Kordel's Einstieg in die Diplopoden-Narretei

  • Wenn du so oft wechseln musst, l├Ąuft was nicht rund.

    Huhu Leeloo,

    die erste Frage, die du vermutlich h├Ąttest stellen sollen, w├Ąre die nach der Art gewesen, die ich pflege (da ich es leider vers├Ąumt habe, anzugeben). ;)

    Allerdings - abgesehen davon, dass ich gro├če Goldfisch-Hochzuchten pflege - g├Ânne ich auch meinen kleinen Zierfischen, zwar nicht dreimal, aber immerhin noch jede Woche einen TWW.

    Denn - ich habe es doch an meinem Vergleich mit dem Wartezimmer versucht zu verdeutlichen.

    Ich wei├č, dass es unter Aquarianern sogar jene gibt, die das no-water-change-Prinzip vertreten. F├╝r mich ist das v├Âllig unverst├Ąndlich und zeugt von Bequemlichkeit.

    In einem AQ h├Ąufen sich, bedingt durch das Leben darin, st├Ąndig "Stoffe" an, die der Filter, bzw. die substratgebundenen Bakterien nicht in der Lage sind, "unsch├Ądlich" zu machen, sprich abzubauen!

    Ich rede hier nicht von Nitrat oder Ammonium. Ich habe eher z. B. Hemmstoffe - welche von jedem Fisch permanent abgegeben werden, um andere an der Entwicklung zu hindern - und Pheromone im Sinn.

    Auch, wenn die Fische in Laichstimmung sind, geben sie Sekrete, Eiwei├čstoffe und Pheromone in gro├čen Mengen ab - ganz zu schweigen von dem Laich, welcher von vielen Fischen sofort gefressen wird. Randbemerkung: Durch diese extreme Proteinzufuhr k├Ânnen die Kiemen Schaden nehmen, weil sie das verstoffwechselte Ammoniak nicht schnell genug abgeben k├Ânnen. Kiemensch├Ąden k├Ânnen daraus resultieren und sind irreversibel!

    Hast du schon einmal erlebt, wie es riecht, wenn gro├če Fische abgelaicht haben und wie das AQ-Wasser dann aussieht?

    Dass ich meinen Fischen (und anderen AQ-Lebewesen, einschlie├člich der Pflazen) einen so h├Ąufigen TWW g├Ânne, bedeutet in keiner Weise, dass in meinem Becken etwas falsch l├Ąuft. Ich k├Ânnte auch nur jeden 7. Tag oder im 14-t├Ągigen Intervall Wasser wechseln, ohne dass meine Fische deshalb versterben w├╝rden. Aber ich frage dich: Wer lebt wohl ges├╝nder und mit h├Âherer Lebensqualit├Ąt: der Mensch in einer v├Âllig ├╝berf├╝llten Stadt, in der er t├Ąglich eine ungesunde Smog-belastete Luft atmen muss (Tokio z. B.) oder der "Bergbauer" in den Alpen oder den unber├╝hrten W├Ąldern?!

    Wenn ich sage, dass ich meinen Fischen mind. 3 Mal die Woche das Wasser wechsele, dann bedeutet das schlicht, ich tue es, weil ich es kann, nicht, weil ich es muss! Ich tue es aus ├ťberzeugung! Ich nehme diesen Mehraufwand gerne auf mich, weil ich der logischen ├ťberzeugung bin, dass ein m├Âglichst unbelastetes Wasser einfach besser ist! ;)

    Sehen meine AQ's aus, als w├╝rde hier etwas nicht rund laufen?


    Das kann gut sein. Ehrlich gesagt weiss ich da zu wenig, um eine qualifizierte Aussage zu machen.

    Huhu Mohammed,

    vielen Dank f├╝r deinen Post. Wie gesagt, war das ja meine Bef├╝rchtung, dass man mir meine Fragen gar nicht beantworten kann, weil einfach zu wenig ├╝ber das Leben der Tausis bekannt ist.

    Als ich noch Achatschnecken pflegte, habe ich versucht, Antworten meiner vielen Fragen bei Google Scholar zu finden - aber auch das nur mit m├Ą├čigem Erfolg, schlicht, weil es dazu keine "Feldforschung" gibt.

    Klar, eine Haltung im Terrarium ist nie nat├╝rlich, und eventuell gibt es Stressfaktoren, die in der Natur nicht vorhanden sind. Auf der anderen Seite erleben Wildtiere wahrscheinlich auch Stresssituationen, die im Terrarium vermieden werden

    Absolut! Und ich kritisiere auch keineswegs die "vern├╝nftige" Heimtierhaltung. Ich selbst bin ja mit im Boot, pflege und pflegte in all den Dekaden "zu Lande, zu Wasser und in der Luft" viele diverse Tierarten.

    Ich versuche heute, es so gut wie nur eben m├Âglich zu machen! Fr├╝her habe ich mir zwar schon viele Gedanken gemacht, aber heute explodiert mir bisweilen fast der Kopf, aufgrund all meiner Fragen ...

    Ich habe auch schon Bilder von tropischen Tausendf├╝ssern in ihrem nat├╝rlichen Lebensraum gesehen, die arg schlechter aussahen (fehlende Beine, Panzersch├Ąden) als fast alle auf den Fotos in diesem Forum.

    Ich habe zwar noch keine Tausis in ihrem nat├╝rlichen Habitat gesehen, aber ich wei├č durchaus, was du meinst - ├ähnliches sieht man bei vielen verschiedenen Tierarten.

    Darum ist es in meinen Augen auch durchaus vertretbar, Tiere als Haustiere zu pflegen!

    Stossl├╝ftung mache ich nicht.

    Vielen Dank, dass du auch diesen Punkt noch einmal aufgegriffen hast. Die Frage steht weiterhin im Raum und ich hoffe auf weitere Antworten. :):thumbup:

    Ich habe das in meinem Aoutii-Terra bisher auch nicht getan (abgesehen von 2 Mal, als mir die LF in den ersten Tagen zu hoch erschien), werde aber damit aus ├ťberzeugung anfangen, denke ich.

    Ich habe noch so viele Gedanken, die ich hier gerne er├Ârtern w├╝rde. Angefangen von der (zu reichhaltigen???) F├╝tterung unserer Tausis (und der evtl. damit verbundenen Vermehrungsrate :/ ) bis hin zur Populationsdichte in unseren Terras.

    Ich bef├╝rchte aber, euch "├╝berzustrapazieren" ... :blush2:

    Liebe Gr├╝├če

  • So vermeidet man, dass eine Art unterdr├╝ckt oder unter zu gro├čem Stress leidet. Im Gegensatz zum nat├╝rlichen Habitat k├Ânnen sie sich in dem von uns zur Verf├╝gung gestellten begrenzten ÔÇ×LebensraumÔÇť n├Ąmlich nicht aus dem Weg gehen.

    Huhu Andr├ę,

    Das sind meine Bedenken und Gedanken auch!

    Wie sollen wir als Menschen Stress beim Tausendf├╝├čer lesen/erkennen k├Ânnen?

    An einer hohen Vermehrungsrate z. B. kann man nicht unbedingt festmachen, dass es einer Tierart gutgeht. Das beweisen Praktiken, wie sie z. B. in der Garnelenzucht angewendet werden: Man trennt den Weibchen ein (oder beide) Auge ab und sie vermehren sich sogar schneller, als ohne diesen rabiaten Eingriff!

    Wenn ein Tausi beim Hantieren im Terra "pl├Âtzlich" aus diesem herauskrabbelt, dann wei├č ich als Halter doch gar nicht, ob er "willentlich" (oder besser wohl instinktgesteuert) diesen Ort verlassen m├Âchte oder ob er nur "aus Versehen" aus seinem Zuhause herausklettert - nur mal so ein Beispiel, bei dem unsere Schlussfolgerungen auf das Beobachtete Verhalten der Tiere v├Âllig versagen k├Ânnten.

    Huhu Basti,

    auch dir noch ein Dankesch├Ân f├╝r die Beteiligung an diesem Thema.

    Wie Andr├ę schon schrieb, scheiden sich die Geister, was den Tieren besser t├Ąte. Nee, das habe ich falsch formuliert. Es scheint eine Ansichtssache zu sein, ob es vertretbar ist, oder nicht. Aber ich denke, hierauf k├Ânnen wir uns wohl einigen: Besser w├Ąre es vermutlich - rein von der Vernunft und Logik her - die Tiere artrein zu halten. Jedoch denke ich nicht, dass gewisse artfremde Mitbewohner, wie Asseln oder eine Spinne, die Harmonie in einem Terra st├Âren, solange die Asselpopulation sich in ├╝berschaubaren Grenzen h├Ąlt. Im Gegenteil profitieren beide Spezies evtl. sogar voneinander, da Asseln als Bodenpolizei fungieren und z. B. auch Tausikot noch verzehren, welcher ansonsten evtl. ├╝berhandnehmen und zur Gesamtbelastung im Terra f├╝hren k├Ânnte oder ist der Kot von Diplopoden ebenfalls "reiner" Humus, wie der von Asseln?

    Edit: OK - danke noch, Basti, f├╝r dieses Statement. :thumbup:

    Nochmals "Edit" - ist es nicht auch so, dass der Nachwuchs einiger Arten vom Kot der Alttiere fressen und diesen sogar ben├Âtigen?!

    Das w├╝rde bedeuten, dass die Asselpopulation sogar wirklich streng im Auge behalten werden sollte. Aber hier begebe ich mich auf Gebiete, von denen ich wirklich keine Ahnung habe und einfach nur ins Blaue theoretisiere. Schlie├člich sah ich hier viele Bilder von vielen Tausinachkommen und (gef├╝hlt) noch mehr Asseln; scheint also alles zu funktionieren ...

    Vielleicht mache ich mir auch wieder (wie ├╝blich) viel zu viele Gedanken?! :/

    Liebe Gr├╝├če

    Edited once, last by Kordel (January 14, 2024 at 5:32 PM).

  • Ich tue es aus ├ťberzeugung!

    Damit hast du meine Frage ausreichend beantwortet;).

    Besser w├Ąre es vermutlich - rein von der Vernunft und Logik her - die Tiere artrein zu halten.

    Wie in der Aquaristik auch. Aber man tut es nicht. Ich habe derzeit 3 Artenbecken, aber auch ein Gesellschaftsbecken. Ist abh├Ąngig von der zu pflegenden Fischart. Wenn Tausendf├╝├čer gleiche Haltungsbedingungen aufweisen mit ├Ąhnlicher Gr├Â├če oder gar im gleichen Habitat vorkommen, w├╝rde ich sie auch zusammen halten, wenn der Platz stimmt.

    Wie kann man bei Tausendf├╝├čern feststellen, ob sie lieber alleine in einem Terra w├Ąren? Wenn sie sich vermehren, w├Ąre das f├╝r mich ein Zeichen, dass die Bedingungen stimmen (wie in der Aquaristik).

    Herzliche Gr├╝├če

    Leeloo

  • An einer hohen Vermehrungsrate z. B. kann man nicht unbedingt festmachen, dass es einer Tierart gutgeht. Das beweisen Praktiken, wie sie z. B. in der Garnelenzucht angewendet werden: Man trennt den Weibchen ein (oder beide) Auge ab und sie vermehren sich sogar schneller, als ohne diesen rabiaten Eingriff!

    Eingangs habe ich meine eigenen Worte zitiert, um auf diese Aussage von dir einzugehen:

    Quote

    Wie kann man bei Tausendf├╝├čern feststellen, ob sie lieber alleine in einem Terra w├Ąren? Wenn sie sich vermehren, w├Ąre das f├╝r mich ein Zeichen, dass die Bedingungen stimmen (wie in der Aquaristik).

    Eine (hohe) Vermehrungsrate ist kein Indiz daf├╝r, dass sich ein Tier oder auch eine Pflanze wohlf├╝hlt. Selbst von B├Ąumen ist bekannt, dass sie in Zeiten von Not (D├╝rre z. B.) zu einer ungew├Âhnlich hohen Samenproduktion neigen.

    Der Guppy vermehrt sich, genau, wie der Ancistrus (nur, um mal 2 Beispiele zu nennen), wie das sprichw├Ârtliche Kaninchen, selbst, wenn die Bedingungen im AQ wenig optimal sind, etc.

    Damit hast du meine Frage ausreichend beantwortet

    Nein, hiermit hatte ich deine Frage ausreichend beantwortet ;) :

    Quote

    In einem AQ h├Ąufen sich, bedingt durch das Leben darin, st├Ąndig "Stoffe" an, die der Filter, bzw. die substratgebundenen Bakterien nicht in der Lage sind, "unsch├Ądlich" zu machen, sprich abzubauen!

    Ich rede hier nicht von Nitrat oder Ammonium. Ich habe eher z. B. Hemmstoffe - welche von jedem Fisch permanent abgegeben werden, um andere an der Entwicklung zu hindern - und Pheromone im Sinn.

    Auch, wenn die Fische in Laichstimmung sind, geben sie Sekrete, Eiwei├čstoffe und Pheromone in gro├čen Mengen ab - ganz zu schweigen von dem Laich, welcher von vielen Fischen sofort gefressen wird. Randbemerkung: Durch diese extreme Proteinzufuhr k├Ânnen die Kiemen Schaden nehmen, weil sie das verstoffwechselte Ammoniak nicht schnell genug abgeben k├Ânnen. Kiemensch├Ąden k├Ânnen daraus resultieren und sind irreversibel!

    Hast du schon einmal erlebt, wie es riecht, wenn gro├če Fische abgelaicht haben und wie das AQ-Wasser dann aussieht?

    Ich habe derzeit 3 Artenbecken,

    Ich habe 3 Artbecken. :)

    Aber auch Gesellschaftsbecken habe ich - wie auf meinen angeh├Ąngten Bildern zu sehen war - gepflegt. Immer - wie du auch ansprichst - mit Augenmerk darauf, dass die vergesellschafteten Tiere gleiche oder zumindest ├Ąhnliche Haltungsbedingungen haben.

    Zudem achte ich immer auf die entsprechende Wasserqualit├Ąt, wie ich hoffentlich verdeutlichen konnte.

    Jedoch ist es mir in der Aquaristik (bin seit 40 Jahren im Hobby) nicht einmal vorgekommen, dass es zu Paarungsversuchen zwischen den verschiedenen Fischen (Arten) kam - so, wie es bei den Tausis offensichtlich h├Ąufiger der Fall zu sein scheint - und das ist ja der eigentliche Grund f├╝r die ganze Diskussion!

    @all
    Um die ├ťberleitung zu den Tausis wieder herzustellen: Was der TWW in der Aquaristik, k├Ânnte die Sto├čl├╝ftung in der Terraristik sein. Dadurch kann ich vielleicht die von den Tieren abgegebene "Substanzen" (Botenstoffe) zumindest ansatzweise aus dem Terra entfernen - so die Theorie.

    Ich meine, es w├Ąre doch spannend, die Sto├čl├╝ftung t├Ąglich zu praktizieren und zu beobachten, ob es dadurch evtl. weniger zu "Verwirrungen" der Tiere untereinander kommt, oder nicht?

    Dieses t├Ągliche "Frischluft-Zuf├Ącheln" ins Terra ist ja wirklich kein Arbeitsaufwand ... Nur mal so vor mich hin gedacht. :)

    Liebe Gr├╝├če

    Edited 3 times, last by Kordel (January 14, 2024 at 7:56 PM).

  • Ich denke Mal um die Pheromone aus einem Terra zu bekommen (sollte das ├╝berhaupt m├Âglich sein...) muss das Terra schon bissl l├Ąnger offen bleiben...und dann geht dir die W├Ąrme oder Luftfeuchtigkeit fl├Âten....

    Aber ich werde das gerne mal testen wenn ich das n├Ąchste Mal eine Fehlpaarung sehe­čĹŹ­čśŐ

    LG,

    Basti

  • Huhu


    Ich hatte leider Wochenenddienst und habe hier aus mangelnder Zeit nur mitgelesen.

    Die C. splendidus M├Ąnnchen waren bei mir l├Ąngere Zeit ziemlich aufdringlich und sind wirklich auf alles, was bei Drei nicht auf den B├Ąumen war. Bevorzugt auf gr├┤ssere Arten und sowohl auf Weibchen als auf M├Ąnnchen.

    Besonders gestresst wirkten die bel├Ąstigten F├╝sser selten.

    Ich habe, wenn es arg wild zuging, eine Terrat├╝r komplett ge├Âffnet und eine Runde gespr├╝ht. So bekommt man die Pheromone wieder auf ein vertretbares Level.


    Inzwischen sind die Splendidus M├Ąnnchen nicht mehr so wild. Bitte fragt nicht, warum.


    Artenterras schaffe ich nicht. Zwei Terrarien sind mein absolutes Maximum und ich kann mich leider nicht auf zwei Arten beschr├Ąnken.

    Im nat├╝rlichen Lebensraum d├╝rften sich die verschiedenen Arten eventuell auch ├╝ber den Weg laufen.


    Ganz viele der Fragen, die hier aufgekommen sind, kann ich leider nicht beantworten.

    Ich versuche, die Tiere nach bestem Wissen und Gewissen zu halten und gleichzeitig f├╝r mich Freude daraus zu ziehen.

    Wenn eine Art bei mir nicht zur Vermehrung kommt und sich damit selbst unterh├Ąlt, ist das f├╝r mich ein Zeichen, dass diese Art mit den bei mir vorherrschenden Bedingungen nicht zufrieden ist. Es sei denn, es w├╝rde an einem ung├╝nstigen Geschlechterverh├óltnis liegen oder daran, dass ich nicht im selben Zeitraum adulte M├Ąnnchen und Weibchen habe.

    Liebe Gr├╝├če

    Sabine

  • Ich mache kein direktes Sto├čl├╝ften. Die Scheiben sind offen wenn ich spr├╝he, Futter reinlege, ├äste austausche und Fotos mache. Trotzdem fl├╝chtet da ab und zu mal ein kleineres Tier - ich denke bei den Fotos. Aber ich denke ein gewisser Luftaustausch findet bei diesen T├Ątigkeiten durchaus statt. Obwohl ich da noch nie so dr├╝ber nachgedacht habe. Allerdings kann ich sagen, dass der Luftaustausch bei meine drei Schiebet├╝renterras sicher besser ist als bei meinem Fallt├╝rterra. So von der Abtrocknung her.

    LG Beate

  • Huhu liebe Gemeinde,

    es freut mich sehr, dass ihr euch so rege an diesem Thema beteiligt. :):thumbup:

    Durch den Austausch untereinander bekommt man Gedankenanst├Â├če, Ideen, Gewissheit und/oder auch Zweifel. All das ist wichtig, denn wir sollten immer offen f├╝r Ver├Ąnderungen/Verbesserungen sein, wenn es um Tierhaltung geht! Da sich meine Aoutii ja - wie ihr wisst - erst sehr kurz in meiner Obhut befinden und sich zudem nicht einmal f├╝r mich sichtbar aktiv im Terra verhalten, bin ich wirklich rein theoretischer Natur (was die Tausis betrifft) hier am Schreiben. Ich habe keinerlei Erfahrung mit Diplopoden!

    M├Âglich ist es daher, dass sich viele meiner Fragen und Bef├╝rchtungen ohnehin irgendwann relativieren, dann n├Ąmlich, wenn ich das Verhalten meiner eigenen Tiere aktiv beobachten und meine Schl├╝sse daraus ziehen kann. Also verzeiht bitte, sollte es auf euch irgendwie den Eindruck machen, ich veranstalte den bekannten "Sturm im Wasserglas". 8o

    Ich denke Mal um die Pheromone aus einem Terra zu bekommen (sollte das ├╝berhaupt m├Âglich sein...) muss das Terra schon bissl l├Ąnger offen bleiben...und dann geht dir die W├Ąrme oder Luftfeuchtigkeit fl├Âten....

    Das kann ich nicht beurteilen, ich beziehe mich hier rein auf den von mir verlinkten Beitrag von Solaris (bzw. Shuri) und sie empfehlen einen kr├Ąftigen Luftaustausch (sowie Spr├╝hen) als ein wirksames Mittel gegen die Ansammlung von Botenstoffen in einem Terra. Rein von der Theorie her erscheint es mir pers├Ânlich aber absolut einleuchtend. Denn die Pheromone - welche ja daf├╝r sorgen, dass die Tausi(m├Ąnnchen) so "verwirrt" reagieren - befinden sich in der Luft. F├Ąchele ich nun mehrmals heftig mit einem geeigneten Gegenstand (ich verwende daf├╝r einfach einen kleinen, rechteckigen Plastikdeckel), so tausche ich in wenigen Augenblicken praktisch die gesamte Terra-Luft durch frische aus. Dieser kurze Moment reicht keinesfalls aus, weder die W├Ąrme noch die LF ma├čgeblich zu beeinflussen (also hier spreche ich aus Erfahrung! Schneckenhaltung)
    Wenn ich noch einmal kurz einen Abstecher in die Schneckenwelt praktizieren darf - zwar nicht dasselbe Thema, aber dennoch, denke ich, kann man Parallelen ziehen: Bei Weinbergschnecken (Helix pomatia), welche im Terrarium gepflegt wurden, beobachtete man, dass die Tiere nach einer gewissen Zeit sehr lethargisch wurden, bis man herausfand, dass sich Kohlendioxyd (schwerer als Luft und von daher am Boden "wabernd") im Terra bildete. Hier half es schon, einfach f├╝r eine noch bessere Bel├╝ftung zu sorgen. https://www.weichtiere.at/Schnecken/weinÔÇŽn/aspersum.html

    Diese Praxis verdeutlicht in meinen Augen, dass auch das Sto├čl├╝ften (nicht Dauerl├╝ften) effektiv sein sollte. Praktizieren wir ja auch in der eigenen Wohnung, um z. B. Schimmelbildung vorzubeugen. Nicht die Fenster st├Ąndig auf "Kipp" halten, sondern einmal kurz komplett bei ge├Âffneten T├╝ren durchl├╝ften. Dabei fallen die Temps nur ganz kurz und erreichen schnell wieder ihre Ausgangswerte.
    Aber nur, damit keine Missverst├Ąndnisse aufkommen: Nach meinem Verst├Ąndnis sollte das von Solaris/Shuri angeratene "Sto├čl├╝ften" zus├Ątzlich zu der ausreichenden Dauerl├╝ftung praktiziert werden (und dies vielleicht auch nur, wenn man eine Gemeinschaftshaltung von verschiedenen Diplopodenarten praktiziert; wobei ... f├╝r mich erscheint es nur logisch, dieses Sto├čl├╝ften als t├Ąglich Routine aufzunehmen).

    Die C. splendidus M├Ąnnchen waren bei mir l├Ąngere Zeit ziemlich aufdringlich und sind wirklich auf alles, was bei Drei nicht auf den B├Ąumen war. Bevorzugt auf gr├┤ssere Arten und sowohl auf Weibchen als auf M├Ąnnchen.

    Ja, aufgrund dieser Schilderungen einiger User hier im Forum, bin ich ja "hellh├Ârig" geworden und letztlich beim St├Âbern hier auf den von mir verlinkten Beitrag von Solaris gesto├čen.

    Da das Buch und die Erfahrungen von Shuri bei vielen Diplopodenhaltern offensichtlich gro├če Akzeptanz finden (ich kann das nicht beurteilen, da ich dieses Buch nicht besitze), dachte ich, der Tipp mit dem Sto├čl├╝ften aufgrund der bekannten Problematik von "verwirrten" Tausis w├Ąre sehr hilfreich!

    Ich habe, wenn es arg wild zuging, eine Terrat├╝r komplett ge├Âffnet und eine Runde gespr├╝ht. So bekommt man die Pheromone wieder auf ein vertretbares Level.

    Ja, super: Das best├Ątigt doch zu 100 %, dass es funktioniert und f├╝r Abhilfe sorgt! :thumbup:

    Ich w├╝rde da eben jetzt noch einen Schritt weiter denken und meinen, dass wir als Halter eben nicht erst reagieren sollten, wenn wir am Verhalten der Tiere beobachten, dass es vermehrt zu Fehlpaarungsversuchen kommt, sondern versuchen, durch regelm├Ą├čige Vorkehrungen diese Situation erst gar nicht entstehen zu lassen, oder?

    [...] ich kann mich leider nicht auf zwei Arten beschr├Ąnken.

    Ja, ich denke, das k├Ânnen sehr viele hier nachvollziehen - ich, obwohl ich meine Aoutii bisher nicht wieder gesehen habe - scheine ja ebenfalls vom "Fieber" erfasst worden zu sein ... ^^

    Im nat├╝rlichen Lebensraum d├╝rften sich die verschiedenen Arten eventuell auch ├╝ber den Weg laufen.

    Na ja, davon gehe ich auch aus. Aber das kannst du sicherlich nicht vergleichen! Der Unterschied liegt ja bereits in deiner eigenen Formulierung: "├╝ber den Weg laufen". Das bedeutet n├Ąmlich: "Hallo und Tsch├╝ss". Im Terra hocken sie aber dauerhaft aufeinander und k├Ânnen sich nicht aus dem Weg gehen (zumindest nicht den von jedem einzelnen Tier produzierten Botenstoffen - darum m├╝ssen wir diese f├╝r sie entfernen)!

    Ich versuche, die Tiere nach bestem Wissen und Gewissen zu halten und gleichzeitig f├╝r mich Freude daraus zu ziehen.

    Richtig. Das ist auch mein Bestreben. Und selbst wenn wir als Halter immer offen, subjektiv und auch mal innovativ handeln, sind wir nicht vor Fehlern gefeit ... Doch dann wissen wir zumindest, dass wir unser Bestes gegeben haben.

    Wenn eine Art bei mir nicht zur Vermehrung kommt und sich damit selbst unterh├Ąlt, ist das f├╝r mich ein Zeichen, dass diese Art mit den bei mir vorherrschenden Bedingungen nicht zufrieden ist.

    Auch hier gehe ich wieder mit dir konform.

    Es ist mir nicht entgangen, dass du bei all meinen Fragen bez├╝glich der S. fischeri und der D. macracanthus immer wieder darauf hingewiesen hast, dass du dir noch nicht sicher bist, ob es den Fischeri in Gesellschaft der C. splendidus und Macracanthus auch wirklich gef├Ąllt, du genau beobachtest, wie sie sich weiter verhalten und evtl. Ma├čnahmen ergreifen wirst.

    Wir versuchen sicher alle, anhand des Verhaltens unserer Tiere abzulesen, ob alles richtig l├Ąuft. Nur habe ich manchmal Zweifel, inwieweit uns das als Menschen gelingen kann - besonders, wenn es sich um so v├Âllig von uns Menschen abweichende Gesch├Âpfe, wie Diplopoden handelt.

    Anhand welcher Beobachtungen, Ma├čst├Ąbe, Indikatoren kann ich festmachen, ob das Tier "ungl├╝cklich" ist? Ich spreche nicht von gesundheitlichen Problemen, denn die kann ein erfahrener Halter nat├╝rlich erkennen (ich muss mich hier leider ausnehmen, denn ich wei├č in Bezug auf die Diplopoden noch nix wirklich!). Nein, ich spreche von Stressfaktoren, "Unbehagen", Pr├Ąferenzen, etc. Wie gesagt, k├Ânnte ich z. B. nicht beurteilen, ob ein Tausi, der aus dem Terra entweicht, dies tut, weil ihm "das", was er im Terra vorfindet, nicht behagt. Und dieses "das" kann ja so mannigfacher Natur sein. Dinge, die wir Menschen einfach nicht begreifen k├Ânnen, da uns die Sinne und Vorstellungen fehlen.

    Ach - sorry, Leute. Ich bin wieder total am Theoretisieren. Dabei geht leider oft der Spa├č verloren, ich wei├č.
    Und manchmal stellt man ja auch fest, dass trotz aller Bedenken, Bef├╝rchtungen und kritischer Vorbehalte in der Praxis doch alles zu funktionieren scheint.

    Trotzdem fl├╝chtet da ab und zu mal ein kleineres Tier - ich denke bei den Fotos. Aber ich denke ein gewisser Luftaustausch findet bei diesen T├Ątigkeiten durchaus statt. Obwohl ich da noch nie so dr├╝ber nachgedacht habe.

    Hmmm - na ja, daf├╝r "zerdenke" ich (leider?) oft alles bis in die kleinste Ecke; wie ihr ja seht. 8o

    Bin jedenfalls gespannt, von welchen Beobachtungen jene berichten, die Solaris/Shuras Tipp mit dem t├Ągl. Sto├čl├╝ften umsetzen.

    Sollte ich mich dazu entschlie├čen - trotz all meiner mittlerweile aufgekommenen Vorbehalte - tats├Ąchlich die C. splendidus mit einer weiteren Art zu vergesellschaften (sofern ich ├╝berhaupt ein 2. Terra einrichte und sofern es ├╝berhaupt Splendidus werden!), dann kann ich diesen Punkt mit der Sto├čl├╝ftung ja wieder aufnehmen und auch berichten ... :):thumbup:


    Liebe Gr├╝├če

    Edited 2 times, last by Kordel (January 15, 2024 at 6:55 PM).

  • Hallo Kordel


    Ich m├Âchte behaupten, dass noch niemand Diplopoden so weit erforscht hat um harte Fakten zu nennen, an denen man festmachen kann, inwieweit sie sich wohlf├╝hlen. Und ich f├╝rchte, das wird auch nie geschehen.


    Ich versuche, die Haltungsbedingungen zu optimieren bzw. nur die Arten zu halten, die mit meinen Haltungsbedingungen zufrieden sind.

    Die Tiere klettern, krabbeln, h├Ąngen auf ├ästen und in Korkr├Âhren herum, sie h├Ąuten sich, fressen, st├╝rzen sich auf angebotene Flechten und die meisten d├╝rfen auch ihrem Pasrungsverhalten nachgehen. Ich sehe oft verschiedene Arten gleichzeitig unterwegs oder gemeinsam essend . Oder sie liegen artvermischt miteinander irgendwo herum. Das erscheint mir nicht, als ob sie Stress h├Ątten.


    So oft kommen Fehlpaarungen insgesamt eigentlich nicht vor und bei den Splendidus waren das bei mir bisher nur Phasen. Im Forum schreibt man ja eher ├╝ber solche Dinge und nicht, dass sie einfach nur langweilig rumh├Ąngen. Vielleicht erscheint das dadurch schlimmer als es ist.


    Wenn ein F├╝sser aus dem Terra krabbelt, macht er das bestimmt nicht, weil er es da drin Mist findet und fl├╝chten will. Er krabbelt da halt gerade und die T├╝r ist offen.

    Das Erkunden neuer Lebensr├Ąume mag in seinem Verhalten verankert sein, ist in der Haltung im Terra aber unn├Âtig und kann t├Âdlich enden, wenn er nicht rechtzeitig gefunden wird. Das muss ich deshalb unterbinden.

    F├╝r den Verlust der Freiheit, die er so nicht kennt, da kein Wildfang, bekommt er Sicherheit vor Fressfeinden, immer gen├╝gend zu Essen und Schutz vor widrigen Lebensbedingungen.

    Wenn mir ein F├╝sser auf den Arm krabbelt, macht er das auch nicht, weil er mich mag, sondern wahrscheinlich, weil er da eben hinkommt, weil ich im Terra etwas mache.

    Wenn ich ihn partout nicht von mir runterbekomme, obwohl ich ihm seine gewohnten Korkr├Âhren, ├äste oder Moos zum Draufkrabbeln anbiete, geschieht das sicherlich auch nicht aus Liebe zu mir.

    Ich weiss nicht, wie viel wir in solche Verhaltensweisen hineininterpretieren d├╝rfen.


    Und jetzt habe ich den Faden verloren... ist ja auch mehr als genug Text.


    ├ťbrigens sind deine Telos Kletter- und Ausbrechk├╝nstler und verdammt schnell. Da musst du die Augen ├╝berall haben, wenn das Terra offen ist.

    Liebe Gr├╝├če

    Sabine

  • Ich m├Âchte behaupten, dass noch niemand Diplopoden so weit erforscht hat um harte Fakten zu nennen, an denen man festmachen kann, inwieweit sie sich wohlf├╝hlen. Und ich f├╝rchte, das wird auch nie geschehen.

    Wie gesagt, denke ich das auch.
    Darum finde ich es ja so wichtig und auch spannend, im Forum, sprich durch den Austausch mit anderen Diplopodenhaltern nach Antworten zu suchen (Sinn und Zweck eines Forums).

    Das Erkunden neuer Lebensr├Ąume mag in seinem Verhalten verankert sein, ist in der Haltung im Terra aber unn├Âtig und kann t├Âdlich enden, wenn er nicht rechtzeitig gefunden wird. Das muss ich deshalb unterbinden

    Guter Gedanke, dass das Erkunden evtl. ein nat├╝rlicher Trieb eines Tausis ist! :thumbup: Selbstredend, dass wir dies nicht zulassen k├Ânnen ...

    Wenn ich ihn partout nicht von mir runterbekomme, obwohl ich ihm seine gewohnten Korkr├Âhren, ├äste oder Moos zum Draufkrabbeln anbiete, geschieht das sicherlich auch nicht aus Liebe zu mir.

    Gut, dass du diesen Gedanken ansprichst - den hatte ich n├Ąmlich vorhin noch im Hinterkopf und es stellte sich mir dazu eine Frage (die aber auch wieder niemand beantworten kann): je nachdem, welche Grundgesinnung man vertritt, k├Ânnte man das, wie du es formulierst "partout"-nicht-auf-den- ihm-bekannten-Ast-klettern, um ihn wieder ins Terra zu bef├Ârdern, so interpretieren, dass der Tausi aufgrund der anhaftenden (bekannten) Duftspuren diesen Ast meidet, weil er eben wegwill. Oder man legt sein Verhalten so aus, dass man sagt, ihn interessiert das "Unbekannte", sodass er andere Wege (z. B. den Arm, welchem keine ihm bekannten Duftstoffe anhaften) vorzieht. Man k├Ânnte auch einfach sagen: egal, warum er das tut. All das Sinnieren f├╝hrt ja zu nichts ...

    Mich w├╝rde interessieren, ob der "fl├╝chtige" Tausi nur auf einen hingehaltenen Ast aus dem Terra nicht klettert, einen frischen Ast aber ohne Z├Âgern annimmt.

    Hab noch ein paar Bilder von meinen Asseln und einem "unbekannten Fu├čabdruck" :D

    Da hat sich offensichtlich irgendwie doch eine Schnecke den Weg ins Terra verschafft, bzw. hat sie sich trotz des zuvorigen Trocknens der von mir verwendeten Naturalien nicht "vertreiben lassen" und wandelt nun bisher von meinen Augen ungesehen durchs Tausi-Habitat:

    Ein Panda entledigt sich seiner alten Jacke - leider sehr unscharf:

    Ein h├╝bsches gelbes Zebra ...

    ... und ein kleiners unterm Ge├Ąst

    Pandas beim Stillen des Proteinhungers:


    Und wie ├╝blich: Keine Aoutii ... :/

    Liebe Gr├╝├če

  • Interessant. Dann darf man aus deiner Beobachtung evtl. vermuten, dass es zumindest schon mal nicht die (bekannten) Duftspuren am Ge├Ąst sind, die den F├╝├čer davon abhalten, ihn zu erklettern?!

    Liebe Gr├╝├če

  • Wenn man nun so ein Sto├čl├╝ften praktiziert, um Pheromone zu entfernen, unterdr├╝ckt man evtl. auf diese Weise nicht nur die Paarung unterschiedlicher Arten im Terra, sondern auch die gew├╝nschte Verpaarung einer Art? Hei├čt, es gibt generell weniger Nachwuchs? Ist das erstrebenswert? Ob Spr├╝hen Paarungen entgegenwirkt, kann ich aus meiner bisherigen Praxis verneinen. Ich hab trotz t├Ąglichen Spr├╝hens massig C. splendidus-Nachwuchs im Terra (├╝ber 100).

    Herzliche Gr├╝├če

    Leeloo

  • Wenn man nun so ein Sto├čl├╝ften praktiziert, um Pheromone zu entfernen, unterdr├╝ckt man evtl. auf diese Weise nicht nur die Paarung unterschiedlicher Arten im Terra, sondern auch die gew├╝nschte Verpaarung einer Art?

    Da k├Ânntest du vielleicht recht haben?!

    Der Sinn hinter dieser Art der L├╝ftung soll ja darin liegen - so mein Verst├Ąndnis des Textes von Solaris/Shura - die Pheromondichte im Terra zu minimieren. Denkbar (und vermutlich auch logisch, vorausgesetzt das "Sto├čl├╝ften" ist wirklich effizient) w├Ąre es dann schon, dass man dadurch aber auch "zu viele Botenstoffe" eliminiert, sodass paarungswillige Weibchen nicht gen├╝gend Signale an die passenden M├Ąnnchen senden k├Ânnen.

    F├╝r mich ist das alles blo├če Theorie - dar├╝ber k├Ânnen nur jene Aussagen treffen, die die Tiere in der Praxis tats├Ąchlich beobachten k├Ânnen.

    Aber Solaris und Shura sind ja wohl sehr erfahren in dem Bereich (ich kenne sie beide jedoch nicht!), man sollte annehmen, dass sie wissen, was sie tun, bzw. raten?!

    Ob Spr├╝hen Paarungen entgegenwirkt, kann ich aus meiner bisherigen Praxis verneinen.

    Wie ich das verstanden habe, sollen diese Ma├čnahmen nicht dazu dienen, generell Nachwuchs zu verhindern, sondern bei Gemeinschaftshaltung im Terra, es den jeweiligen Tieren erleichtern, ├╝ber die abgesonderten Pheromonspuren, letztlich zum richtigen, arteigenen (!) Sexualpartner zu gelangen!

    In einem Terra mit diversen verschiedenen Arten herrscht ein "Konglomerat" an Duftstoffen, die es den jeweils paarungswilligen Tieren sehr erschwert, zum passenden Sexualpartner zu finden. Daraus resultieren dann - laut Solaris/Shura - diese Fehlpaarungen und/oder Fehlpaarungsversuche.

    Bedeutet nochmals in K├╝rze: "Sto├čl├╝ften" soll Fehlpaarungen und Fehlpaarungsversuchen vorbeugen! ;)

    Liebe Gr├╝├če

    Edited once, last by Kordel (January 16, 2024 at 12:50 PM).