Seid's gegrüßt!
Ich habe bei meinen Spirotstreptus Servatius (kleine und mittelgroße Tiere) ein Problem: Die Tiere sind fast nie an der Oberfläche zu sehen!
Ich halte 15 Spirostreptus Servatius in einem Terrarium mit den Abmessungen 80x40x60. Das Substrat ist auf einer Seite zwischen 15 und 20 cm hoch, auf der anderen Seite ist es relativ trocken, mit einer Substrathöhe von ca. 10 cm.
Substrat: Laubwaldhumus mit Eichen-, Buchen- und Seemandelbaumblättern (hauptsächlich an der Oberfläche), eine Seite reichlich weißfaules Holz, darüber ein paar Äste, etwas Moos, Sepiaschalen und Kalkkügelchen. Ein Feuchtigkeitsgefälle ist vorhanden. Temperatur 23 Grad, Feuchte 70-85 %, also alles, was die Krabbler benötigen. Gefüttert wird mit Gurke, Apfel, Fischflocken...
Im Sommer waren die Tiere in der Dämmerung und nachts stets an den Futter- und Wasserstellen zu sehen, und zwar fast alle. Jede Nacht war dies der Fall.
Seit 4 Wochen haben sich ALLE Tiere komplett in den Boden zurückgezogen und sind auch nachts nicht mehr an der Oberfläche aktiv. Dies war auch der Fall, als ich sie noch in einem kleineren Terrarium mit ähnlichen Bedingungen hielt. Hier waren sie 2 Monate nicht zu sehen und sind dann alle gemeinsam wieder aufgetaucht.
Die Tiere scheinen nicht krank zu sein, ich habe sie jetzt über ein halbes Jahr, aber (mit Ausnahme des Sommers) fast nie gesehen.
Ich weiß, dass Taußendfüßer ihre Häutung unter der Oberfläche durchführen und dass es normal ist, einzelne Tiere längere Zeit nicht zu sehen.
ABER: Warum ziehen sie sich ALLE gemeinsam komplett in das Substrat zurück und kommen auch nachts NIE an die Futterstellen. Es ist relativ unwahrscheinlich, dass sich alle Tiere gleichzeitig häuten.
Hat irgendjemand hier das gleiche Problem?
Was mache ich falsch?
Ich freue mich auf Eure Antworten und hoffe, dass mir jemand helfen kann. Vielleicht bin ich einfach zu ungeduldig?