidus sicher nicht angenehm. Jedenfalls erzeugt das in mir jedes Mal ein ungutes Gefühl. Ob das nun berechtigt ist oder nicht. Das Terra wäre dann jeweils 30 cm breit, 43 tief und 43 hoch. Die noch nachwachsenden C. splendidus gebe ich bei passender Größe so nach und nach ab, so dass nur noch die 3 A. dollfusi (wahrscheinlich 2 Männchen und 1 Weibchen) und die zierlicheren 5 X. carnifex nebst Nachwuchs beider Arten im Terra leben würden. Ein zweites Terra kann ich jedenfalls definitiv nicht stellen.
Das Absammeln der Tiere (hauptsächlich der Asseln) wird ne aufwändige Aktion. Auch das Entfernen des Substrates birgt so seine Tücken, denn dort werden sich Jung-Tausis befinden. War bis jetzt immer so. Und die Äste erst. Asseln kann man dort recht leicht abklopfen. Aber kleine Tausendfüßer, die sich unter der Rinde verstecken, sind schwer dort rauszubekommen.
Wahrscheinlich werde ich diese Äste mit in die Substratbox legen, in der sich dann das durchsuchte alte Substrat befindet. Es kommen immer wieder Jungtausis zum Vorschein, die ich übersehen hatte oder es schlüpfen nachträglich welche.
Neues Substrat wurde schon im Sommer im Wald gesammelt, sterilisiert und mit Terra-Substrat angeimpft.
Während ich mit dem "Durchsieben" des alten Substrats beschäftigt bin, wird mein Mann die gekaufte Plexiglasplatte mit Silikon einkleben. Ich hoffe, dass es so gut klappt, dass keine Dichtungen erforderlich sind. Das sehen wir dann erst, wenn das Terra leer ist. Sollte es doch notwendig sein, haben wir hier Filtermatten aus der Aquaristik, die wir einpassen könnten. Die Asseln dürfen von der einen zur anderen Seite wechseln. Muss halt nur dicht genug für die adulten Tausendfüßer sein. Die ganze Aktion dürfte 2 - 3 Tage in Anspruch nehmen. In der Zwischenzeit müssen die Tiere mit einer Box vorliebnehmen.
Diese Fotos sind dann erst mal die letzten aus einer gemeinsamen Zeit:
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Danke. Ich weiß aber nicht, ob die reichen. Habs aber mal gespeichert.
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Darum würde ich da kein Risiko eingehen wollen.
Vorschläge für anderes Material, welches nicht angefressen wird? Problem ist, dass die Plexiglas-Platte durch das Silikon im Terra-Boden nicht bündig abschließt. Asseln können von mir aus durch Lücken krabbeln, aber eben nicht die großen Tausendfüßer.
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Hey Leute,
ich möchte mein 60er Terra in der Mitte teilen, um die Xenobolus carnifex und Atopochetus dollfusi getrennt zu halten. Dazu wird eine Plexiglas-Platte mittig mit Silikon eingeklebt, muss allerdings (so gedacht) mit Filterschwammstreifen hinten, vorne und evtl. oben abgedichtet werden. Nun meine Frage: Fressen sich Tausendfüßer durch Filterschwamm? Wenn ja, kann er ihnen schaden? Der Filterschwamm ist für die Aquaristik, wir haben da noch einiges übrig und dachten, dass er sich gut eignen würde.
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Kannst du oder Kordel mal Bilder zeigen von ganz kleinen Merulanella? Bevor sie Farbe bekommen?