Posts by Tritium_biloba

    Ne, 97 km/h ist völlig übertrieben. Wie gesagt, Stubenfliegen erreichen 8 km/h, Honigbienen bis zu 30 km/h und Wespen bis zu 33 km/h. Mit 50 km/h ist Austrophlebia costalis schon enorm schnell. Schneller wurde noch nicht gemessen.


    Man muss bedenken, dass kleine Fluginsekten schneller wirken als sie sind, da sie eben klein sind.


    Schnellstes laufendes Insekt ist zum Beispiel eine Schabe (weiß die Art nicht) die maximal 5,5 km/h erreicht.

    Huhu, danke nochmal für die Bestätigung. 2 Meinungen sind besser als eine, bzw. 3 Meinungen, da ich ihn selber nun auch identifizieren kann, wo ich den Namen weiß und Google Bilder genutzt habe. ^^


    Habe letztens nochmal einen gefunden, als ich Mauerasseln (Oniscus asellus) gesammelt habe. Ihn aber wieder zugedeckt. Ein Gemeiner Steinläufer ist mir letztens unter nem Stück morscher Rinde auch entgegen gekommen, den hab ich mich aber nicht getraut anzufassen :D


    Ich kann natürlich nur berichten, was auf Wikipedia steht (muss ja nicht zwangsläufig richtig sein, ich weiß), wobei ich Wikipedia (inzwischen) für eine recht seriöse Quelle halte.


    Dort steht (habe es jetzt aus dem Kontext gerissen)

    "Als schnellster einheimischer Doppelfüßer erreicht er eine Geschwindigkeit von 24 mm/s"


    Ob einige der Chordeumatida schneller sind, kann natürlich sein, ich kenne mich mit denen nicht aus. :) Aber du meinst dann schon auch einheimische Arten der Chordeumatida?? Da der Tachypodoiulus niger ja nur der schnellste einheimische Füßer sein soll. Aber wie gesagt, ich lasse mich da gerne eines besseren belehren, wollte nur sicher gehen, ob du auch einheimische Chordeumatida-Arten im Vergleich meinst. :)


    Fun Fact: :P Das schnellste Insekt soll angeblich eine maximale Geschwindigkeit von 97 km/h erreichen, was???? Jawohl!!! 97 km/h schnell, bzw. soll dies die Rekordgeschwindigkeit sein, die bisher "gemessen" wurde. Allerdings ist diese Angabe nicht belegt und hat bisher keiner Überprüfung stand gehalten. Ist in etwa so wie mit dem "Anglerlatein". Oder wie mit den Anakondas von über 9 m Länge, Netzpythons mit über 10 m Länge..... Keine eindeutigen Beweise, "gestreckte" Häute gibt es, aber sonst nichts.... Es ist noch kein lebendes Exemplar von über 8 m Länge bei einer Schlange vermessen worden (Titanoboa mit über 13 m Länge und über 1,2 t Gewicht mal außen vor gelassen). Der Rekord für die längste offiziell vermessene Schlange hält momentan der weibliche Netzpython "Medusa" mit 7,67 m (Stand 2014). Womit Medusa nicht nur die längste bekannte Netzpython ist, sondern auch als Vertreter für ihre Art, den Netzpython somit zur offiziell längsten rezenten Schlangenart macht.


    Aber zurück zum schnellsten Insekt. Die Auflösung, es ist die Libelle "Austrophlebia costalis", neueren Untersuchungen zufolge kann man die 97 km/h wohl ins Land der Märchen (oder "Träume") schicken. Versteht mich nicht falsch, ich wäre die letzte die es nicht total geil finden würde, wenn es eine Libelle gibt die mit 97 km/h durch die Lüfte saust... , oder ein Netzpython der über 10 m lang ist..... Aber auch die Fakten sind schon beeindruckend.


    Maximal erreicht Austrophlebia costalis nämlich ca. 50 km/h. Und ist damit offiziell das schnellste fliegende Insekt. Zum Vergleich, eine Stubenfliege erreicht 8 km/h, eine Honigbiene bis zu 30 km/h und die Gemeine Wespe soll bis zu 33 km/h schnell werden, womit sie schon zu den schnelleren Flug-Insekten zählt.


    So, kam mir gerade so in den Sinn, weil mich das als Kind beeindruckt hat und ich Libellen toll finde.


    LG
    Tritium



    Ich habe einen Golf 5 und wir fahren zu zweit, es sind also noch 2 Plätze hinten im Auto frei, allerdings kommt es darauf an ob ihr Hundefreunde seid oder nicht. Denn hinten fährt noch mein Zwergpinscher-Mix (nur knappe 4 kg, wenn überhaupt, und absolut lieb und verschmust) mit. Der wird euch möglicherweise etwas nerven, weil er schmusen will, er kann aber auch nach vorne bei meinem Freund auf dem Schoß mitfahren. Eigentlich ist die Rückbank für den Hund aber werde natürlich ne Decke rein legen. Mein Auto ist halt ein Gebrauchsgegenstand. :D


    Meldet euch am besten per PN (auch umliegende Dörfer, wenn es nicht zuuuuu weit ist, ist in Ordnung. Ich hole euch ab, man kann sich ja auf etwas Spritgeld einigen).


    Mir ist auch egal was ihr kauft, solange es nicht raus kommt, könnt ihr in meinen Kofferraum packen was ihr wollt.


    Ich wäre gerne möglichst früh dort und eventuell auch lange. Man kann sich selbstverständlich trennen auf der Börse und dann zwischendurch öfters Treffpunkte ausmachen um was ins Auto zu bringen oder so.


    LG

    Ich würde von der Größe her auf Tachypodoiulus niger tippen.


    Danke für deine Einschätzung!


    So mal den Wikipedia-Artikel dazu durchgelesen und Google Bilder benutzt. Ja so sah der aus.


    Laut Wikipedia der schnellste einheimische Füßer mit 24 mm/s (das kann ich nur bestätigen, so schnell auf der Hand, musste ihn in ein Glas tun. Richtiger Renn-Füßer).


    Auch das Habitat passt, er dringt bis auf Bäume hinauf, lebt aber vorwiegend in Wäldern und vor allem im Moos. Ich habe das Stück Moos von einem großen Baum (der sehr bemoost war), vorsichtig als kleinen "Teppich" abgelöst in ca. 1 m Höhe. Der Füßer war dann später zu Hause dadrin am rumkrabbeln. Da die Bilder auf Google besser sind, würde ich jetzt auch darauf tippen. Auf keinen Fall auf einen Sandschnurfüßer, dafür war er zu dunkel.


    Einen Hunderfüßer, mit ziemlicher Sicherheit ein Gemeiner Steinläufer (Lithobius forficatus), ca. 3 cm lang, hatte ich im Moos auf dem Boden auch gefunden aber nicht angefasst hihi, und nach kurzer Begutachtung wieder frei gelassen. 2 "Pill Millipedes" mir unbekannter Art und ne Menge Mauerasseln (Oniscus asellus). Und das bei dem Wetter.... Hatte mir erhofft bei dem kalten Wetter keine Ameisen einzuschleppen. :D

    Toll, hab auf abbrechen geklickt...


    Ich habe ne Sony Alpha 68 mit Makro-Objektiv verwendet, die ist schon ziemlich gut und das Makro-Objektiv lässt detailreiche Bilder zu, man kann sogar bei Bildern von meinen Mantiden die Facetten der Augen erkennen, aber die halten eben still, der krabbelte halt hektisch umher. Habe aber dennoch, voralllem von unten durchs Glas ein paar schärfere Bilder hinbekommen als die zwei oben. Aber ich bin technisch nicht so versiert, ich weiß aber wie man in Paint die Bildgröße ändert, indem man die Pixel reduziert, denke aber, dass das die Bilder auch unschärfer macht (logischerweise). Werde es aber mal versuchen, nur nicht jetzt, muss um 20 Uhr ins Kino :)


    PS: Gefunden in Nord-Ost-Westfalen (also noch in NRW), aber nähe zur hessischen Grenze. Teutoburger Wald, vielleicht hilft das etwas, weiß nicht wie regional die heimischen Füßer verbreitet sind. Bei Wildbienen, wo es ca. 500 Arten in Deutschland gibt, kommen viele auch nur regional vor.


    Auffällig waren halt der schwarze Körper und die schneeweißen Füßchen.


    LG

    Hi, habe für meine Schnecken Moos und Laub gesammelt, suche eigentlich immer gründlich ab, aber in der Box hat sich dann doch ein kleiner schwarzer Kerl mit weißen Füßchen einge"krabbelt". Ich habe Fotos gemacht. ich schaue mal ob ich die hochladen kann, da meine Kamera für Foren meist ne zu hohe Auflösung hat.


    Er ist etwas kleiner gewesen als ein Anadenobolus monilicornis bzw. schlanker und geschätzt ca. 4-4,5 cm lang, (eher 4 cm) habe ihn nach den Fotos wieder ausgesetzt.


    Ja wie gedacht, sind die Bilder mit besserer Auflösung (auch von unten) zu groß. Da muss ich nachher wenn ich Zeit hab, mal die Bilder verkleinern, hier sind aber schon mal 2 (aber denke nicht, dass die ausreichen für eine Bestimmung). Kann aber sagen, dass er ganz weiße Füßchen hat, sah anders aus als die Füßer die ich im Garten meiner Mutter öfters finde.

    Ich bin in der Diplopodenhaltung ja neu..... Mir ist aber auch aufgefallen, dass es sehr oft spec. heißt, von spec.1 bis spec.6


    Was ich aber krass finde ist, wie das bei den Garnelen abgeht. Gerade weil Hofrat schrieb, viele Garnelenarten sind innerartlich bereits im Phänotyp sehr variabel, ohne selektive Zucht. Das kenne ich z.B. von meinen Cepaea nemoralis (Hain-Bänderschnecke), die ohne selektive Zucht, alle möglichen Muster und Färbungen haben kann, von Natur aus. Wenn es dann noch dazu kommt, dass viele Garnelen sich auch artfremd paaren können, also Hybriden zeugen.... Na dann gute Nacht.


    Ich kann nur sagen, dass ich auch einige Mantiden besitze und auch dort schon länger in der haltung tätig bin, als bei den Diplopoden. Und das dort die genaue Artbestimmung bei vielen tollen Tieren einfach nicht vorwärts geht (selbst bei Nachzuchten, also wo Tiere der selben Art bereits in Deutschland über mehrere Generationen zur Zucht eingesetzt werden) , z.B. habe ich Hierodula majuscula (bestimmte Art), Blepharopsis mendica (bestimmte Art) und dann gehts los.... Parasphendale spec. IGM 264 (seit längerem in Deutschland in Zucht, ich mein Mantiden bekommen ja auch nicht gerade wenig Nachwuchs....). Auf diese IGM-Bezeichnug trifft man häufiger, wobei ich mich damit noch nicht weiter befasst habe, es ist wohl eine vorläufige Bezeichnung, der unbestimmten Art durch Nummerierung, warum gerade 264 (es wird wohl keine Parasphendale spec. IGM von 1-264 geben, also warum 264??).


    Weiter geht es mit Sphodromantis spec. "Kamerun" (und meine sieht völlig anders aus im adulten Stadium als sie sollte... Allerdings besser :D , trotzdem kacke, also prinzipiell).


    Wo sich einige Mantiden-"Spezialisten" (ob nun selbsternannte oder wirkliche Kenner sei dahin gestellt) aber Mühe geben, ist bei der in Deutschland in Zucht befindlichen Rhombodera megaera (eine beliebte, da sehr große Mantide). Ursprünglich wohl von 2 Züchtern aus dem Urlaub mitgebracht (als Oothek) bekamen die Tiere erst den Namen Rhombodera spec. "Stinker", der Name Stinker rührt daher, (hat mir eine andere Züchterin erzählt), dass ebenfalls ein sogenannter "Experte" (vielleicht war es wirklich einer), ein totes, adultes Tier aus dieser ersten Aufzucht vor sich hatte zur Bestimmung, welches aber schon halb verwest war und darum der Name "Stinker".....


    Weitere Leute machten sich an die Bestimmung. Dann hieß es auf einmal Rhombodera cf. megaera, wie Hofrat schon schrieb cf. (= conferre, schaut aus wie..), das cf. wird hier zwischen Gattungs- und Artname eingefügt (was ich persönlich nicht richtig finde, es bleibt eine Rhombodera spec. in jedem Fall ob mit cf. oder nicht.


    Jedenfalls seit der letzten Terraristika, oder war es die davor?? Jedenfalls sagten mir da die Züchter der ersten Rhombodera megaera in Deutschland (soweit ich weiß), dass irgend so ein Mantiden-Guru (mir nicht bekannt, will also nichts schlechtes oder gutes über den Mann sagen), die Rhombodera cf. megaera jetzt doch als Rhombodera megaera beschrieben und auch bestimmt hat. Wobei eine andere, mir etwas näher bekannte Züchterin aber sagte "Alles schön und gut, aber ich sag dir, es ist keine Rhombodera megaera!".... Wie auch immer ich habe nun ein adultes Weibchen zu Hause. Schönes Tier, länger als eine Hierodula majuscula, aber proportional nicht kräftiger, was entweder bedeutet, ich habe kein so kräftiges Exemplar oder aber es handelt sich wirklich nicht um eine Rhombodera megaera, da diese nicht nur größer, sondern proportional auch so ein Brummer sein sollte. Allerdings hatten die Züchter, von denen ich das Tier habe, ebenfalls als Schautiere auf der Börse je eine adulte H. majuscula und eine ihrer R. megaera dort und das war ein echtes Biest... Naja, hinzu kommt, keiner weiß, was da in Deutschland alles verpaart wurde, eventuell auch andere vermeintliche Rhombodera megaera!?!?! Es gibt ja auch noch die Rhombodera spec. IGM 227 (also weitere unbestimmte Art der Gattung Rhombodera, auch wenn die definitiv keine Rhombodera cf. megaera ist).


    Die R. megaera ist ein tolles Tier. Aber die H. majuscula gefällt mir trotzdem besser, das grün ist etwas satter und der deutlich aggressivere Charakter gefällt mir.


    Wobei ich festgestellt habe, dass der Jagd-Charakter nicht nur von Art zu Art verschieden ist, sondern sogar Individuell von Tier zu Tier verschieden ist. Aggressive Viecher, die ihre Beute anspringen sollen laut Züchter (Parasphendale spec. IGM 264) laufen bei mir vor ner zu großen Heuschrecke weg und sind total schissig wenn man nur das Licht anknipst, sofort Flügel hoch und Drohstellung..... Aber angebliche reine Lauerjäger, die auch angeblich nur Fluginsekten fressen (Blepharopsis mendiga) fangen Schaben die größer sind als sie selber.... Also viel Gerede.

    Die Porcellio expansus sind so klasse, (hab 40 Euro für 11 Stück auf der Terraristika bezahlt, wie lagen die bei dir preislich?? Kannst auch per PN schreiben wenn du nicht öffentlich magst?)


    Heute bekommst du von mir dann noch ein paar "Zebras" :) denke bei dir werden sie gut "gedeihen"


    Sehr schöne Asseln und Tausendfüßer


    LG