Liebes Forum,
bin noch unerfahren, habe allerdings das Buch ,,PraxisRatgeber Tausendfüßer" von Shurá Sigling gelesen, um eine gewisse Vorstellung von der Haltung dieser Tiere zu haben.
Beim Lesen sind mir sofort drei recht wichtige Fragen gekommen, die ich euch jetzt stelle:
1. Im Buch wird immer über das Züchten geschrieben, ganz nach dem Motto dass das das große Ziel bei der Tausendfüßerhaltung sei... Aber wenn ich lese, dass Archispirostreptus Gigas hunderte Nachkommen bekommt, stellt sich mir die Frage, wie ich so viele Tiere halten soll? Ich meine an und für sich finde ich das Züchten ja auch gut, aber wenn es so extrem viele Nachkommen sind, weiß ich nicht, wie ich das bewältigen soll.
2. Im Buch steht unter ,,Zucht" bei manchen Arten ,,bis jetzt keine Nachzuchten bekannt". Heißt das etwa. dass eine Paarung bei der Haltung dieser Art nicht zu erwarten bzw. sehr unwahrscheinlich ist? Oder gibt es generell Arten, die nur wenige oder gar keine Nachkommen bei der Haltung im Terrarium bekommen?
3. Ein etwas schwierigeres Thema... Es gibt ja Fälle, in denen es für ein Tier keine Hoffnung mehr gibt, z.B. wenn es fast alle Beine verloren hat, und der Tod eine Erlösung darstellt. In dem Buch wurde in solchen Fällen dazu geraten, das Tier in einer Box in der Tiefkühltruhe einzufrieren. Doch kennt ihr noch andere Methoden, die vielleicht noch humaner und schmerzloser sind? Ich würde so etwas nur gerne für den Fall der Fälle wissen.
Mfg
Patrick