Posts by amadeo

    Ich bin zwar noch allgemeiner "Krabbler"-Anfänger, ich fände es aber ganz toll von Euch zu hören wie ihr euren ersten "Tausi", "Wörm" (TM) etc. bekommen habt und wie sich das ganze dann entwickelt hat...


    Quasi eure persönliche "Tierchen"-Entwicklungsgeschichte :) vom ersten Terrarium bis zum Krabbel-Zoo... oder so.


    (Ich mag solche Geschichten doch sooooo .)
    :drool:



    Freiwillige vor!
    *gespanntbin*

    Ja, das ist sowieso die beste Möglichkeit.


    Aber wie kriegst Du das z.B. mit Heuschrecken hin?


    Ich habe keine Ahnung von Heuschreckenzucht, aber einfach stelle ich es mir nicht vor.


    Ich hab' keine Ahnung davon, aber mein Freund hat es auch schon in Betracht gezogen, einfach weil es zu teuer ist, die immer zu kaufen. Mittlerweile kauft er schon immer 100 Stk auf einmal - per Versand, nicht im Zoofachhandel - und die sind dann auch immer munter und frisch, nicht wie bei unserer Zoohandlung, wo Du Glück hast wenn in einer 10er Packung "NUR" ein Toter drin ist - und dafür zahlst du dann auch noch 4 oder 5 Euro.


    Naja. Ich informiere mich mal wgn. der Zucht.


    Was den Tierschutz angeht... bin da noch am Überlegen.

    Kann mir jemand sagen, ob es sich lohnt sich eigene "Sonderanfertigungen" z.B. aus Plexiglas zu machen?
    (Ich hab keine Ahnung wieviel da der Quadratmeter kostet... ist glaub ich gar nicht so billig.)


    Bei den Preisen von terrarienworld.de lohnt's sich wohl nicht 8)


    Erfahrungen?
    Kommentare?

    Also ich habe gelesen... (aber fragt mich bitte nicht wo), dass Phasmiden z.B. wenn man micht Licht/Dunkel kürzere Tage simuliert auch kürzer leben... ob da irgend etwas dran ist... keine Ahnung.


    Recherche bei google ergab:

    Das Leben auf der Erde ist abhängig von den Rhythmen der unbelebten Natur. Pflanzen, die ihre Energie aus Sonnenlicht beziehen, richten sich nach dem Tag- Nacht-Rhythmus, Tiere stellen ihre Aktivitäten auf den ewigen Wechsel von Hell und Dunkel und auf die Temperaturschwankungen von Tag und Nacht ein.
    Die Wissenschaftszunft, die sich mit diesen Phänomenen beschäftigt, ist die der Chronobiologen. Die Forscher entdeckten schon früh, dass Pflanzen und Tiere nicht nur von den äußeren Licht- und Temperaturschwankungen abhängig sind, sondern auch über innere Uhren verfügen.
    (...)
    Die inneren Uhren der Organismen erhalten durch äußere Reize die entscheidenden Impulse. Chronobiologen leihen sich die Begriffe, mit denen sie die natürlichen Vorgänge beschreiben, beim Uhrmacher aus: Tiere, so konnten sie in jüngster Zeit feststellen, besitzen im Gehirn Oszillatoren, deren Schwingungen den Takt der inneren Uhr bestimmen. Licht- und Temperaturschwankungen synchronisieren diese Schrittmacher mit dem tatsächlichen Tag- Nacht-Rhythmus.
    Das ist für das Überleben von Pflanzen und Tieren notwendig, denn die innere Uhr geht ein bisschen nach: Von äußeren Reizen abgekoppelt hinken die Schrittmacher so sehr hinterher, dass eine Tagesperoide bei etwa 25 statt 24 Stunden liegt. Deshalb sprechen die Fachleute von einer circadianen Uhr, von lateinisch "circa" für ungefähr und "dies" für Tag.
    (..)
    Die Erkenntnisse über innere Uhren finden immer häufiger auch direkte Anwendung, wenn es um die Haltung von Tieren geht. In Legebatterien zum Beispiel gaukelt man den Hennen einen verkürzten Tag-Nacht-Rhythmus vor, damit sie in der Zeit von zwei Tagen deren drei erleben und entsprechend innerhalb von 48 Stunden drei Eier legen.

    www.sonntagsblatt.de


    ...könnte also was dran sein.

    Ich weiß nicht, ob sich jemand von euch schon Gedanken darüber gemacht hat, aber:


    Da ich nicht nur selbst ein paar Krabbler halte (zugegeben erst seit kurzem), sondern auch recht engagiert und interessiert bin, was Tierrechte angeht (anders gesagt: ja, ich bin eine militante, unverbesserliche Tierrechtlerin & Veganerin), finde ich beim Tierschutz für Insekten/Wirbellose besteht ein enormer Handlungsbedarf...


    Ihr kennt sicher diese "Mindestanforderungen" für die Haltung verschiedener Tiere, die der Bundesverband für fachgerechten Natur- und Artenschutz" (BNA) veröffentlicht. Natürlich gibt es so ein Blatt nicht über Insekten/Wirbellose.


    Können Händler und Privatpersonen mit denen tatsächlich tun was sie wollen?


    Wie viele Zoohandlungen Futterinsekten "halten" widerspricht schon dem zweiten Paragraphen des Tierschutzgesetzes.


    Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,


    1. muß das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen


    ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen,


    2. darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, daß ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden,


    3. muß über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.


    [Dazu gehört für mich z.B. beim Verkauf von Heuschrecken zum Verfüttern dass man sie mal besprüht damit die Viecher auch was zum Trinken haben. Wenn der Händler an dem Tag eine "frische Lieferung" bekommen hat, und in jeder Schachtel schon mindestens ein totes Tier ist - man kann sich vorstellen wie das dann drei Tage später aussieht.]


    Tatsächlich spricht das Tierschutzgesetz in den meisten Fällen von Wirbeltieren.
    Dass Tiere aufgrund ihrer Spezies diskriminiert werden, ist ja nichts Neues, aber dass auch noch ein Unterschied gemacht wird, zwischen den scheinbar schützenswerten "Wirbeltieren" und den nicht beachteten Wirbellosen...*grummel*


    Keine Ahnung... wollte nur mal wissen ob sich jemand von euch schon darüber Gedanken gemacht hat oder was ihr darrüber denkt... einfach über Tierschutz/-recht betr. Insekten allgemein.

    Hallo!


    In mein Phasmiden-Terrarium (60x40x60; A. asperrimus) lebt seit einem Monat jetzt auch ein A. gigas (laut Verkäufer etwa 5-6 Jahre alt).


    Nun habe ich einige Fragen (fallen wohl in die Kategorie "Anfängerfragen"):


    - Wie sieht das mit dem Platz aus - kann ich in das Terrarium noch ein A.gigas-Weibchen mit reinnehmen oder wird das dann zu eng?
    (Substrathöhe 8-10 cm, ne Menge Klettermöglichkeiten und zwei große Rindenstücke zum Verstecken) Und wie sieht's mit jungen A. gigas aus, die ja sowieso die meiste Zeit vergraben verbringen?


    - Temperatur: Sind 20°C genug oder sollte ich zumindest für 22°C sorgen?


    - Licht: In meinem Zimmer ist es meistens stockdunkel - es sei denn, ich bin zuhause und mache das Licht an. Tagsüber ist zwar eine Pflanzenlampe an, die das Terrarium ein bißchen beleuchtet, aber im Endeffekt sitzen die Krabbler tagsüber im Halbdunkeln und haben es dann so von 17:30 - 23:00 Uhr hell.
    Ich nehme an ich sollte da lieber für einen regelmäßigen Tag-/Nacht-Rhytmus sorgen, oder? - Hatte mir bisher noch keine Gedanken darüber gemacht.


    ...
    So, das war's erst einmal, weitere Fragen folgen evtl. - nachdem ich dieses Forum weiter durchgestöbert habe...


    Danke im Voraus,


    K & amadeo