Posts by Biene

    Hallo Ute und willkommen im Forum!


    Nur damit ich das richtig verstehe: bei euch im Haus werden es nachts 9°C? *brrrr* Das kommt mir jetzt etwas extrem vor. Oder möchtest du das Terrarium in einem Kellerraum o.ä. unterbringen, wo nicht normal mitgeheizt wird?


    Ich habe bisher nicht feststellen können, dass den Füßern eine Temperaturabsenkung über Nacht schadet. Allerdings muss ich betonen, dass das Thermometer bei mir auch im Winter nachts nie unter 15°C gefallen ist. Meistens pendelt es sich bei etwa 17°C ein. Tagsüber steigen dann die Werte wieder auf Zimmertemperatur, was im Winter dann zwischen 20°C und 23°C sind. Die Füßer sind in dieser Zeit wesentlich inaktiver und längst nicht so regelmäßig an der Oberfläche zu sehen. Bisher sind sie aber zu Frühlingsbeginn immer wieder alle aufgetaucht.


    Solltest du das Experiment wagen wollen, empfehle ich dir, gezielt nach Tausis zu suchen, die aus Ländern kommen, in denen die Tag-/Nachttemperaturen einem starken Gefälle unterliegen. Ich weiß aus der Gecko-Haltung, dass es z.B. in einen Regionen
    Madagaskars (z.B. im Hochland) ziemlich starke Temperaturschwankungen
    gibt. Dort werden nachts auch Werte unter 9°C erreicht.Generell fällt natürlich in jeden Breitengrad die Temperatur, wenn die Sonne weg ist, weswegen das natürlich auch in der Terrarienhaltung der Fall sein darf (und m.E. auch sein muss). Aber in diesem speziellen Fall reden wir ja von extremen Unterschieden. Schau mal in der Artenliste auf diplopoda.de nach den unterschiedlichen Herkunftsländern und informiere dich übers Internet über die einzelnen Klimadaten. Vielleicht wirst du fündig.


    LG,


    Sabine

    Woher könnte sowas denn kommen? :huh: ELKE

    Direkt nach der Häutung ist der Panzer der Tiere noch sehr weich und entsprechend empfindlich (darum darf man eine Häutung auch nicht stören bzw. das Tier direkt nach der Häutung einfach so auf die Hand nehmen). Wird der Panzer in dieser Zeit eingedrückt, härtet er auch so aus. Solange aber keine offenen Stellen/Risse entstehen, kann der Tausi damit leben. Und wie bereits gesagt wurde, können solche Stellen bei der nächsten Häutung auch verschwinden.

    Hallo!


    Ich könnte mir vorstellen, dass Tiere, die in etwa gleich alt sind (also aus dem gleichen "Gelege" stammen oder durch Zufall das gleiche Alter haben) auch die gleichen Häutungsintervalle haben. Zumindest auf dem Foto von Trulla sehen die Tausis gleich groß aus, was ja für ein ähnliches Alter spricht.


    Viele Grüße,


    Sabine

    Hallo Mike,


    ich halte u.a. auch Centrobolus und kann bestätigen, was schon vermutet wurde: Jungtiere vieler Arten und eben auch Centrobolus Splendidus zeigen sich nur selten (und dann vor allem nachts) an der Oberfläche. Tagsüber wirst du sie, nach meiner Erfahrung, eher selten zu Gesicht bekommen. Als Adulti sehe ich sie dann schon eher mal am frühen morgen oder kurz bevor es dunkel wird. Ich empfehle dir, einfach hin und wieder mal spät abends mit der Taschenlampe einen Blick ins Terra zu werfen. Vielleicht lassen sich deine dann auch mal sehen :)


    Liebe Grüße,


    Sabine

    Hallo Elke,


    wenn ich mich richtig erinnere gab es diverse Behandlungsversuche gegen Pilze, die teilweise zumindest Besserung gebracht haben. Einmal wurde ein Pilzmittel aus der Apotheke stark verdünnt aufgetragen, ein anderes mal wurde ein Sud aus diesen Blätter, die gegen Pilzbefall bei Fischen ins Aquarium getan werden (ein Aquarianer möge vielleicht noch den Namen dieser Blätter hier posten), benutzt. Ich schau morgen mal, wenn ich mehr Zeit habe, ob ich diese Threads noch finde. Vielleicht weiß jemand anders aber auch schon, welche ich meine..


    Zu den schwarzen Beinen: das kommt leider immer mal wieder vor. Ich hatte bisher einen Tausi, der am Schluss beinahe bewegungsunfähig gewesen ist. Bei diesem hatte Klaus aber nach seinem Tod auch eine hohe Parasiten-Belastung festgestellt, was für eine allgemeine Schwächung des Immunsystems und somit eine hohe Anfälligkeit sprechen würde. Ich habe aber auch zwei Tausis, denen jeweils nur ein oder zwei Beine "verkümmert" sind und dieser Zustand hält sich seit langem stabil. Man sollte es also beobachten, aber muss sich nicht zu große Sorgen machen, solange es nicht schlimmer wird.


    Viele Grüße,


    Sabine

    Nachdem studiVZ schon ein Thema war: ist jemand von euch auch bei wer-kennt-wen vertreten? Würde mich freuen, da noch Leute zu entdecken :)

    Na Gott sei Dank, ein Happy End. Bei mir ist vor einigen Wochen auch wieder mein Pelmatojulus ligulatus aufgetaucht, den ich nach beinahe einem halben Jahr Abwesenheit längst für tot erklärt hatte. Die Herzchen sind also immer wieder für eine Überraschung gut :rolleyes:

    Hallo Leute!


    Schon seit langem spiele ich mit dem Gedanken, eine Gottesanbeterin in meinen Tierbestand aufzunehmen. Kann mir vielleicht jemand Tipps geben, wo ich mich umfassender mit dem Thema auseinandersetzen kann (Buchtipps, Links etc.)?


    Liebe Grüße,


    Biene

    Mein erster Gedanke war auch, dass es sich um [lexicon]MPA[/lexicon] handelt (wie Millipeter ja auch schon sagte). Jedenfalls sieht der Kollege auf den Bildern meinen [lexicon]MPA[/lexicon] zum Verwechseln ähnlich (jedenfalls soweit sich das im Foto-Lebend-Vergleich sagen lässt).

    Also bisher hatte ich da nie Probleme, wobei ich im letzten Jahr nicht so viel Nachwuchs habe, wie bereits in diesem 8| . Ich warte allerdings immer, bis der Nachwuchs auch eine gewisse Größe hat, damit ich das Geschlecht halbwegs sicher bestimmen kann. Dann Anzeige schalten und etwas Geduld haben - ich glaube, hier ist noch niemand auf seinen Füßern sitzen geblieben.

    Hi!


    Ich halte zwar keine chicobolus, aber dafür narceus. Bei den Haltungsbedingungen habe ich mich einfach an die Angaben hier auf der Hauptseite gehalten: entsprechend angemischtes Substrat, Standardfutter, Zimmertemperatur (im Winter um die 23°C, im Sommer 25-27°C), regelmäßig sprühen (z.Z. einmal pro Woche bei täglicher Kontrolle der Luftfeuchtigkeit). Die narceus sind sehr aktive Tiere und auch die Jungtiere sind am Morgen und am Abend auf der Oberfläche am Futter zu sehen. Adulte Tiere kommen schon auch mal tagsüber raus. Mit Nachzuchten hatte ich bisher auch schon guten Erfolg.


    Ich hoffe, das hilft dir schonmal ein bisschen weiter.


    Sabine

    Hey Jörnte,


    erst einmal tief durchatmen. Wie Patrick bereits richtig sagte, wenn du adulte Wildfänge erworben hast, kann es durchaus sein, dass sie schon sehr alt waren und/oder den Stress mit Transport etc nicht gut verkraftet haben. Wildfänge haben immer eine weite und sicher anstrengende Reise unter ungewissen Transportbedingungen hinter sich. Außerdem kann ihr Alter nie sicher bestimmt werden.
    Hunzu kommt, dass du nie sicher sein kannst, wie der Händler die Füßer zuvor gehalten hat. Möglicherweise haben sie sich bereits da einen Schaden geholt.


    Sei also nicht allzu traurig und mach dir vor allem nicht zu viele Vorwürfe. Nutze den Anlass, um deine Haltungsbedingungen nochmals gewissenhaft zu überprüfen und orientiere dich dabei an den Homepages von z.B. Shura und der Hauptseite dieses Forums (diplopoda.de). Da steht wirklich alles, was man beachten muss. Wenn in dieser Hinsicht bei dir alles in Ordnung ist, kannst du davon ausgehen, dass es nicht dein Verschulden war.


    Viele Grüße,


    Sabine