Posts by solaris195

    Mir ist keine bekannt, halte das auch für sehr unwahrscheinlich ! Auch die Umkehrung von Mensch auf Tier ist ebenso unwahrscheinlich.

    Theoretisch könnte man mit dem Substrat irgendwelche Keime einschleppen, aber das hat natürlich nichts mit den Tieren zu tun.

    Würde trotzdem empfehlen, immer die Hände zu waschen, nach dem Hantieren mit den Tieren. :)

    Hallo Hansel, willkommen im Forum :)

    Zunächst mal,... deine Tiere sind Dendrostreptus macracanthus.

    Wie lange hast du die Tiere? Es kann durchaus sein, dass dieser eine die schwarzen Beinchen schon hatte, als du ihn bekommen hast.

    Wenn die anderen nichts haben, so können das Verletzungen vom Transport her sein, oder das Tier hatte das schon vorher.

    Es ist auf jeden Fall Footrot, aber wenn die anderen nichts haben, so ist deine Haltung in Ordnung und du brauchst auch keine Angst haben, dass sie sich anstecken.

    Beobachte mal weiter, ob es mehr werden, aber wenn das nicht schlimmer wird, kannst du es lassen. Du kannst ohnehin nichts dagegen machen.

    Hallo,

    diese Nekrosen entstehen bei Häutungsstörungen durch enge Stellen (unter Wurzeln, Rinden usw.), oder Einfluß von anderen Diplopoden, die über die sich häutenden Tiere laufen. Mit der Ernährung hat es nichts zu tun. Da gibt es auch nichts zu behandeln, das ist ja nicht ansteckend. Nach den folgenden Häutungen geht das wieder weg.

    Bei mir haben die Jungtiere von Sp.1 das auch manchmal (s.hier ) und ich füttere nie Obst, aus den gleichen Gründen wie Sabine. Möchte auch keine Essigfliegen in den Terrarien haben.

    Saure Äpfel wirken sich nicht unmittelbar auf die Kalkschicht aus. Die Nahrung wird ja von den Bakterien im Darm verarbeitet, da wird die Säure auch gepuffert.


    Hier mal ein Beispiel bei einem Acfb


    Hallo,

    zunächst möchte ich mal darauf hinweisen dass der Begriff "Kokon" bei Diplopoden nicht richtig ist. Wir verwenden die Begriffe Oothek oder einfach Eikapseln.

    Kokons spinnen z.B. Schmetterlingsraupen, verpuppen sich darin und aus diesem Kokon schlüpft dann der fertige Falter.

    Aus den Ootheken oder Eikapseln schlüpfen die bereits mehrfach gehäuteten Jungtiere unserer Diplopoden wenn sie ihn aufgefressen haben.

    und es waren mehrere Eier drinnen....

    Das ist mir völlig neu, solche Beobachtungen muss man fotografisch festhalten.


    Das könnten auch Ootheken von Bandfüssern sein, die legen mehrere Eier da rein.

    Hallo,

    wenn der "Kokon" ein kleines Loch hat, würde ich einen oder zwei mal vorsichtig öffnen.

    Es kann sein , dass da gar kein Ei drin ist, das kommt schon mal vor, oder das Ei parasitiert ist, was weniger schön wäre.

    Das mit dem Nachwuchs hat Basti ja schon bestätigt.

    Hallo, ich weiß zwar nicht, wie abgestandene Cola riecht, aber unser Substrat riecht nach Pilz und Waldboden. :)

    Deine Reaktion auf Lösungsmittel kann natürlich auch sein, da sowas vielleicht von Kunststoffboxen abgegeben wird.

    Würde dir auch empfehlen einen Waldausflug zu machen und die Substratanteile dort sammeln.

    Bei gekaufter Garten- oder Komposterde kann ja alles mögliche drin sein.

    Hallo Furai, zunächst mal willkommen im Forum. :)

    Da du der erste Diplopodenbesitzer bist, der so reagiert, habe ich zu deiner Terrarieneinrichtung Fragen. Was für Materialien hast du im Terrarium? Es kann durchaus sein, dass du auf Substrat oder Einrichtung allergisch reagierst und nicht auf das Abwehrsekret.


    Das Abwehrsekret, das die Tiere absondern ist zunächst flüssig und Teile davon verdampfen auch an der Luft. Es gibt ganz wenige Arten (z.B.Dendrostreptus macracanthus), die soviel Sekret permanent absondern, dass man es beim Öffnen riecht.

    Viele Arten sondern es nur bei Gefahr ab, was bei dir nicht der Fall sein dürfte.

    Das Sekret ist recht komplex zusammengesetzt und bei jeder Art verschieden. Eine allergische Reaktion kann ich mir nicht vorstellen, weil dein Abwehrsystem bestimmte Teile dieses Sekretes schon irgendwie kennen müsste, also du diesen schon öfters ausgesetzt worden sein müsstest. Was sehr unwahrscheinlich ist.

    Deshalb hätte ich eher deine Terrarieneinrichtung im Verdacht.

    Ich kann die Tiere von den Bildern her auch nicht bestimmen.

    Es wäre gut, wenn du das weiter beobachtest.


    Eine Art, die bei mir niemals Wehrsekret abgegeben hat ist Centrobolus splendidus, für Kinder auch bestens geeignet, das dürfte vielleicht ein Ausweg sein.

    Guten Morgen Christine, deswegen habe ich nach guter Belüftung gefragt. :)

    Wenn viele dieser kleinen Gesellen in engen Behältern transportiert werden, hat man oft den Effekt, dass sie sich gegenseitig und auch sich selbst vergiften.

    Bei deinen kleinen Babyschlangen würde ich sie auf jeden Fall entfernen, denn die sind wahrscheinlich in kleineren Behältern.

    Hallo Christine, das ist auf jeden Fall ein Bandfüßer.

    Ich denke es handelt sich um den Gewächshausbandfüßer Oxidus gracilis, den findet man häufig in der gekauften Erde.

    Sie schaden deinen Schlangen nicht, wenn das Terrarium gut belüftet ist, wovon ich ausgehe. :)

    Ja, das ist ein einheimischer Hundertfüßer. Er gehört zu den Geophilomorpha. Ob es der von dir genannte ist, weiß ich nicht, da gibt es zu viele Arten. :)

    Tonkinbolus war die erste Gattung über die hier im Forum detailliert berichtet wurde wie die Eiablage bei den Kugelrollern funktioniert.

    Bis die Kleinen aus den Substratkugeln erscheinen dauert es etwa 8 Wochen, ca. 4 Wochen bis die Kleinen aus dem Ei schlüpfen und ca. 4 Wochen, bis sie alles aufgefressen haben.

    Ja, sichtbar werden sie nur zwischen den Segmenten, da ist in dem Sinne keine Lücke und die Organe selbst befinden sich im 3. Segment.

    Die Lücke bei den Männchen ist ja an der Stelle (7.) nur, weil Beinchen fehlen, die in Gonopoden umgewandelt wurden. Bei manchen Arten ist nur ein Beinpaar umgewandelt und das zweite Paar ist normal, bei anderen ist ein Beinpaar umgewandelt und das zweite verkümmert, bei letzteren ist natürlich die Lücke besser sichtbar. :)

    Liebe Sabine,

    hier kannst du nachlesen, dass beide Geschlechter ihre Organe zwischen dem 3. und 2. Segment haben. Die Weibchen die Vulven und die Männchen den paarigen Penis.

    Die Gonopoden, sekundäre Geschlechtsmerkmale, werden an den Penissen gefüllt und dienen als Transportgerät für die Samen.

    Da wir die Geschlechtsorgane selbst meistens nicht sehen, fällt es uns nicht auf. Nur bei der Paarung sieht man auch die Vulven und irgendwann wenn die Gonopoden gefüllt werden auch die Penisse.