• Ich glaube, hier sprechen wir aneinander vorbei?! :/

    Mir ging es bei meiner Aussage, dass ich alles mit heißem Wasser übergieße nicht darum, Naturalien vor dem Einbringen ins Terra von möglichen Schädlingen zu befreien, sondern es nach dem Entfernen aus dem Terra zu "dekontaminieren", sprich einer Faunenverfälschung vorzubeugen, die durch an den Entnommenen Terra-Naturalien anhaftende und aufsitzende Tierchen entstehen könnte. Mit dem Übergießen mit heißem Wasser versuche ich, etwaiges Leben, welches nicht in die Umwelt gehört, abzutöten.

    Vermutlich würde das auch durch Frosten gelingen, wie von dir vorgeschlagen - aber ich habe keine Gefriertruhe, wo sperrigere Naturalien hineinpassten oder auch Substrat in größeren Mengen. Also kommt alles in einen Eimer und wird dann (wie einmal von BeetlebreederGermany vorgeschlagen) mit kochendem Wasser übergossen ...

    Liebe Grüße

  • Ja, stimmt - 's is wieder bitterkalt. Heute Morgen lag sogar eine dünne Eisschicht auf meinem kleinen Terrassenteich.

    Aber ab nächster Woche steigen die Temps wieder - auch in der Nacht soll es dann Temperaturen im zweistelligen Bereich geben - jedenfalls bei uns im Bundesland.
    Dann drücke ich die Damien, dass ein Trupp Merus alsbald den Weg ins Schwabenländle findet. Du wirst sie sicher auch lieben, Sabine! :):thumbup:

    Liebe Grüße

  • Und ... gehen sie denn diese Woche nach auf Reisen oder ist es in BW noch immer so bitterkalt?

    Bei uns werden Höchst-Temps von 24 °C am Mittwoch erwartet (das ist aber dummerweise ein Feiertag) und nachts kühlt es auf 11 bis 8 °C herunter.

    Update zu meinen Asseln:
    Ein stattliches Bolivari-Männchen, zu erkennen an den langen Uropoden.

    Ein Weibchen, welches sich in einer Spalte im Futter versteckt - wer findet sie?

    Bei den Zebras gab es Nachwuchs. Hier gleich ein kleiner Trupp von ihnen beim Schnabulieren.

    Und meine P. laevis sind nochmals umgezogen, da sie sich bei meinen kleinen Pleurodonte isabella einfach zu reichlich vermehrt haben. Nun leben sie in einem 50 x 35 cm Terra auf der Küchenfensterbank. Hier scheint niemals die Sonne herein!

    Liebe Grüße

  • Ja, kann ich nachvollziehen. Ich war auch am Hadern, ob es zu riskant ist, meine Tierchen alle für eine Ankunft heute zu terminieren. Dann dachte ich aber, dass in Anbetracht des milden Wetters es den Tierchen zumutbar sei, selbst wenn sie bei der Post "hängenbleiben würden" und erst am Donnerstag zu mir finden würden.

    In Bezug auf meine Bestellung unter Berücksichtigung aller Aspekte (insbesondere, was die "Ersatz"-Fischer anbelangt), habe ich mich letztlich für einen Versand am Mo. entschieden. Aber: Versand via Post ist immer ein Wagnis - so oder so.

    Hier ein paar Bilder meiner heute eingetroffenen Armadillidium werneri "Orange". Ganz wunderschöne Geschöpfe, wie ich finde. Sie machen jetzt schon das Terra unsicher, sprich, sie sind überall unterwegs, während sie Füßer sich erwartungsgemäß nun erst einmal verkrümelt haben.

    Liebe Grüße

  • Oh - die Werneri sind echt klasse. Sie erinnern mich irgendwie an Walderdbeeren, wie sie da so gemeinsam auf der unechten Tillandsie sitzen; und so niedliche Gesichterchen haben sie ... :love::

    Liebe Grüße

  • Bolivari - heute habe ich gleich 5 von ihnen am Tage durchs 100er streifen sehen:

    2 Männchen und 3 Weibchen haben sich zeitgleich blicken lassen (auch wenn ich sie nicht gemeinsam auf ein Foto bekommen habe). Ich freu mich!

    Liebe Grüße

  • Huhu Assel-Freunde,

    gestern war ja mal toll: Ich sitze vor dem 100er - dem Zuhause der 6 Aoutii, 5 S. spec. 6 und Bolivari und sehe plötzlich, wie gleich 4 Männchen unter dem rechtsseitigen Kork-Gewölbe auftauchen, um die näher gelegene Umgebung zu erkunden. Auf einem "echten" Kunst-Bostenfarn saß noch ein Weibchen und rührte sich nicht - ob sie wohl irgendwelche Botenstoffe abgesonderte, die die Männchen zum Schwärmen veranlasst hat? Jedenfalls habe ich bisher noch nie so viele meiner großen Bolivari auf einmal gesehen - ich war richtig geflasht, denn diese Asseln sind schon wirkliche Hingucker, total beeindruckend und wunderschön, wie ich finde.

    Bilder von dieser Begegnung konnte ich nicht machen, da sie in einem wenig gut beleuchtetem Areal stattfand.

    Aber heute flitze ein großes Männchen umher, während wieder ein Weibchen auf einem Kunstblatt verweilte. Ich hoffe, die gegebenen Parameter sagen ihnen zu, sodass ich bald Nachwuchs von ihnen bekomme! So ganz sicher ist das ja noch nicht, denn ich halte meine Tierchen ja etwas feuchter (wegen der Füßer), als allgemein hin empfohlen. Wie schon ein paar mal erwähnt, gibt es aber durchaus andere (erfahrene) Halter dieser Art, die meinen, sie gedeihen vielleicht sogar besser bei mehr Feuchte, sofern eine ausreichende Luftzirkulation gegeben ist.

    Hier noch ein Männchen, welches ich gestern sah:

    Ein paar Impressionen aus dem Fischerdorf:

    Und hier mal wieder Merus:

  • Bei den Bolivari ist das einfach. Die Männchen haben viel längere Uropoden als die Weibchen.

    Auch bei den P. laevis ist das der Fall, aber nicht so ausgeprägt wie bei den P. bolivari. Ich glaube, generell zeigen die Porcellio-Arten diesen Geschlechtsdimorphismus.

    Es gibt auch Arten, bei denen die Männchen eine andere Färbung zeigen als die Weibchen.

    Bei anderen Arten muss man sich die Tierchen von unten betrachten. Das habe ich selbst aber noch nicht gemacht - ist mir viel zu riskant, die Kleinen dabei zu schädigen.

    Liebe Grüße