Posts by Kordel

    Hey Ho,

    wie bereits erwähnt, legen meine kleinen Fischeri ein recht zügiges Wachstum an den Tag. Ich habe mal versucht, das bildlich darzustellen - für den Außenstehenden wird es aber vermutlich doch nicht so leicht sein, aufgrund meiner "Collage" zu erkennen, wie schnell meine Würmchen innerhalb von nur drei Monaten gewachsen sind. Als Konstante in den drei Abbildungen sollen die Gurkenscheibe und der schwarze Futterteller (siehe Abbildung 2 + 3) herangezogen werden, welche in etwa gleich groß sind. Die 4 Fischeri passten bei ihrer Ankunft noch alle zusammen auf eine Gurkenscheibe. Nach nur 3 Monaten passt nur noch einer von ihnen (mit Mühe) auf so eine Scheibe bzw. Futterteller.
    Wie kommt es, dass die 4 so schnell wachsen oder ist das völlig normal? Ich las hier im Forum, dass sehr viele Füßer doch eher recht langsam wachsen ...

    Huhu Sabine,

    Mein Hirn hat auch schon einmal besser funktioniert.

    Ja, shit ... Wem sagst du das?!!

    Man wird eben nicht jünger. 8o

    Vielleicht versuche ich es irgendwann noch einmal mit einer etwas grösseren Gruppe von Jungtieren, so dass die Chance, beide Geschlechter gross zu kriegen, grösser ist.

    Aber dann hättest du ja doch so "Dicke Dinger" in deinem Terra - und davon auch gleich ein paar mehr ...

    Oder verstehe ich dich da jetzt falsch? Sind dir die Tiere, zu denen deine "Dicke Dame" gehört, zu groß, "echte" Fischeri hingegen wären genau das, was du gerne haben würdest?

    Das würde bedeuten, deine "echten" Fischeri-Buben sind um einiges kleiner als "das dicke Mädel"? Oh Mann - politisch korrekt ist meine Wortwahl vermutlich nicht, oder?

    Egal - wir sind ja hier unter uns ... :D8)

    Guten Morgen Foris/Sabine,

    Oh, die schwarzen Beinchen sind ja wirklich klasse.

    Ja, du, das finde ich auch extrem hübsch an ihnen! Und dass sie bisher praktisch ausschließlich am Tage aktiv sind, während die anderen schlafen. So treten sich die verschiedenen Tierchen nicht auf die Füße und ich habe viel mehr zu beobachten. :):thumbup:

    Aber ...

    Wahnsinn - ehrlich, Leute, Waaahnsinn!!!

    Gestern war ein denkwürdiger Augenblick für mich, während ich vor'm "Fischerdorf" saß und beobachtete. Unterbewusst oder aus dem Bauch heraus (wie auch immer man es nennen will) hatte ich so ein bestimmtes Gefühl (ungelogen!!!), dass ich an diesem Abend all meine "dicken" Füßer zu Gesicht bekommen würde - gut, vielleicht war es auch bloßes Wunschdenken, denn ich wollte sie schlicht einmal endlich alle gemeinsam sehen, um mich vergewissern zu können, dass sie leben!

    Angefangen hat es dann damit, dass ca. 4,5 Stunden, nachdem ich Champignon, Süßkartoffel, Möhre und Rote Beete auf einem knackigen Salatblatt - alles Bio! Ich verfüttere nur Bio-Gemüse und Obst an meine Tiere, schon allein, weil wir nur Bio kaufen - kredenzt hatte, zwei meiner kleinen S. fischeri und der kleinere der "Dicken", welcher nach seiner Häutung zwar beide Antennen und alle Beinchen intakt hat, dafür aber leider ein paar sichtbare oberflächliche Panzerschäden aufweist, an der Futterstelle erschienen. Kurz darauf fanden sich auch der "T. intricatus" mit der verkürzten Antenne und ein dritter S. fischeri ein:

    Dazu muss ich meine Aussage in Bezug auf die momentane "Schüchternheit" meiner "T. intricatus" und S. fischeri noch etwas korregieren! Üblicherweise fütterte ich nämlich etwas weiter links, direkt neben der mit Moos bewachsenen Baumrinde, unter der sich die S. fischeri, als sie noch wesentlich kleiner waren, versteckt hielten. Ich wollte es ihnen ermöglichen, das Futter schnell und ohne Scheu erreichen zu können. Auch der Dicke "Intricatus" kam aus einer Höhle in direkter Nähe. Doch was dann tatsächlich geschah, war, dass die Tierchen sich ihr Futter einfach komplett in ihre Höhlen gezogen hatten und ich sie selten und nur für kurze Augenblicke zu Gesicht bekam!

    Seit vorgestern aber habe ich das Futter weiter rechts platziert und siehe da: Die Tierchen zeigen sich gar nicht so scheu wie ursprünglich. Da sieht man auch mal wieder, wie sich das Verhalten ändern kann, wenn man selbst irgendwelche Veränderungen vornimmt, bzw. wie man als interessierter Beobachter seiner Tiere "falsche" Aussagen treffen kann, nur, weil die Tiere sich entsprechend den Gegebenheiten so oder so verhalten ... :S

    Jedenfalls - zurück zu meinen Beobachtungen am gestrigen Abend gegen 21 Uhr 30 (mit Unterbrechungen meinerseits bis 24 Uhr):

    Allein diesen Anblick fand ich schon atemberaubend! Was für imposante Geschöpfe ...

    Und immer wieder bin ich fasziniert davon, wie die "Dicken" ihr Futter regelrecht verschlingen. Die hauen rein, als gäb's kein Morgen mehr. Die Geschwindigkeit, mit der sie ihr Futter verspeisen, erinnert mich wirklich an Raupen! Gestern hing einer der S. fischeri an einem Champignon-Stück, welches sich aber der dicke "T. intricatus" mit dem Stummelfühler geschnappt hatte. Der Dicke verleibte sich den Pilz mit einer "Gier" ein, dass ich tatsächlich Sorge hatte, er könne die Beinchen des kleinen Kollegen mit verspeisen. =O Zum Glück - vielleicht hatte der Fischeri dieselben Bedenken wie ich? - ließ er dann von dem Champignon ab und der "Dicke" mampfte das Stück binnen weniger Augenblicke restlos weg.

    Nach einer gewissen Zeit schien sich der kleinere der "T. intricatis" gesättigt zu haben und verließ den Schauplatz. Doch dann erschien von rechts ein Tier - kurz dachte ich, es sei noch einmal der kleine "Dicke", der einfach eine Runde durchs Terra gedreht hätte, um von der anderen Seite wieder an die Futterstelle zu krabbeln ... Jedoch erkannte ich ganz schnell, dass dieser Füßer viel größer, glänzender und makellos war - noch schöner und größer, als der "Intricatus" mit dem Stummelfühler! Es war also der 3. meiner verbliebenen "Dicken", den ich seit seinem Abtauchen, kurz nach seinem Einzug bei mir, nicht mehr gesehen hatte. Boah! Ich war echt sprachlos.

    Und unter dem Romana-Salatblatt, zwischen den beiden "Dicken" erschein dann auch noch der 4. meiner "kleinen" Fischeri. Wow! Das waren dann also tatsächlich alle 7 meiner "spätaktiven" Füßer im Fischerdorf:

    So im Vergleich sieht man auch, wie groß meine "kleinen" S. fischeri in so kurzer Zeit geworden sind. Auch das finde ich sehr verblüffend, deckt es sich doch nicht mit den gängigen Aussagen, dass diese Art so extrem langsam wachsen soll. Darum kommen bei mir ja, wie gesagt, wieder Zweifel auf, ob es sich bei ihnen tatsächlich um Fischeri handelt. :/

    Hier noch einmal der dickste und größte meiner Fischeri ...

    und der "neu aufgetauchte", enorm große "T. intricatus" im Close-up:

    Da ich ja keine Ahnung habe, was die tatsächliche Identität meiner "T. intricatus" anbelangt, und ich auch noch nie "echte" Gigas live zu Gesicht bekommen habe, schwelt in mir der latente Gedanke, es könnten sich doch um Gigas handeln ... weil ich eben so total unwissend bin!

    Jedoch schlafen meine "Dicken" nicht irgendwo "oberirdisch", wie es ja Gigas-typisch sein soll, sondern verstecken sich immer im Unterholz, bis "die Nacht im Fischerdorf hereinbricht". ^^

    Und wenn ich die Großen und die Kleinen so im direkten Vergleich sehe und auch ihre Bewegungen, erscheint es mir (als Laie) schon beinahe, als wären sie von derselben Art ...

    Ein "Upfate" :D:D:D:whistling: Musstest du mich denn ausgerechnet da zitieren?!! :P

    Ich habe nicht danach geschaut, weil mir die Dame wirklich zu gross ist. Was mache ich denn, wenn da tatsächlich Jungtiere kommen. Dazu ist mein Terra zu klein.

    Dann macht es natürlich keinen Sinn nach einem Partnertierchen für sie zu suchen, das verstehe ich.

    Davon abgesehen ist es auch fraglich, was ich für Tiere bekomme. Ich hatte mich ja damals extra rückversichert, dass es auch wirklich die mit den schwarzen Beinen sind und das wurde mir auch bestätigt.

    Ja, da hast du auch recht. Selbst wenn man Kontakt mit dem Händlern aufnimmt, kann man sich nicht unbedingt auf deren Aussagen verlassen - ging mir ja mit meinen "S. fischeri" nicht anders!
    Ist schon ein Dilemma ... ?(

    Gestern (10.07.24) war alles anders, als ich noch in meinem letzten Post geschrieben habe, denn gestern waren 3 meiner "kleinen" S. fischeri zusammen mit zwei meiner "T. intricatus" gleichzeitig aktiv und haben sich auch nicht durch meine Anwesenheit und das Fotoshooting stören lassen. Allerdings habe ich es nicht gewagt, das Licht über die rote Folie zu ziehen, sodass alle Aufnahmen sehr rotlastig sind.

    Nein. Schade. Ich hätte sehr gerne einen Mann für sie.

    Obwohl sie mir eigentlich zu gross ist.

    Huhu Sabine,

    gibt es denn diesbezüglich ein Upfate - hast du herausfinden können, woher du deine Mädels hattest, oder belässt du es jetzt doch lieber so, wie es ist, aufgrund dessen, dass sie dir eigentlich zu groß werden?

    Wenn es sich bei deinen weiblichen "Schwarzwürstel" jetzt evtl. doch um T. intricatus handelt und wir das, was ThomasW bezüglich der Nachzuchterfolge geäußert hat, als Fakt ansehen können, wäre es ja schon erstrebenswert, Nachzuchtversuche anzustellen, oder?

    Quote

    ThomasW #28 RE: Sind Mardonius parilis acuticonus (Spiropoeus fischeri) und Mardonius spec. Cameroon Red Leg die gleiche Art?

    T. intricatus sind leicht in der Haltung, haben bei mir aber nur wenig Larven bekommen die auch bislang nicht über die kritische Phase sind. Ob die Art in Europa etabliert werden kann bleibt damit fraglich.

    OK - nachdem ich den Füßern also doch nicht, wie noch vor ein paar Wochen verkündet, gänzlich den Rücken kehre (zumindest vorerst nicht), möchte ich euch auch weiterhin auf dem Laufenden halten, was meine Würmchen anbelangt. :)

    Gestern - ehrlich, ich habe meinen Augen kaum getraut (!) - fraßen zwei meiner "kleinen" Fischer am Salatblatt (Salat scheint bei meinen Tieren insgesamt sehr gut anzukommen) und ob ihrer Größe dachte ich für einen kurzen Moment, ich sähe da endlich mal wieder meine "T. intricatus". Aber nein, es waren tatsächlich die Fischeri. Sooo groß! 8|

    Vom Umfang mittlerweile fast so dick wie mein kleiner Finger und von der Länge - da kann ich nur sehr vage schätzen, denn sie haben sich nicht gänzlich aus ihrem Versteck gewagt - würde ich sagen, 10 cm! Wahnsinn! Dass S. fischeri so langsam wachsen sollen, kann ich in Bezug auf meine Burschen nicht bestätigen. Da fällt mir auch wieder ein, dass Johnny ebenfalls einmal äußerte, seine Fischeri wüchsen vergleichsweise schnell ...

    Jetzt ist nat. die Frage: Stimmt es eigentlich, dass diese Art generell so langsam wächst oder handelt es sich bei meinen Tieren nun doch nicht um S. fischeri? Wenn ich mir ihre Färbung anschaue, bin ich da arg am Zweifeln. :/ Allerdings meine ich gestern wirklich eindeutig besagten weißen "Flaum" an den Antennenenden gesehen zu haben! Ist doch alles sehr merkwürdig.

    Auch bezüglich meiner Schwarzfüßer kann ich ein Update geben: Das zweite - hellere Tierchen - ist nun auch im Terra unterwegs. Gerade frisst "sie" (?) an den Resten des Saltatblattes, von denen die S. fischeri gestern futterten.

    Ach - beinahe vergessen - noch einmal zurück zu den zuletzt erwähnten (S. fischeri): Sie sind (derzeit) sehr scheu - genau, wie der eine T. intricatus, dem ein Teil seiner linken Antenne fehlt (tatsächlich scheint von den insgesamt 3 "T. intricatus" doch nur dieses eine Tier zumindest bei Rotlicht aktiv - die anderen zwei habe ich seit vielen Wochen nicht mehr gesehen, anders, als vor gut einer Woche noch gedacht). Wenn ich mich auch nur zu schnell oder unverhofft dem Terra nähere oder mich davor bewege, sind sie ganz schnell wieder abgetaucht. Auch das grüne "Peillicht" meiner Cam mögen sie gaaar nicht, darum gelingen derzeit kaum Fotos von meinen "Geistern". Ich habe den Eindruck, dass meine dicken Füßer erst wirklich aktiv werden, wenn ab 24 Uhr das Licht gänzlich über dem Terra erloschen ist.

    Was die Nachkommen der Merus anbelangt: Bei vielen Asselarten ist es häufig so, dass sie nach dem Umzug in ein neues Habitat bis zu 3 Monate benötigen, um sich zu etablieren und mit der Fortpflanzung zu beginnen. Ich warte ja noch immer auf Nachkommen bei meinen Werneri. Die Maculatum sind jetzt so richtig in Schwung gekommen - Babies ohne Ende - und auch bei den Bolivari gab es erste Junge. Meine Merus wollen aber nicht so recht ...

    Und wie heißt sie?

    Huhu Leeloo,

    es scheint sich um die Kürbisspinne zu handeln:

    Araniella cucurbitina – Wiki der Arachnologischen Gesellschaft e. V.

    https://www.plantopedia.de/wp-content/uploads/2020/01/k%C3%BCrbisspinne-246072-pb.jpg

    Das hab ich heute in meinem Schlammbecken geschossen

    Auch coole Aufnahmen. Ich habe derzeit eine Unmenge an schwarzen Müla und Muschelkrebsen sowohl in meinem Hochteich als auch im Mörtelkübel. Die Müla fische ich regelmäßig ab, um sie meinen Fischen zu verfüttern. Die freuen sich jedes Mal tierisch ...

    Update: auch der 2. meiner verbliebenen 3 Schwarzfüßer ist mittlerweile aufgetaucht und ins "Fischerdorf" gezogen. Seither habe ich ihn aber nicht mehr zu Gesicht bekommen. Der andere Kollege hingegen geht seit gestern tagsüber wieder seiner regelmäßigen Beschäftigung nach: Flechten und Algen fressen.

    Hab hier mal wieder was Nettes:

    Rudolph the red "nosed" rend ... äh, spider! ^^

    Oberflächlich betrachtet, dachte ich schon, die arme Spinne, welche so wacker und fürsorglich ihre alsbald kommende Brut bewacht, wäre von einer roten Milbe befallen. Bei genauerer Betrachtung erwies sich der Fleck aber als ihre eigene Körperfärbung/Zeichnung. Ob dieser in Zusammenhang mit den beiden "Augen" simulieren wohl große Gefahr für jeden, der es in Betracht zieht, sie zu fressen, signalisieren soll? Sehr spannend ...

    So, ohne Vorbehalte und aus menschlicher Sicht betrachtet, sieht ihr "Bobbes-Gesicht" aber super niedlich und freundlich aus, finde ich. 8)

    (Im Blätterwerk meines Topf-Rhododendrons gefunden)

    Hi Sabine,

    das bereitet mir wirklich Stress:

    Richtig doof ist es, wenn welche nach der Häutung noch weich sind. Da kann man noch so vorsichtig hantieren, die Gefahr, was kaputt zu machen ist halt gross.

    Da ich ja meine Aoutii und auch die C. splendidus abgegeben hatte, musste ich beide Terras zwangsläufig leerräumen, um alle Tiere (einschließlich der Schwarzfüßer) absammeln zu können. Wie erwähnt habe ich meine Füßer dabei ganz offensichtlich gestört und evtl. sogar geschädigt - je nachdem, in welcher Phase ihres Lebens sie sich gerade befanden.

    Dieser Gedanke plagt mich wirklich - aber damit muss ich dann wohl irgendwie klarkommen, denn das verbliebene Asseln-Terra (in dem dann eben die Füßer als "Untermieter" leben) möchte ich eigentlich behalten ...

    Vermutlich muss ich es so sehen: Auch wenn ich im Garten oder auf der Terrasse arbeite, kommen dabei auch immer unbeabsichtigt einheimische Würmer, Asseln, Schnecken, Käfer etc. zu Schaden. Das lässt sich einfach nicht ändern, auch wenn man noch so vorsichtig hantiert.

    Naja ...

    Ach - übrigens ist vorhin einer der größeren Schwarzfüßer aufgetaucht und in seiner "Übergangsbox" herumgelaufen. Er sah wirklich gut aus und ich habe ihn eingesammelt und ins "Fischerdorf" gesetzt. Ich hoffe, hier wird er sich wohlfühlen und auch, dass die beiden anderen Kollegen ihm alsbald Gesellschaft leisten werden!

    Vielleicht doofe Frage, aber ist dieser helle Ring kurz vor dem Telson sein frischer Zuwachs?

    Was für ein hübscher Kerl!

    Gut strukturiert mit vielen Korkröhren, die zusätzliche Lauffläche bieten, könnte ich es mir eventuell schon vorstellen, dass es passt.

    Solange meine "S. fischeri" und die Schwarzfüßer noch verhältnismäßig klein sind, wird das 80 cm Terra ja hoffentlich noch ausreichen - gut strukturiert ist es. In der Zwischenzeit wird sich herausstellen, ob ich dann tatsächlich vollkommen mit der Tausihaltung aufhöre oder ob ich letztlich doch noch ein 100 cm Terra organisiere ...

    Ich habe endlich den Thread gefunden von vor einigen Jahren, schau mal, kennst du den?

    Nee, den kannte ich noch nicht - danke fürs Aufstöbern und Posten, Sabine! :):thumbup:

    Huhu Thomas,

    vielen Dank für deine Info bezüglich der Wirren um S. fischeri.

    Ich selbst bin ja "betroffen", denn mir wurden Füßer als vermeintliche S. fischeri verkauft, die jedoch optisch so gar nicht der Artbeschreibung entsprechen.

    Was mich jetzt aber doch wieder verwirrt ist, dass du meinst, "echte" Fischeri hätten "immer schokobraune Beine". Ich meine hier im Forum gelesen zu haben, S. fischeri habe immer schwarze Beine und Antennenenden mit weißem Saum.

    Vielleicht wäre es hilfreich - sofern du hast - ein paar Bilder von sowohl (sicher bestimmten) juvenilen und adulten T. intricatus als auch "echten" S. fischeri in den verschiedenen Altersstufen zu posten, sodass man direkte Vergleiche anstellen kann?!

    Mir fiel nämlich auf, dass auf Abbildungen im Internet Tiere dargestellt werden, bei denen der Artname nicht zum dargestellten Füßer passt, sodass man also beim Bildervergleich in Bezug auf die Unterscheidung der Arten auch nicht wirklich weiterkommt.

    Welche Arten sehen T. intricatus zum Verwechseln ähnlich - das wäre ebenfalls noch eine Frage, die ich habe, denn ich bin mir nicht einmal sicher, ob meine vermeintlichen T. intricatus überhaupt diese sind? Weisen T. intricatus einen Körperglanz auf oder sind sie - so wie S. fischer - eher von mattem Erscheinungsbild? Haben auch T. intricatus (oder vielleicht andere afrikanische Arten) einen weißen Antennenenden-Saum?

    Sind die auf dieser Seite abgebildeten Tiere so vom Optischen her deiner Einschätzung nach tatsächlich Treptogonostreptus intricatus?

    Treptogonostreptus intricatus - The Spider Shop
    Matt Black Spiropoeus fischeri
    thespidershop.co.uk

    Huhu Sabine,

    Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Jedoch verstehe ich nicht, wie deine folgende Aussage zu meinem Unglückswurm passt:

    Darin "herumwühlen" macht sicherlich mehr Schaden als ab und zu ein Ringproblem.

    Hier liegt vermutlich ein Missverständnis vor, denn mein Tierchen hatte kein "Ringproblem", hervorgerufen durch Reste des Exoskeletts eines verstorbenen Kollegen, sondern an ihm haftete ein Häutungsrest seiner eigenen, alten Haut, der aber leider schon mit der neuen Haut "verschmolzen" war, sodass ich ihn nicht entfernen konnte.
    Das Tier kam nach 2-monatiger Abwesenheit, in der er sich ganz klar gehäutet hatte, wieder an die Oberfläche. So konnte ich ihn ohne weitere Störung der anderen Bewohner aus dem Terra nehmen. :) Schau, hier hatte ich es beschrieben - vielleicht nicht deutlich genug oder missverständlich ausgedrückt ...?

    Und dann wurde meine Freude jäh getrübt, als ich feststellen musste, dass ein Häutungsrest (Ring) um sein hinteres Ende verblieben war, welches ihn arg einschnürte. Die Beinchen in dem Areal waren unbeweglich und der Bereich um diesen Häutungsrest sah richtiggehend übel aus.

    Aktuell habe ich einen kleinen Dendro, der auch einen Panzerschaden hat, vermutlich von einem Ring. Irgendwie scheinen Dendros dazu zu neigen.

    Ich las (glaub, hier im Forum), dass Häutungsreste, die man nicht entfernt oder entfernen kann, bei der nächsten Häutung zu noch mehr Problemen führen, in deren Folgen die Tiere dann meist versterben und man sie darum "erlösen" solle, um betreffenden Tieren das Leid zu ersparen. Darum hatte ich mich - auch, weil, wie gesagt, der Bereich um den Häutungsrestring sehr verschroben aussah - zum Euthanasieren entschlossen.

    Damit zu deiner Frage zu den hellen Häutungsstellen. Warum die heller sind, weiss ich nicht. Vermutlich muss sich die Farbe erst in die neuen Segmente einlagern? Keine Ahnung.

    Auf jeden Fall dunkelt das wieder nach.

    Danke für die Info. Ich las, wie gesagt, auch, dass dies normal sei; habe es bei meinen Aoutii oder den kleinen Fischeri aber noch nie so gesehen und wollte mich einfach noch einmal vergewissern.

    Speaking of: Gestern sah ich kurz im Unterholz verborgen den Dicken mit dem leider verstümmelten Fühler und als ich schon meinen Blick abwenden wollte, erschienen zwei kleinere Fühler lustig "wackelnd" neben ihm. Wenige Augenblicke später krabbelte einer der kleinen Fischeri aus der Wurzelhöhle. Wow! So klein war er gar nicht mehr. Richtig moppelig und gut sah er aus! Die kleinen Fischeri haben sich seit ihrer Ankunft mindestens 2 Mal gehäutet und sind schätzungsweise doppelt so groß, wie zu Beginn!

    Ihr erinnert euch an das Foto, wo die 4 kleinen Würmchen gemeinsam auf einer Gurkenscheibe liegen?! Also mittlerweile würde da nur noch einer auf solch einer Gurkenscheibe Platz finden. Das relativ schnelle Wachstum meiner Fischeri verwundert mich etwas, heißt es doch, dass diese Art ganz besonders langsam wächst. Aufgrund der Färbung meiner Tierchen regen sich auch schon seit einiger Zeit wieder Zweifel, ob es sich bei meinen Kleinen nicht auch um eine andere Art handelt - sie sehen von der Färbung her eher aus, wie meine Dicken. Vergleiche ich aber die Beinlänge, so wirkt es auf mich, als haben die "T. intricatus" im Verhältnis betrachtet, längere Beine, als die kleinen Fischeri. Ich erinnere mich, als der Dicke mit dem Häutungsrest aufgetaucht war, huschte der Gedanke durch den Kopf, dass mir seine Beine recht lang erschienen. Keine Ahnung ... :/

    Ich vermute, dass Füsser auch einen Geschmackssinn haben und manche Flechten nicht so gerne mögen. Oder die Art der Flechten.

    Gut möglich! Wir haben hier im Forum ja bereits einen Thread über die Futtervorlieben der verschiedenen Füßer. Ich denke auch nicht unbedingt, dass sie nur zwischen "fressbar" und nicht "fressbar" unterschieden, wenn sie Auswahlmöglichkeiten haben. Wie gesagt, könnte ich mir auch vorstellen, dass sie ihrem persönlichen Bedarf nach auswählen, welches Futter sie zu sich nehmen (z. B. Wasserhasuhalt regulieren), sofern sie - wie gesagt - zwischen verschiedenen Futterangeboten wählen können.

    Zur Vergesellschaftung müsstest halt nachlesen, was die einzelnen Arten für Bedingungen haben. Wenn das einigermassen passt, würde ich es versuchen. Zumal du bei den T. intricatus nicht einmal sicher weisst, ob es tatsächlich diese Art ist.

    Ja, das ist eben das Problem: Es ist wohl offensichtlich, dass es sich bei meinen Dicken nicht um S. fischeri handelt und dass es - wie ich noch vor einiger Zeit dann vermutete - T. intricatus sind, ist mittlerweile vielleicht auch wieder fraglich. Somit weiß ich auch nicht, unter welchen Haltungsbedingungen sie sich am wohlsten fühlen. Vielleicht kann ich aber davon ausgehen, dass es Afrikaner sind ...?
    Und was ist jetzt mit meinen kleinen "Fischeri" - sie sehen, bis auf die Beinlänge, den Großen doch sehr ähnlich. Sie sollen Nachzuchten sein, so jedenfalls die Aussage des Händlers. Ach ... ich muss einfach noch mal mit dem Händler Kontakt aufnehmen - vielleicht komme ich ja dann etwas weiter?

    Zum Zeitpunkt... würde ich jetzt nicht machen, wenn alle abgetaucht sind. Die Gefahr, eine Häutung zu stören, ist einfach zu gross.

    Leider habe ich sie vermutlich bereits - wie beschrieben - im Häutungsprozess "gestört", denn, ja, sie waren alle abgetaucht. Keiner von ihnen befand sich zwar "in der heißen Phase", aber bestimmt in den Vorbereitungen, sprich Häutungshöhlen bauen. Ich hoffe, sie sind in der Lage, sich erneut eine entsprechende Höhle zu bauen und können dann in Ruhe in die Häutung gehen. Wie aber auch erwähnt, waren zwei von ihnen bereits deutlich größer als das 3. Tier. Vielleicht sind diese zwei Großen schon mit der Häutung fertig und erscheinen demnächst wieder aktiv an der Oberfläche?!

    Aber je nach Anzahl der Tiere ist eben immer irgendeiner in der Häutung.

    Das ist ein Punkt, der mich seit einiger Zeit schon gedanklich sehr beschäftigt.

    Wie ihr ja alle schon hier oder da berichtet habt, sind niemals alle Füßer zugleich aktiv. Ich hatte es bisher auch nur 4 Mal beobachtet, dass alle Tiere einer Art zugleich munter waren (Aoutii, Schwarzfüßer und Fischeri).

    Und ich habe bisher ja im Vergleich sehr wenige Füßer in einem Terra, da es noch keinen Nachwuchs gibt (weil meine Tiere noch nicht ausgewachsen sind). Aber bei jenen, die Nachwuchs im Terra haben, ist es doch praktisch gar nicht möglich, niemals einen Füßer bei oder nach der Häutung zu stören, wenn man einmal "Wartungsarbeiten" (Substratwechsel) im Terra durchführen muss - oder sehe ich das falsch? :/

    Machst du das Terra komplett neu oder packst du Tiere zu den anderen dazu.

    Nee, es gibt ja keinen Grund, das "Fischerdorf" komplett neu einzurichten. Das hatte ich ja erst vor zwei Monaten neu gestaltet (und auch noch mehr Substrat auf das "alte" aufgeschüttet), bevor die Fischeri und "T. intricatus" einzogen. Ich würde die Schwarzfüßer einfach - sobald sie munter werden - absammeln und ins 80er setzen, sofern die Vergesellschaftung passen würde. Aber da bin ich mir eben nicht so sicher. Die Dicken sind ja wahre Brummer, die Fischeri werden noch groß und die Schwarzfüßer sind ebenfalls, wenn sie einmal ausgewachsen sind, imposante Schönheiten. Ist da ein 80 cm Terra nicht zu klein für 10 große Füßer?

    Hier noch die Bilder vom kleinen großen Wurm, wie er sich aus der Höhle zur Futterstelle vorarbeitet.
    In der Höhle erkennt ihr den vermeintlichen "T. intricatus".




    Verstehe ... Aber so rein von der Logik her (und auch aus der Erfahrung mit anderen Tierarten heraus) bleibt doch die Frage, warum der Füßer sich lieber "unnatürlicher" Ersatznahrung zuwendet, wo doch gleichzeitig natürliche Nahrung, wie z. B. verschiedene Flechten verfügbar sind (selbst, wenn er - wie du erklärst - einzig zwischen fressbar und nicht fressbar unterscheidet), oder nicht?

    Könnte eine Erklärung vielleicht darin liegen, dass der Füßer durch die Aufnahme von Gemüse versucht, seinen Flüssigkeitsbedarf zu decken? Aus Flechten kann er sicherlich wesentlich weniger Feuchtigkeit gewinnen.

    Huhu Foris,

    aus gegebenem Anlass melde ich mich nun doch (noch einmal?) zurück ... Es gibt ein paar Dinge, die ich gerne mit euch besprechen würde. :)

    Mein Vorhaben, mich von meinen Füßern zu trennen, ist teilweise umgesetzt. Die 6 Aoutii - mit denen ich ja nie wirklich warm geworden bin - sind zum Bruder einer Bekannten gezogen, zusammen mit den verbliebenen C. splendidus. Zu letzteren muss ich allerdings anmerken, dass sie allesamt irgendwie (wie soll ich sagen?) "merkwürdig" waren. Ich befürchte - ohne es wirklich zu wissen (!) - dass sie tatsächlich einen Hitzeschaden davongetragen hatten. Diese Vermutung erhärtet sich, da es auch bei den Schwarzfüßern leider zwei Verluste gab (zumindest konnte ich beim Leerräumen des 100er Terras, welches von den Aoutii und den Schwarzfüßern bewohnt wurde, nur noch 3 Würmer vorfinden - zudem vernahm ich (ca. 2 Wochen?) vor dem Leerräumen einen "strengen" Geruch, der allerdings wieder verschwunden war, als ich das Terra dann auflöste. Diesen Geruch hatte ich zuvor noch nie wahrgenommen und ich vermutete schon, dass er aufgrund einer "Leiche" im Terra verursacht sein müsse. Gleichzeitig ging/geht es aber allen Aoutii augenscheinlich prima. Aufgrund ihrer Größe und der Tatsache, dass sie (zum Schluss dann auch das letzte Tierchen, welches zuvor wenigstens noch allabendlich kurz mal zum Flechtenfressen erschienen war) ja alle wieder seit Wochen von der Bildfläche verschwunden waren - ich hatte davon berichtet - lässt sich vermuten, dass sie problemlos durch ihren Häutungsprozess gekommen waren; sie sahen auch alle wirklich top aus! Die von mir im Terra vorgefundenen Schwarzfüßer waren ebenfalls alle abgetaucht und ich habe sie evtl. leider bei ihren Häutungsvorbereitungen gestört, als ich sie aus dem Erdreich gebuddelt habe. Weil sich keiner von ihnen im direkten Häutungsprozess befand, vermute ich, dass sie sich zumindest in den Vorbereitungen (Häutungshöhle anlegen) befunden hatten, da - wie gesagt - seit einiger Zeit schon keiner von ihnen mehr aktiv fressend an der Oberfläche zu sehen war, so wie das anfänglich der Fall war ...

    Zwei waren größer, einer im Vergleich kleiner - vielleicht waren die beiden größeren schon durch den Häutungsprozess hindurch und wären demnächst wieder an der Oberfläche aufgetaucht? Ich weiß es nicht. :/ Sie sind, da ich ein ungutes Gefühl habe, sie weiterzuvermitteln, vorläufig in eine eigene Box gezogen und ich warte erst einmal ab. (*)

    Kurzum: Das 100er ist jetzt nicht mehr von Füßern bewohnt und auch das 60er habe ich abgebaut. Die Merus leben nun bei meinen Pleurodonte isabella. Wie es ihnen dort gefällt, wird sich herausstellen.

    Nun der aktuelle Stand bezüglich des Fischeri/T. intricatus (?) - Terras: Es existiert weiterhin!

    Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich mich nicht davon trennen. Dies hat mehrere Gründe.

    Zum einen wird dieses Terra ja auch von meinen A. maculatum und den A. werneri bewohnt, welche mir sehr viel Freude bereiten. Zum anderen leben darin die kleinen S. fischeri, welche sich offensichtlich bisher mind. einmal gehäutet haben; sie sind jetzt ca. 1/3 größer als bei ihrer Ankunft! Irgendwie haben sie so eine spezielle "Persönlichkeit", die mich an ihnen festhalten lässt! Selbiges gilt ja auch für die großen "T. intricatus" - ich erwähnte ja, dass ich mich schockverliebt hatte, als ich sie erhielt. Die kleinen S. fischeri sind jetzt allerdings ebenfalls seit ca. 2 Wochen abgetaucht, aber ... Aaaaber!!! Die T. intricatus werden gerade wieder munter!

    Was hatte ich mich gefreut, als ich vor drei Tagen völlig überraschend einen dieser wahrlich dicken und imposanten Füßer an der Futterstelle auftauchen sah! Und dann wurde meine Freude jäh getrübt, als ich feststellen musste, dass ein Häutungsrest (Ring) um sein hinteres Ende verblieben war, welches ihn arg einschnürte. Die Beinchen in dem Areal waren unbeweglich und der Bereich um diesen Häutungsrest sah richtiggehend übel aus. Wie schrecklich! Es tat mir soooo leid um den Hübschen; ich hätte heulen können und meine Frustration stieg enorm an. Warum nur ...?!? ;(

    Ich las im Forum, was man versuchen könnte, um einem derart "gefesselten" Füßer zu helfen, doch als ich den Füßer aus dem Terra nahm (er hatte übrigens ein enormes Gewicht, so im Vergleich zu den Aoutii), musste ich feststellen, dass dieser Ring komplett mit dem Exoskelett "verschmolzen" war; ich haben ihn nicht entfernen können. Zudem sah der arme Kerl, wie gesagt, in diesem Bereich sehr verunstaltet/verwachsen aus. Ich habe mich also dazu entschlossen, ihm Väterchen Frost an die Hand zu geben. Ich war traurig ...

    Aber am nächsten Abend erschien ein zweiter "T. intricatus" und er machte sich heißhungrig über das Proteinfutter her - er sah vollkommen intakt aus und es freut mich, dass auch seine Beinchen völlig regeneriert zu sein scheinen (bei Ankunft hatten ja einige (alle?) der Tierchen stellenweise Beinschäden).

    Und gestern (am 30.06. - auf den Tag genau zwei Monate, nach ihrem Einzug bei mir) war wieder einer der Dicken unterwegs. Es muss sich wohl um einen anderen Tier handeln, denn ihm fehlte leider ein Großteil seiner linken Antenne - aber auch er hatte sich ganz klar gehäutet und auch bei ihm sah ich keinerlei beschädigte Beinchen mehr.

    Tja - das ist der Stand der Dinge.

    Und als ob mein Text nicht schon lang genug wäre, kommen jetzt noch meine Fragen. :whistling:

    1. Wenn ich mich nicht irre, las ich, dass nach einer Häutung der hintere Bereich bei Füßern manchmal etwas heller erscheint. Bei meinen Dicken sieht man ebenfalls einen helleren Bereich am Ende (auf den Bildern hoffentlich zu erkennen) - ist das so normal, dunkelt dieses Areal noch nach, warum ist das so?
    2. Ich bin jetzt komplett verunsichert, denn meine Dicken haben einen auffälligen Glanz. Soweit ich weiß, sind "echte" T. intricatus eher von mattem Erscheinungsbild (etwa doch Gigas? :D) Natürlich weiß ich, dass mir keiner bei der Bestimmung meiner Dicken helfen kann, aber ich wollte es einfach nur erwähnen.
    3. Die Dicken scheinen hungrig zu sein, sie fressen Möhrenstreifen, Gurke und Gammarus/Fischpellets (letztere wollte ich ja nicht unbedingt anbieten, aber da es praktisch alle tun, will ich mich auch nicht länger sträuben) und ... Salat! An Flechten habe ich sie bisher noch niemals gehen sehen - ganz anders als die Aoutii, Schwarzfüßer und C. spelndidus. Frage: Ist das nicht merkwürdig, sollte es sich bei diesen Tieren tatsächlich um Wildfänge handeln? Zumindest ich würde eigentlich annehmen, dass Tiere, die der Natur entnommen wurden, sich mehr an natürlichem Futter orientieren würden.
    4. (*) Wäre es möglich, sofern die drei verbliebenen Schwarzfüßer keine Probleme haben sollten, diese mit den Fischeri und "Intricatus" zu vergesellschaften? Das Terra ist allerdings nur ein 80er! Und wenn ja, ab wann kann ich sie vergesellschaften, vermutlich sollte ich warten, bis sie wieder aktiv an der Oberfläche unterwegs sind, richtig?!

    Huhu Leute,

    ein kurzes Update: lang habe ich mit mir gerungen und überlegt. Doch es nutzt einfach nix - ich werde mit der Tausi-Haltung aufhören.

    Leider muss ich immer wieder feststellen, dass dieses Hobby nicht das Wahre für mich ist - auch, wenn ich die Füßer an sich wirklich toll finde. Doch sie lassen sich einfach viel zu selten blicken, als dass ich Freude empfinden könnte. Das wollte ich hier nur abschließend mitteilen.

    Somit verabschiede ich mich aus dem Forum; jedenfalls als aktiver Schreiber. Vielleicht lese ich noch hie und da mal mit - wobei ja leider auch hier im Forum nicht wirklich viel geschieht.

    Machets juuut. :wink:

    Huhu BeelteBreederGermany,

    Es gibt keinen Grund, sich darüber Gedanken zu machen, bis nicht eine definitive Antwort darauf gegeben werden kann.

    OK - aber jetzt mal ehrlich: ich finde, jeder kann und darf sich Gedanken machen, worüber er mag, auch wenn es für dich "unsinnig" erscheint.

    Und ohne dass sich jemand Gedanken macht, wird man wohl auch niemals die "definitive Antwort" herausfinden. :P

    cf. = vergleiche mit. Wenn man Tiere hat, die zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu 100% einer Art zugeordnet werden können, aber einer bestimmten Art am nächsten kommen.

    Danke für die Erklärung. :thumbup:

    Das Video von Rus impliziert, dass die orange Morphe die echte P. laevis ist und die Pandas etwas anderes.

    Ja, das hatte ich so auch verstanden. Doch dann benennt er im Video die orangen Asseln auch mit P. cf. laevis und nicht, wie es dann doch eigentlich heißen müsste: P. laevis. :/

    Sagt er das dann so, weil sein Stamm mit den "California-Mixen" versetzt ist, sprich, seine orangen Asseln aussehen wie (cf.) p. laevis, es aber eben auch Mixe sein können, die "zufällig" orange gefärbt sind oder verstehe ich das alles einfach völlig falsch?

    Möglich dass sich bei Rus die orangen Asseln gegen die Pandas durchgesetzt haben, dann hatte ich das falsch im Kopf. Bei mir ist es jedenfalls anders herum: Vor knapp 3 Jahren habe ich mit einem Mix angefangen, aber zwischenzeitlich finde ich fast keine orangen mehr. Es ist nicht unplausibel, dass sich bei leicht anderen Haltungsbedingungen auch die Konkurrenzverhältnisse verschieben.

    Deine Beobachtung, die ja völlig entgegen der von Rus ausfällt, bestätigt einfach nur, dass man aufgrund seiner eigenen "Studien" an seinen eigenen Tieren meist nicht darauf schließen kann, dass es sich immer und überall so verhält. Andere Halter haben in Bezug auf dasselbe Thema häufig ganz andere Beobachtungen gemacht.

    So wie ich das verstehe ist dieser California-Mix eine Lokalform, die in Kalifornien gesammelt wurde und die nun in der USA im Hobby verbreitet ist.

    OK - macht Sinn.

    Du findest sicher auf Youtube jemand, der das besser erklären kann als ich).

    Gut möglich. Dennoch danke ich dir für deine Ausführungen. :)

    Ich habe eben noch einmal versucht, die verschiedenen "Farbschläge", die es unter meinen Porcellio "keine Ahnung was" gibt, in Bildern einzufangen. Wie gesagt, kann ich keine Milkbacks entdecken, was meint ihr?
    Hier das besonders auffällig cremefarbige Tierchen:



    Leider fängt meine Cam die wahre Färbung nicht wirklich ein. Diese Assel sticht aber völlig aus der Masse hervor - und dies nicht nur, weil sie so groß ist!

    Hier viele am selbst hergestellten Algenfutter:



    Mittlerweile gibt es mehrere, die einen weißen Klecks im sonst "schwarzen" Körper haben.

    Hier noch einmal ein eher weißes Tierchen:

    Ich pflege ja mittlerweile 5 verschiedene Assel-Arten, aber ich glaube, die "cf. Laevis" sind mir die Liebsten. Vom Optischen her finde ich die Bolivari allerdings sehr beeindruckend und wunderschön. Auf meiner Wunschliste standen ja auch noch die P. expansus, P. hoffmannseggi und/oder P. hasii. Aber ... Der Platz fehlt langsam. 8o