Posts by Baumfarn

    Hallo Spirou

    Wenn du einmal in der Schweiz vorbeikommst kannst du mir sagen, wie viel Kilo Tausendfüsser du gerne hättest ;- )

    Die Angebotsseite beobachte ich weniger, aber gefühlt ist die Nachfrage bei uns zwischenzeitlich kaum noch vorhanden.

    LG, Mohammed

    Hi

    Noch zu den Themen ein paar Posts weiter vorne:

    Pflanzenlampen: Ich habe einige Terrarien mit etwa 10-15 Watt Lichter, und das klappt gut. Natürlich muss man dann schattenertragende Pflanzen wählen, lichthungrige Pflanzen brauchen mehr. Und die Distanz zur Lampe spielt auch eine Rolle.

    Asseln absammeln: Womit ich viel Erfolg hatte: Ein kleiner Plastik-Topfuntersetzer ins Terrarium stellen bzw. leicht eingraben. Die Asseln können nur bedingt die Ränder hoch klettern. Dann etwas Fischfutter hinein, in das Terrarium sprühen und eine Weile warten. Dann kann man den Untersetzter samt Asseln gut herausnehmen und die Falle erneut stellen ;- )

    Wie schaffen es Tiere von dort hierher in die Kleinanzeigen ohne als Art überhaupt beschrieben zu sein. 🤔 Das ist schon etwas erschreckend.

    Irgendwo hier im Forum gibt es einen alten Beitrag darüber, wieso so viele Tausendfüsser nicht beschrieben sind (man denke nur an Spirostreptus sp. 1 "Tansania"). Es ist ein ziemlich grosser Aufwand für einen Wissenschaftler, eine neue Art korrekt zu beschreiben, und diese dann in einem Journal in einem Artikel zu veröffentlichen. Da ist es einfacher, unbeschriebene Tiere irgendwo einzusammeln und nach Europa mitzunehmen...

    LG, Mohammed

    Hi

    Was das für schwarze Käfer sind, weiß ich nicht, aber bestimmt weiß Mohammed da mehr!

    Leider weiss ich das auch nicht. Gibt ja tausende von Arten bei uns... Vorsichtshalber einmal rausnehmen ist sicher keine blöde Idee.

    Bei den heimischen Asseln kommt es natürlich auch auf die Art drauf an. Ich könnte mir vorstellen, dass die gemeine Kellerassel Porcellio scaber sich ähnlich problematisch verhalten würde wie P. laevis.

    LG, Mohammed

    Hi Kordel,

    sind die P. bolivari nur am Tag im trockenen Terrarium inaktiv? Meine P. expansus sind am Tag auch nie zu sehen, aber in der Nacht wuselt es schon. Ich halte sie auch mehrheitlich trocken, und sie gedeihen seit Jahren gut.

    Ich kann mir schon vorstellen, dass die P. bolivari durch Feuchte aktiver werden (ist ja in unseren Breitengraden auch so: Sobald es regnet, wimmelt es draussen von Insekten, Schnecken, Würmer... die Austrocknungsgefahr am Tag ist dann nicht mehr gegeben). Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, dass Feuchte langfristig für die Tiere ein Problem sein könnte. Jedenfalls wünsche ich dir viel Erfolg mit diesen schönen Asseln.

    Nur so eine Idee zu den Gigas: Wenn es Wildfänge sind und sie aus Afrika südlich des Äquators stammen, könnten sie vom inneren Rhytmus her um ein halbes Jahr verschoben sein...?

    LG, Mohammed

    Hi

    Das ist tatsächlich ein Schleimpilz und kein eigentlicher Pilz. Diese können wandern, daher die schnelle Ausbreitung.

    Ich kann nur soviel erzählen, dass ich auch einen Schleimpilz über längere Zeit im Terrarium meiner Geisselspinnen gehabt hatte, ohne dass ich negative Auswirkungen auf die Tiere bemerkt hätte.

    LG, Mohammed

    Danke Sabine. Ich möchte noch unterstreichen, dass das Aussetzten exotischer Tierarten aus Naturschutzsicht sehr problematisch zu beurteilen ist. Zudem ist es hier in der Schweiz (und wahrscheinlich auch in DE und in anderen Ländern) illegal! Das Einfrieren wäre da die weniger schlechte Lösung. Ich hoffe aber, du findest eine andere Option, z.B. die Asseln abzugeben oder dich mit der Population anzufreunden.

    LG, Mohammed

    Hallo Ines

    Genau dasselbe Problem hatte ich auch. Vor einiger Zeit habe ich mir ein paar junge Smaragdschaben gekauft. Diese waren ebenfalls sehr passiv und haben kaum gefressen. Einzelne Tiere haben fast ein Jahr überlebt, sind dabei aber kaum gewachsen. Es geht also nicht nur bei dir so. Aber ja, es ist sehr frustrierend.

    Meine Haltungsparameter waren ähnlich wie deine. Man liest von vielen Leuten, die damit guten Erfolg hatten. Eventuell dürfte die Luftfeuchtigkeit noch etwas höher sein?

    Smaragdschaben sind in ihrem Verhalten ganz anders als andere Schaben: Sie leben auf Bäumen und sind tagaktiv. Daher würde ich nicht beschatten. Ich habe ab und zu daran gezweifelt, ob meine nicht zu wenig Licht hatten.

    Ich wünsche dir viel Glück, damit es dennoch klappt!

    Liebe Grüsse, Mohammed

    Hallo, hier noch verspätet mein Kommentar :

    Ich habe ja Asseln Panda und Orange/ Porcellio laevis / Porcellionides pruinosus und die stressen mich enorm. Muss ständig an Börsen rennen und Inserate schreiben.

    Wenn du versuchst, all dein Asselnachwuchs zu verkaufen hast du einen enormen Stress und wirst langfristig nicht mithalten können. Zudem verschiebt man das Problem nur, beim Käufer werden sie sich ja (gute Haltung vorausgesetzt) genauso weitervermehren.

    Bei konstanter aber nicht übermässiger Futtermenge wird sich die Asselpopulation irgendeinmal einpendeln. Ich habe Terrarien seit einigen Jahren mit stabilen Asselpopulationen. Hauptfutter für die Asseln sind Laub und Weissfaules Holz (und je nach Terrarium der Kot der anderen Terrarienbewohner), Zusatzfutter kommt nur in kleineren Mengen dazu. Ich denke, dass das die beste Lösung ist. Den "überschüssigen" Nachwuchs zu "entfernen" (verkaufen, verfüttern, ...) funktioniert langfristig kaum.

    Und noch zur Lösung mit dem Glas: Die Luftlöcher sind meiner Meinung nach zu klein bzw. zu wenige. Es gibt damit kaum Luftbewegung, was sich negativ auf Luftfeuchte, Schimmel, CO2 usw. auswirken kann.

    LG, Mohammed

    Hallo Californi

    Ich halte Centrobolus splendidus und Benoitolus siamensis, aber nicht zusammen. Ich kann mir schon vorstellen, dass die Vergesellschaftung klappen würde. B. siamensis vermehrt sich enorm schnell, ich weiss nicht ob das bei B. sp. Khao Sok auch so ist.

    30x30x30cm empfinde ich als eher klein, besonders wenn es mehrere Arten sein sollen.

    Asseln gibt es ja unzählige Arten, schau dich doch einfach mal um was es so gibt. Die grössten Arten aus der Gattung Porcellio hingegen eignen sich nicht, da sie etwas trockenere Bedingungen und sehr gute Lüftung brauchen. Helleria brevicornis ist auch sehr gross, aber auf ihre Art halt eher speziell.

    LG, Mohammed

    Hi Firehead

    Das macht einen grossen Unterschied. Holz besteht zum grössten Teil aus Lignin, Cellulose und Hemicellulose. Bei der Braunfäule wird Cellulose abgebaut und das Lignin bleibt übrig. Bei der Weissfäule hingegen wird mehrheitlich das Lignin abgebaut und Cellulose bleibt übrig. Tausendfüsser sind also darauf angepasst, sich Grossteils von Cellulose zu ernähren, was in braunfaulem Holz kaum noch vorhanden ist. Beim braunfaulem Holz sieht es zwar nach viel Substrat aus, aber wahrscheinlich ist nur wenig verwertbares für die Tausendfüsser mit dabei.

    LG, Mohammed

    Hi Sabine

    Mit Sicherheit kann ich dir das auch nicht beantworten. Die meisten Mineralien sollten die Tausendfüsser wohl über das (aufgekalkte) Substrat und Zusatzfutter aufnehmen. Vielleicht ist es eher weniger gut, wenn die Tausis das destillierte Wasser von einer blitzblanken Scheibe trinken? Sobald das Wasser aber auf dem Substrat, Moos o.ä. landet wird dort wahrscheinlich genügend "Schmutz" sein der sich im Wasser löst, nehme ich an.

    Vielleicht kann man vom Sprühen mit destilliertem Wasser auch eine Analogie zum Regen und Nebel in der Natur ziehen, die ja auch aus mineralarmem Wasser (wenn auch nicht ganz so rein wie dest. Wasser) bestehen?

    Ich habe in den Jahren jedenfalls keine negativen Erfahrungen gemacht, weder mit Kalkflecken an der Scheibe, noch dass mir irgendwelche Mangelerscheinungen bei den Tieren aufgefallen wären.

    Liebe Grüsse,
    Mohammed

    Hallo

    Sorry dass ich da einhake, aber Wasser abstehen zu lassen oder abzukochen hat hilft gar nicht um den Kalkgehalt zu senken. Das ist leider ein verbreiteter Irrtum.

    Bei mir steht eine Sprühflasche für all meine Terrarien, die ich mit destillatgleichem Wasser aus dem Supermarkt fülle (Wasser zum Bügeln usw). Ich sprühe auch nur so zwei bis drei Mal pro Woche, d.h. die 5 Liter Flasche aus dem Supermarkt würde lange halten (wenn ich nur das Tausendfüsserterrarium hätte...). Regenwasser wäre eventuell auch eine Option.

    Liebe Grüsse,
    Mohammed

    Hallo
    Diese Pflanzen sind wahrscheinlich für draussen gedacht, daher haben sie Mühe mit den dauerluftfeuchten Bedingungen in einem Terrarium.

    Bei solchen Dingen wäre ich vorsichtig, sowohl was den Korb wie auch die Erde und die Pflanzen angeht. Es besteht die Gefahr, dass hier Pestizide, Düngerrückstände oder chemische Mittel dran sind.

    LG

    Hallo

    Zum Thema Schnecken und Tausendfüssern gibt es ältere Beiträge hier im Forum, die du mit etwas suchen finden kannst. Die beziehen sich zwar meist auf Achatschnecken und nicht auf die kleinen Subulina.

    Was machst du, wenn das Tausendfüssersubstrat und -futter den Schnecken gut zusagt und die Population explosionsartig anwächst? In meiner Box mit den Benoitolus siamensis habe ich versehentlich kleine Schnecken eingeschleppt, und deren Anzahl geht heute wohl gegen die Tausende... Was sehr mühsam ist, da sie Futter innert kürzester Zeit wegfressen und Boxenwände voll sind mit Schnecken und Schneckenk***.

    LG, Mohammed

    Hallo Beetlebreeder

    Vielen Dank für die aufschlussreiche Antwort. Das sind Informationen, die man anderswo im Internet bei oberflächlicher Suche zu Saftkuglern nicht unbedingt findet... Wünsche dir viel Erfolg beim Zuchtversuch!

    LG

    also meine springen definitiv nicht, sind eher so klassische, kleine Regenwürmer. Kann mir gerade gar nicht vorstellen was das bei dir sein könnte. Da müsstest du schon ein Bild hochladen.

    Hi Beeltebreeder

    Wenn du sagst, dass viele Anfänger diese Tiere "tot" halten und man die Grundzüge der Kuglerhaltung beachten muss: Was sind denn die entscheidenden Faktoren/Unterschiede zur Haltung von klassischen Spirostreptiden/ oder -boliden? Aus deinem Versuchsbeschrieb entnehme ich unter anderem FlackeSoils sowie Laub von Hasel oder Kastanie statt Buchenlaub sowie eine hohe Luftfeuchtigkeit?

    Bei uns in der Schweiz habe ich noch nie irgendwelche (Saft-)kugler im Angebot gesehen. Die Rhopalomeris cf. carnifex fände ich aber auch schön... ;- )

    LG

    Hallo

    Ich oute mich hier einmal. Ich sterilisiere neues Substrat jeweils mit Hitze, bevor ich es in die Terrarien mache. Die Argumente gegen das Sterilisieren sehe ich voll ein. Inzwischen habe ich eine gut funktionierende Mikrofauna im Substrat, und da ich das neue Substrat jeweils mit etwas altem Substrat mische und damit animpfe hatte ich in den letzten Jahren auch keine Probleme mit Schimmel oder Trauermücken.

    Aber wenn man es das erste Mal macht, muss man in den ersten Wochen sicher mit Schimmel und Trauermücken rechnen. Da wäre es sinnvoll das Substrat anzuimpfen z.B. mit Springschwänzen, etwas Substrat vom Züchter oder ein wenig gut sortiertes und eventuell getrocknetes Substrat aus dem Wald.

    Wie gesagt finde ich die Argumente gegen das Sterilisieren völlig valide und wollte nur erwähnen, dass die andere Methode meiner Erfahrung nach auch nicht völlig misslingen muss.

    Bei den Terrarien und Boxen wo ich etwas weniger sauber gearbeitet habe finden sich heute Regenwürmer und kleine Schnecken. Gerade die Schnecke sind bei mir fast eine Plage, da sie sich enorm vermehren, das Futter wegfressen und die Scheiben verdrecken.

    LG