Posts by Katja

    Oh. :huh: Ok :| Soll ich nochmal andere/bessere Fotos machen, um das ganz sicher bestimmen zu können?

    Exotisch und extrem vermehren hört sich nicht so gut an. Es sind tatsächlich auch schon relativ viele kleine davon im Substrat, dafür, dass ich das vorher nicht gemerkt hatte und das Substrat erst seit Juli da drin ist. Wo können die denn hergekommen sein? Ich hatte nur von Kerf das Assel-und Käfer-Substrat und noch ein paar Reste von dem Waldboden, den ich letztes Jahr geholt hatte - und ein paar Grünpflanzen auch von Kerf mit ein paar Resten Erde....

    Hm. Vielleicht sollte ich doch nochmal Teile des Bodengrundes austauschen... Also erst das frische Kerf Substrat einfrieren, dann mit dem Bodengrund im Terrarium austauschen und den Terrarien-Bodengrund einfrieren, bevor ich ihn weiterverwende.... X/

    Viele Grüße,

    Katja

    Ich denke, das sind keine Gigas, aber es sind definitiv irgendwelche Füsser.

    Ich habe einen, der nahe der Oberfläche war, rausgeholt. Der ist recht schnell rumgerannt, dafür dass er nur etwa 2,5-3 cm lang ist.

    Diese Füsser sollten da doch nicht drin sein, oder? Ich habe Mitte Juli erst das gesamte Substrat ausgewechselt. Da müssen gar nicht mal wenige von denen im Boden sein - ich habe an zwei Scheiben mindestens 5 von denen gefunden. Wie kann ich die denn wieder loswerden? 😔 Nochmals das gesamte Substrat und die komplette Einrichtung wechseln?

    Nachdem ich vorhin einen Regenwurm im Terrarium entdeckt habe, bin ich mal an der Scheibe entlang gegangen, um zu schauen, ob da noch weitere zu sehen sind - und dabei sind mir diese kleinen hier aufgefallen:

    Die Fotos sind nicht so gut geworden - war nur mit einer Taschenlampe beleuchtet. Ich mache morgen mal meinen Makroaufsatz auf die Kamera und versuche mich an besseren Fotos... dennoch: Das sind definitiv keine Asseln und auch auch keine Regenwürmchen. Die haben die typischen Fühler wie die großen und auch viele Beinchen - nur viel viel kleiner. Sind das wohl kleine Gigas? Ist das nicht ein bisschen sehr schnell - oder habe ich nur nicht mitbekommen, dass sie schon viel früher mit der Fortpflanzung angefangen haben?

    Ok. Das ist tatsächlich ein Problem, wenn die Leute die Tiere nicht einfach so vermehren können, weil sie die Bedingungen im Terrarium konstant halten aufgrund mangelhafter Beschreibungen von Verkäufern - wobei das u.U. auch Absicht sein könnte. Dann kaufen sich die Leute ja später wieder Tiere nach... Gar nicht schön.

    Ich bin mal gespannt, ob ich das bei den Gigas hinbekomme.... Das dauert aber noch was. Ich glaube, die Weibchen müssen sich noch mindestens einmal häuten.

    Bei den kleinen Rhinocricidae bin ich auch schon mal gespannt... da ist jetzt immer mal wieder einer (weiß nicht, ob es immer derselbe ist) oben unterwegs. Vorhin habe ich einen beobachtet, wie er relativ lange an einem halbverrotteten Blatt geknabbert hat. Apfel und Gurke ignorieren die Tiere bisher völlig.

    Viele Grüße,

    Katja

    Das ist natürlich vom Land abhängig, aber viele erlauben den Export Wirbelloser Tiere.

    Ohne Importe würde es im Füsser Hobby nicht so gut aussehen, da würden einige Arten wegbrechen.

    Das erklärt einiges, dass wirbellose Tiere nicht von so vielen Einschränkungen beim Export betroffen sind. Da ist die Hemmschwelle einfach mal ein paar Tiere einzupacken und mitzunehmen nicht sehr groß und für Händler heißt das, dass man sich in der Natur einfach bedienen kann.

    Wenn ohne Importen die Arten hierzulande nicht mehr verfügbar sind, liegt das dann daran, dass diese nicht so einfach nachzuzüchten sind und es Importen braucht um das auszugleichen? Oder gibt es einfach nicht genug Leute, die die Tiere nachzüchten?

    Entschuldigt die vielen Fragen. Ich hatte da offenbar bis jetzt einen völlig falschen Eindruck von allem und bin immer wieder erstaunt...

    Viele Grüße,

    Katja

    neue Tausendfüßerarten werden nicht nur durch Privatpersonen „entdeckt“ und in das Hobby gebracht, der kommerzielle Handel ist eigentlich die Hauptquelle an Arten, die erst wirtschaftlich ausgebeutet werden bevor sie wissenschaftlich beschrieben sind. Die letzten 2/3 Jahre kamen einige Salpidobolus aus Sulawesi nach EU/UK, bestimmt ein Dutzend verschiedene Typen und allesamt der Wissenschaft unbekannt. Das ist nur ein Beispiel, was eben auch durch der schlechten Wissensstand der Forschung zu erklären ist.

    Mir ist es lieber wenn Privatpersonen mal 5; 10 oder vielleicht 20 Exemplare im Koffer mitbringen anstatt die Tiere durch Sammler und Exporteure in den Handel zu bringen. Dafür werden Arten nämlich in Hunderten bis Tausenden Stückzahlen eingefangen und exportiert.

    Von der Seite habe ich das noch gar nicht betrachtet und das erstaunt mich doch etwas. Ich dachte, es gibt überall zig Artenschutzregeln, die bei Tieren aller Art die Aus- und Einfuhr in die meisten Länder verbietet oder nur mit bestimmten Dokumenten erlaubt. Dass Privatpersonen mal ein paar Tiere im Koffer mitbringen ist für mich durchaus nachvollziehbar - dass aber große Mengen durch Händler exportiert werden, das erstaunt mich dann doch (und ich stimme dir da voll zu, das das für viele Arten schnell zu einem Problem werden kann). Liegt das daran, dass die Arten nicht beschrieben sind, und deshalb die Tiere unter keine der entsprechenden Regeln fallen - oder ist das bei bestimmten Ländern generell nicht verboten?

    Das Beschreiben von Arten in Veröffentlichungen ist aufwändig und mit viel Zeit und zum Teil auch Reisen verbunden - zumindest wurde mir das mal so von jemand aus der Kakteenecke so berichtet. Wenn die Anzahl der Leute, die sich wissenschaftlich mit bestimmten Tierarten beschäftigen eher gering ist, dann kann ich mir schon vorstellen, dass es kaum möglich ist mit Beschreibungen und Veröffentlichungen hinterher zu kommen, wenn ständig neue Arten aus allen möglichen Ecken der Welt auftauchen.

    Viele Grüße,

    Katja

    Vielen Dank, BeetlebreederGermany, das ist wirklich hilfreich! Diese Unterschiede der Habitate kann man sich mit den groben Beschreibungen von Temperatur und Luftfeuchte allein nicht hinreichend vorstellen.

    Ich werde ein etwas größeres Terrarium anschaffen und das dann mit nicht ganz so hellem Licht ausstatten - vielleicht ein rein pinkes Pflanzenlicht ohne weiße LEDs, damit es nicht so hell ist, und dann ein paar Pflanzen für mehr Schatten am Boden reinpflanzen. Die Temperaturen werde ich nicht ganz so warm werden lassen und den Boden auch nicht von unten heizen. Ich konnte die Tiere mittlerweile etwas beobachten und sie sind teilweise recht tief im Substrat drinnen. Sie waren ein paar Mal durch die Scheiben zu sehen 🙂 Sie sind bisher auch nur nachts nach oben gekommen. Die angebotene Gurkenscheibe haben sie offenbar bis jetzt ignoriert. Das halbverrottete Laub scheint sie da mehr zu interessieren.

    Dass eine wissenschaftliche Beschreibung einer neuen Art nicht mal eben so gemacht ist, ist mir klar. Ich kenne das ein wenig von Kakteen-Arten und könnte mir vorstellen, dass das bei Tieren noch umfangreicher ist. Es hat mich nur sehr überrascht, dass neue unbeschriebene Arten so einfach über Kleinanzeigen zu bekommen sind...

    Den Trick für die Asseln werde ich im großen Terrarium auf jeden Fall ausprobieren. Ich habe gestern mehrere an der Futterstelle für die Gigas erwischt und eingefangen, aber ich habe natürlich nicht alle fangen können. Das geht bestimmt mit so einer Schale besser 🙂

    Viele Grüße,

    Katja

    Danke. Das erklärt einpaar Dinge. Wenn meine Tiere direkte Nachzuchten der originalen Elterntiere von Maratua sind (was krass ist - selbst wenn es die Großeltern wären, ist das noch krass), dann sind diese wahrscheinlich noch am Leben und es war noch nicht möglich deren Gonopoden genauer zu untersuchen, um sie zu bestimmen?

    Ich bin durchaus zwiegespalten bzgl. des Mitnehmens von Tieren aus der Natur - das sollten wenn überhaupt nur fachkundige Leute machen, die wirklich wissen, was sie da tun. Aber im Hinblick auf die Arterhaltung, insbesondere wenn die natürlichen Habitate schrumpfen/verschwinden, ist das u.U. durchaus sinnvoll. Erste Nachzuchten dieser Tiere dann aber direkt via Kleinanzeigen unter die breite Masse an Hobbyhaltern zu bringen... hm, naja.

    Ich muss gestehen, dass ich das vorher nicht so wirklich recherchiert habe. Hätte ich vielleicht tun sollen... Ich werde mein Bestes tun, dass die Tiere bei mir nicht nur überleben (selbstverständlich!), sondern sich auch vermehren. Ganz ahnungslos im Herstellen von Haltungsbedingungen tropischer Tiere bin ich ja nun auch nicht - ich komme mit ein paar Zusatzinformationen von den Fachleuten hier ganz sicher gut klar!

    Ich habe dann aber mal eine Frage BeetlebreederGermany: Du hast geschrieben, dass du diese Art auch hast und dass sie es vermutlich gar nicht so warm haben möchten. Das hat mich jetzt etwas verwirrt. Hast du da Erfahrungen/Beobachtungen, die das vermuten lassen? Ich hätte, nach allem was ich heute so nachgeschaut habe, eigentlich vermutet, dass sie es noch wärmer haben wollen als die Gigas? Maratua Island liegt grob geschätzt mit google Maps keine 300km vom Äquator entfernt. Ist es da nicht übers Jahr generell viel wärmer als die angegebenen 22-26 Grad? Im Moment sind da laut meiner Wetter-App zwischen 27 Grad nachts und 31 Grad tagsüber. Das heißt, dass es doch eigentlich auch im Boden im Regenwald eher warm sein müßte, wenn solche Temperaturen über eine gewisse Zeit herrschen? Ich war leider noch nie in einem Regenwald oder in der Nähe des Äquators, so dass ich nicht wirklich einschätzen kann, wie sich das Klima da am/im Boden so verhält.

    Viele Grüße,

    Katja

    Hallo 🙂

    Danke für die Infos! Nein, das wusste ich tatsächlich nicht. Woher auch. Stand in der Anzeige bei ebay Kleinanzeigen nicht dabei, dass nur erfahrene Leute die Tiere nehmen sollten. 🤷🏻‍♀️ Die Anzeige ist übrigens noch online. Da sind also auch noch mehr Tiere zu haben...

    Fazit: Sie bekommen also ein eigenes etwas größeres Terrarium (in ein paar Monaten) und ich gebe mir Mühe, dass sie sich bei mir auch vermehren... Es könnte sein, dass ich vielleicht noch ein oder zwei Fragen zur Haltung haben werde.

    Das mit der Luftfeuchtigkeit verstehe ich.
    Heißt das jetzt eigentlich, dass die beschriebenen Temperaturen zu hoch wären? Er sagte 22°-26°C, bei den Gigas habe ich 21°-25° eingestellt? 🤔

    Verrottende Blätter sind ja eh im Terrarium mit drin. Da werde ich aber sehr genau aufpassen, dass ich keine Asseln oder so einschleppe!

    Bleibt nur eine neugierige Frage: Wie kommt es eigentlich zu einer Art-Definition/-Bestimmung?

    Viele Grüße,

    Katja

    Hallo zusammen,

    ich habe nach der Begeisterung, die die A. gigas bei uns zu Hause ausgelöst haben, nun durch Zufall über ebay Kleinanzeigen ein Angebot von sehr schön aussehenden kleineren Tausendfüßern (laut Anzeige eigene Nachzuchten des Anbieters) gesehen und mich in diese verguckt. Nach dem Austausch mehrerer Nachrichten, habe ich für mich entschieden, dass das Angebot (in meinen Augen) hinreichend seriös und glaubhaft ist – und habe 10 Tiere gekauft und mir schicken lassen. Heute sind sie angekommen. Hier sind ein paar Fotos von einem davon. Sie sind aktuell 4-5cm lang – das ist mein kleiner Finger, auf dem der Füsser da krabbelt.

    Die Schwierigkeit ist, dass die Art nicht genau gekannt ist. Folgende Informationen habe ich zu den Tieren (aus der Anzeige bei ebay Kleinanzeigen):

    Tausendfüßer aus der Familie der Rhinocricidae. Möglicherweise ein Acladocricus sp.? Herkunft: Borneo/Kalimantan aus dem Regenwald der Insel "Maratua Island"

    Temperatur: 22-26°C, hohe Luftfeuchtigkeit, Nahrung: Salatgurke, weißfaules Holz, Laubwaldhumus, Größe der adulten Tiere: ca. 11cm

    Hat jemand eine Idee, was das für eine Art ist bzw. ob die Bezeichnung oben so passen könnte?

    Die beschriebenen Haltungsbedingungen sind so weit ja erstmal mit denen der A. gigas kompatibel. Meine Idee war, dass sie vielleicht mit in das große Terrarium einziehen könnten, aber das ist kein Muss und steht auch jetzt noch nicht an, weil sie noch so klein sind. Ich habe erstmal ein kleines Terrarium 30x15x20cm eingerichtet, das mir eigentlich erst sehr sehr klein schien und das sie nur für zwei drei Wochen bewohnen sollten, um sie etwas beobachten zu können, aber nachdem ich die 10 Tiere da reingesetzt habe, haben sie sich sehr schnell versteckt und im Größenvergleich (Tiere vs Terrarium) denke ich, dass sie da wohl noch etwas mehr Zeit da drin verbringen werden. Sie müssen erstmal etwas größer werden, bevor ich überhaupt daran denken kann, sie ins große oer ein größeres Terrarium zu setzen.

    Viele Grüße,

    Katja

    Danke Mohammed und Kordel,

    Die großen Käfer sind jetzt auf jeden Fall wieder draußen. ^^ Von den Asseln kann ich das leider nicht behaupten. :rolleyes: Ich muss halt immer wieder das Substrat tauschen... wüßte nicht, wie ich sonst die Asseln in Schach halten könnte - außer vielleicht das Terrarium komplett neu einrichten und keine Asseln mehr reinlassen.

    Die LED Panels sind 2 x 10 W Pflanzenlampen und sie hängen auf der Innenseite der Decke im Terrarium. Ich bin tatsächlich auch überrascht wie gut die Pflanzen damit wachsen - nur mit diesen beiden LED-Panels. Licht von draußen kommt kaum zum Terrarium.

    Bei der Beleuchtung für Pflanzen ist wichtig, dass es nicht einfach nur irgendeine Beleuchtung ist. Man braucht schon die richtigen Wellenlängen - deswegen gibt es Pflanzenlampen, die meist etwas (oder auch extrem) rosa aussehen. Ich habe solche schon für die Aufzucht meiner Kakteen-Sämlinge (da habe ich die extrem pinkfarbenen, weil es da ja nicht auch noch schön aussehen muss). Die 20W sind jetzt nicht wirklich viel Licht im Vergleich zum Sonnenlicht, aber für Pflanzen, die auch im Wald unter dem Blätterdach großer Bäume wachsen können, ist das aber schon ausreichend.

    Süsskartoffel werde ich auch mal versuchen sobald ich die in Bio Qualität bekomme .... Im üblichen Supermarkt habe ich die noch nie in Bio gesehen.

    Viele Grüße,

    Katja

    Hallo Kordel :)

    Danke.

    Du hast echt super Augen! Ich habe nochmal auf den anderen Fotos aus derselben Reihe nachgeschaut und da ist tatsächlich noch ein kleines Stück vom vierten Füßer zu sehen! Ich habe die Fotos gemacht, dann ganz kurz einen Streit meiner beiden Kinder geschlichtet und als ich dann nochmal nachgesehen habe, war der vierte schon nicht mehr zusehen. Die Fotos habe ich gar nicht so genau angesehen ^^

    Das Substrat von Kerf ist an sich super, ich habe aber dieses Mal kleine Stücke von irgendetwas wie Holzplatten aus Sägespänen darin gefunden. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass das völlig unbehandelte Platten waren...

    Die Pflanzen wachsen tatsächlich sehr gut - bisher - und weil die Füßer die wenigen Farne bis jetzt auch in Ruhe gelassen haben, habe ich mich mal getraut, noch weitere reinzusetzen und einige der Grünlilien wieder zu entfernen. Grünlilien finden das Klima im Terrarium auch richtig super und wachsen wie blöd. Das wurde mir dann doch etwas zu viel. Die Bromelien (auch von Kerf) waren ein Must-have meiner Tochter - weil die so schön pink sind :D - und die wachsen auch erstaunlich gut. Bei einigen waren jetzt sogar schon Kindel dran - mal schauen, ob die Wurzeln bekommen...

    Ich hoffe, dass die Asseln aus Wald und Garten jetzt erstmal hinreichend reduziert sind. Ansonsten kann ich ja in einigen Monaten wieder das Substrat tauschen... Von den Springschwänzen habe ich übrigens gar nichts mehr gesehen. Da hatte ich ja zwei große Dosen voll ins Terrarium entlassen und die waren anfänglich auch immer noch gut zu erkennen - aber jetzt 🤷🏻‍♀️

    Was übrigens in den letzten Monaten auch immer wieder im Terrarium gewachsen ist, sind Pilze - kleine bis mittelgroße mit Kappe. Ich hab die dann immer rausgezogen... keine Ahnung, was das für welche waren. Wenn ich mal wieder einen finde, mache ich mal ein Foto...

    Neues Laub werden wir morgen im Wald besorgen - mir war erstmal wichtig, dass die großen Käfer verschwinden. Ich mag ja die meisten Insekten durchaus ganz gerne, aber wenn die so groß sind und wie wild herumrennen... das überschreitet dann doch eine Grenze.😅 Nachdem das Laub dann hinreichend durchsucht und von allem, was krabbeln kann, bereinigt wurde, darf es dann auch ins Terrarium.

    Viele Grüße,

    Katja

    Hallo zusammen,

    hier mal ein Update.

    Nachdem ich im Terrarium zwei ziemlich große und sehr schnelle schwarze Käfer gesehen habe, dachte ich mir, dass es besser ist, wenn ich da mal einen kompletten Substratwechsel mache. Einfangen war aufgrund der Schnelligkeit und der vielen Versteckmöglichkeiten schlicht unmöglich. Damit ich mir nicht gleich die nächsten Schwierigkeiten ins Terrarium hole, habe ich mir also bei Kerf eine Ladung Assel- und Käfer Substrat bestellt.

    Eben habe ich zuerst sehr vorsichtig und schichtweise das alte Substrat rausgeholt und bei der Gelegenheit auch gleich die Füsser alle eingesammelt. Als ich drei Füsser in einer extra Box sitzen hatte und der Bodengrund komplett ausgeräumt war, dachte ich, ich könnte im Terrarium etwas umräumen und die Pflanzen etwas verändern. Ich habe also eine große Korkröhre hochgehoben und war völlig überrascht, als dort unten ein putz munterer vierter Füsser rausgerollt ist. Fazit: Nur weil man einen Füsser monatelang nicht zu Gesicht bekommt, heißt das nicht, dass er gestorben ist. Also, alle noch da, und alle völlig fit. :) Das freut mich doch sehr.

    Was mich etwas mit Sorge erfüllt ist, dass ich da so viele Mini-Asseln (die sind wahrscheinlich mit der ersten Erde aus dem Wald reingekommen) im Boden waren. Ich kann ohne zu übertreiben sagen, dass ich da eine Asselzucht habe/hatte. Es sind jetzt natürlich erstmal nicht mehr so viele - aber es sind auch auf jeden Fall noch welche im Terrarium, weil ich die meisten Pflanzen mit ihrer Erde ja da gelassen habe, wo sie waren. Sind denn unsere normalen mitteleuropäischen Asseln ein großes Problem für die Gigas - zB beim Häuten und wenn es eventuell Nachwuchs geben solle?

    Hier ist das Terrarium, wie es jetzt aussieht - da sind jetzt leider nur drei der Füsser drauf, der vierte ist schon wieder versteckt - so schnell konnte ich gar nicht fotografieren, nachdem ich alle wieder reingesetzt hatte.

    Der hier ist einer der großen Käfer (schärfer habe ich das nicht hinbekommen, der wollte nicht still halten)

    Viele Grüße,

    Katja

    Danke. Ich werde das mal beobachten.

    Tatsächlich spielen die Füsser mit uns verstecken. Ich dachte ja neulich, dass ich zwei Männchen und ein Weibchen gleichzeitig draußen gesehen habe, aber ich bin mir nach gestern nachmittag nicht mehr so sicher. Da habe ich nämlich ganz sicher zwei Weibchen gleichzeitig gesehen und für eine genaue Betrachtung auch auf die Hand genommen. Eines ist etwas größer gewesen als das andere, so dass ich denke, dass sich eins der Weibchen wohl gehäutet haben muss, weil sie gleich groß waren, als wir sie bekamen. Was ich natürlich nicht sagen kann, ist, ob das Weibchen nun auch adult ist. Ich habe mir die Beschreibung dazu auf diplopoda.de angeschaut. Aber da das bei Weibchen ja wirklich nicht sehr offensichtlich ist, brauche ich dafür erstmal ein paar ziemlich gute Fotos von dem Tier....

    viele Grüße,

    Katja

    Eine weitere Frage beschäftigt mich bzgl. des Verhaltens seit die Füsser wieder aktiv sind. Sie sind jetzt sehr gerne auch oben auf den Korkröhren und zwischen den Pflanzen - schlafen dort tatsächlich auch. Der hier ist ganz oben und hat es sich dort gemütlich gemacht:


    Ich frage mich, ob das so normal ist oder ob ich das als Zeichen sehen sollte, dass es unten im Substrat zu kalt/feucht/trocken/etc. ist? Die Temperatureinstellung und auch die Feuchtigkeit haben sich nicht geändert, aber vielleicht wollen sie es ja im Sommer wärmer oder sonst irgendwas anders als im Winter?

    Viele Grüße,

    Katja

    Hallo Sabine,

    Danke. Ich habe mir die Rest angesehen und bin mir nicht sicher. Sie sind hart genug, dass sie nicht bei Berührung sofort kaputt gehen, aber man kann sie schon recht leicht zerdrücken... wir werden ja irgendwann vielleicht sehen, ob wir noch 4 oder nur noch 3 Füsser haben. Ich habe in den letzten Tagen die beiden Männchen (denke ich zumindest) und mindestens ein Weibchen gesehen - aber da die ja nie alle auf einmal unterwegs sind und man sie bis auf die jetzt nur noch sehr kleine Beule an dem einen Männchen nicht unterscheiden kann, ist es nicht möglich zu sagen, ob es noch 4 sind oder nicht.

    Ich konnte jetzt aber mal ein Foto von der Unterseite hinbekommen von dem gehäuteten Männchen mit der ehemaligen Beule am Kopf. Das sieht jetzt so aus:

    Kann man daran erkennen, ob das Männchen jetzt erwachsen ist oder noch eine Häutung vor sich hat?

    Viele Grüße,

    Katja