Posts by JohnnyG

    Das erinnert mich an folgenden Fall:

    solaris195
    May 14, 2020 at 9:21 AM


    Da war der hauptverdacht dass es sich bei solch deformierten Tieren um einen Gen-Defekt handeln könnte, das gezeigte Tier sah aber nochmal eine Spur "schlimmer" aus als bei dir.


    Ich hatte solche Fälle ein paar wenige Male bei meinen S.caudulanus Jungtieren und die betroffenen Tiere sind alle vorzeitig gestorben, bzw. manchmal ist diese Körperform erst am toten Tier aufgefallen...

    Aber: sind das tatsächlich Spiropoeus fischeri oder doch Treptogonostreptus intricatus ... oder was?

    Noch bevor ich beim Lesen deines Posts bei dieser Frage angekommen bin hab ich mir schon gedacht dass die verdammt ähnlich wie meine A.gigas aussehen.

    Gerade das Bild wo man den Kopf und die Furchen vom Kopfschild von der Seite sieht bestätigen meinen Verdacht.

    Auch die rotbraunen Beine und Antennen sind ein deutlicher Hinweis auf A.gigas

    Und das macht den Tausis nichts? Falls sie mal aus Versehen dran knabbern sollten?

    Da vertraue ich auf den natürlichen Instinkt der Tiere nichts zu fressen was giftig für sie ist.

    Meine S.Servatius lieben ja auch Robinienrinde zu fressen, die ja bekanntlich auch giftig ist.

    Daher nehme ich mal an die Tiere wissen schon was sie fressen können und was nicht;)

    Guten Abend an alle,

    Als ich heute von der Arbeit nach Hause kam konnte ich zum ersten Mal eine Paarungbei meinen S.fischeri sehen

    Sonst wurden die Weibchen immer maximal "bekrabbelt" und sind manchmal sogar vor dem Männchen geflohen, aber nicht heute:)

    Auch bei den letzten 3 verbliebenen D.macracanthus Elterntieren ist der Lack noch nicht ab;)


    Außerdem hab ich gestern Abend ein paar Terras umgestellt sodass jetzt alle Terras in der Zimmerecke stehen


    Dem Terra der Centrobolus hab ich noch mal etwas Makeup verpasst, sprich neue Kletteräste und eine Efeupflanze aus dem Garten...

    Beim Äste eingraben habe ich übrigens einige ganz kleine Jungtiere gesehen...:)

    ....Leider nicht dran gedacht Bilder zu machen...X/


    Einen schönen Abend euch noch:S

    Dann stellt sich mir aber immer die Frage: ist es denn auch gut oder "artgerecht", die Tiere in einer so hohen Stückzahl im Terra zu halten - wie hoch ist denn die Populationsdichte im natürlichen Habitat? Irgendwie drängt sich mir immer bei den allermeisten Bildern, die ich sehe, der Eindruck eines doch recht argen Überbesatzes auf ...

    Hierzu möchte ich nur kurz unser aller geliebtes Wikipedia zitieren:


    "In südafrikanischen Savannen wurden Siedlungsdichten von, nicht bis zur Art bestimmten, Tieren der Ordnung Spirostreptida mit ähnlichem Körperbau und Lebensweise von einem bis zu 35 Individuen pro Quadratmeter angegeben, die großen Arten wie Archispirostreptus gigas erreichen aber nur etwa 0,015 Individuen pro Quadratmeter"

    Quelle: Klick

    Natürlich weiß ich nicht ob diese Infos 100%ig verlässlich sind aber das scheint mir durchaus realistisch

    Ich würde dann mal weitermachen,

    Ich komme aus dem Herzen des Ruhrgebietes, aus Mülheim an der Ruhr und mein Sammelgebiet ist im Duisburger Wald.

    Typischer mitteleuropäischen Mischwald mit weitflächigen Rotbuchenbestand. Zwischendrin gibt's immer wieder mal Eichen, Kiefern, Fichten und Birken.

    An manchen Stellen auch viel Robinie.


    So siehts hier fast überall aus,


    Die Humusschicht, bzw. Die Schicht mit dem schön zerfallendem Laub ist sehr dünn, daher muss ich für ein Terrarium oftmals etwa 3 Quadratmeter Fläche absammeln um die entsprechende Substratmenge zu bekommen.

    Hier war es mal etwas mehr:

    Ab und zu liegen hier mitten im Wald komplett zerfallende Baumstämme, die hervorragend sind um weißfaules Holz und Moospolster zu sammeln.


    Bei folgendem Bild freut sich doch jeder Diplopodenhalter: Komplett weiches Weißfaules Holz wo sogar noch Pilze dran wachsen:)

    Moin zusammen,


    Ich bin in letzter Zeit irgendwie sehr fotografier-faul geworden, nervt mich gerade selber weil ich doch einiges zu zeigen hätte....


    Und zwar war ich wieder mal in meinem Hobby Keller zugange und hab ein 50x35x35cm Aquarium zu einem Hochterrarium umgebaut.

    Auch diesmal mit schön hoher Steghöhe für genug Substrat :)

    Hier sind jetzt meine T.aoutii und meine zwei verbliebenen A.gigas eingezogen.

    Ich versuche gerade alle Arten bei denen ich vermehrungsfähige Tiere habe einzeln zu halten,einfach um einen besseren Überblick zu haben.

    Wie gesagt, ich bin fotografierfaul geworden, deswegen gibt's jetzt nur Bilder vom Endprodukt.


    Bei meinen S.Servatius bin ich fast umgefallen als ich das letzte mal das Substrat kontrollieren wollte.

    Es wimmelt nur so von Jungtierenin allen möglichen Größen.

    Und Eier finde ich auch immer wieder


    Hier hab ich es hinbekommen 4 Jungtiere unterschiedlicher Größen nebeneinander zu legen :)


    Ich hab keine Ahnung wie viele es insgesamt sind.

    Wenn die Jungtierdichte im kompletten Substrat ähnlich ist dürften das mehrere hundert sein.

    Von 3 Weibchen8|

    Also wenn ihr in zwei oder drei Jahren Interesse an S.Servatius habt.....

    ....Ich hätte da ein paar....;)

    Ich behaupte jetzt einfach mal dass Diplopoden die sich in der Natur nur von Totholz und Laubstreu ernähren trotzdem keinen Kupfermangel haben.

    Warum sollte die Aufnahme von Hämoglobin ein Problem für die Tiere sein, wenn es Teil ihrer Natur ist, jeglichen organischen Abfall zu beseitigen?!

    Dass sie in der Natur nicht nur tote Insekten sondern auch andere tote Tiere fressen wird sehr wahrscheinlich der Fall sein.

    Auch hier müsste man wieder umfangreiche wissenschaftlich Untersuchungen machen um wirklich herauszufinden wie die Tiere darauf reagieren, und ich bezweifle dass wir hier im Forum über die nötige Zeit, Mittel und das nötige Fachwissen haben um das wirklich beurteilen zu können


    Edit:

    Du musst außerdem bedenken dass Tintenfische reine Fleischfresser sind, also keine andere Möglichkeit haben an Nährstoffe zu gelangen.

    Wenn Tintenfische also kein/zu wenig Kupfer über die Nahrung bekommen haben sie ansonsten keine Möglichkeit.

    Diplopoden haben ja verschiedene Quellen durch ihre teilweise Omnivore Ernährung.

    Diplopoden nehmen ja nicht ausschließlich tierische Nahrung zu sich, sondern in erster Linie von Holz, Laub und anderem Pflanzlichem Material.

    Dadurch nehmen sie ja eh alle für sie wichtigen Nährstoffe und Mineralstoffe auf.

    Für mich sieht das definitiv nach A.gigas aus.


    Es handelt sich um Farmzuchten welche eine Länge von ca. 25cm haben. Stutzig machte mich die Info, dass der Zuchtstamm von WF aus Kwahu/ Ghana abstammt 🤔 Ich danke euch schonmal im Voraus für eure Hilfe 🙏

    Das würde mich auch stutzig machen, meines Wissens nach gibt es sowas wie Farmzuchten nicht.

    Für die Importeure ist es viel einfacher ein paar lokale Fänger für ein paar Dollar die Tiere fangen zu lassen und dann teuer in Europa zu verkaufen.

    Soweit ich weiß sind A.gigas auch gar nicht heimisch in Ghana sondern eher im Osten und Teilen des Südens Afrikas.

    Ah - OK. Im WWW las ich die Info, dass Fischeri so um die 20 cm groß wird - handelt es sich dabei um Messungen besonders großer Weibchen und die Männchen werden i. d. R. "nur" 15 cm groß?

    Generell werden Weibchen meist etwas länger und massiger als die Kerle.

    Laut Shuras Buch ist gerade bei S.fischeri der Größenunterschied zwischen Männchen und Weibchen sehr deutlich.

    Meine adulten Weibchen haben durchaus 16 bis 19cm Körperlänge


    Bei welcher Temp hältst du deine Tiere denn, wenn ich das bitte noch erfragen dürfte?

    Ich halte meine Tiere ganzjährig bei Zimmertemperatur, das heißt im Winter bei 18 bis max. 22 Grad und ich heize auch die Terras nicht zusätzlich, im Sommer dagegen 25 bis 28Grad.

    Wenns im Sommer zu heiß wird leg ich schon mal Kühlakkus auf die Terras um für etwas kühle Luft zu sorgen

    Wenn ich mal ganz ehrlich sein soll Kordel ich glaube mit der Pheromonsache steigerst du dich etwas sehr rein.

    Im Terrarium leben die Tiere auf so engem Raum dass ich ehrlich gesagt nicht denke dass bei der Partnerfindung Pheromone wichtig sind.

    Da wird einfach alles bekrabbelt was ein anderer Füßer ist, ganz egal ob die gleiche Art, das Gleiche Geschlecht oder die Größe stimmt.

    Im Terra wird immer eine gewisse Pheromonkonzetration sein, egal wie viel du sprühst oder lüftest.

    Klar kann das kurzzeitig helfen, aber bei entsprechend vielen Tieren ist die Pheromonmenge schnell wieder erreicht.

    Wenn man sich mal vorstellt dass die Tiere sich in der Natur über vielleicht hundert bis zweihundert Meter riechen können bzw. die Pheromone, dann kann man sich ja auch vorstellen was die gleiche Menge an Pheromonen in 100 Litern Terrarienluft auslöst.

    Stell dir mal vor du bist auf dem Land spazieren und riechst aus ein paar hundert Metern dass da gerade ein Bauer die Gülle auf sein Feld bringt. Und jetzt stell dir mal vor was ein Eimer Gülle in deiner Wohnung verursacht.

    Mit einmal Stoßlüften ist es da nicht getan....

    Kurz gesagt, ich denke dass man das einfach nicht verhindern kann, und ich sehe das auch nicht als weiter problematisch an.

    Wenn S. fischeri mit einem Jahr erst ca. 6/7 cm groß ist, wie schafft er es dann im 2. Jahr auf die Adultgröße?

    Solche Angaben sind immer relativ, man müsste dazu wissen bei welcher Temperatur und welchem Nahrungsangebot die Tiere gehalten wurden.

    Je höher die Temperatur, desto schneller ist der Stoffwechsel desto mehr fressen sie und wachsen dementsprechend schneller.


    Wie groß sind deiner Erfahrung nach ca. einjährige Fischeri denn?

    Das kann ich dir leider nicht sagen, ich habe keine Ahnung wie alt die Tiere waren als ich sie bekommen habe.


    aufgrund deiner Aussage bezogen auf die Wachstumsgeschwindigkeit von S. fischeri, welche mir - wie gesagt - von zwei verschiedenen Züchtern als langsam beschrieben wurde.

    Ich habe jetzt gerade extra nochmal nachgeschaut,

    Am 28. Sepember 2022 habe ich die Tiere bekommen, da waren sie etwa 8-10cm und am 17. Juni 2023 habe ich das erste adulte Männchen gefunden. der hat jetzt so etwa 14-15cm Länge, also ganz grob doppelt so lang wie bei der Ankuft 9 Monate zuvor, da er wahrscheinlich der kleinste S. fischeri ist.

    Im Vergleich zu den anderen Arten die ich habe ist dass schon ein ziemlich schnelles Wachstum, gerade wenn ich so an meine Dendro-Jungtiere denke...

    Da habe ich im April 2022 die ersten Gelege gefunden und die größten Jungtiere sind momentan so bei 7 cm Länge.


    Also die haben 1 3/4 Jahr gebraucht um die 6 bis 7cm zu erreichen.


    Waldfee Kannst du ungefähr sagen wie alt und wie groß deine Dendro-Jungtiere sind, falls du das noch weißt?

    Hi Kordel,

    Meines Wissens nach sind die S.fischeri eher kurzlebig mit 3 bis 4 Jahren für eine Art dieser Größe.

    Ähnlich große Arten leben teilweise deutlich länger.

    Wenn die Tiere nur etwa 3 Jahre alt werden, müssen sie ja mit 2 Jahren schon ausgewachsen sein.

    Und auf 20+cm in 2 Jahren zu kommen ist ein ziemlich schnelles Wachstum.


    In der Situation die zu zitierst ging es darum dass mir Tiere als Odontostreptus Sjoestedti verkauft wurden, aber nach genaueren Beobachtungen sich als S.fischeri entpuppt haben.

    Odontostreptus Sjoestedti sind eine eigentlich schwierig zu haltende Art, ganz im Gegensatz zu den S.fischeri.

    Ich glaube, bei JohnnyG haben auch Weibchen überlebt und er hat das Gelege in eine Aufzuchtbox gemacht.

    Ja genau, ich hatte damals bei einem Substratwechsel glaub 2 Gelege gleichzeitig gefunden und die Gelege in eine Aufzuchtbox gepackt.

    Danach habe ich die Weibchen die bei ihren Gelegen gehockt haben nach einiger Zeit zurück ins Terra mit den anderen Dendros gesetzt.

    Ich weiß nicht mehr wie lang die Zeiträume genau waren aber danach irgendwann habe ich ebenfalls wieder beim arbeiten im Terra ein Gelege gefunden und nochmals einige Zeit später ein viertes Gelege.


    Also insgesamt hatte ich 4 Gelege von nur 3 Weibchen, das heißt für mich dass mindestens ein Weibchen ein zweites Gelege produziert hat.

    Ich könnte mir durchaus vorstellen dass dadurch der "natürliche Lauf", also das versterben der Weibchen nach dem Schlüpfen der Jungtiere, quasi unterbrochen wurde. Auch wenn das nicht die Absicht dahinter war.

    Das ist aber sehr interessant! Du meinst also, dass die Weibchen eher versterben, wenn es im Terra keine andere Proteinquelle gibt, die dem Nachwuchs als "Energie- und Wachstumsbooster" dient?

    Halte ich für unwahrscheinlich.

    Ich denke eher dass die Weibchen halt einfach von der Natur als Jungtier-Futter enden sollen und dass der Tod nach der Eiablage eigentlich der Normalfall ist. Mit der Verfügbarkeit von Proteinquellen hat das glaube ich nichts zu tun.

    Ich gebe auch nur selten und unregelmäßig Proteinfutter, im Winter eigentlich gar nicht.

    Wie gesagt, meine Vermutung ist dass in meinem Fall das Trennen von Mutter und Eiern den Natürlichen Sterbevorgang unterbunden hat.

    Wenn du wenig sprühst, dann deckst du die nötige Feuchte im Boden durch Gießen, oder?

    Auch das mache ich nicht, ich schau mir in der Regel die Seiten des Terras an, wie tief das Substrat noch Feucht ist.


    Hier sieht man es, die oberen Zentimeter sind durchs unregelmäßige Sprühen recht trocken, aber weiter unten ist das Substrat noch ausreichend feucht.

    (Bild ist auch kurz nach dem Sprühen gemacht)


    Wenn es wirklich mal mehr als ein Drittel abgetrocknet ist habe ich es immer so gehandhabt, dass ich das Substrat irgendwann komplett entnehme und wieder eine Grundfeuchte durch hinzufügen von Wasser herstelle.

    Das geht allerdings nur wenn man definitiv keinen Nachwuchs und keine Füßer in der Häutung im Terra hat