Posts by BeetlebreederGermany

    Hallo Johnny,

    mir ist der Versuch bekannt und er ist eigentlich völlig wertlos in meinen Augen:


    Es wurde weder Hersteller, Rezeptur oder sonstige Inhaltsstoffe des FlakeSoils erwähnt.

    War das FlakeSoil wenig fermentiert und hatte noch relativ viel Lignin oder war es weit fermentiert und mit viel bereitgestellter Cellulose und wenig Lignin?

    War es ein qualitativ hochwertiges FlakeSoil mit vielen Additiven, oder nur ein simples Holz+ Mehl FS ohne großen Nährwert?


    Wieso wurde es mit dem Humus gemischt?

    Wenn man FS mit Laub/Laubwaldhumus mischt, muss man es erstmal einige Zeit stehen lassen, mehrere Wochen, um sicher zu gehen, dass es nicht erneut reagiert, während man Tiere darin hält.

    Gerade weil das eine neue Fermentation anregt und wenn man etwas in fermentierendem FS hält, hat man sehr schnell ein Haustier weniger.

    Hitze, Sauerstoffmangel und die steigende Konzentration giftiger Nebenprodukte sind sehr schnell tödlich, ganz besonders in geschlossenen Behältern ohne sehr große Lüftungsfläche.

    Und selbst wenn der Deckel nur Gaze wäre, würde ich in so ein reagierendes Substratgemisch nichtmal eine kubanische Assel, und ganz sicher nicht eine Käferlarve oder eben einen Füßer hineinsetzen.


    Natürlich ist das mal ein Schlag, aber sehr viele verwenden FlakeSoil in Europe sehr erfolgreich und vorallem in den USA ist zumindest ein speziell für Tausendfüßer entwickeltes FS Rezept häufig in Verwendung, eben von Experten.

    Darauf gezogene Arten beinhalten sowohl die unglaublich einfachen Narceus americanus als auch Archispirostreptus gigas.

    Und beide Arten entwickeln sich darauf schneller als auf Oldschool Substraten.

    In Südkorea werden diverse Riesenkugler nachgezogen.

    Nicht auf normal feuchtem Laubwaldhumus gemischt mit WFH, sondern auf schön feuchtem, fast nassem weit fermentiertem FS oder schon BlackSoil.

    So klappt das dann eben auch mit der Haltung und Zucht, solange die nicht schon Scheintod sind. Aber nur zu sagen „die kann man kaum halten, geschweige denn züchten“ anstatt über den Tellerrand zu schauen und es nochmal mit mehr Tiefe zu versuchen ist natürlich einfacher. Und weil das niemand macht, werden immernoch hunderte Kugler aus verschiedenen Ländern her importiert und man hört fast nie von einer erfolgreichen Zucht.


    Hier klammert man sich an einem eigentlich Aussagelosem Versuch fest, dessen Ergebnisse schon viele viele Male wiederlegt wurden und der schon von Grund auf falsch angesetzt wurde.


    Das soll kein Vorwurf sein, einfach mal eine klare Aufklärung.

    Ich bin Käferzüchter. Für die richtige Entwicklung der Larven ist der Reifegrad, die Stärke der Fermentation, die Menge an Additiven entscheidend über Erfolg oder Misserfolg.

    Was bei einer Art eine perfekte Entwicklung ermöglicht, kann für eine andere tödlich sein. Gerade weil es so viele Nischen gibt.

    Bei Tausendfüßern ist es nicht so viel anders, nur sind die meisten gehaltenen bei weitem nicht so unterschiedlich in ihren Ansprüchen wie es bei Käfern der Fall ist.

    Aber trotzdem ist es wichtig wie lange es fermentiert wurde, wie lange es gereift hat und wieviele Additive verwendet wurden.

    Nur alles wichtige fehlt beim Versuch.


    Und wenn dann in einem anderen Thema Flake- und BlackSoil als sinnlos für gewisse Diplopoden abgestempelt werden, obwohl es in diesem Forum noch nie getestet und publiziert wurde, macht mich das schon traurig.

    Vorallem wenn man gleichzeitig Nachzuchten dieser Arten von erfolgreichen Ha ltern gezeigt bekommt, auf dem besagtem Substrat.



    Und die Sp. 8 mögen eine sehr hohe Laubschicht auf dem Substrat, das regt viele afrikanische Arten zur Vermehrung an.

    Einfach Laub mehrere cm hoch auf dem Substrat, auf und neben der übrigen Einrichtung verteilen. Keine großen Rindenstücke oder Holzstücke hochnehmen und Laub darunter platzieren, für die Babies ist es wichtig, dass die direkt vom Substrat ans Holz können.

    Selbiges für A.gigas, nur eben noch richtig tiefes Substrat (40-50cm).

    Kein wirklich spezielles Substrat.

    Odontostreptus sind übrigens hauptsächlich Frucht- und Proteinfresser. Fehlt das, kann man Haltung/Zucht vergessen.


    So wurde es mir gesagt.

    Informationen, die entscheidend für die Zucht dieser Arten sind, in Amerika frei verfügbar.


    Finde das hier mal in Europa.

    Da erzählen dir wenige wie man gigas richtig hält damit es NZ gibt, die bei den meisten Haltern fehlen, außer bei ein paar wenigen (relativ zur Menge der Besitzer) Glücklichen, oder dass Odontostreptus solche Futterspezialisten sind.

    Noch nie in Europa davon gehört.

    Nur, dass die Zucht nicht gut klappt, viele Ausfälle beim und nach dem Import.


    Jetzt ist die Katze aus dem Sack und das macht einen schon hellhörig, oder?


    MfG

    BeetlebreederGermany

    Guten Morgen,

    weiter geht es mit der Artenvorstellung:

    im vorherigen Beitrag schon angedeutet, sind die nächsten Saftkugler echte Giganten.

    Sie übertreffen dabei sogar Glomeris marginata mit bis zu 25/26mm Körperlänge!


    Die unaussprechlichen Onychoglomeris hercegovinensis.


    Ich habe rund ein Dutzend WF Tiere, von jung bis alt, erhalten. Sie stammen aus Nord-west Griechenland und wurden in über 1.000m Höhe auf einer Geröllhalde gefunden.

    Ich habe ein Habitatbild erhalten, das hänge ich hier mal an.


    Ein schwarzer Körper und die weißen Segmentränder machen die Adulte zum verwechseln ähnlich zu unseren marginata. Tatsächlich habe ich sie auch für diese gehalten, als ich das erste Bild von denen sah.

    Schaut man aber unter gutem Licht, erkennt man klare Unterscheidungsmerkmale. So tragen alle im „Adultkleid“ pro Segment einen hellen „Tupfen“ an den Körperseiten. Das erkennt man gut auf dem ersten Bild.

    Ein weiteres Element ist das Vorhandensein von einer braunen Zeichnung auf der Körperoberseite, welche je nach dem vorherigen Segment beginnt und kurz vor dem hinteren endet.

    Die Intensivität ist dabei individuell. Der gezeigte Füßer hat die stärkste Zeichnung, bei anderen ist sie kaum zu Erahnen.

    Das sieht man im zweite Bild, wo man auch nochmal die „Tupfen“ an der Körperseite deutlich erkennt.


    Jungtiere (um die 10mm Körperlänge) zeigen dabei ein deutlich komplexeres Jugendkleid, lassen sich in diesem aber gut von jungen marginata unterscheiden.

    Der marginata sitzt rechts.


    Was die Haltung angeht, kann ich bisher wenig berichten.

    Sie mögen es kühl und sind eigentlich immer vergraben, man sieht und hört nichts.


    Aber gut, ne Kiste mit Erde zum stehen zu haben, worin nichts krabbelt, bin ich als Käferzüchter ja schon gewohnt.


    MfG

    BeetlebreederGermany

    Hallo,

    ich möchte nur ungern dieses Thema wieder aufgreifen, aber ich würde gerne wissen, wie sich der Zuchterfolg weiterentwickelt hat und ob noch mehr erfolgreiche Züchter dazu gekommen sind?

    In einem Gespräch mit einer Züchterin aus den USA wurde mir die Zucht als einfach, aber nicht so extrem Vermehrungsfreudig beschrieben, während hier in Europa das züchten fast völlig ausfällt, ist das richtig so?


    MfG

    BeetlebreederGermany

    Hallo,

    heute geht es weiter.

    Zu allererst gibt es gute Neuigkeiten!

    Meine Glomeris marginata WF haben Nachwuchs produziert und die größten Jungtiere werden jetzt langsam an die 5mm groß.

    In zwei Boxen mit jeweils ca 15 WF konnte ich jeweils 5-6 Jungtiere im Laub und auf dem Substrat entdecken. Keine große Menge, aber es ist zumindest mal ein Anfang.


    Im Laufe der weiteren Wochen zeige ich noch ein paar Neuzugänge, aber erstmal nur das.


    MfG

    BeetlebreederGermany

    Guten Abend,

    Danke für deinen Input, solaris.

    Wer Diplopodenhaltung verstanden hat, weiß, dass er in seinem begrenzten Raum mit Austrocknen des Substrats die Tiere verhungern lässt.

    Das ist klar.

    Darum ging es nicht, sondern um das Abtrocknen, nicht Austrocknen, der oberen Substratschichten. Nicht alles staubtrocken werden lassen.

    Natürlich muss, wenn das so versucht wird, ein(e) entsprechend große(s) Terrarium/Box benutzt werden, um eine völlige Austrocknung mit Sicherheit zu verhindern.

    Bei Regenzeitensimulation mit Z.B. Neblereinsatz hat der Versuch bei Sp.1, die ja relativ robust sind, zu Footrott geführt, der nur wieder beseitigt wurde durch Entfernen des Neblers. Wobei die verlorenen Beine natürlich weg waren und einige Tiere auch verstorben sind.

    Interessant, das ist definitiv kein gutes Zeichen.

    Wahrscheinlich war die Feuchtigkeit zu lange zu hoch, da könnte ein normal feuchtes/leicht trockenes Versteck, womöglich Abhilfe schaffen

    -oder eben nicht.🧐

    Unter dem Titel "richtige" Haltung würde ich eher die Temperaturen im Herkunftsland beachten.
    In den bergigen Gebieten sinken die nachts bis auf 3°C ab, vielleicht ist bei kühlerer Haltung eher was zu verändern.

    Ein sehr guter Punkt, wenn die Art das abkann und womöglich zwischen 8-12 Grad durchaus überlebt, ist eine Abkühlung vielleicht wirklich sinnvoller als eine Abtrocknung.

    Dass die Tiere in der Zeit ruhen und ihren Stoffwechsel herunterfahren ist ja in beiden Szenarien gegeben, Ergebnis könnte das Selbe sein...


    Da gibt’s noch viel zu versuchen meine ich mal!


    MfG

    BeetlebreederGermany

    Guten Abend,

    konnte hier jemand Nachzuchtserfolge bei einer sonst nicht vermehrten Art erkennen, nachdem Lehm oder Sand in das Substrat vermengt wurde?

    Eine Zugabe von Lehmpulver in die unteren Substratschichten ist womöglich bei „unzüchtbaren“ Arten aus z.B. Kamerun hilfreich, da die Wälder dort auf lehmigen Böden stehen.


    MfG

    BeetlebreederGermany

    Guten Abend,

    alles klar, ich mache mich dann mal die Tage auf die Suche hier im Forum.

    Das denke ich auch, wobei ich mir vorstellen könnte, dass im natürlichen Habitat auch während der Trockenzeit durchaus kleinere feuchte Gebiete zu finden sind.

    Wissen dazu habe ich leider nicht, das ist nur eine Vermutung.

    Bestimmt ist das so, vorallem tiefe Bodenschichten werden wahrscheinlich niemals völlig austrocknen.

    Da fehlt es leider wieder an Habitatsbeobachtungen.

    Ein Freund von mir hat vor einiger Zeit Spirostreptus sp 1 gekauft, der Verkäufer hatte die Art in Tansania selbst gesammelt.

    Wenn ich mich richtig an seine Erzählung erinnere, hatte der Verkäufer die Tiere damals aus einem großen, morschem Stamm herausgeholt. Da waren wohl Dutzende in diesem Stamm und er hatte sich welche eingepackt, ich vermute das war in einem Waldgebiet.

    Ich versuche, da nochmal nachzuhaken, vielleicht findet ich ja das ungefähre Gebiet heraus.

    Dann kann man sich womöglich Klimatabellen für diesen Teil des Verbreitungsgebietes anschauen und die Werte grob abgleichen mit dem, was in Menschenhand toleriert wird.

    Ich wüsste jetzt niemand der aktiven Mitglieder, der zur Zeit S. spec. 1 in Zucht hat.

    Vielleicht meldet sich ja hier noch jemand.

    Möglicherweise bekommst du selbst Lust dazu. Bei nur einem Weibchen ist der Nachwuchs ja noch überschaubar.

    Mal schauen, Interesse hätte ich schon, allerdings habe ich eigentlich nicht den Platz um hier noch ein großes Becken hinzustellen und ich habe was Temperatur- und Feuchtigkeitsregelnde Terrarientechnik keinerlei Erfahrung, da müsste ich mich erst mit etwas anderem hineinfuchsen.


    MfG

    BeetlebreederGermany

    Hallo Waldfee,

    danke für deinen hilfreichen Input!


    Natürlich ist erstmal die Gelegegröße ein großer Faktor, diese ist bei dieser Art ja schon beeindruckend hoch. Mir ist aber leider nicht bekannt, wie oft ein Weibchen Gelege pro Jahr produziert.

    Weißt du, wie lange es dauert, bis aus den abgelegten Eiern Tiere schlüpfen?

    Angenommen, wenn die Gelege nur rund einen Monate bis zum Schlupf benötigen, die Jungtiere aber alle 6 Monate Wellenartig auftreten (schlüpfen), kann man von einer nicht konstanten Eiablage, sondern zyklischen Eiablage ausgehen... so werden nicht konstant Gelege gebildet und gelegt, sondern in einem gewissen Rhythmus.

    -

    Es wäre natürlich interessant zu Wissen, ob die Jungtiere solche Bedingungen tolerieren, wie sie ganzjährig oder nur in der Regen-/Trockenzeit vorkommen.

    Das würde dann helfen zu entscheiden, ob meine Vermutung einen wahren Kern hat oder nicht.

    Ich persönlich nehme an, dass zumindest noch sehr junge, wenige Tage bis Wochen alte Jungtiere nicht sehr tolerant gegenüber Trockenheit sind und somit nur eine Vermehrung in der Regenzeit in Frage kommt, da sie sonst schlichtweg vertrocknen würden...

    -ob das stimmt muss aber ein Halter dieser Art bestätigen/widerlegen, ich bin hier rein in der Theorie unterwegs.

    -

    Damit die Bestände dieser Art durch fehlende NZ einbrechen müssten aber auch wirklich ein großer Teil der Halter relativ zeitgleich die Zucht stoppen und das muss einige Monate gehen, die Adulten Füßer sind ja nicht so extrem kurzlebig... sonst würde das durch die Vermehrungsrate schnell wieder aufgefangen werden.

    Diese Bedenken machen allerdings durchaus Sinn, da kommt mir auch der eine Thread in den Kopf, wo diskutiert wurde, wo die ganzen Wildfänge hin verschwinden, während kaum deren Nachzuchten angeboten werden.

    Stichwort „Erhaltungs- vs Massenzucht“.


    MfG

    BeetlebreederGermany

    Hallo,

    ich habe schon eine Menge zur Art Spirostreptus sp. 1 gelesen, welche ja unteranderem für die starke Vermehrungsrate bekannt ist.

    Die extremen Mengen an Nachwuchs scheinen teilweise sogar den Haltern zu viel zu werden, es gibt oft mehr Anbieter als Abnehmer.


    Allerdings stammt die Art aus Tansania und erlebt zumindest in Teilen des Verbreitungsgebietes eine Abwechslung von Trocken- und Regenzeiten.

    Im Terrarium herrscht dauerhaft eine feuchte Haltung mit Nahrung im Überfluss, eine üppige Regenzeit sozusagen, da macht es ja nur Sinn, dass die Füßer sich dauerhaft vermehren.


    Jetzt zu meiner eigentlichen Frage:

    Hat hier jemand schonmal eine Haltung versucht, welche mehr dem Habitat angepasst ist, in der Regen- und Trockenzeiten simuliert wurden?


    So könnte man das Problem mit der zu starken Vermehrung lösen, ohne dass man die Männchen und Weibchen trennen müsste.

    Es liegt meiner Einschätzung nach sehr nahe, dass die Fortpflanzungsperiode dieser Art in Natur mit den Regenzeiten überlappt, bzw. erst durch diese getriggert wird und so nur in einem Zeitraum weniger Monate es zur Eiablage und Schlupf von Jungtieren kommt.

    (Eier und Jungtiere werden Trockenperioden nicht überstehen können und eine Fortpflanzung in diesem Zeitraum wäre sinnlos).

    Wenn sich eine Trockenzeit in Menschenhand mit einer moderaten Substratabtrocknung (oberen Schichten) und einer Temperaturerhöhung um 3-4 Grad simulieren lässt, hätte man doch eine relativ naturnahe Lösung gegen das Problem der zu starken Vermehrung, oder nicht?


    Inwiefern die Füßer dann allerdings noch Aktivität auf der Oberfläche zeigen oder sich allgemein groß bewegen, ist dann aber wahrscheinlich deutlich vermindert... als Halter hat man dann natürlich deutlich weniger von seinen Tieren.


    Wieso ich diesen Ansatz verfolge liegt daran, dass ich vor kurzem in einem sozialen Netzwerk eine Halterin sah, welche versuchte große Mengen an Nachzuchten abzugeben.

    Unter diesem Beitrag war ein Kommentar, in dem der Verfasser beschreib, dass man eine Trockenruhe durchführen soll, da die dauerhaft feuchte Haltung sei (dem würde ich verallgemeinert zustimmen) und das die dauerhafte Vermehrung den Tieren sogar schaden würde (das kann ich nicht beurteilen, aber da Eier, besonders mit diesen Gelegegrößen sehr Energieaufwendig sind und die Füßer womöglich auslaugen, da keine Erhohlungsperiode in Form einer zur Vermehrung ungeeigneten Zeit kommt, könnte es stimmen. Ob sich das dann auch auf die Fitness des Nachwuchses auswirkt, ist mir unbekannt.)


    Würde gerne Meinungen, Ideen, Korrekturen und Vorschläge zu meinem Denkansatz hören.

    Falls sich jemand dadurch inspiriert fühlt und das selbst austesten möchte, wäre ich natürlich sehr interessiert zu hören, wie dieses Experiment von statten geht!


    Ich hoffe das ist alles halbwegs verständlich verfasst, ist ja doch ein Brocken an Text geworden...:wacko:


    MfG,

    BeetlebreederGermany

    Guten Abend,

    heute geht’s weiter.


    Die nächste Art ist Glomeris marginata. Der Klassiker, ich glaube den kennt jeder😃


    Ich habe 2 verschiedene Stämme in Haltung.

    Einmal eine Gruppe 17 Tieren, die ich bei mir direkt im Wald gesammelt haben.

    Habe mal ein Bild von einem frischgehäutetem Exemplar angehangen, das hat es sich unter einem Stück Rinde gemütlich gemacht.


    Die zweite Gruppe ist ähnlich stark, das sind aber Individuen aus Frankreich.

    Diese halte ich zusammen mit den wenigen G.annulata welche ich besitze, kommen in Natur ja auch oft zusammen vor.

    Auffallend ist der orangene Segmentrand, das kommt in Frankreich häufig vor.


    MFG

    BeetlebreederGermany

    Hallo,

    vielen Dank euch beiden.

    Ich hoffe wirklich, dass die Zucht funktioniert...

    Nachdem es beim Pit nicht geklappt hat, hat mir das schon Sorgen bereitet. Aber gut, nur Sorgen machen bringt auch nichts.

    Ich werde es sehen.

    Soweit sind die Kugler recht aktiv und haben einen gesunden Appetit.


    MFG

    BeetlebreederGermany

    Hallo,

    ich dachte mir, ich kann doch auch eine kleine Fotogalerie erstellen, und zwar für meine Kugler.

    Vielleicht auch Bandfüßer, mal schauen.


    Zu Anfang zeige ich gleich meine Schönsten;

    Glomeris annulata Wildfänge aus Frankreich.



    Aktuell sind es 5 Stück, womöglich haben sich aber noch 1/2 im Substrat versteckt.

    Eingekugelt sind sie 4-6mm breit.


    MFG

    BeetlebreederGermany

    Guten Morgen,

    du solltest dir mal Glomeris pustulata und die verschiedenen Rhopalomeris Arten ansehen, die sind ziemlich einfach.

    Vorallem die pustulata vermehren sich sehr gut und sind schick, dafür aber nicht soo groß.


    MFG

    BeetlebreederGermany

    Hallo,

    die einzige Art bei der ich mehrfach Nachzuchten gesehen habe, ist der schon anfangs erwähnte Arthrosphaera cf. brandtii. Allerdings scheinen die verlorengegangen zusein und Importe aus Tansania kommen auch nicht mehr nach Europa.

    Ansonsten lassen sich auch Zephronia sp ex Malaysia und Sphaerobelum ex Indonesien halten und teilweise züchten, aber auch das ist halt, wie bei keinem Riesenkugler bisher, simpel...


    Eine Art die schon komplett ausgetüftelt wurde und wo auch mehrere(!) Zuchtberichte zur Verfügung stehen gibt es aktuell meines Wissens nach nicht im Handel.

    Deshalb rate ich zu den Glomeriden.


    (Zur Händlerauskunft sage ich nichts.)


    MFG,

    BeetlebreederGermany