Posts by Jan

    Moinsen zusammen,
    hier mal ein kleines Update:
    Die Nachkommen der Centros haben sich nicht nur als meine "eigenen" entpuppt (unglaublich viele), sondern sich augenscheinlich auch schon wieder selbst erfolgreich fortgepflanzt.
    Hier also mal Bilder eines Füßers der 3. Generation (ca. 1cm), welcher sich offensichtlich gerade gehäutet hat:

    Bei dem Vogelsand ist oft schon von vornherein Kalk enthalten. Das ist halt ein Vorteil.
    Normaler Sand funktioniert aber auch.
    Es geht ja bei dem Sand eigentlich darum, das Substrat "grabfähiger" zu gestalten.
    LG JaN

    Hallo Nadja,
    wenn Du die Tiere aus einer Zoohandlung hast sind es zu 95% Wildfänge zumal sie sich noch nicht gehäutet haben.
    Das spricht dafür, dass sie [lexicon]adult[/lexicon] sind und somit nicht mehr wachsen werden. Wie groß sind sie denn???
    Die Tatsache, dass sie sich oft an der Oberfläche aufhalten spricht noch lange nicht dafür, dass sie sich wohlfühlen.
    Aus welchen Bestandteilen setzt sich Dein Substrat zusammen??? Handelt es sich um ein "gutes" Substrat sind die Tiere nämlich oft verbuddelt...
    Das Weibchen kann das Sperma sehr lange speichern (mehrere Monate) und gespeichertes Sperma ist ja nicht mit einer Befruchtung gleichzusetzen.
    Dementsprechend kann zumindest ich Dir nicht genau sagen, wie lange es von einer Befruchtung zur Eiablage dauert.
    Ansonsten bemühe doch die Suchfunktion, die weiß fast alles.... ;)
    LG JaN

    Moin Grobi,
    die Fliegen die Du meinst sind wahrscheinlich Trauermücken. Schaden tun die niemandem und sie loszuwerden ist aus meiner Erfahrung heraus nahezu unmöglich. Wahrscheinlich müsstest Du alle Terras ganz neu einrichten und auch Deine Pflanzen neu umtopfen.
    Viele hier aus dem Forum haben sie als ungewollte Mitbewohner.
    Mit der Suchfunktion müsstest Du dazu auch etwas finden.
    Was helfen kann sind Gelbtafeln und der gute alte Staubsauger....
    Greetz JaN

    Moin Nadja,
    Paarungen bedeuten nicht gleichzeitig auch Nachwuchs...
    Nur wenn die Bedingungen optimal sind, wird das Weibchen auch Eier legen, aus denen dann die Larven schlüpfen.
    Schau Dir doch noch einmal die Haltungsinformationen auf der Hauptseite an und überlege Dir, ob Du unter Umständen etwas verbessern kannst.
    Einige Arten wurden in Gefangenschaft einfach auch noch nie nachgezüchtet. Welche Art hast Du denn???
    Grüßle vom JaN

    Hallo zusammen,
    ich schlage schlage aus gegebenem Anlass vor, die Haltungsinformationen auf der Hauptseite (Unterpunkt Substrat) um den Hinweis zu ergänzen, dass es sich bei Kokoshumus, aus diversen Gründen, um eine völlig ungeeignete Substratkomponente handelt..... :rolleyes:
    LG JaN

    Moinsen,
    ich würde gerne was wissen auch wenn ich nicht explizit gefragt wurde:
    Warum lesen sich die Menschen, bevor sie sich die Tiere anschaffen nicht einfach die notwendigen Haltungsinformationen durch???? :wacko:
    Zeitgleich mit Deinem post haben wir jetzt nämlich auch eine potenzielle Erklärung für den Tod Deiner Tiere:
    Ein völlig unzureichendes Substrat welches einen Darmverschluss provoziert und als Nahrung nicht geeignet ist.
    Wenn Du also einen "Schuldigen" für den Tod der Tiere suchst pack Dir am Besten an Deine eigene Nase...
    Vergiftet haben sich die Füsser nämlich bestimmt nicht gegenseitig; dass kommt (wenn überhaupt, und dann nur bei falscher Haltung) höchstens bei Bandfüssern vor.
    Zusätzlich möchte ich Dir unbedingt die Lektüre der Haltungsinfos: http://www.diplopoda.de/html/trtausend.php und noch eine andere sehr gute Seite empfehlen: http://www.millipeden.org/pages_php/Milli_20_01.html !!!!!!!!!


    edit: Und bitte entferne dieses "Euer Tausiversteher" unter Deinen Beiträgen. Das macht mich ganz kirre. Ich hab nämlich echt den Eindruck als hättest Du Dich weder im Voraus informiert, noch besonders viel über Füsser verstanden.....

    Mal ganz im Ernst lieber Tausiversteher:
    Das was Du hier für ein Pseudowissen von Dir lässt geht ja wohl auf keine Kuhhaut und ist in der dargestellen Art und Weise schlichtweg falsch.
    Richtig ist, dass einige Milben den Tieren nicht überhaupt nicht schaden und sie evtl. sogar reinigen.
    Trotzdem gibt es mehrere Beiträge in denen dokumentiert ist, dass sich die Tiere bei starkem Befall winden oder auch heftig zucken.
    Spätestens dann sollte man meiner Meinung nach als Halter einschreiten und etwas unternehmen, da es den Tieren in diesem Fall unangenehm zu sein scheint.
    Wir hatten da auch mal ein ganz extremes Beispiel bei dem wahrscheinlich selbst Du etwas unternommen hättest:
    Punkte auf A.gigas - Parasitenbefall??
    In diesem Falle (aber auch sonst) darf man die Milben sehr wohl entfernen....

    Moin Melli,
    Dat ist gar kein Humus.
    Humus wäre doch in Ordnung...
    Das ist Kokoskrams.
    Bei der Frau würde ich mir in Zukunft keine Füßer mehr kaufen.
    Damit unterstützt man ja indirekt schlechte Haltungsbedingungen...

    N'abend zusammen.
    Das ist noch einmal genau das, was mir Peter damals zum gleichen Sachverhalt geschrieben hat (wahrscheinlich hat solaris den post auch gemeint). Vieles wurde schon gesagt, aber neben den genauen von euch durchzuführenden Beobachtungen bekommt man erst einen ganz guten Überblick....:


    Der eigentliche Häutungsprozeß (aus der Häutung raus, aufpumpen, aushärten) ist meist abhängig von der Größe des Tieres. Je kleiner dest schenller, je größer dest länger. Bei Juvenilen unter 1cm würde ich es mal auf 15-30min schätzen, bei Tieren über 25cm auf einen halben bis mehrere Tage.


    Zu der eigentlichen Häutung gehört allerdings bei vielen Arten (besonders den Bandfüßern) der Bau einer Häutungshöhle und eine Ruhephase vor der Häutung. Nach der Häutung kommen die Tiere auch nicht sofort an die Oberfläche, sondern verbleiben noch in der Höhle für einige Zeit.
    Bei kleinen Larven kann das alles an einem Tag ablaufen, bei Größen von ca.10cm mehre Tage bis eine Woche und bei Archispirostreptus gigas kann es teilweise mehrere Monate dauern bis sie wieder auf der Oberfläche erscheinen.


    Die Anzahl der Häutungen ist abhängig von der Art- bzw Familienzugehörigkeit.


    Bandfüßer (Polydesmida) häuten sich ca. 6 bis 7 mal bevor sie geschlechtsreif sind und häuten sich anschließend nicht mehr.


    Bei den einheimischen Tausendfüßern (Julida) haben wir ca. 5 bis 9 Häutungen. Je nach Art und Geschlecht häuten sich die Adulten noch (mehrere) mal danach.


    Bei einigen [lexicon]Spirobolida[/lexicon] können je nach Art/Geschlecht noch mehrere Häutungen nach der Geschlechtsreife erfolgen (ohne Segmentzuwachs). Leider liegen bisher kaum Daten für den Entwicklungszyklus von Arten dieser Ordnung vor, allgemein sind sie aber recht segmentarm und werden daher Schätzungsweise werden sie 6 bis 9 Häutungen benötigen.


    Bei den Spirostreptiden liegen bisher auch keine genauen Daten vor, sie werden aber wohl eher 7 bis 10 Häutungen benötigen, da sie meist segmentreicher sind als die Spiroboliden. Nach erreichen der Geschlechtsreife häuten sie sich nicht mehr nach ENGHOFF, 1992. Es sind aber für einige Arten Fälle bekannt in den sich die adulten Tiere während der Trockenzeit nochmals häuten (KRABBE, 1982).


    Die Saftkugler (Glomerida) häuten sich bis zum erreichen der Geschlechtsreife ca. 5 mal und häuten sich danach (ohne Segmentzuwachs) meist mehrere male.
    Genauso verläuft es bei den Riesenkuglern (Sphaerotheriida). Allerdings weiß nicht nach wieviel Häutungen diese geschlechtsreif sind. Es müssten, glaube ich, 1 bis 2 mehr wie bei den Glomeriden sein.

    So Steffen, eins muss ich noch loswerden über Deinen hochgeschätzten Online-Versandladen:
    Die Infos über die Tiere sind jawohl sowas von unter aller Kanone, dass gibts doch gar nicht!!!


    Zitat:
    "Rotfuß Schnurfüßer Tanzania
    Diese Schnurfüßer finden sich oftmals unter der lateinischen Bezeichnung Spirostreptus hamatus [wusste ich noch gar nicht...][...]
    Die Haltung dieser Tiere erfolgt in kleinen Regenwaldterrarien (mind. 40 x 30 x 30 cm für eine kleine Gruppe) mit 5-10cm [!!!!!] hohem Substrat, da sich die Tiere gerne vergraben und unter der Erde Häuten sowie die Eier absetzen [no comment][...]
    Das Weibchen legt kurze Zeit nach der Paarung die Eier[!!!!]. Diese werden im Substrat eingebettet. Nach einigen Wochen oder aber auch Monaten Schlüpfen die Jungtiere."


    Lächerlich ist das. Das sprüht ja geradezu vor "Professionalität" und "Kompetenz".

    Guten morgen Steffen,
    wieso möchtest Du Tiere über irgendeinen I-Laden kaufen???
    Wenn es sich dabei um Füßer handeln sollte verstehe ich das erst recht nicht (von anderen Foren hab ich keine Ahnung) :
    Unter "Kleinanzeigen" bekommst Du Nachzuchten von Leuten hier aus dem Forum. Du weißt wie alt die Tiere sind, welche Ansprüche sie an ihren Lebensraum (Temp/LF/Substrat/Nahrung etc.) haben und kannst vor allem relativ sicher sein, dass sie gesund sind.
    Außerdem besteht immer die Möglichkeit die Person von der sie kommen bei Problemen zu kontaktieren. Das die Tiere hier im Forum in den meisten Fällen auch noch viel günstiger sind, ist dabei nebensächlich.
    Bei Füßern aus Onlineshops handelt es sich in den allermeisten Fällen um Wildfänge. Das bedeutet:
    Du weißt nicht wie alt sie sind (vll sterben sie übermorgen schon an Altersschwäche)/sie sind teilweise stark von Milben oder gar Krankheiten befallen/du unterstützt damit die weitere Entnahme von Tieren aus ihrem natürlichen Lebensraum, was zum Beispiel bei vielen Arten aus Madagaskar schon lange nicht mehr unproblematisch ist/Du bezahlst auch noch unverhältnismäßig viel Geld für dieses "Überraschungsei"....
    Warum also????
    JaN

    [OT]
    6 Beiträge im Chatformat und nahezu ohne Inhalt...
    Wenn ihr euch über Steinaugen von den Osterinseln unterhalten wollt dann macht das doch bitte per PN
    Grüße JaN


    P.s.: Wenn man sich verschreibt, was wohl jedem öfter passiert, dann darf man ruhig die "Editierfunktion" nutzen...

    Hallo Steffen,
    google doch mal das Wort Epiphyten.
    8o
    Jetzt wird alles deutlicher gell???
    Denn darüber unterhalten sich die Jungs doch gerade: Über Orchideen die auf Bäumen wachsen (Epiphyten) und solchen die dies nicht tun (die Orchideen von denen Joschka annimmt, dass sie nicht geeignet sind)...
    Grüße JaN

    Moinsen,
    wie solaris ja schon gesagt hat:
    Mehr Laub, mehr Holz (ruhig weiter zerkleinern), mehr mischen....
    Wenn ich meine Terras neu mache sieht man, wenn man durch das Glas auf das Substrat guckt, fast keine Erde.
    Das sieht dann mehr wie son Holz-Laub-Mix aus. Die Erde verliert sich da fast drinnen...
    Grüße vom JaN

    Moin Olli,
    ich tipp mal auf einen Polydesmus angustus.
    Natürlich kannst Du den auf zu Deinen Tieren setzen.
    Ich habe auch einige Bandfüßer in den Terras und die vermehren sich so fleißig, dass ich zwischendurch immer mal wieder welche in die Freiheit entlasse :)
    Grüße JaN