• Hallo in die Runde,

    ich halte in meinem 120 x 80 x 60 cm Terrarium 2 A. gigas, 3 Ophistreptus guineensis und Rosenkäfer. Die Substratschicht beträgt 20 cm + ca. 5 cm Futterlaub. In meiner Dachgeschosswohnung herrschen in den letzten Tagen Temperaturen von über 30 °C, auch im Terrarium. Aktuell beträgt die Temperatur im Terrarium 33 °C bei einer Lufttemperatur zwischen 72 und 80 %. Es laufen am Terrarium 3 Lüfter, einer drückt Luft rein, zwei auf der anderen Seite ziehen Luft ab. Nachts sinken die Temperaturen auf 24-25 °C bei 90 bis 100 % Luftfeuchtigkeit. Ich habe Angst, dass die hohen Temperaturen den Tieren schaden. Ist meine Angst berechtigt und sollte ich versuchen, die Temperaturen runterzukühlen?

    Für einen fachkundigen Hinweis wäre ich verbunden. Meine Tausendfüßer liegen mir sehr am Herzen.

    Liebe Grüße Kai

  • Hi Kai,

    Kenn ich, bzw kannte ich😅

    Wohne ebenfalls in einer Dachgeschoss Wohnung und habe meine Terrarien bei solchen Temperaturen immer per Kühlakku runtergekühlt.

    Ich hatte damals extra die große Variante bestellt, hält dann einfach länger und man muss sie nicht so oft auswechseln.

    Diese habe ich oben auf die Gaze gelegt, die Kälte ist dann (sichtbar) nach unten ins Terra gelangt.

    Hat immer sehr gut funktioniert, manche Tiere sind sogar so hoch wie möglich geklettert und haben sich dann (mit Abstand natürlich) unter dem Kühlakku schlafen gelegt.

    Wie stark dies die Terrarium runtergekühlt hat hab ich leider nicht mehr 100%ig im Kopf, aber die Temperaturen sind sichtlich gefallen 👍🙂

    Wichtig: Alufolie oben auf den Akku legen damit so viel Kälte wie möglich unten ankommt 👍

    LG,

    Basti

  • Gerade nochmal in meinem Thread gesucht: bei 30 Grad Raumtemperatur hatte ich mit den Kühlakkus die Terrarie auf 25/26 Grad runter geregelt👍

    Die Temperatur wurde am Boden gemessen

    LG,

    Basti

  • Danke dir. Der Tipp mit den Kühlakkus ist super. Allerdings bei mir schlecht umsetzbar, weil ich ein Holzterrarium mit Glasscheiben in der Front habe. Ich habe jetzt kleinere Kühlakkus auf Holzunterlagen auf das Laub sowie auf den Ast gelegt. Hilft auch, besser als gar nichts. Ich habe gelesen, dass die gigas bei Temperaturen über 32 °C den Hitzetod sterben können. Das hat mich erschreckt.

  • Stimmt,sorry 😅

    Hatte ich zwar gelesen aber nicht im Kopf behalten...ich schiebs mal auf die Hitze 😂

    Wenn du es schaffst die Kühlakkus oben an der Decke zu befestigen dann kühlt das Terrarium schneller und effektiver runter. Vielleicht hast du da ja die Möglichkeit? bei einem Holzterrarium kann man ja gut und easy was anbringen..

    LG,

    Basti

  • An der Decke sind LED-Pads angebracht. Mein Terrarium ist durch eine große Wurzel und einen dicken Ast in der Horizontale zweigeteilt: der dunkle untere Bereich ist für die Tausendfüßer und Asseln eingerichtet; der obere helle Bereich für die Rosenkäfer, von denen ich 7 verschiedene Arten halte. Im oberen Bereich finden sich Bromelien und Tillandsien, während der untere Bereich von diversen Moosarten dominiert wird. Die LEDs sorgen neben ausreichend Licht im oberen Bereich auch für die notwendigen Temperaturen. Auch wenn ich sie ausschalte, was ich bei den hohen Temperaturen gemacht habe, kann ich dort kaum etwas anbringen.

    Erstaunlicherweise haben sich meine Tausendfüßer an den hohen Temperaturen (in der Spitze 33 °C) nicht gestört. Gestern Abend waren die beiden gigas und die drei Schokis sehr aktiv und haben munter gefressen. Und selbst die Dendrostreptus macracanthus waren munter unterwegs. Allerdings habe ich das Terrarium sehr feucht gehalten. Vielleicht hat das geholfen. Im Übrigen habe ich Kühlpads auf dem Ast verteilt. Das hat zumindest ein Grad reduziert. Nun ist ja erstmal Abkühlung angesagt. Aber die nächste Hitzewelle kommt bestimmt. Und dann bin ich mit Kühlakkus vorbereitet.