Posts by Kordel

    Huhu Mohammed,

    die Frage, ob meine Bolivari in der Nacht aktiver sind, kann ich dir tatsächlich gar nicht beantworten, da ich kurz nach Ausschalten der Terra-Beleuchtung (ebenfalls nur eine 4 Watt LED, also wirklich nur eher diffus beleuchtet) selbst zu Bett gehe.

    Allerdings kann ich feststellen, dass diverse, ab und an angebotene Fressbarkeiten innerhalb weniger Tage weggefressen werden und sich an der Futterstelle auch Kot befindet. Dies muss dann ja in der Nacht geschehen, denn am Tage kann ich keine Bolivari an der Futterstelle sehen.

    Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, dass Feuchte langfristig für die Tiere ein Problem sein könnte.

    Deine Überlegung/Befürchtung erscheint plausibel, zumal es in den meisten Haltungsempfehlungen ja heißt, diese Art (wie auch Expansus - welche ich mir damals übrigens beinahe anstelle der Bolivari bestellt hätte) mag es gerne recht trocken! Ich meine aber, dass Aquarimax irgendwann einmal erwähnte, dass seine Bolivari auch in leicht feuchterem Habitat sehr gut oder gar besser gedeihen ...

    Da mein Terra ja 120 cm cm lang ist und eine partielle Erdaufschichtung von mind. 30 cm aufweist, hoffe ich, allen Tieren gerecht werden zu können. Auf der linken Seite befindet sich die HM - dort ist das Substrat und die darüber liegende Laubschicht relativ trocken, zumindest über die ersten 10 cm. Weiter unten, wo sich die Bolivari nicht aufhalten, wird das Substrat natürlich feuchter. Die rechte Seite bis hin zur Mitte des Terras halte ich hingegen sehr viel feuchter. Aber selbst wenn ich das Terra alle paar Tage rechtsseitig gründlich besprühe, und links nur einmal kurz benebele, entsteht keine "gespannte Luft". Ich denke, das könnte zum einen an der guten Belüftung von oben liegen und zum anderen auch daran, dass das Terra eben so groß ist?!

    Na ja, wie gesagt, werde ich mal beobachten, wie sich die Bolivari-Population im Tausi-Terra so macht ...

    Wenn es Wildfänge sind und sie aus Afrika südlich des Äquators stammen, könnten sie vom inneren Rhytmus her um ein halbes Jahr verschoben sein...?

    Ein ähnlicher Gedanke ist mir in der Vergangenheit auch schon in Bezug auf Wildfang-Tausendfüßer durch den Kopf gegangen. Und auf meine drei "Dicken" trifft es mit ziemlicher Sicherheit auch zu, dass sie Wildfänge sind (von ihnen hat sich bisher noch keiner blicken lassen!). Die 8 großen Gigas, die ich später hinzugekauft habe, sind aber sehr wahrscheinlich, wenn nicht gar sicher Nachzuchten!

    Fortsetzung:

    Zebraasseln (Armadillidium maculatum) habe ich mittlerweile in keinem meiner Terras mehr, da sie binnen kürzester Zeit alles an Begrünung wegfressen, sodass das Terra immer trostlos und kahlgefressen wirkt. Besonders die Schwarzfüßer hätten kaum Chance, genug vom von ihnen favorisierten Flechtenaufwuchs zu bekommen.

    Allerdings wage ich jetzt nochmals den Versuch mit meinen wunderschönen Bolivari. Sie lebten ja schon für lange Zeit in ihrem eigenen 80 cm Terrarium. Hier habe ich sie aber kaum wirklich zu Gesicht bekommen. Im Terra herrschte - so, wie man es überall liest - eher trockener Verhältnisse, nur eine Laubecke war ständig leicht feucht.

    Unter diesen Gegebenheiten ließen sich meine hübschen Asseln selten blicken. Wollte ich mir einen Überblick über die Bestandssituation verschaffen, musste ich die Korkstücke anheben. Darunter saßen sie dann, diese großen Schönheiten und ich sah mit Freuden ,dass sie sich trotz ihrer sehr zurückgezogenen Lebensweise gut vermehrten.

    Vor ein paar Tagen habe ich eine Gruppe dieser Asseln ins 120er zu den Füßern gesetzt. Seit gestern sind sie extrem aktiv unterwegs und es ist eine Freude, sie zu beobachten, da sie keinerlei Scheu vor der Beleuchtung zeigen. Diese Verhaltensänderung wirft Fragen auf ...

    Jetzt laufen die Asseln munter durchs Laub - man hat fast den Eindruck, als würden sie "Verstecken" und "Fang mich doch" spielen - und die Tiere knuspern ungeniert auch bei Beleuchtung an den Flechten. Da sich diese Art nur langsam vermehrt, ist mit einer explosionsartigen Vermehrung nicht zu rechnen, sodass sich die Nahrungskonkurrenz sehr in Grenzen hält. :)

    Ursprünglich hatte ich mir die Bolivari bestellt, weil ich sie gemeinsam im 100er Terra mit meinen 4 Fischeri halten wollte. In diesem Terra, unter feuchteren Bedingungen, waren die Asseln ebenfalls immer wieder auch am Tage unterwegs und ließen sich gut beobachten. Sie vermehrten sich auch. Doch da ich einen Halter-Bericht las, wo die Bolivari anfänglich mit gutem Erfolg im Füßer-Terra gediehen, dann aber der Bestand einzubrechen drohte, sodass der Halter sich gezwungen sah, die Asseln in einem gesonderten, trocknerem Terra unterzubringen, tat ich das aus Sorge um meine Bolivari auch. Wie gesagt, sah ich sie seit dem Umzug in das trockenere Milie im eigenen Terra praktisch kaum mehr.

    Und nun, da sie wieder im feuchteren Füßer-Terra leben ... Na ja, ich hab's ja bereits geschildert. 8)

    Was lässt sich jetzt daraus ableiten? Mögen es diese Asseln doch lieber, wenn es etwas feuchter ist, solange eine großzügige Frischluftzufuhr gewährleistet ist? Denn diese scheint essenziell zu sein; Stickige, gespannte Luft mögen diese Asseln wohl gar nicht! :/

    Ich werde beobachten, ob und wie es mit dem Nachwuchs klappt ...:S

    Sollte diese Asselart sich unter den gegebenen Bedingungen dauerhaft wohlfühlen, empfinde ich sie als große Bereicherung im Füßer-Terra. Sie können mir dann über die "langweiligen Jahreszeit", während die Füßer in "Winterruhe" sind, hinweghelfen, denn diese Asseln sind wunderschön und groß, sodass sie sich gut beobachten lassen.

    Huhu Sabine,

    Schöne Bilder. Und das mit der Süsskartoffel ist eine gute Idee.

    Danke - und ja, die Süßkartoffel scheint eine gute Möglichkeit darzustellen um dem Terra erstens einen urwüchsigen Touch zu verleihen; zumindest, solange kein Füßer Gefallen am Geschmack der frischen grün-rötlichen Triebe entwickelt und zweitens stellt sie eine gute Nahrungsquelle dar. Die Knolle wuchs bei mir ca. 2 Monate lang und schob unermüdlich neue Triebe, welche sehr dekorativ sind. Jedoch ... Der große Gigas, welcher durch Häutung seinen Panzerschaden so prima reparieren konnte, fand die jungen Triebe der Süßkartoffel ungeheuer schmackhaft und hat sie mit schöner Regelmäßigkeit alle paar Tage genussvoll vernascht. Auch das Innere der Knolle fand er lecker und hat im Laufe der Zeit so viel davon verputzt, dass die Knolle am Ender dieser zwei Monate mittig in sich zusammengesackt ist. Da sie dann anfing zu gammeln und mir einen Schwarm Drosophila angezogen hat, habe ich die Süßkartoffel letztlich entsorgt. Aber ich werde mir demnächst 2 neue Bio-Süßkartoffeln besorgen - sofern der Laden sie mal wieder im Angebot hat. :):thumbup:

    Übrigens ist gestern endlich auch ein 3. meiner Gigas wieder aus dem Untergrund hervorgekommen. Zwar anfänglich nur mit dem Kopf und ich habe ihn nur durch Zufall im tiefen Schatten unterhalb des Gehölz linksseitig entdeckt, wie er Moos knusperte. Etwas später kam er dann fast bis zur Hälfte aus seinem Versteck, doch dann ging das Licht überm Terra aus und er verschwand wieder.

    Nun sind also 3 meiner 11 Gigas munter. Im August sind es - wenn meine "Berechnungen" stimmen - 6 Monate her, dass der erste meiner Gigas im 120er von der Bildfläche verschwunden ist. Tja - das deckt sich schon mit dem, was ich über Gigas las. Sie verbergen sich für ca. 6 Monate im Untergrund und in dieser Zeit bekommt man sie als Halter nicht zu sehen. Mich wundert es allerdings, dass sich die Phase des Verstecktlebens meiner Gigas bis in die warmen Monate erstreckt, währen dieser die Füßer doch so aktiv sein sollen. Wenn meine momentan noch versteckt lebenden Gigas also (sagen wir mal) im August alle endlich wieder aktiv würden und sie dann zum Herbst hin - wie das wohl allgemein so üblich ist für Füßer in der Terra-Haltung - wieder im Bodengrund abtauchen würden, dann hätten sie ja gerade mal 2 Monate ihres Daseins aktiv an der Oberfläche verbracht ... :/

    Meine Fischeri sind seit Monaten sehr munter und regelmäßig im Terra zu beobachten - möglicherweise hat vor ein paar Tagen auch eine "echte" Paarung stattgefunden, denn ich konnte zwei Tiere dabei beobachten, wie sie nebeneinander lagen, ihre "Oberkörper" verweilten dabei jedoch unter einem mit Moos bewachsenen Rindenstück, sodass ich nicht nagen kann, ob tatsächlich eine Kopulation (nennt man das auch bei Füßern so?) stattgefunden hat.

    Tja - und von meinen Schwarzfüßern ist derzeit nur noch ein Tier täglich beim Rindenabweiden zu beobachten. Die anderen beiden lassen sich schon wieder seit Tagen nicht an der Oberfläche blicken.

    Hi Katja,

    bezüglich des von dir abgebildeten Käfers habe ich jetzt einfach mal schnell im WWW geschaut und meine, es könnte evtl. dieser sein: Gemeine Grabkäfer

    Wo du es ansprichst - ich habe letztlich ebenfalls "Fremdkörper" im Kerf-Substrat gefunden. Hierbei handelte es sich um sehr dünne Streifen, wie wenn man Papier durch den Schredder jagt. Das hatte mich auch etwas irritiert. Wollen wir mal hoffen, dass die Qualität des Produkts dennoch empfehlenswert ist/bleibt. Mir hatte damals der Züchter, wo ich meine Aoutii und die Asseln herhatte, zu diesem Substrat geraten ...

    Um das prächtige Pflanzenwachstum deiner Grünlilie und der Bromelien beneide ich dich! Da ich mein Füßer- Terra aber nicht wirklich stark beleuchte, hätten Echtpflanzen wohl kaum eine Wachstumsgrundlage. Die Süßkartoffel hatte ich darum auch direkt unter der 4-Watt-Funzel platziert und die hat dort tatsächlich für ca. 2 Monate fleißig "Laub" geschoben. Demnächst kommen 2 neue Knollen ins Terra, denn die Gigas finden sowohl Süßkartoffel als auch Triebe ganz lecker. :thumbup:

    Einzig mein Pleurodonte-Terra in dem auch meine Merulanella lebten, hatte ich stärker beleuchtet. Dort hatte ich dann auch drei verschiedenfarbige Fittonien eingepflanzt, welche zuvor über einige Monate auf der Fensterbank wuchsen, komplett in neues Substrat gepflanzt wurden und natürlich über die lange Zeit auch immer wieder gründlichst mit Regenwasser abgespült wurden. Leider musste ich kurz nach dem einpflanzen dann aber doch feststellen, dass ich mir den Xaximwurm (kleine Landplanarie) eingeschleppt hatte. Obwohl ich mehrmals tägl. kontrollierte und sofort jeden Wurm, den ich erblicken konnte, abgesammelt habe, musste ich doch feststellen, dass die Vermehrung der Merus nicht recht in Schwung kam. Und als ich einmal beobachtete, dass eine Baby-Meru wie vom Blitz getroffen reagierte, als sie mit so einem Xaximwurm in Berührung kam, habe ich kurzerhand das Gesamte Terra leergeräumt. Ich hasse Planarien, zu Lande und auch zu Wasser!!! || Diese Tiere können mir die gesamte Laune an der Terra- und Aquaristik verderben ...

    Seitdem die Merus jetzt in einer neuen Behausung leben, habe ich keinen Xaxim mehr gesehen und die Merus vermehren sich nun endlich wie erwartet. :love:

    Jedenfalls habe ich jetzt noch einen Punkt mehr, der mir Bauchschmerzen bereitet, wenn ich an das Einsetzen echter Pflanzen ins Terra denke. Wie gesagt, wären die Lichtverhältnisse in meinem 120er aber ohnehin nicht geeignet; zu dunkel.

    Ich sehe über deinem Terra 2 LED-Leuchtbalken. Darf ich fragen, mit wieviel Watt sie betrieben werden, kennst du deren PAR-Wert und die Lichtfarbe? Sie scheinen jedenfalls sehr geeignet für gutes Pflanzenwachstum.

    Hast du eine Beneblungsanlage laufen - ich sehe auf deinem Bild so ein "Kabel" von oben herunterhängen; oder ist das der Thermo-Fühler?

    Was die weißen Springschwänze anbelangt, da habe ich merkwürdigerweise ähnliche Beobachtungen im Füßer-Terra gemacht. Hier leben jetzt eher die größeren schwarzen Springer. Im Assel-, Gottesanbeterinnen- und Schneckenterra hingegen fühlten sich die weißen Springschwänze augenscheinlich sehr wohl. :/

    Was das Laub anbelangt: ich lagere es zuerst für ein paar Tage völlig untergetaucht im Wassereimer und übergieße es vor dem Einbringen ins Terra noch einmal gründlich mit heißem Wasser, um etwaigen Krabblern vorzubeugen und hoffe, dass letztere Maßnahme den Nährwert des Laubs nicht beeinträchtigt. :)

    Übrigens ist gestern eeeenlich ein 3. Gigas aus dem Schatten aufgetaucht. Bin gespannt, wann sich die restlichen der großen Kerls sehen lassen. Im August wären es ca. 6 Monate her, dass sie abgetaucht sind - wenn ich mich nicht irre.

    Hallo Katja,

    das freut mich aber, dass doch noch alle 4 deiner Gigas am Leben sind.

    Ich meine übrigens, den 4. deiner Gesellen auf deinem Bild entdeckt zu haben - könnte ich da richtig liegen?

    Meine Großen sind übrigens auch bis auf 2 alle noch versteckt. Es wundert mich, dass sich das Verhalten meiner Gigas in vielen Punkten nicht unbedingt mit dem deckt, was ich hier im Forum erklärt bekommen habe, da ja recht pauschal immer wieder gesagt wird, die Füßer seien in den warmen Monaten sehr aktiv. Aber zu diesem Thema werde ich die Tage vermutlich noch einmal näher in meinem Faden etwas schreiben.

    Die Pflanzenpracht in deinem Hochterra finde ich sehr ansprechend.

    Was das für schwarze Käfer sind, weiß ich nicht, aber bestimmt weiß Mohammed da mehr!

    Ich benutze auch das Assel- und Käfersubstrat von Kerf, da ich mir durch das Verwenden von heimischem Substrat keine unliebsamen Gäste ins Terra holen möchte und trotz aller Vorsicht kommt es doch immer wieder mal vor, dass ich z. B. vereinzelt eine Ameise im Terra sichte ...

    Die von dir erwähnten Asseln (heimische Art) kann sich unter zusagenden Bedingungen sehr rasch vermehren und könnte evtl. eine Futterkonkurrenz darstellen - ich habe z. B. all meine Armadillidium maculatum aus meinen Terras verbannt, da diese Art extrem schnell alles an Moosen und Flechten wegputzt.

    Viel Spaß weiterhin mit deinen "Würmchen".


    PS - vielleicht könntest du deinen Gigas noch eine dicke Laubschicht in einer oder zwei Ecken anbieten?!

    Huhu Sabine,

    Das ist ein interessanter Gedanke.

    Es sind allerdings nicht alle Arten so übergriffig wie z. B. die C. splendidus Männchen und die A. gigas Männchen.

    Bei mir sind es ja die halbstarken Fischeri, die sich dermaßen "übergriffig" verhalten. Meine Gigas sind noch nicht so weit, als dass sie sich mit Paarungsgedanken beschäftigen.

    Wenn Gigas allerdings ebenfalls derart aufdringlich sind, na dann prost Mahlzeit, wenn auch sie einmal flügge werden! =O

    Hi Laura,

    hast du das Gefühl, deine Servatius-Dame fühlt sich durch die Splendidus gestresst? Ich würde mich an deiner Stelle sicherlich auch mit dem Gedanken tragen, für die Splendidus ein eigenes Terra herzurichten. Man liest ja immer wieder, dass diese Art sehr aufdringlich ist ...

    Verdammich: anfänglich hatte ich mich ja sehr gesträubt, verschiedene Füßer-Arten gemeinsam im Terra zu pflegen. Da aber so viele Halter davon berichteten, dass eine Vergesellschaftung ohne weiteres gut möglich sei, habe ich meine Fischeri, die Schwarzfüßer und die Gigas alle zusammen ins 120er einziehen lassen. Mittlerweile fange ich an, diese Entscheidung zu bereuen. Wobei ... Die Übergriffe der Fischeri auf ihre Damen würde ja ebenso im Art-Terra stattfinden, bzw. hat genau so stattgefunden, als sie noch für sich alleine zu viert im 100er lebten - das hat nix mit der Vergesellschaftung mehrerer Arten zu tun!

    Na ja, ich werde mal weiter beobachten und gegebenenfalls handeln.

    ***

    In der Vergangenheit hatte ich bereits mehrmals Bio-Süßkartoffeln keimen lassen, um sie dann als gesunde Begrünung in diversen Terras einzupflanzen. Darum dachte ich mir, ich versuche es auch mal in meinem 120er Füßer-Terra.

    Tja ... Die Knolle mit ein paar Trieben stand gerade mal ein paar Stunden, da kam auch schon der hübsche Gigas, der bei seiner Häutung die vorhandene Blessur so prächtig repariert hatte und fraß ein deftiges Loch in die Süßkartoffel.

    Der "Hausbesetzer" liegt seit Tagen in der alten Häutungshöhle; ich habe den starken Verdacht, dass auch er sich häuten wird. Hoffentlich hat er die Häutungsreste seines Vorgängers entweder komplett weggefressen oder aber zur Seite geräumt, nicht, dass diese Reste ihm bei seiner Häutung zu schaffen machen!

    Gigas und Fischeri:

    Hallo Leute,

    eine freudige Nachricht möchte ich heute mit euch teilen: einer der Gigas, welchen ich mit einem ordentlichen Cut vom Vorbesitzer erhalten hatte, kam vor drei Tagen aus seiner Häutungshöhle, in der ca. 2 Monate verweilte und ... Er war entgegen all meiner Sorgen und sicher auch des ein oder anderen von euch, in der Lage, seinen Panzerschaden zu reparieren. Alleine die hellen Zonen verraten noch, wo er den Cut hatte. Ich vermute, dass diese Stellen im Laufe der Zeit noch nachdunkeln - mal sehen. Momentan ist er (oder sie?) jedenfalls sehr hungrig auf Apfel.

    In der Häutungshöhle, welche sich direkt an der Frontscheibe befindet, lag nach Verlassen des Gigas noch ein großer Rest der Exhuvie und "gammelt" so vor sich hin, aber heute sah ich einen anderen Gigas in genau dieser Höhle. Ob er möglicherweise an den Resten interessiert ist, oder sich vielleicht ebenfalls in dieser Höhle eingefunden hat, um sich der alten Wäsche zu entledigen, wird sich wohl in den nächsten Tagen herausstellen.

    So sah er am 12.11.24 aus, als ich ihn erhielt:

    Und so sieht er jetzt aus:

    :hurrah:

    "Hausbesetzer":

    Schwarzfüßer und Fischeri:

    Von den einst 5 Schwarzfüßern leben leider nur noch 3 ...

    Schwarzfüßer, Fischeri (alle 4) und all meine Gigas (11 - zu viele?!) bewohnen nun das 120er.

    Was ich so beobachte, sind die weiblichen Fischeri sehr von den Annäherungsversuchen ihrer männlichen Kollegen genervt. Immer, wenn eine von ihnen sich "im freien Feld" aufhält, wird sie von einem Männchen "angegrabscht", was diese dann mit heftigen Abwehrbewegungen und letztlich Flucht quittiert. Tatsächlich stresst es mich, wenn ich dieses Schauspiel beobachte, denn es ist ganz offensichtlich, dass die Weibchen die "Übergriffe" der Männchen (noch) keinesfalls gutheißen. Ob es sie ebenfalls stresst, vermag ich natürlich nicht zu beurteilen, aber ich denke immer, dass ein Weibchen in freier Natur vermutlich weniger häufig von einem paarungswilligen Männchen behelligt wird, als in der Enge eines Terrariums. Darum würde ich für mich vermerken wollen, dass man eventuell bei der Zusammenstellung der Tausi-Gruppen (sofern möglich) auf ein bestimmtes Geschlechterverhältnis achten sollte - bei z. B. Fischen macht man das ja auch häufig so.

    Wenn also möglich, würde ich - ohne es besser zu wissen! - sagen: 1.3 oder 1.4, damit sich die "Übergriffe" auf die verschiedenen Weibchen verteilen ... Nur mal so ein Gedanke. :/

    Huhu Barbara,

    wie ärgerlich, wenn man ein Tierchen bestellt und nach Erhalt feststellen muss, dass man gar nicht das zugesendet bekommen hat, was man bestellt hat. Mir ist es vor knapp einem Jahr auch so ergangen (geordert bei einem anderen Händler).

    Speaking of: Ich war mal auf der von dir angegebenen Seite. https://www.schnecken-galaxie.de/asseln/

    Dort haben sie merkwürdigerweise gar keine Aoutii gelistet und die Gigas sind laut Händlerangaben alle ausverkauft. Insgesamt bieten sie dort nur 2 Arten an: A. gigas (wie gesagt, ausverkauft) und S. spec. 1; der von dir hier eingestellte Füßer ist aber – wie Beetlebreeder und du ja bereits sagten – ein Aoutii …

    Da scheint ja gehörig was schiefgegangen zu sein?! :/

    Ich denken, es könnte erfolgsversprechender sein, wenn du dich mal telefonisch mit deinem Anliegen dort meldest. Ich zumindest handhabe es bei Reklamationen i. d. R. lieber so, das persönliche Gespräch zu suchen.

    Viel Erfolg. :thumbup:

    PS: Nach dem kurzen Check der Seite sieht es für mich beinahe so aus, als würde der Shop schließen. Eigentlich als Schneckenshop gestartet (siehe Namen), gibt es auch nur noch wenige Schneckenarten und diese in sehr geringer Stückzahl. Selbiges gilt auch für praktisch alle anderen Produkte.

    Huhu Sabine,

    ja, dass die kleinen bunten Asseln sich vermehren, darüber freue ich mich auch sehr!

    Speaking of: Wie sieht es denn mit deinen Merus aus, die du von Leeloo bekommen hast? Ich hoffe, dass sie sich mittlerweile bei dir auch gut eingelebt und mit der Reproduktion begonnen haben!

    Verloren geht nichts, das ist alles mehrfach gesichert.

    Huhu Sabine,

    das ist ja schon mal beruhigend. Dennoch ... Das mit den Bildern finde ich echt super frustrierend. Ich bin nun mal ein sehr visueller Mensch.

    Wie gesagt, könnte man ja evtl. versuchen, beim Provider mal nett nachzufragen, was sich da machen lässt, oder? Ich kenne mich da nicht aus, vielleicht habe ich auch zu naive Vorstellungen?! :blush2:

    Huhu,

    ui, das ist aber ein echt tolles Bild! Die kleine Nacktschnecke ist mir nat. sofort ins Auge gefallen, da sie auf den ersten Blick wie eine von mir sehr verhasste Landplanarie (Xaximwurm) aussah.

    Mit Planarien habe ich in der Aquaristik schon so diverse unliebsame Erfahrungen gemacht und ich hasse sie!!!!

    Leider ist man in der Terraristik auch nicht vor Planarien gefeit, denn sie breiten sich auch in Deutschland aufgrund des "Klimawandels" immer mehr aus. Eingeschleppt werden sie aus wärmeren Gefilden durch z. B. Topf- und Aquarienpflanzen (jene, die in den Gärtnereien emers kultiviert werden) und durch die namensgebenden Terrarienprodukte (Xaximmatten und Co.).

    Hat man einmal Planarien im Bestand, ist es extrem schwer, sie wieder loszuwerden.

    Leider, leider habe ich mir wohl durch dumme Umstände auch Xaxims in mein Meru/Pleurodonte-Terra eingeschleppt.

    Aber zurück zu deinem Problem:

    Um unliebsame Gäste nicht über Naturalien ins Terra einzuschleppen, wässere ich praktisch alles zuvor für ca. 3/4 Tage. Dabei ist es wichtig, dass alles an Moosen, Geäst und Laub komplett im Wasser untergetaucht ist. Auf diese Weise kann man sich wohl relativ sicher sein, dass auch Eier und Puppen abgetötet werden. Beim Frosten und Trocknen bin ich mir nie so sicher, dann hierzulande sind die Kerfen und Würmlinge/Schnecken ja auch auf Frostperioden eingestellt, sprich: ich weiß nicht, ob ein Lagern im Froster bei -18 °C wirklich ausreicht, alles abzutöten?!

    Mal wieder ein paar Bilder der wunderschönen Merulanella "Tricolor". Mittlerweile läuft die Vermehrung. Darüber freue ich mich wirklich riesig, aber irgendwie befürchte ich, dass mir immer wieder auch einmal Babies durch die unvermeidbaren Schlitze in der Abdeckung entkommen. Erst letztlich habe ich ein verendetes Meru-Baby an einer Gelbtafel klebend vorgefunden. ;(

    Das ist mit dem grossen Update passiert. Im Rattenforum haben wir dasselbe Problem und ich fürchte, das lässt sich nicht beheben.

    Huhu Susanne,

    ja, so ein Schlamassel. Was für ein bescheuertes "Update", wenn in der Folge doch solche Ärgernisse resultieren.
    Wer hat das Update denn veranlasst - oder geht das automatisch durch den Provider?

    Es steht ja zu befürchten, dass beim nächsten Update gleich ganze Beiträge verloren gehen.

    Vielleicht könnte sich Robert (er ist doch der "Urheber" unseres Forums, nicht?) einmal an den Provider wenden und nachhaken ... :/

    Na ja, zurück zum Thema.

    Ich wollte ja noch ein paar mehr Bilder meiner Füßer posten. :)

    Und hier noch ein paar Bilder meiner Fischeri: ich finde diese Art wirklich wunderschön!

    Toll finde ich auch, dass sie sowohl am Tage als auch am Abend (bei Rotlicht) regelmäßig und ganz ohne Scheu unterwegs sind.

    Huhu,

    ahhh - ärgerlich, so ein massives Milbenproblem - da fühle ich wirklich mit dir!

    Ich finde es auch immer extrem nervenzerreißend, wenn bei meinen Tierchen (gleich welcher Art) etwas auftaucht, was da nach meinem Dafürhalten nicht hingehört; bei den Terra-Bewohnern wären das: Milben, Planarien, Ameisen, "Fremdasseln", Regenwürmer, Steinläufer ... you name it.

    Zum Glück musste ich mich bisher auch nicht mit einem derartigen Massenaufkommen von Milben herumschlagen. Jedoch hätte es bei meinen Grillen vor kurzem leicht dazu kommen können, hätte ich nicht reagiert. Im Futtertellerchen sah ich nämlich, dass sich von Tag zu Tag mehr Milben zeigten. Bevor die sich jedoch weiter vermehren konnten, habe ich das Schälchen nat. aus dem Terra genommen, den Inhalt samt Milben in einen Plastikbeutel verfrachtet und gut verschnürt, bevor ich es dem Müll übergeben habe und das Futterschälchen dann heiß ausgewaschen. Jetzt sehe ich gerade keine Milbe mehr bei den Grillen.

    Auch andere Lästlinge, wie z. B. Planarien (in der Aquaristik) lassen sich durch entsprechende Fallen gut dezimieren.

    Daher mein Gedanke: Vielleicht lassen sich die Milben in deinem Terra (sofern es sich bei den "Invasoren" um Futtermilben handelt) ebenfalls durch für Milben besonders schmackhaftes Futter wie z. B. Fischfutterflocken, Gammarus oder TroFu für Hunde/Katzen dazu bringen, dass sie sich versammeln, damit du sie gezielt regelmäßig entsorgen kannst?

    Hierzu könntest du das Köderfutter z. B. in einem geeigneten Behältnis ins Terra stellen und dann tägl. (!) entleeren.

    Mal wieder eine Meldung.

    Seitdem da irgendetwas mit dem Forum passiert ist - sämtliche Bilder in den Beiträgen erscheinen vorerst als "schwarze Löcher" und werden erst auf Anklicken hin sichtbar und auch die Anzeige über die Zugriffe auf einen Thread sind nicht mehr ersichtlich, dafür nur noch die Anzahl der Antworten - war mir ziemlich die Lust vergangen. Ich finde, es tut dem Forum, welches ohnehin ja bekanntlich sehr ums "Überleben kämpft" nicht gut, dass man anstatt auf eingefügte Bilder in den Beiträgen nur ins Leere schaut. :/

    So ein bebilderter Beitrag ist doch häufig der Grund, warum ... Ach, na ja, egal; aber dennoch: kann man das alles nicht wieder so einrichten, wie es vorher war?!?? :motz:

    Trotzdem ich also recht frustriert darüber bin, was hier passiert ist, poste ich doch mal wieder ein paar Bilder meiner Füßer, denn: Trommelwirbel!!! Einer meiner Schwarzfüßer ist heute endlich, nach monatelanger Abwesenheit, im "alten Fischerdorf" umhergewandelt. :hurrah:

    Da ich ja vorhabe, das 80er völlig auszuräumen - ich glaube, ich erwähnte es irgendwann einmal - habe ich den flinkfüßigen Wurm mithilfe des Astes, auf dem er herumturnte, ins 120er zu den Gigas übergesiedelt. Der schonende Umzug hat ihn praktisch nicht beeindruckt, denn nach nur wenigen Minuten hat er sich über die Flechten am Geäst hergemacht. So ein hübscher Kerl.


    Und noch etwas, was mich vor ein paar Tagen sehr gefreut hat: endlich wieder einmal konnte ich alle 4 meiner mittlerweile zu großen Tierchen herangewachsenen Fischeri gemeinsam im Terra beobachten. Ich habe den Eindruck, sie werden so langsam "flügge", sprich, ich habe zwei der Fischeri bei einem vermeintlichen Paarungsversuch ertappt. Zumindest sah das, worauf ich einen Blick werfen konnte, so aus, als wäre ein Männchen stark an dem von ihm "besetzten" Weibchen interessiert. Seine Bemühungen sind jedoch nicht auf Gegenliebe gestoßen, und nachdem sich das Weibchen von dem Kerl hat befreien können, suchte sie schnell das Weite.

    Leider ging das alles so schnell - während ich die Cam geholt habe, um Fotos zu machen, war auch schon alles wieder vorbei und, wie gesagt, die beiden Füßer liefen wieder getrennte Wege.

    Wie es ausschaut, habe ich 2 Männlein und zwei Mädels. Die Männchen sind im Vergleich auffällig schlanker und wirken dadurch auch viel länger. Sie messen alle so um die 18 cm. Wahnsinnk, wenn ich überlege, dass sie bei ihrer Ankunft hier (12.04.24) nur ca. 5 cm lang warne ...

    Drei meiner großen Gigas sind nach wie vor immer wieder mal munter.

    Shaun hat sich auch vor ein paar Tagen (04.02.25) völlig überraschend blicken lassen - bisher hat er sich wohl nicht wieder gehäutet, denn er hat noch immer einen Stummelfühler:

    Ich habe noch ein paar mehr Pics, aber jetzt erst einmal Schluss ... :wink:

    Am ersten Tag des neuen Jahres (bzw. an diesem Abend) konnte ich drei meiner hübschen Fischeri mal gemeinsam vor die Linse kriegen. Auch am Tage lässt sich immer wieder einmal ein Tier blicken, ihre Hauptaktivität liegt momentan aber deutlich in den Abendstunden, anders, als noch vor ein paar Monaten. Ich vermute, dass sie alle vier derzeit munter sind, aber "beweisen" kann ich das nicht, denn sie lassen sich nicht unterscheiden - sehen alle makellos aus: wunderschöne Füßer, die Spiropoeus fischeri.

    Hier eine Aufnahme eines "tagaktiven" Fischeri (an Weihnachten aufgenommen): sie lieben Pilze!

    Meine Gigas - sowohl im "alten Fischerdorf" als auch im 120er - sind momentan nicht mehr (oder, bezogen auf das 80er: noch immer nicht) aktiv an der Oberfläche zu beobachten.
    Auch von den Schwarzfüßern lässt sich weiterhin kein Tier blicken ...

    Hi Beetlebreeder,

    Ja, sie erachten Naturalien als gut, genau, wie "Zusatzfutter". :)

    Meine "neuen" Gigas sind zum Teil noch immer täglich aktiv. Zumindest 2 der großen (ein makelloses Männchen sowie ein ebenso einwandfrei gewachsenes Weibchen) kommen mehrmals am Tage zur Futterstelle. Auch eines der kleineren Tiere erscheint noch. Die beiden Gigas mit deutlichen Pflanzenschäden sind seit vielen Tagen nicht mehr aufgetaucht.

    Nach wie vor sind die Tiere aus dem 120er vorrangig bei voller Belichtung munter. Sobald die Abendphase durch das Rotlicht eingeläutet wird, nimmt die Aktivität der Tiere deutlich ab und wenn es dann gänzlich dunkel ist (das Licht ausgeht: 22 Uhr) sehe ich für gewöhnlich kein Gigas mehr herumlaufen oder fressen. Die Gigas im 120er sind - so würde ich das mal vorsichtig sagen - tagaktiv. Die Gigas im "alten Fischerdorf" hingegen sah ich bisher praktisch nur, ab der Zeit, da das Terra ins Rotlicht getaucht war: ab 19 bis 23 Uhr. Noch immer lässt sich keiner der verbleibenden drei Tiere blicken. Sie befinden sich seit vielen Wochen wohl in der "Winterruhe" (vermutlich gleichzusetzen mit der Trockenruhe im Ursprungsland?!).

    Ich finde es spannend, dass sich beide Gigas-Gruppen (bisher) doch recht unterschiedlich verhalten.

    Einer der großen und ein kleineres Tierchen: häufig kommen sie kurz nachdem das Licht anging zum Fressen.

    Einen Tag vor Weihnachten: mehrere Baby-Merus gemeinschaftlich mit Baby-Tomentosas

    Ein Baby im Vergleich zu einer semiadulten Meru:

    Die Babies meiner Merulanella "Tricolor" halten sich meiner Beobachtung nach nicht am Boden auf, die Weißen Asseln hingegen verlassen häufig die unteren Regionen und besiedeln auch Gehölz und Äste.