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1

Wednesday, February 27th 2008, 2:47pm

A.gigas und Achatschnecke vergesellschaften. Möglich?

Moin,

hab grad Achatschnecken gesichtet, wäre es möglich diese mit in ein A.gigas Terrarium zu
setzen? Die Tiere sind jetzt erst 5cm groß aber werden bis zu 20cm Gehäuselänge und
30cm KL groß. Haltungsbedingungen sind soweit nahe zu identisch.

LG, Julian
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2

Wednesday, February 27th 2008, 2:58pm

Ich halte schon seit 4 Jahren Achatschnecken, aber nicht mit den Füßern zusammen. Aus nem Schneckenforum kenn ich aber jemand der seine Schnecken mit Tausies hält und das klappt anscheinend.

Was für ne Art Achatschnecke hast denn gesichtet?



Edit: Ich würde sie nicht zusammen halten weil ich denke das die Schnecken die Füßer vollschleimen könnten.
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Lieber einen dicken Bauch, als garnichts hervorragendes :D

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3

Wednesday, February 27th 2008, 2:58pm

>HIER< wurde schon mal kurz über die Vergesellschaftung von Tausendfüßern und Achatschnecken diskutiert.

Vielleicht meldet sich ja auch noch jemand unserer mittlerweile zahlreichen Schneckenleute um von ihren Erfahrungen zu berichten :rolleyes:
Signature from »Millipeter« Ciao
Peter


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4

Wednesday, February 27th 2008, 3:16pm

Hi,

ok ich glaub ich lass das lieber sein :rolleyes:
glaub auch dass den Füßern der Schleimfilm nicht so gefällt, auch wenn sie mit ihren
200 Füßchen ganz gut offroad unterwegs sind :D

Hatte ich nicht bedacht mit dem Schleim.

LG, Julian
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5

Wednesday, February 27th 2008, 3:21pm

Hi,

ebenfalls Achatschnecken- und Tausendfüsserhalter und ich halte sie ebenfalls nicht zusammen.

Von den Haltungsbedingungen alleine würde es mit viel Phantasie vielleicht gehen, aber wenn ich mir Archachatina und Achatina achatina anschaue, die es gerne mal etwas wärmer (28-29°) und feuchter (triefnasser Bodengrund) haben, würde ich das meinen Tausendfüssern nicht zumuten, vor allem, da in den wenigsten Terrarien eine Rückzugsmöglichkeit für eben diese Tausendfüsser gegeben sein kann.

Kurzfristig hatten wir unsere A. gigas nämlich auch mal bei den Achatschnecken drin und sie hingen eigentlich recht verzweifelt am Kletterast ;)

Ansonsten schließe ich mich schneggle an - Achatschnecken sind zwar im Verhältnis zu ihrer Größe betrachtet Wenig-Schleimer, aber manchmal ist es doch viel. Irgendwo wurde auch mal angesprochen, ob kleine Tausendfüsser in ihre Atemlöcher kriechen würden/können/tun... vielleicht auch noch ein Faktor :D

Viele Grüße,
boone

6

Friday, March 28th 2008, 3:53pm

Hallo zusammen,

habe ein knappes Jahr Gigas mit Archachatina (alle dult) vergesellschaftet gehalten. Es hat gut funktioniert und hatte den Eindruck, die beiden Tierarten kamen prima miteinander zurecht. Die Gigas haben sogar auf den Schneckenhäusern geschlafen, mit Atemlöcher / Larven etc. gab es keine Probleme. Hatte allerdings den Tausis Rückzugsmöglichkeiten in Form von nachgebildeten Baum- und Felsspalten geboten, in die die Schnecken nicht konnten. Allerdings haben die Schnecken für mich als Halterin sehr viel Unruhe in das Terrarium gebracht, soll heißen, sie haben natürlich sämtliche Inneneinrichtung verschoben, untergraben, verschleimt. Ein Schneckenterrarium will täglich gesäubert werden, während die Tausis weniger häufig von mir bislang gestört werden. Das sollte man auch überdenken. Alles in allem habe ich die beiden Arten nun getrennt, was für mich als Haltern "unkomplizierter" bzgl. Reinigung und Pflege ist, mehr Ruhe in die Becken bringt. Was man evtl. auch bedenken sollte, ist die Tatsache, dass die Tausis, wenn sie noch nicht adult sind, während der Häutung ja nicht gestört werden sollten, die Schnecken da aber ohne Rücksicht auf Verluste gerne sich auch unter das Substrat wühlen. Auf der anderen Seite knabbern Tausis (zumindest meine haben das) gerne auch mal ein Schneckenei an. Aber prinzipiell ist eine Vergesellschaftung nach meiner Erfahrung inklusive Nachwuchs auf beiden Artenseiten möglich, aber nach einem Jahr würde ich trotzdem sagen, auseinander halten ist praktikabler und letztendlich auch artgerechter. Kommt natürlich auch auf die Schneckenart an - Haltungsbedingungen, Karenzbereiche etc. pp.

Viele Grüße von fimm :)

7

Friday, August 15th 2008, 10:23am

... auch noch meinen Senf dazugeben ...

wir hatten vor nicht allzu langer Zeit ein mieses Erlebnis, daß ich bis jetzt nicht zufriedenstellend beantworten konnte. Wir halten u.a. Archispirostreptus gigas (cf) und Achatschnecken. Bei einer unserer Schulveranstaltungen hatten wir je ein Exemplar der Schnecken und der Tausis draußen, wobei der Tausi auch zweimal über die Schnecke geklettert ist. So. Eine Woche später waren beide Tiere tot. Die anderen Schnecken und der andere A. gigas, die keinen Kontakt hatten, leben alle und erfreuen sich scheinbar bester Gesundheit ...

Zufall? Schleim & Giftstoffe? Monsteraliens?

Ich hab keine Ahnung ...

8

Friday, August 15th 2008, 5:14pm

Hmmm... das sich die Tiere gegenseitig was getan haben, denk ich mal nicht. Evtl war was bei der Schulveranstaltung nicht ganz koscher für die Tiere? In der Luft oder an den Händen...könnt mir sonst nix denken.
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9

Saturday, August 16th 2008, 10:47am

Hmmm... das sich die Tiere gegenseitig was getan haben, denk ich mal nicht. Evtl war was bei der Schulveranstaltung nicht ganz koscher für die Tiere? In der Luft oder an den Händen...könnt mir sonst nix denken.
Ja, hmm, das war auch unsere Vermutung. Aber: es war nix anders, nix neu, wir haben die Tiere rausgeholt wie eh und je ... nur diesmal zusammen. Vielleicht: Schleim ist schlecht für die Tracheen, abwehrsekret ist schlecht für Schneck?

10

Sunday, October 12th 2008, 6:04pm

Hi,

ich halte Tausendfüsser zusammen mit Achatschnecken und es macht überhaupt keine Probleme. Da ich nur fulicas halte, passen sowohl die Temperatur- als auch die Feuchtigkeitsansprüche, gefressen wird - wie schon gesagt wurde - dasselbe. Die Tausendfüsser haben viele Versteck- und Klettermöglichkeiten und vollgeschleimt wird auch nichts groß. Die Scheiben werden täglich gereinigt. Ein einziges Mal konnte ich beobachten wie eine Schnecke am Futternapf auf dem Tausendfüsser saß, aber auch das hat keine Schleimspur hinterlassen und er konnte recht bald weiterziehen. Einen kurzen Moment war mir das aber auch nicht ganz geheuer, muss ich zugeben.

Einen Nachteil gibt es aber und das ist die wöchentliche Eikontrolle. Die wird durch einen rumdösenden Tausenfüßer dann doch erschwert, zumal man nicht immer weiß, wo er sich gerade befindet. Man muss also schon sehr vorsichtig sein.

Persönliches Fazit: Es klappt bei mir sehr gut, wenn man die Möglichkeiten hat, sollte man sie allerdings besser getrennt halten (eben wegen der Eikontrolle).

LG Sans