Posts by Kordel

    Ich habe mir bereits etliche Beiträge hier im Forum über Flake-Soil durchgelesen und denke, BeetleBreederGermany hat tatsächlich seinen Standpunkt mit all den wissenswerten Infos bereits deutlich gemacht. Ich selbst möchte mir demnächst eine "Portion" bestellen, um auszuprobieren, ob es die Füßer auch in "Napf angeboten fressen", denn komplett als Substrat möchte ich es aus diversen Gründen nicht einsetzen. Hast du, BeetlebreederGermanyvielleicht eine gute Bezugsquelle? Es gibt bei diesem Produkt ja durchaus Qualitätsunterschiede - man muss eines wählen, welches tatsächlich "zu Ende fermentiert" und - wie du ja auch schon angesprochen hast - eines, welches auf die Bedürfnisse der Füßer ausgerichtet ist (Vielleicht hast du das schon einmal irgendwo erwähnt, aber ich möchte jetzt nicht lange danach suchen ...).

    Jedoch möchte ich das Thema nicht nur in diese Richtung, nämlich "Flake-Soil" abdriften lassen, denn im Video werden ja viele andere Dinge angesprochen.

    Hat keiner sonst irgendwelche Fragen oder Überlegungen, Anregungen oder ist teilweise auch anderer Meinung? Was denkt ihr denn über all das, was im Video angesprochen wird?

    Die Annahme, dass Tausendfüßer im Habitat ebenfalls nicht im „Überfluss“ leben, ist so eine Sache. Jede Art ist optimal an ihren Lebensraum und dessen Futterangebot angepasst. Natürlich ist ein Waldboden nicht mit morschem Holz zugekleistert, aber dort wo hochwertige Nahrung zu finden ist, halten sich die Tausendfüßer auch auf. Es ist für den Art-/Populationserhalt nicht nötig, dass ein gesamtes Areal voller Futter ist. Aber das heißt nicht, dass es schlechter für die Tiere ist, wenn dem so ist.
    Wenn eine Futterstelle aufgebraucht ist, geht es zur nächsten Futterstelle.

    Hört sich alles sehr schlüssig an!

    Meine Überlegungen gehen vermutlich u. a. mehr in die Richtung, dass die Suche nach guten Nahrungsgründen Energie zehrt - diese Energie verbrauchen Tiere in Gefangenschaft nicht, bekommen aber regelmäßig reichlich nahrhaftes Futter. So kommt das dann häufig zur Verfettung der Tiere, was u. a. zur Kurzlebigkeit führen kann.

    Du sagst, Füßer verfetten nicht. Das ist eine informative Aussage; ich wusste das nicht (meine Überlegungen und Gedanken sind diesbezüglich rein theoretischer Natur). Gibt es dazu Lesestoff, bzw. woher hast du diese Information?

    Die Kritik von FlakeSoil/BlackSoil zur Füßerhaltung stammt hauptsächlich von denen, die es nicht verwenden. Mal so in den Raum gestellt.

    Das ist gut möglich. Ich aber kritisiere Flake-Soil nicht, sondern versuche Informationen zu erhalten und treibe meine Gedanken dann in alle möglichen Richtungen!

    Gerade in Bezug auf die Fütterung werden in allen Bereichen der Tierhaltung viele Fehler gemacht - teils aus Unwissenheit, teils aus finanziellen Gründen oder auch aus Missinformation und Bequemlichkeit. Ich habe eine recht große Anhäufung von allen möglichen Infos, Erfahrungen und Wissen, was Tiere allgemein und im Besonderen betrifft. Dieses Konglomerat vereint sich zu
    Gedanken und so stellen sich mir Fragen. Es ist absolut möglich, dass einige oder viele dieser Fragen gar nicht in Bezug auf Füßer gestellt werden können, aber, ohne dass ich frage, finde ich vieles auch nicht heraus, oder?

    Wie gesagt, überlege ich, Flake-Soil als Futter anzubieten, nicht aber als "Habitat" zu verwenden. Aufgrund all meiner Überlegungen erscheint mir das eine gute "Alternative".

    Bei Flechten aus Baumgeäst sieht das anders aus, aber da keine Probleme mit der Wässerungsmethode auftreten, sehe ich hier für die Standardarten sowieso keinen Sinn, das noch tausendmal zu hinterfragen.

    Sorry, für mich macht es aber Sinn. Ich versuche, die Dinge und Zusammenhänge zu verstehen! Und das tue ich auf meine Weise - sie mag für dich nicht passend sein, aber für mich. ;)

    FlakeSoil/BlackSoil ist das ideale Substrat, das ist korrekt. Ja, man kann es als Zusatzfutter reichen - aber die Vorteile davon werden sich in Grenzen halten.

    Meine Frage zum Flake-Soil:

    dieses Produkt soll wesentlich nahrhafter als WFH, Laub und Humus sein, da die Bakterien nur das Lignin abbauen, alle anderen Nährstoffe aber im Soil verbleiben, welche dann den darin gehaltenen Tieren zur Verfügung steht und zugutekommt. Sie sollen es mit besserem/schnellerem Wachstum und einer erhöhten Reproduktion danken.

    Mästung - das ist ein Gedanken, der mir irgendwie in den Sinn kommt ...

    Ist es denn tatsächlich vorteilhaft für die Tiere, wenn sie so ein "fettes" Substrat permanent zur Verfügung haben oder - das war ja bereits an anderer Stelle einmal meine Frage - "verfetten" die Tiere nicht vielleicht sogar?

    In der Aquaristik gibt es den Begriff der "Dampfaufzucht". Fische, die unter diesen Bedingungen heranwachsen, erreichten schneller eine bestimmte (Verkaufs)größe. Das schnelle Wachstum hat aber negative Effekte auf die Gesundheit.

    So denke ich mir auch, dass eine überreiche Reproduktionsrate die Lebensuhr der Adulti verkürzt. In der Natur herrscht meist kein solcher Überfluss an Nahrung - jedenfalls nicht dauerhaft und permanent.

    Meine Überlegung ist darum in Bezug auf die genannten "Vorzüge" von Flake-Soil, dass die damit ernährten Tiere alles "zu schnell" tun: zu schnell wachsen, zu schnell erwachsen werden, zu schnell ins vermehrungsfähige Alter kommen, zu viele Nachkommen zu häufig produzieren und darum zu schnell "verbraucht" sind ...

    So ein "zu schnell" und "zu viel" ist aber nicht natürlich, oder?

    Jetzt funzt die blöde Zitierfunktion wieder nicht ...

    Quote

    BeetleBreederGermany

    Orthoporus stammen aus den Wüsten in Arizona/Texas, dort ist der Boden entsprechend lehmig-sandig, quasi ohne Humus. Dass Lehm/Sand bei einigen Afrikanischen Arten ein guter Zusatz sind, konnte ich hier im Forum ebenfalls schon lesen, aber nie Details. Das waren auch alles sehr alte Beiträge

    Ja, dass Kevin in dem Video anfänglich vorrangig über Orthoporus spricht, als er die Sache mit dem Lehm- und Sandbeimengen zum Substrat anspricht, war mir bewusst - ich gab ja auch nur wider, was er sagte; blöderweise hatte ich beim Einstellen meines ersten Beitrags vergessen, das Video auch einzustellen, was ich dann ja später noch nachgeholt hatte.

    Richtig: Im Leitfaden hier im Forum zum "richtigen" Substrat wird auch Sand erwähnt.

    Ein wichtiges Detail könnte sein, dass Sand einen guten Einfluss auf die Darmaktivität der Füßer hat und das Substrat allgemein "stabiler" macht, was wiederum einen positiven Einfluss auf die Häutungshöhlen hat.
    Das hört sich für mich so an, als wäre eine Beimengung von Sand eine gute Idee.

    Der von Kevin erwähnte "Desert-Stone-Clay-Mix" soll gerade für Orthoporus als unterste Schicht im Substrat hilfreich sein, um die benötigte Feuchtigkeit im Boden zu gewährleisten, wenn ich mich jetzt recht entsinne.

    Das Wässern tötet Makroorganismen ab, aber es entwertet die Moose oder Flechten scheinbar nicht.

    Ist das deine Vermutung oder weißt du sicher, dass die für die Ernährung so wichtigen Mikroorganismen/Bakterien bei dieser Maßnahme nicht mit weggeschwemmt oder abgetötet werden, sodass sie letztlich gar nicht mehr in relevanter Menge für die Füßer auf dem Moos vorhanden sind?
    Ich weiß aus der Aquaristik, wie empfindlich "nützliche" Bakterien auf Veränderungen reagieren. Selbst eine plötzliche Temperaturveränderung oder Sauerstoffmangel tötet sie teils binnen weniger Augenblicke ab. Kann mir also gut vorstellen, dass Ähnliches auf andere "nützliche" Bakis (die von Kevin erwähnten, auf den Moosen lebenden) zutrifft. :/

    Hintergrund: Chitin ist ein Protein, entsprechend brauchen sie Proteine um ihr Exoskelett aufzubauen. Allerdings besitzen Tausendfüßer, wie in Shuras Buch sichtbar ist, eine Kalkschicht in ihrem Panzer.

    So kenne ich das auch von den Schnecken: Gehäuse besteht zum Großteil aus CA, die oberste Schicht, das Periostrakum, aber aus Proteinverbindungen.

    Doch ist auch wichtig zu erwähnen, dass die typischen Bodengründe tropischer Wälder keinen Kalk beinhalten

    Genau :!:Diese Informationen habe ich bei meinen damaligen Recherchen über die Bodenbeschaffenheit des afrikanischen tropischen Regenwalds (bezogen auf die Achatschneckenhaltung) auch gefunden - zudem, dass die Böden (zumeist) einen leicht sauren pH-Wert aufweisen.

    Ich weiß nicht, woher die Aussage kommt und sich in praktisch allen Schneckenhalter-Köpfen festgesetzt hat (!), dass besagte Böden kalkhaltig seien?! Sorry, dass ich immer wieder in die "Schneckenszene" abdrifte, aber, es gibt da so einige Parallelen ...

    Zur Kokosfaser hat klaus etliche Sachen veröffentlicht hier.

    Sehr interessant und lehrreich! Hier haben wir sie also, die "Beweise" für die Schädlichkeit von Cocosfasern in Bezug auf die Darmpassage. Ich war schon am Überlegen, ob ich die von mir erwähnte "Schneckenexpertin" mal anschreibe ...

    (Zudem kann dieses Material wohl auch bisweilen mit Salz kontaminiert sein, was wohl mit der Herstellung zusammenhängt, da das Produkt mit Salzwasser gelagert wird. Aber ich will keinen Scheiß erzählen - mir spukt da nur noch so eine Info im Hinterkopf herum.)

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    Fragen:

    Wie sieht das nun wirklich mit der "richtigen" Ernährung unserer Füßer aus?

    Kevin merkt an, dass wir ihnen höchstens einmal pro Woche "Ersatznahrung", wie Gurke und Co anbieten sollten. Wie in meinem ersten Beitrag erwähnt, sagt er, dass artabhängig vielen Füßern schlicht die nötigen Darmbakterien fehlen, um dieses Futter entsprechend aufzuschließen. Es schmeckt ihnen zwar sehr gut, aber es tut ihnen nicht wirklich gut. Er vergleicht das im übertragenen Sinne mit Chips oder Pizza.

    Ich versuche, immer Flechtenäste und Moose in meinen Terras zu haben und die Aoutii, die C. splendidus und der eine S. spec. 6 (den ich bisher sah), fressen Flechten mit Vorliebe. Aber wo bleibt da die Abwechslung, oder benötigen sie die nicht, weil Flechten (abgesehen vom Substrat) ihnen alles bietet, was sie benötigen?

    Bisher habe ich den Speiseplan meiner Füßer zudem mit Gurke, Möhre, Süßkartoffel, Banane, Gammarus und Birne versucht zu bereichern. Ist da nun gar keine "Bereicherung", sondern nur Schnuckwerk ohne jedweden ernährungsphysiologischen Nutzen?

    Flake-Soil soll laut Kevis Meinung ein unschlagbar gutes Futter für Füßer sein (wir hatten das Thema diverse Male im Forum) und es gibt User hier, die gute bis sehr Erfolge damit verzeichnen.

    Kann man Flake-Soil, wenn man es aus den verschiedenen Gründen nicht als Komplett-Substrat verwenden möchte, auch als Futter anbieten - so z. B. in einem Futterteller an der Futterstelle bereitlegen oder macht das keinen Sinn?

    Quote

    Oh ja, da tut sind was in meinen Terras.

    Und wisst ihr was? Gestern, kurz vor dem Erlöschen des Lichts, habe ich zwei meiner kleinen Fischeri auf der Gurkenscheibe gesehen.

    Der 15.04.24 war, was das Leben in meinen "Galskästen" anbelangt, ein sehr actionreicher. :headbang:

    Nachtrag:

    Da habe ich doch glatt vergessen, dass ich an diesem denkwürdigen 15.04. auch zum ersten Mal gleich 5 meiner Aoutii gemeinsam im Terra gesehen habe.

    Hi Gemeinde,

    BeetleBreederGermanys Input folgend RE: Weniger Nachwuchs, habe ich "Kevin Nasser" gegoogelt und gleich mal ein sehr interessantes Interview mit Rus gefunden (das ist übrigens jener, den ich in Bezug auf die LF bei den Bolivari erwähnte!).

    External Content www.youtube.com
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    Vielleicht erinnern sich einige, dass ich zu Anfang meines eigenen Füßer-Threads mal fragte, ob das Anbieten von Heilerde eine gute Idee sei? Hier wird angesprochen, Ton - und sandhaltiges Substrat für einige Arten (Orthoporus) hilfreich für ein gutes Häutungsresultat sei, wenn ich Kevin richtig verstanden habe (die Tonqualität ist teilweise leider schlecht ...).

    Er erwähnt "Desert-Stone-Clay-Mix von Exo-T*** wäre das dann dieser?: https://www.tropic-shop.de/exo-terra-ston…hemikalien.html

    Kevin mixt auch Alfalfa-Mehl unter sein Substrat: https://www.haenselblatt.com/fertilizing-with-alfalfa-meal, sagt aber, er habe damit noch keine Erfahrung.

    Er erwähnt, dass die verschiedenen Bakterien, die auf z. B. Moosen leben, sehr wichtig für bestimmte Füßer sind - darum sollte man diese Naturalien niemals heiß behandeln.

    Frage: Er sagt, er sammelt Moos selbst und um Würmer und andere "ungewollten Lebewesen" daraus zu entfernen, wässert er es für ein paar Tage. Was passiert dann aber mit den von ihm erwähnten wichtigen Bakterien - sterben die nicht?

    Selbiges gilt doch auch, in Bezug auf das trockene Lagern von Flechtenästen und Moosen - Bakterien sind häufig sehr empfindlich, was Veränderungen anbelangt und sterben sehr schnell ab. Hat das "Vorbehandeln" dieser Nahrungsquellen nicht praktisch immer zur Folge, dass die von den Füßern benötigten Bakterien keinen "nährwertlichen" Nutzen für sie mehr haben?

    Auch sehr lehrreich, was Kevin über Kokoshumus sagt!

    Ich finde seine Aussagen so informativ, weil ich nach wie vor Haltern "begegne", die ihre Füßer auf Kokos halten. Ich habe mal eine recht ausführliche Aussage einer bekannten Schneckenhalterin aus GB gelesen. Sie meint, dass niemand, der Kokos als völlig ungeeignet für die Schneckenhaltung verteufelt, ihr stichhaltig belegen könne (mittels ins Labor eingeschickter verendeter Tiere und die daraus folgenden wissenschaftlichen Ergebnisse), dass die Tiere tatsächlich an unverdaulichen Kokosfasern verendet seien und spricht dabei an, dass Füßer-Halter dieses "Gerücht" in die Welt gesetzt zu haben scheinen. Nun - Kevin spricht hier klar andere Töne!

    Auch wird angesprochen, dass Ersatznahrung gar nicht unbedingt so geeignet ist [zumindest für die eher empfindlicheren Arten, vermute ich mal], denn Füßer sind nun mal Substratfresser und das ist es, worauf ihr Verdauungstrakt eingestellt ist. Ersatznahrung können sie häufig gar nicht wirklich verdauen (weil ihnen die dafür nötigen Darmbakterien fehlen). Diese Aussage bestätigt mich extrem in all meinen Gedanken zu Nudeln, hartgekochten Eiern, Fischfutter etc. ... Die Frage ist: ist es dann überhaupt "richtig" ihnen Gurke, Möhre, Banane ... anzubieten (abgesehen von Arten, die in der Natur z. B. von Früchen leben)? Oder sind einfach zu haltende Arten in der Lage, aus diesem Ersatzfutter einen Zugewinn zu generieren?

    Zum Thema, wie groß ein Terra sein sollte, finde ich seine Wortwahl aufschlussreich: Es ist schon absurd, mit was für keinen Behältnissen die Tiere wirklich gut klarkommen, aber man sollte das Habitat so groß wie möglich wählen, dann kann man das "natürliche Verhalten" beobachten und nicht Tiere, die ständig versuchen, aus dem Behältnis zu entkommen.

    Das erinnert mich wieder an meine erste Sichtung einer meiner Aoutii. Er machte auf mich ja auch den Eindruck, als wolle er raus aus dem Terra. Dieses gehetzte und "suchende" Verhalten habe ich zum Glück nur einmal beobachtet.

    Rand-Info: A. Gigas sind sehr proteinhungrig: Das Exoskelett ist aus Protein aufgebaut und nicht aus Calcium. Sie beißen auch schon mal in die Hand, können aber keinen "Schaden" anrichten.

    Min. 23:18: "Rezept" für das richtige Substrat

    Jetzt habe ich eine Frage: Ich sehe meine Aoutii beinahe jeden Abend, wie sie augenscheinlich gierig die gelben Flechten von den Ästen fressen - ebenso die C. splendidus und auch einen meiner kleinen S. spec. 6: Sie alle sind "außerhalb des Substrats" also augenscheinlich sehr an diesen Flechten interessiert und nicht am Laub oder Substrat. Was kann ich daraus ableiten?

    Ist das Substrat nicht "gut genug" oder benötigen sie neben dem, was das Substrat hergibt, auch Flechten? Sie fressen natürlich auch die angebotene Ersatznahrung. Ist das gar nicht gut für sie, können sie diese evtl. gar nicht aufschließen, sodass dieses Futter sie zwar vielleicht sättigen mag, sie es aber nicht mit passenden Nährstoffen versorgt?

    HP von Kevin Nasser:

    Boogie Down Bugs Homepage
    High quality millipede substrate and captive bred invertebrates
    boogiedownbugs.com

    Auffällig für mich:

    Die Luftlöcher in Kevins Boxen sind doch recht klein ...

    Die Boxen, aus denen er seine Tiere holt, auch - das widerspricht doch dem, was er zuvor gesagt hat, oder?

    Ich sehe viel trockenes Laub auf dem Substrat (es gibt wohl Arten, die benötigen für die erfolgreiche Zucht genau das, wie ich erst gestern las).

    Das sind meine Aufzeichnungen und Bemerkungen zum Video bis Min. 31. Mein Text ist aber jetzt schon wieder so lang, dass ich hier erst einmal ende ...

    Huhu Gemeinde,

    ohhh! Ich kann euch gar nicht sagen, wie happy ich heute bin!

    Innerhalb weniger Minuten habe ich Beobachtungen gemacht - für mich wirklich aufregende Beobachtungen.

    1. Einer meiner S. spec. 6 lief gegen 12 Uhr 30 übers Moos und kletterte dann auf einen Ast, um dort Flechten zu essen. Während ich ihn auf Bildern festhielt, sah ich
    2. im Augenwinkel etwas "Helles" in einer der Korkhöhlen, die ich rechts direkt an die Frontscheibe eingebaut hatte (inspiriert von Papes Vorschlag). Anfänglich dachte ich, 2 meiner Bolivari würden sich paaren. Doch die Stellung der Tiere passte nicht: Kopf des oberen Tieres in falscher Richtung, am Hinterteil des vermeintlichen unteren Tieres. So schaute ich noch genauer - war nicht so leicht, weil die Scheibe spiegelte und das Höhleninnere natürlich sehr dunkel ist. Dann erkannte ich jedoch, dass die "obere Assel" sich ihres alten Gewands entledigt hatte und nun ihre Haut verspeiste.
    3. Es gab eindeutige Fraßspuren an der gestern frisch ausgelegten Gurkenscheibe in der Fischeri-Box!!!

    Das sind doch tolle Naxchrichten, oder?

    Und gestern sah ich mal wieder 4 meiner Aoutii gemeinsam beim Dinieren. Oh! Wirklich, so macht die Tausi-Haltung richtig Freude.

    Ach ja, zwei meiner "roten Knaller" sind noch immer im Flechtengeäst - Tag, wie Nacht - am Futtern. Echt, ey! Momentan weiß ich gar nicht, wo ich zuerst hinschauen soll, denn all diese tierischen Aktivitäten finden ja in jeweils anderen Terras statt. Ich bin nur noch am Hin und Her hopsen, schauen und staunen. Wow! Sooo schön!


    Hier der Bolivari beim Verspeisen seiner alten Hülle:

    Die extrem zeigefreudigen "roten Knaller": C. splendidus

    Die angeknusperte Gurkenscheibe: Hurra! :hurrah:

    Und im nächsten Post schnell noch meine Aoutii ...

    Nachdem die Preise auf Kleinanzeigen teilweise ins Unermessliche gestiegen sind [...]

    Als vor ein paar Monaten Pape nach dem Buch gefragt hatte, war ich selbst auf die Suche gegangen und musste mich sehr wundern über die Preisvorstellung der Anbieter auf Eb**, denn ich hatte eben auch "entdeckt", dass man das Buch für knapp 20 Euronen "on demand-Druck" bestellen kann. :/

    https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1010980188

    Na, wenn es tatsächlich nur die LF und BF betrifft, warum die Dollfusi "angeblich" als schwer haltbar gelten ...? Dem ist doch Abhilfe zu schaffen. Und bei dir, Leeloo, ist es ja schon alleine wegen der Merus feuchter im Terra. Vielleicht können wir dich bald sogar zu einer Nachzucht beglückwünschen. Ja - OK, ich weiß natürlich, dass es zwar schon mal ein Grund zur Freude ist, wenn die Tiere sich paaren und wenn dann auch noch "Würmer" schlüpfen. Doch über den Berg sind Tausi-Nachzuchten ja offensichtlich erst nach Monaten. Ich las von anderen als schwer züchtbar geltenden Arten, dass selbst nach anfänglichen Erfolgen dann nach 3 Monaten die Juvenilen nach und nach starben. Vielleicht benötigen manche Arten für ihre jeweiligen Entwicklungsstadien entsprechend andere Futtersorten oder Habitatveränderungen. Aber bei den Dollfusi soll ja allein schon die Haltung schwierig sein. Die Frage ist: Stimmt das denn überhaupt?

    Da sich Leeloo der Herausforderung stellt, wird es spannend und aufschlussreich, denke ich.

    Wo hast du den gefunden?

    Das ist der Händler, bei dem ich seit knapp 20 Jahren Kunde bin.

    Bisher bin ich sehr zufrieden und seine Preise (also allgemein gesehen) sind im Vergleich einfach unschlagbar.

    Von ihm beziehe ich auch mein Assel- und Käfersubstrat, was ein Tipp des Züchters war, wo ich meine Aoutii, Zebras und Pandas herhabe - er kennt diesen Händler ebenfalls schon sehr lange (auch persönlich!) und verkauft wohl auch Füßer an ihn ...

    Auch dir ein herzliches Dankeschön für deine Einschätzung.

    Ich bin ja wirklich extrem begeistert von den "roten Knallern" - was für wunderschöne Tierchen das sind. Es macht richtig viel Spaß, sie zu beobachten. So eine Zeigefreude kenne ich ja bisher gar nicht!

    Dass die S. spec 6 eher im Erdreich abtauchen würden, damit hatte ich eh schon gerechnet, da sie ja noch lange nicht adult sind und ich meine mich erinnern zu können, (in deinem Faden?) gelesen zuhaben, dass die Juvenilen gerne im Verborgenen leben, dafür als Aduliti aber mit Zeigefreude und unglaublicher Schönheit "entschädigen"

    Passt also alles. :):thumbup:

    Hab hier auch noch ein Bild meiner hübschen Aoutii, nicht, dass sie jetzt völlig "zu kurz kommen".

    Ich bin immer total fasziniert, wie groß/lang sie sind. 18 cm mit Sicherheit!

    2 im Bild:

    Hi Leeloo,

    anfänglich hatte ich die Mail von Frank ja in meinen Worten wiedergegeben. Ich wollte nicht mehr - wie ich es bisher getan hatte - die Original-Mails als Kopie ins Forum stellen, weil ich dabei irgendwie Skrupel habe ...

    Da die Antwort aber so bizarr ist, habe ich mich entschlossen, sie doch direkt hier einzustellen (darum hatte ich meinen Post 2 Mal editiert).

    Genau was du sagst, waren nämlich auch meine Gedanken: Die Tiere sterben einfach weg, darum ist es halt gut, wenn man gleich ein ganzes Dutzend davon nimmt, so ist die Chance größer, dass einem mit Glück wenigstens ein paar davon übrigbleiben.

    Hä? Was ist das denn bitte für eine Aussage?! :huh:

    Ich habe ihm auf diese Mail bisher nicht geantwortet, weil ich einfach sprachlos bin; was soll ich daraufhin denn sagen?

    Besten Dank für diesen genialen Tipp? Ach, weißte was? Ich schenke dir mein Geld!

    Zudem verkauft er die Dollfusi zum mehr als doppelten Preis als der von mir zuletzt eingestellte Händler. Dies in Zusammenhang mit seiner Aussage riecht ganz stark nach: Ich will so viel Geld machen, wie nur möglich! Scheiß doch auf die Tiere ...

    Finde ich nicht seriös. Aber das ist nur meine Meinung und soll nicht als Rezension verstanden werden:!:

    Das sieht auf jeden Fall nicht schlimm aus, wirkt eher oberflächlich und drumherum ist auch nichts.

    Ja, es sieht eher oberflächlich aus. Dann wird es vermutlich während der nächsten Häutung wieder ausgebessert werden, oder?

    Übrigens sind noch immer zwei der wunderschönen C. splendidus am Futtern. Wie kann denn so viel Nahrung in so einem kleinen Wurm hineingehen?

    Haben die eine Verdauung, ähnlich eines Meerschweinchens: Was vorne reingeht, kommt hinten gleich wieder raus ... unglaublich!

    Das 3. Tierchen liegt jetzt wieder unter der Wurzel. Alle 4e zusammen habe ich bisher noch nicht gesehen.

    Bin ich froh, dass ich mich jetzt doch für diese Art entschieden habe.

    Die S. spec. 6 sind mir leider noch nicht wieder unter die Augen gekommen, aber ich habe Köttel gesehen, die zuvor nicht dort waren. Sie müssen also munter sein, wenn ich schlafe.

    Die kleinen Fischeri sind abgetaucht. Bestimmt bleiben sie auch für ein Weilchen verschwunden. Von dieser Art heißt es ja, dass man sie als Jungtiere praktisch kaum mal sieht.

    Dem Händler habe ich jetzt eine E-Mail geschrieben, in der ich ihm mitteile, dass ich sein kulantes Angebot dankend annehme.

    :offtopic: Bei meinen kleinen Pleurodonte isabella habe ich das erste Baby gesichtet. Ach du meine Güte ... Kleiner als ein Stecknadelkopf.