Posts by Aurora

    Nach längerer Funkstille (hatte/habe recht viel los), gibt es von mir auch wieder mal ein Update.


    Ich hatte ja von den Neuankömmlingen "Brachycybe lecontii" berichtet, welche mit der Zeit auch ein Milbenproblem bekamen. Trotz Umsiedlungs / Entmilbungsversuch sind sie mir aber leider eingegangen. Entweder haben die Milben ihnen zu fest zugesetzt oder aber ich hatte wohl nicht die ganz richtigen Bedingungen für sie herstellen können... oder beides.


    Bei den Coromus vittatus vittatus sieht es dafür um so besser aus, anbei ein paar Eindrücke:


    Das Bild stammt vom 09.07. - Wie man sieht, hat es doch einige von den Kleinen ^^ Unterdessen war ich auch mal an einer Börse und habe einige davon schon verkauft, da sie ansonsten fast zu viele wären.


    Am 08.08, also rund 6 Monate nach dem sie geschlüpft sind, haben sich einige wieder gehäutet und sind nun recht imposant grösser geworden. Auch die Färbung, welche die adulten Tiere dann schlussendlich haben, ist schon etwas sichtbar:


    Die Füsser sehen aktuell immer noch wie oben aus, bisher gab es also keine weitere Häutung.


    Übrigens hier noch ein Grössenvergleich zu einem adulten Tier:


    Die Kleinen haben also schon noch etwas vor sich :)


    Ich hatte auch schon gelesen, dass sich die Coromus vittatus vittatus in einer kleinen Erdkugel häuten. Meine machten das entweder bis jetzt immer wenn ich nicht hingeschaut habe oder aber unter der Erde. Nun gab es auch ein paar solche Häutungen an der Oberfläche (das Bild zeigt einen Coromus im Stadium vor dem im oberen Bild gezeigten Coromus):



    Soviel zu den Coromus.


    Bei den Antheromorpha uncinata hatte ich leider einen Einbruch in der Population, welcher sich aber mittlerweile wieder stabilisiert hat.

    Was hier interessant ist: Bisher waren die uncinata immer knallrot, die Elterntiere (welche auch schon Nachzuchten waren) sahen also alle in etwa so aus:



    Die Nachzuchten von mir scheinen diese Farbe komplett verloren zu haben. Es gibt zwar uncinata in den Farben rosa und gelb, aber rot scheint verloren gegangen zu sein:



    Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen mit dieser Art gemacht?



    Bei den anderen Arten habe ich gerade kein schönes Foto bereit, drum ein kurzer fotoloser Bericht:


    Spiropoeus fischeri:

    Dem Nachwuchs geht es auch hier super. Die Kleinen sind unterdessen adult. Einige habe ich bereits bei der Börse verkaufen können, aber hier habe ich immer noch weitere bereit zu Abgabe.


    Centrobolus spec "Mosambik":

    Leider scheint es nur vereinzelt Nachwuchs gegeben zu haben, der grosse "Babyboom" ist hier bis jetzt noch ausgeblieben.


    Spirostreptus gregorius:

    Im urspünglichen Substrat hatte ich eine recht grosse Hunderfüsserplage (beim Substratwechsel hatte ich ca. 10-20 gefunden), deshalb gab es hier vermutlich auch recht wenig Nachwuchs. Nun habe ich das Substrat ziemlich ausgewechselt und seither auch den einen oder anderen Kleinen gesichtet.


    Centrobolus splendidus:

    Auch hier gab es einigen Nachwuchs.


    Porcellio magnificus / Porcellio bolivari:

    Hier gab es mal einen kleineren Einbruch (hatte das ja mal geschrieben). Ich habe sie in ein anderes Terrarium umgesiedelt und seither gehts ihnen wieder super.


    Porcellio expansus:

    Auch hier scheint sich der Nachwuchs prächtig zu entwickeln.


    Porcellio hoffmannseggi:

    Hier wuselt es richtig ^^

    Hallo Thomas,


    Vielen Dank für deine Antwort und deinen Ratschlag!


    Ich glaube du hast da leider recht mit dem isolierten Terrarium. Das wäre aber nicht ganz einfach zu erreichen, da die Milben gerne auch auf die Unterseite der Tausendfüsser wechseln, wenn man sie versucht zu entfernen. Spätestens dort wird es dann definitiv schwierig sie ohne weiteres abzupflücken.


    Das Klima des Terrariums hat sich in der Zwischenzeit soweit verbessert, dass nun die generelle (nicht Tausendfüsser bezogene) Milbenplage durchgestanden ist. D.h. es hat nun nicht mehr überall Milben.

    Fischfutter und Gemüse habe ich bisher gar nichts verteilt, nur mal testweise für einen Tag etwas Katzenfutter, was ich dann aber wieder entfernt habe, da sie kein Interesse daran gezeigt haben.


    Was mich etwas irritiert, dass ich das erste Mal wirklich solche Milbenprobleme habe, vor allem solche, welche sich direkt auf dem Tausendfüsser niederlassen.

    Würde mich wirklich interessieren, woher diese spezielle Art Milbe wohl her gekommen ist. :wacko:


    Ich warte noch ein bisschen zu und schaue, wie sich das entwickelt mit der zusätzlichen Hilfe der Raubmilben. Bis jetzt hat sich nicht viel geändert.

    Zusätzlich sammle ich soviele wie Möglich selber noch ab. Mit dem nassen Wattestäbchen ist das sogar einigermassen stressfrei, respektive auch schnell durchgeführt.

    Die Milben scheinen wenigestens nicht extrem schädlich zu sein, zumindestens habe ich bis jetzt noch keine Verluste zu beklagen.


    Falls sich keine Besserung zeigen sollte, werde ich wohl das Projekt mit dem isolierten Terrarium in Griff nehmen müssen.


    lg,

    Aurora

    Neuster Bericht aus der Milbenplage:

    Ich hätte wohl sofort eingreifen müssen. Unterdessen haben die Milben alle Füsser befallen und der grösste B. lecontii hat regelmässig ca. 80 Milben an sich - nach einer Nacht.


    Das ist zwar ein besonders schlimmer Fall, die kleineren haben im Idealfall nur ein, zwei Milben und im ungünstigsten Fall ca. 10 Milben auf sich. Aber 80 Stück auf einem ca. 2 cm langen Füsser kann nicht gesund sein, selbst falls diese nicht aktiv dem Tier schaden.


    Ich bin nun täglich daran diese manuell zu entfernen, aber ich glaube, das ist ein aussichtsloser Kampf.


    Habe unterdessen auch das ganze Forum (nochmals) durchkämmt und habe folgende Massnahmen mir zurecht gelegt:

    • Mehr Aufräumer, wie Springschwänze, Asseln, etc.
      Es leben zwar bereits kleine weisse Asseln (soweit ich das beurteilen kann eher einheimische) im Terrarium, sowie auch eine Truppe von unbestimmten kleinen Käferchen, welche ebenfalls aufräumen zu scheinen, aber vielleicht stimmt hier das Gleichgewicht noch nicht...
    • Garten Raubmilben.
      Kurzfristig habe ich aus dem Garten Gras geholt und ins Terrarium gelegt. Laut Internet befinden sich dort anscheinend oftmals Raubmilben, vielleicht können diese auch helfen, dieser Plage Einhalt zu gebieten.
    • Raubmilben kaufen.
      Ich bin mir auch am Überlegen, noch Raubmilben zu kaufen (falls ja - welche Art?), bin mir aber nicht sicher, ob diese nicht den Tausendfüsser schaden, wenn sie in grosser Anzahl vorhanden sind.
      Laut Berichten im Forum scheint dies kein Problem zu sein, aber anderseits ist die B. lecontii eine sehr kleine Tausendfüsserart.

      Was meint ihr? Mache es ich so nur noch schlimmer?
      Die Springschwänze / Asseln, evtl. auch Käferchen würden wohl bei einer solchen Aktion auch mitleiden, aber diese Population könnte ich nach dem Milbenbefall wieder aufbauen.


    Vielleicht hilfreich sind auch noch einige Informationen zum Terrarium:

    • Das Terrarium ist neu eingerichtet und hat eine Mischung aus weissfaulem Holz, Walderde, Kalk und verrottetes Laub. Nichts spezielles an sich, ich habe es gleich eingerichtet wie ich auch meine andere Terrarien einrichte.
    • Ein Teil des Substrats habe ich von übernommen - vorher lebten die Orthomorpha sp. 2. in diesem Terrarium.
      Habe dieses Substrat weder eingefroren, noch überbrüht vor dem Einzug der neuen Füsser, vor allem weil ich dort auch ein aktives Pilzmyzel habe, welches ich mitzügeln wollte.
      Das Terrarium stand ca. 3 Wochen leer vor dem Einzug der neuen Füsser. Milben sind mir dabei nicht aufgefallen, aber ich habe ehrlich gesagt auch nicht so genau geschaut (da ich noch nie derartige Probleme hatte)
    • Die Putzmannschaft aus Käferchen und kleinen, weissen Asseln kam über dieses migrierte Substrat mit.
    • Neues Substrat (Blätter / Weissfaules Holz) habe ich vorher ca. 4 Tage eingefroren.
    • Ich habe kein zusätzliches Futter wie Gemüse, Katzenfutter oder ähnliches im Terrarium.
      Die Füsser würden es sowieso wahrscheinlich nicht annehmen...
    • Feuchtigkeit der Erde ist wie bei den anderen Terrarien: Feucht, aber nicht nass


    Für jegliche Ratschläge oder Zweitmeinungen wäre ich natürlich froh - vielleicht hat ja jemand schon ähnliche Erfahrungen machen müssen.



    EDIT 1: Habe mir nun einen Satz Raubmilben (Hypoaspis Miles) bestellt.

    EDIT 2: Habe feststellen müssen, dass sich die Milbenplage nicht nur die Tausendfüsser betrifft - Die Scheiben sind auch voll. Habe kurzfristig aus den anderen Terrarien mehr "Putzpersonal" gezügelt.

    Hallo zusammen,


    In der Fotogallerie habe ich ja schon meine neuste Tausendfüsser Art vorgestellt, nun ist mir leider gestern aufgefallen, dass einige von den Tausendfüsser einen Milbenbefall haben. :(

    Ich bin mir recht sicher, dass dies erst kürzlich der Fall ist, ich habe also keine Milben entdecken können, als ich sie ins neue Terrarium gesetzt habe. Auch laut Züchter ist ihm nichts bekannt, dass seine Füsser Milben haben.


    Da die Milben im Vergleich zu den B. lecontii recht gross sind, mache ich mir nun auch Sorgen, dass diese den Tieren schaden könnten.


    Ich habe mal einen befallenen Tausendfüsser aus dem Terrarium genommen und versucht, möglichst gute Fotos von den Milben zu machen.

    Vielleicht erkennt sie ja jemand und kann mir sagen, ob ich mir da Sorgen machen muss oder nicht, bzw. ob ich sofort eingreifen muss oder ein sporadisches Entfernen reicht.


    Vorläufig versuche ich alle befallenen Tiere mit einem feuchten Wattestäbchen von den Milben zu befreien. Soweit ich gesehen habe, sind auch nicht alle befallen.


    Erstes Foto zeigt den normalen Standort der Milben - sie befinden sich ausschliesslich auf dem Tausendfüsser (habe zumindestens sonst keine entdecken können) und verteilen sich mehr oder weniger auf dem ganzen Rücken.



    Ich habe ja schon im vorherigen Post prophezeit, respektive gehofft, bald mal Nachwuchs von den Centrobolus spec "Mosambik" zu entdecken.. Und siehe da, ich habe tatsächlich Glück:



    Bei den Spiropoeus fischeri ist mir am 21.05 ein Gelege direkt bei der Scheibe aufgefallen.



    Heute, also rund einen Monat später, scheinen sie schon zu schlüpfen. Man sieht etwas oberhalb des Geleges eines der Kleinen eingerollt.



    Auch bei den Coromus vittatus vittatus sieht es weiterhin super aus. Hier ein Vergleich eines Jungtiers mit einem adulten C. vittatus vittatus:



    Bei den Centrobolus splendidus entschied sich ein Füsser sich direkt an der Oberfläche zu häuten.



    Und last, but not least: Die Neuankömmlinge von letzter Woche. Brachycybe lecontii

    Die sind zwar recht klein (im Moment ca. 1 cm lang), dafür auch richtig schön. :) Hoffe mal, dass mir die Zucht hier gelingt!


    Wieder mal ein Update von mir!


    Dem Coromus vittatus vittatus Nachwuchs geht es weiterhin super, anbei ein paar Eindrücke:



    Die Kleinen sind in der Zwischenzeit zwar nicht weiter gewachsen, aber wie man auf den Bilder sieht wuselt es nun richtig. :) Einiges Zusatzfutter (vor allem Pilze) wird auch schon gerne angenommen.

    Denke die nächste Häutung wird wohl bald wieder anstehen.



    Auch ganz erfreulich: Seit neustem habe ich auch Nachwuchs bei den Antheromorpha uncinata!



    Hier noch zwei Fotos von den (hoffentlich) stolzen Eltern:




    Bei den Centrobolus spec "Mosambik" habe ich zwar noch keinen Nachwuchs gesichtet, aber vielleicht ist das nur eine Frage der Zeit... ^^


    Ich habe ja zu Beginn von diesem Thread von ein paar lustigen Beobachtungen bezüglich Porcellio hoffmannseggi und deren Revierverhalten berichtet.
    Beispielsweise ist mir aufgefallen, dass gewisse Asselmütter ihre Kleinen bei sich behalten (bzw. die Kleinen bei ihr bleiben) und die Aufzuchthöhle wird dann vehement von allfälligen Eindringlingen verteidigt.
    Ich habe dazumals auch ein Video dazu gemacht, nun habe mich aber erst gerade kürzlich dazu überwunden, diese endlich auch mal auf YouTube heraufzuladen.


    Anbei also einige Beobachtungen von mir.


    Mutterassel, welche ihre Höhle verteidigt:


    Revierkampf zwischen zwei Männchen:


    ..und der eigentliche Grund warum ich den YouTube Account auf die Beine gestellt habe.
    Habe das Glück gehabt, dass sich ein Porcellio hoffmannseggi dazu entschieden hat, eine kleine Höhle an der Scheibe zu graben und die kleinen hoffmannseggis sind dort gut sichtbar geschlüpft.
    Leider habe ich die ersten paar Minuten aber knapp verpasst.


    Wie immer super schöne Fotos! :D


    Schön, dass du auch noch ein paar kleine Coromus vittatus vittatus finden konntest, hoffentlich schaffen es die zwei es auch ins Erwachsenenalter..!
    Wieviele waren es dann zu Beginn (und wie gross wurden diese etwa)?

    Schon mal als kleine "Vorwarnung": Meine nächsten paar Beiträge werden wohl eher etwas Coromus vittatus vittatus lastig sein, um dort ein wenig zu dokumentieren, wie es dem Nachwuchs so geht.
    Wie schon von anderen berichtet, habe auch ich festgestellt, dass die Kleinen kleine Erdballen formen, um sich darin zu häuten. Habe an der Scheibe einge von diesen Kügelchen entdecken können (leider sieht es dann auf den Fotos eher wie normale Erde aus :P ).
    Gewisse von ihnen haben das auch erfolgreich überstanden und sind nun auch deutlich grösser als zuvor.


    Hier ein direkter Vergleich:


    Einer der grösseren Coromus vittatus vittatus (gleich gross wie der grössere im oberen Foto) hat sich auch an die Oberfläche getraut. Gute Gelegenheit für mich, auch noch zu zeigen wie gross die Grössten nun wirklich sind:

    Sie wachsen also stetig weiter!


    Hier noch ein paar diverse Aufnahmen:


    Bei den anderen Arten gibt es auch Neuigkeiten.


    Bei den Porcellios (bolivari, magnificus, expansus) habe ich leider einige Todesfälle zu verzeichnen, leider auch von nicht-adulten Asseln. Ich bin dies etwas genauer am Beobachten. Ich hoffe natürlich schwer, dass sich die Population wieder stabilisiert, an den Bedingungen hat sich eigentlich auch nichts verändert, evtl. war es ihnen aber etwas zu nass / feucht.
    Trotzdem gibt es natürlich auch in diesem Bereich ein neues Foto!


    Dem Nachwuchs der Spiropoeus fischeri geht es auch weiterhin gut und auch diese wachsen rasant.
    Fotos anbei zeigen aber ein adultes Männchen:


    Und zu guter Letzt noch zwei Fotos von einem Antheromorpha uncinata Pärchen, welches Huckepack gemeinsam durch das ganze Terrarium gefilzt sind. ^^

    Ich persönlich versuche die Temperatur konstant zwischen 20-26 °C zu halten, möglichst immer bei ca. 22-24 °C.


    Im Winter halt eher etwas tiefer - Wovon auch hier ca. 22 °C eher Standard ist, 20° sind hier eher das Minimum.
    Bei einem neuen Haus mit guter Isolierung ist dies auch von der Heizkostenabrechnung her völlig ok. :)


    Im Sommer kann es in den heissen Monaten dann etwas wärmer werden. Normalerweise ist es dann 24° warm, bei einer Hitzeperiode ca. 26 bis maximal 27 °C.
    Notfalls kühle ich dann mit Eisbehälter auf der Terrarienabdeckung, welche immer wieder mal ausgetauscht werden.


    Edit: Denke aber auch etwas tiefere Temperaturen sollten kein Problem darstellen.

    Dankeschön! ^^
    Werde auf alle Fälle versuchen sie fotografisch etwas zu dokumentieren.. Was gar nicht so einfach ist, da sie bisher nie freiwillig an die Oberfläche kommen :P

    Wieder mal ein paar Fotos von mir. :)


    Porcellio magnificus:


    Anadenobolus monilicornis:


    Spiropoeus fischeri:

    Das Foto ist zwar nicht 100% scharf, aber mir hat es doch sehr gefallen. Sieht ein bisschen wie ein böses UFO aus auf dem Foto. :D


    Antheromorpha uncinata:


    Coromus vittatus vittatus:


    Und was mich hier sehr freut: Ich habe zwar bemerkt, dass ich einige Nachkommen von den Coromus vittatus vittatus habe, mir war aber nie so bewusst wieviele. Nachdem ich das Substrat teilweise auffrischen wollte, damit die Kleinen auch sicher genug Essen finden, wuselte es richtig in der Erde. Ich schätze, dass es sicher 50 Exemplare sind. Vermutlich mehr.
    Alleine schon an der Scheibe zeigen sich genügend:


    Da ich gelesen habe, dass die Aufzucht der Kleinen etwas schwieriger sein sollte, habe ich nun eine separate Box eingerichtet und einige in diese Box gezügelt. So habe ich zumindestens das Risiko minimiert, dass in einem Terrarium / Box plötzlich etwas nicht mehr stimmt und keines überlebt.
    Nun hoffe ich natürlich, dass ich sie auch gross bekomme. :)

    Nach recht langer Zeit wieder mal ein Update von mir. :)
    Ich kam gar nicht mehr so dazu, Fotos zu machen, deshalb die Pause.


    Anyway, was hat sich in der Zwischenzeit geändert?
    Seit dem letzten Bericht sind leider die Rhopalomeris sp. fast alle aus ungeklärten Gründen verstorben. Das ist natürlich extrem schade, vor allem hatte ich da schon recht viele Jungtiere und ich fand dies eine wirklich wunderschöne und interessante Art. Ich weiss leider nicht genau was das Problem war, evtl. war die Gemeinschaftshaltung zusammen mit den Orthomorpha sp. 2. das Problem.
    Ich werde die Zucht ziemlich sicher nochmals probieren, aber dann in Einzelhaltung, um eine bessere Kontrolle zu haben.


    Ansonsten klappt die Zucht von fast allen Arten reibungslos, hier ist der aktuelle Stand, plus ein paar neue Fotos:

    • Orthomorpha sp. 2.: Sehr viele Nachkommen
    • Antheromorpha uncinata: Bis jetzt noch nichts
    • Anadenobolus monilicornis: Sehr viele Nachkommen. Die vormalig gezeigten Babies sind nun schon deutlich gezeichnet und etwa halb so gross wie ein adultes Tier. Angehängtes Foto zeigt aber ein adultes Tier :)


    • Centrobolus spec "Mosambik": Bis jetzt noch nichts


    • Coromus vittatus vittatus: Erste Nachkommen gesichtet


    • Spiropoeus fischeri: Nachkommen vorhanden, teilweise schon ca. 3cm lang


    • Centrobolus splendidus: Nachkommen gesichtet, Anzahl noch nicht bekannt


    • Spirostreptus gregorius: Bis jetzt noch nichts
    • Porcellio hoffmannseggi: Sehr viele Nachkommen
    • Porcellio expansus: Sehr viele Nachkommen
    • Porcellio magnificus: Sehr viele Nachkommen
    • Porcellio duboscqui troglophila: Bis jetzt noch nichts
    • Porcellio bolivari: Sehr viele Nachkommen


    • Armadillidium maculatum: Weiterhin viele Nachkommen
    • Rhopalomeris sp.: Einbruch Population :(

    Ich habe mal erlebt, dass Kellerasseln auch lebende, gesunde Tiere angefressen hatten, aber dort herrschte ein eindeutiges Ungleichgewicht mit viel zu vielen Asseln und viel zu wenig Nahrungsangebot. Und zwar hatte ich mal vor vielen Jahren Gespenschrecken gehalten (Extatosoma tiaratum) und auf dem Bodengrund lebten Kellerasseln. Die Asseln hatten sich extrem gut vermehrt, so gut, dass sie sogar die Brombeer Äste hochgeklettert sind und aktiv Jagd auf die Schrecken gemacht hatten.
    Meiner Meinung nach passiert das aber nur, wenn das Nahrungsangebot viel zu klein ist und wenn sich das potentielle Opfer sich zu wenig wehrt. Die Gespenschrecken hatten sich leider manchmal nur etwas geschüttelt anstatt wegzulaufen. :wacko:


    Trotzdem glaube ich aber nicht, dass das bei dir ein Problem ist, da du sicher genügend Material hast welches sie fressen können.
    Ich persönlich halte meine Tausendfüsser praktisch alle mit Asseln - und einheimische Bandfüsser habe ich auch schon ab und zu herumlaufen sehen - zusammen und habe bisher noch nie Probleme deswegen gehabt. :)

    Am letzten Donnerstag kamen bei mir neue Bandfüsser an: Coromus vittatus vittatus! Ich bin absolut begeistert von diesen wunderschönen Tierchen, habe zur Vorbereitung das halbe Terrarium umgegraben und mit weissfaulem Holz gefüllt.



    Die Terrarien werden bei mir auch weiter ausgebaut, damit auch alle schön Platz haben. Deshalb kommt bald auch ein weiteres dazu.


    Ah, und das Foto möchte ich euch auch nicht vorenthalten :)

    Danke dir!
    Ja, die sind wirklich super niedlich! ^^ Habe sie auch wirklich fast übersehen, die sind im Moment ca. 1mm gross. Hatte sie leider etwas stören müssen, aber nun haben sie ohne die Spinne auch sicher wieder mehr Ruhe.
    Ihre Eltern sind recht munter im Terrarium unterwegs, meistens leider aber erst wenn alles Tageslicht schon weg ist. Aber ich erwische sie sicher auch mal für ein schönes Foto. :P

    Ich habe wieder mal ein paar Fotos! :)


    Aufgrund einer Jagd nach einer mühsamen Spinne im P. bolivari / A. monilicornis Terrarium sind mir die winzigen monilicornis aufgefallen:


    Natürlich hat es dadurch auch einige weitere Porcellio bolivari Fotos gegeben:


    Wo ich schon bei Asseln bin... Die Porcellio magnificus / Porcellio expansus sind natürlich auch wie immer sehr fotogen:


    Wobei ich nicht sagen möchte, dass die Füsser (hier Spiropoeus fischeri) weniger fotogen wären:

    Ich denke mit dem kalten Leitungswasser könnte es klappen. Ich würde aber das Wasser nicht zu stark abkühlen (evtl. also kein Wasser mit Eis), da dann die Erde unmittelbar neben dem Schlauch vielleicht zu stark abkühlen könnte.
    Wird vermutlich nicht wirklich was machen, da die Tausendfüsser einfach in ein passend temperiertes Gebiet im Substrat wandern werden, aber sicher ist sicher.


    @Erwin:
    Bei 30° plus bringt das mit den Vorhängen je nach Bausubstanz vom Haus auch nicht mehr viel.
    Denke auch mit dem etwas feuchter halten und so wirst du nicht viel abkühlen können. Das Problem ist halt unter anderem, dass du, im Gegensatz zu einem Wald, im Vergleich nur ein winziges Stück Substrat hast. Das mag dann allein durch die Verdunstungskühlung nicht mehr extrem viel abkühlen.
    Deshalb muss halt doch recht schnell mal aktiv gekühlt werden, wenn die Luft, sowie Substrat substanziell abgekühlt werden soll.
    Mit Ventilatoren kann man den Verdunstungseffekt ein klein wenig beschleunigen, aber es ist natürlich sehr viel effektiver, wenn man ein aktives Kühlelement hat. Also beispielsweise ein kalter Schlauch, ein Peltierelement, ein Gefrierelement aus dem Tiefkühler oder ähnliches.
    Das Terrarium offen lassen ist meiner Meinung nach nicht optimal - viel Kühlung verschafft das nicht und zusätzlich gehen dir die Tierchen ab.


    @ Like & Dislike:
    Ich verteile persönlich Likes, wenn ich den Inhalt des Posts super finde.
    Das kann z.B. sein, wenn es sehr schöne Fotos sind oder ein Input, der mir persönlich etwas bringt. Ich verwende es aber auch als ein kurzes "Danke".


    Und: Hat zwar nichts direkt mit dem Thema zu tun, aber bei mir verschwindet der "Like" Button ab und zu. Habe noch feststellen können an was es liegt. Teilweise ist er da und dann wieder nicht, obwohl ich nicht mal etwas upvoted habe. Ist das ein Feature oder ein Bug? :P

    Also, der zusätzliche Aufwand hält sich meiner Meinung nach sehr in Grenzen. :) Es braucht lediglich eine Zollinhaltserklärung und die kann sogar online schon heruntergeladen werden:
    https://www.deutschepost.de/de…and/zollbestimmungen.html


    Es bestehen für Tausendfüssler keine besonderen Bestimmungen, das kann auch beispielsweise hier nachgeschaut werden:
    https://www.blv.admin.ch/blv/d…rt-und-export/import.html
    Mit den Einstellungen "EU", "Lebende Tiere", "Wirbellose Landtiere", "Andere wirbellose Landtiere" wird nur gefordert, dass die Tiere nicht krank sein dürfen und die aktuellen Schutzmassnahmen nicht verletzen dürfen (wovon es hier keine im Moment gibt) und aus keinen Sperrgebieten stammen darf. Keine zusätzlichen Dokumente oder so sind hier gefordert.