Posts by solaris195

    Solche Milben, die auf Nagetiere gehen, sind meistens spezialisiert auf bestimmte Wirte. Die würden sich nicht in Terrarien aufhalten, wenn sie in der Nähe ihre Lieblingswirte hätten.
    Es kann ja auch sein, dass die durch die Hasen übertragen worden sind und in den Terrarien nur besser sichtbar werden.


    Ich denke aber, dass die Raubmilben aus den Terrarien nicht auf die Säugetiere gehen.
    Aber beobachten würde ich die Hasen schon, ob die sich viel mehr kratzen als bisher.

    Die Milben stören die Füßer nicht und dich haben sie bestimmt auch noch nicht angefallen. :)
    Warum willst du die bekämpfen? Das ginge ja nur mit Gift und das wäre auch für die Füßer schädlich.


    Außerdem bin ich der Ansicht dass das Raubmilben sind, die halten die Terrarien eher frei von Trauermücken, anderen (Futter)-Milben usw.
    Ich hatte die mal über WFH eingetragen und danach lange Zeit Ruhe vor den unangenehmen Trauermücken.

    Hallo Lila,
    wenn es sich tatsächlich um A. gigas handelt, muss er sich sicher mindestens noch drei bis vier mal häuten.
    Die Zeitspanne bis zur nächsten Häutung ist abhängig von der Substratqualität und Temperatur, sie kann bis zu einem Jahr sein, aber auch kürzer.
    Wenn die Nekrose ihn nicht behindert, spielt es keine Rolle. Man kann sich höchstens die Frage stellen, wodurch sie entstanden ist, um weitere Defekte zu verhindern.

    Nein, denn
    1. ist dieser Thread 12 Jahre alt und
    2. die angesprochene Art gibt es nicht mehr sie heißt schon lange Tonkinbolus dollfusi
    und in der Zwischenzeit wurde diese Art schon mehrfach nachgezüchtet.


    Es ist völlig sinnlos auf solche alten Beiträge zu antworten.

    Einen Monat vor Ostern hatte ich in einem Becken mit lauter adulten Damen ein Gelege durch den Boden entdeckt, das letzte Männchen starb vor etwa einem halben Jahr. Ich dachte, da wird nix draus, aber vor Ostern habe ich Winzlinge entdeckt, ca 3mm lang und 1mm dick. :)
    Habe davon etwa 30 aussortiert in einen Kindergarten, den Rest in ihrem großen Becken gelassen, mal sehen ob sie im KG besser wachsen als in dem Großen.


    Die Damengruppe


    und einer der Winzlinge



    Das heißt aber auch, dass auch bei den Dendros die Weibchen das Sperma über mehr als ein halbes Jahr speichern können !

    Neues Substrat im Kindergarten der A.hovas im selben Messbehälter wie im August. Da kann man gut sehen, wie sie gewachsen sind. :)
    Im Vergleich mit der Anzahl im November scheinen diesmal die Verluste sehr viel geringer zu sein.


    Im Messbehälter


    Im neuen Substrat

    Ich nehme an, das sind Waldregenwürmer. Ich versuche, sie möglichst fern zu halten, da sie ja Futterkonkurrenten sind und außerdem das Substrat verklumpen.
    Wenn man Substratwechsel macht findet man sie in den verdichteten Ecken in Knäueln.
    Gefährlich für unsere Tiere sind sie nicht, auch nicht für den Nachwuchs, ich habe sie auch immer in allen Terrarien.

    Nein, bei geringen Flüssigkeitsmengen werden die Kalium- und Natriumionen im Enddarm wieder resorbiert so wie das Wasser selbst auch. Sie nehmen ja mit der Nahrung ausreichend Flüssigkeit auf und wie oben beschrieben wird die Wassermenge im Körper konstant gehalten.
    Ich sprühe überhaupt nicht. Nur wenn die Substratoberfläche trocken ist, wird sie leicht beregnet. Ich halte das Substrat feucht, die rLF messe ich nicht und sie interessiert mich auch nicht. :)

    In Zusammenhang mit der Anwendung von Wasserschalen muss man darauf hinweisen, dass das Wasserhaushaltssystem bei Arthropoden so organisiert ist, dass unter normalen Umständen kein Wasser
    aufgenommen werden muss.
    Der ph-Wert im Darm ist leicht sauer u.a. durch K+ und Na+ Ionen, die aus den Darmwänden durch Osmose austreten, und in diesem sauren Milieu leben die Verdauungsorganismen.
    Das im Darm vorhandene Wasser wird im Enddarm wieder aufgenommen und die Kalium- und Natriumionen ebenfalls.
    Wenn jetzt Wasser zusätzlich zugeführt wird, wird das saure Milieu neutralisiert, so dass mehr Kalium und Natrium aus den Darmwänden nachgeliefert werden muss um den ph-Wert zu erreichen, den die Verdauungsorganismen zum Leben brauchen.
    Da dieses überschüssige Wasser zum großen Teil wieder rektal abgegeben wird, werden auch damit Kalium- und Natriumionen mit ausgespült.


    Diese vereinfacht dargestellten Abläufe im Darm können also zu einer Verarmung an Kalium führen, was natürlich für alle (Nerven)-Zellen letztendlich gravierende Folgen hat.


    Aus diesem Grund ist meiner Ansicht nach, die tägliche Verwendung einer Wasserschale nicht ungefährlich für die Diplopoden. Die Schädigungen werden sich erst im Laufe der Zeit bemerkbar machen oder bei Haltern, die nicht auf einzelne Tiere achten, eben auch unbemerkt stattfinden, sie führen dann einfach früher zum Tod.


    Da das Trinken aus Flüssigkeitsansammlungen in der Natur eher selten oder nie zu beobachten ist, hat der erfahrene Halter auf diese unphysiologische Wassergabe in einem zusätzlichen Trinkgefäß auch schon immer verzichtet.

    Dieser Thread ist knapp ein Jahr alt und es wurde schon damals alles gesagt. Da ist es völlig überflüssig noch mal darauf zu antworten, zumal der Threadstarter sich seither nicht mehr im Forum gemeldet hat.