Posts by Spirou

    Hey Sabine,


    ja, die sind total knuffig, ganz besonders wenn sie ihren Fruchtbrei schlotzen :-)

    Die Jagdspinne ist eher träge, d.h. sie wartet, bis was in ihrer unmittelbaren Nähe ohne größeren Aufwand gefangen werden kann. Den Tausendfüßern wird sie aber nicht gefährlich, zum einen weil ihre Fangklauen zu klein sind und zum anderen weil sie die Größe einer potenziellen Beute abschätzt und bei einem solchen Tausendfüßer eher die Flucht ergreift.

    Genau, er sitzt auf einem dünnen Ast im Vordergrund rechts :-)

    Hmm bei den Spinnen würde ich unterscheiden: Webspinnen, wie z.B. die Fettspinne, sind außerhalb der Terrarien geschickt, weil sie Trauermücken futtern. Aber im terrarium würden sie mit ihren klebrigen Fäden auch kleine Tausendfüßer erbeuten. Die große Heteropoda auf dem Bild habe ich in ein Terra mit großen Tausendfüßern gesetzt, weil ich weiß, dass sie für die nicht gefährlich werden kann. Aber da kommts schon auf die Größe und Spinnenart an :-)

    Viel gibt es nicht zu updaten. Aber immerhin haben meine Jungferngeckos (Lepidodactylus lugubris) ihren ersten Nachwuchs bekommen - bei dieser Art funktioniert das, wie der Name schon vermuten lässt, ohne Befruchtung durch Kopulation zweier Tiere. Stattdessen kleben die Tiere ihre Eier ins Terrarium und in den Eiern wird hormonell eine Befruchtung simuliert. Aus einem Tier werden so im Laufe des Geckolebens viele Klone. Wer entdeckt den kleinen Matz auf dem Bild? ;-)

    Außerdem kann ich berichten, dass das Zusammenleben meiner Heteropoda-Spezies mit den Spirostreptus spec. 6 wunderbar funktioniert. Das Spinnchen schnappt sich ab und zu ein Heimchen, dass ich reinwerfe, oder eine der Bananschaben, die sich unaufhörlich im Terra vermehren.



    Guten Abend miteinander,


    wie immer mit großen zeitlichen Abstand wieder ein kleines Update von mir.

    Heute gab's mal wieder frisches LWH für die Tausendfüßer, dabei konnte ich natürlich parallel gut checken, wie's mit dem Nachweis aussieht. Zu meiner sehr großen Freude hat sich zum unaufhörlich wachsenden Caudulanus-Bestand nun endlich mal ein bisschen Monilicornis-Nachwuchs gesellt! Ich habe schon gar nicht mehr damit gerechnet, weil nur noch zwei adulte Tiere im Terrarium unterwegs sind. Umso schöner also, dass es mit denen nun auch noch geklappt hat. Bei den Splendidus ist leider gar nichts los, da krabbeln noch 4 adulte rum, Nachwuchs kann ich nach wie vor keinen finden.

    Den Jungferngeckos gehts übrigens nach wie vor super, die vertragen sich auch ausgewachsen noch gut mit den Tausis (ab und zu werden sie interessiert beäugt, die Tausis).


    Hey Sol,


    danke für den Tipp - für Bandfüßer haben sie aber arg wenige Beine und wirken auch sonst zu plump in Bewegung und Körperbau (da kenne ich mich aber nicht weiter aus). Und mit ~0,3mm sind sie ja auch wirklich winzig. Sie vermehren sich rasend und wandern von einem Behältnis zum nächsten, scheinen sich jedoch nur in Flakesoil wohlzufühlen. Ich weiß nicht ob man das verzogene GIF abspielen kann, einen Versuchs ist es wert.

    Abend miteinander :-)


    Da sich doch auch ein paar Biologen auf diplopoda tummeln, stelle ich meine Frage hier, vielleicht weiß mir jemand eine Antwort.

    Handelt es sich bei den Tieren, die sich im Moment massenhaft im Substrat meiner Käferlarven vermehren, um Springschwänze oder ist das etwas anderes?

    Die kleinen Tiere treten in regelrechten Anhäufungen auf, befinden sich vornehmlich am Plastikrand der Boxen oder als Knäuel auf dem Substrat und bewegen sich sehr langsam (kaum sichtbar ohne Mikroskop). Ich tippe ihre Größe auf einen Drittelmillimeter. Sie sind grau- dunkelblau.

    Über einen Tipp freue ich mich!


    Hallo miteinander,


    Gestern habe ich meinen Füßern ein bisschen ausgelaufenes, gekochtes Ei angeboten - die Spirostreptus spec. 6 waren als Einzige interessiert daran und haben immerhin ein bisschen daran geknabbert. Da die Begeisterung nicht die größte war, bleibe ich in Zukunft wohl bei Fischflocken als Proteinquelle. Zum Thema Proteine: Wie oft füttert ihr eure Füßer damit und habt ihr schon mal Mangelerscheinungen feststellen können? Oder gibt es sogar jemanden der/die gar keine Proteine zufüttert?

    Meine Pachnoda marginatas haben es übrigens auch nicht ganz verschmäht.



    VG

    Spirou

    Hey Solaris,


    das ist natürlich wahr. Ist wohl nicht selbstverständlich, dass sich einfach nachzuzüchtende Arten in Caudulanus-Manier fortpflanzen (die sich bei mir scheinbar unaufhörlich paaren und NZs bescheren). Mich wundert es nur, dass ich fast keine Angebote zu E. pulchripes finden konnt, da ich die Tiere eigentlich ganz ansehnlich finde.

    Danke für deine Antwort und den Thread :-)


    LG

    Spirou

    Hallo Sabine und Godin,


    danke für eure Antworten. Tja, dann kommen da wohl keine monilicornis mehr dazu -schade. Aber schließlich will ich ja was von meinen Tieren haben :-)

    Umso mehr begeistern mich dafür, auch tagsüber, die spec. 6, die sind wirklich sehr neugierig und hübsch.


    Anbei noch ein Bild von einem der Jungferngeckos.



    Ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen: Hat jemand von euch schon mal Epibolus pulchripes gehalten? Die Art gefällt mir schon seit längerem, ich konnte bisher aber keine Züchter oder Halter zum Austauschen finden (dabei sollen die doch leicht nachzuziehen sein)?


    Liebe Grüße


    Spirou

    So, nachdem ich mir gestern ein wenig Freizeit von der zeit- und nervenraubenden Studiererei gegönnt habe, haben die Tausendfüßer nun wieder frischen Laubwaldhumus. Caudulanus-Nachwuchs habe ich nun definitiv genug, leider keine NZs von A. monilicornis (ich fand auch nur ein Tier) und C. splendidus - denen scheint's bei mir weniger gut zu gefallen.

    Die Geckos haben sich während des Ausmistens hinter dem langen Stück Korkrinde versteckt und abgewartet, bis das Terrarium wieder zu war :-)

    Frage: Hat jemand hier A. monilicornis, die auch mal zu sehen sind? Oder leben die grundsätzlich versteckt? An für sich gefallen die mir nämlich sehr gut, ich würde mir auch gerne noch ein paar dazukaufen - nur, wenn ich sie nie zu sehen bekomme, hat das ja keinen Zweck.






    Viele Grüße

    Spirou

    Guten Abend Johnny und Sabine,


    ja, bezogen auf die Tausi-NZs ist das tatsächlich ein Experiment. Die Geckos bleiben mit max. 10cm recht klein und futtern auch eher Obstfliegen und Mikroheimchen, später auch mittlere Heimchen. Deshalb ist es tatsächlich nicht auszuschließen, dass da mal ein kleiner Tausendfüßer dazwischengerät. Sollte ich das beobachten, muss ich mir natürlich eine Alternative überlegen, bisher geht aber größenbedingt keine Gefahr von den Geckos aus :-)

    Bei mir ist dann definitiv mal ein Substratwechsel nötig, zumal kleine gelbe Pilze überall auftauchen, die nicht gesund aussehen (ich weiß, dass man das nicht wirklich sehen kann - die sehen mir jedoch nicht nach Mycel o.Ä. aus, sondern nach den Blumenerdepilzen (wird wohl aus dem Topf mit Blumenerde, der in der Erde steckt, rausgewandert sein...

    Danke für die Antworten und


    Liebe Grüße
    Spirou

    Das letzte Update ist ja nun schon eine ganze Weile her, deshalb schreibe ich mal wieder ein bisschen was.

    Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit haben sich bei mir die Sirostreptus spec. 1 und die spec. 6 vergraben und sind erst seit dem letzten Monat wieder vereinzelt zu sehen (es scheinen immer die selben Tiere zu sein, ich denke mal, dass die anderen sich noch häuten).

    Die spec. 6 sind sehr gut gewachsen und haben jetzt an die 10-12 Zentimeter.

    In mein Gemeinschaftsbecken (A. monilicornis, T. caudulanus, C. splendidus) sind letzten Monat noch drei kleine Jungferngeckos eingezogen, die man nachts beim neugierigen Beobachten der großen Tausendfüßer beobachten kann. Der Caudulanus-Nachwuchs wächst gut, leider konnte ich bisher noch keinen Nachwuchs von den monilicornis oder den splendidus entdecken, die scheinen nicht so vermehrungsfreudig zu sein.

    Noch eine Frage an dieser Stelle: WIe oft wechselt ihr das Substrat? Hängt natürlich vom Becken und der Anzahl der Tiere ab, mich würde aber ein Durchschnittswert interessieren :-) IN meinem Substrat bilden sich mittlerweile leider weitflächig gelbe kleine Pilzansammlungen, ich denke nicht, dass das für die Tausis besonders gut ist.


    PS: Ein paar Bildern vom caudulanus-Nachwuchs folgen natürlich noch :-)


    LG

    Spirou




    Hey Sabine,


    danke für die Antwort, dann probiere ich es auch mal mit Kokoshumus aus! Die gedeihen bei dir trotz fehlenden Düngers? :-) Tatsächlich befinden sich meine in Walderdeterras, daran könnte es liegen.


    Viele Grüße

    Spirou

    Frohes Neues auch von meiner Seite :-)

    Ich finde es interessant, dass die Grünlilien bei dir auch so halblebig rumhängen, bei mir sehen sie genauso aus. Und das, obwohl ich regelmäßig sprühe und kein Schädlinge habe. :/


    Viele Grüße

    Spirou

    Also ich halte seit 10 Jahren VS und kann dir beide Gattungen empfehlen, sowohl Brachypelma als auch Grammostola. Grammostolas können je nach Art etwas imposanter werden (G. iheringi, G. actaeon) aber auch bei Brachypelma können ordentliche Klopper rauskommen (ich hatte mal eine B. boehmei mit 8cm KL). Farblich sind Brachypelma spec. abwechslungsreicher, bunter. Mein Favorit ist und bleibt aber meine G. pulchra, die sehr ruhig unterwegs ist, aber immer Apettit hat ;-) Adulte Brachypelmas können auch mal ein halbes Jahr das Futter verweigern, was vor allem für Einsteiger frustrierend ist (war es für mich damals). Den Preis, den Anspruch und das Aussehen betreffend kann ich dir aber Brachypelma absolut als Einsteigerspinne empfehlen!

    Bei Poecilotheria wäre ich eher etwas vorsichtiger, die können schon etwas aggressiver sein und sind natürlich Baumbewohner, das muss man wollen.

    LG

    Spirou

    Danke für den Hinweis, jetzt hat's klick gemacht, tatsächlich war ich dort mal als Kind (an die 13 Jahre her) mit meiner Familie wandern ^^ Ich kann mich sogar noch daran erinnern, dort zum ersten Mal die Spinnenart Dysdera gefunden zu haben (konnte ich damals natürlich nicht zuordnen).