Posts by solaris195

    Hallo und willkommen im Forum.
    Wenn du dein Substrat nach unserer Anleitung gesammelt hast, gibt es keinen Grund für die Tiere an der Oberfläche zu erscheinen. Diplopoden ernähren sich vom Substrat und Jungtiere erscheinen nur an der Oberfläche, wenn das Substrat verbraucht ist.

    Es wäre umgekehrt problematisch, wenn sich die Tiere NICHT eingraben, da sie dann auf der Suche nach Nahrung an der Oberfläche rumlaufen. Da ich davon ausgehe, dass deine Tiere Importtiere sind, kann es sein, dass sie überhaupt keine Zusatznahrung annehmen.

    Ich habe Becken mit ca 20 Jungtieren, von denen ich kein einziges an der Oberfläche sehe. Erst wenn sie erwachsen sind, oder eben hungrig kommen sie an die Oberfläche.
    Also, entspanne dich und achte auf ordentliches Substrat, dann kann nichts schiefgehen. Zu oft sprühen ist nicht sinnvoll, denn an den Plätzen unter Rinden oder im Substrat ist ohnehin die rLF (relative Luftfeuchte) über 90%. :)


    Bilder der Tiere wären auch sinnvoll, dann wüsste man, ob es sich tatsächlich um die angegebene Art handelt.

    Hallo Ewald, wenn man den Begriff: "Niger Delta Millipede, Spirostreptus spec." im Netz angibt, findet man den Händler auf Anhieb. :)

    Bei mir vermehren sich die Arten bei 22°C zwar nicht von Geisterhand, sondern regulär durch Fortpflanzung.

    Es ist seit 10 Jahren schon bekannt, dass man die Arten aus Südostasien, z.B.Tonkinbolus sp., bei höheren Temperaturen halten soll (s. Forum und Shuras Buch).

    Zentralafrika ist ja nun eine sehr ungenaue Ortsbeschreibung, welche afrikanischen Arten hältst du denn und hast du schon über mehrere Generationen gezüchtet?

    Ich denke, es ist der Wurf eines Weibchens. Die Kleinen waren von Anfang an nur in der Anzahl, die jetzt auch noch ist.

    Das heißt, dass sie doch stabil in der Entwicklung sind.

    Warum nicht mehr Weibchen Nachwuchs produziert haben, weiß ich auch nicht.

    Erstaunlicherweise ist noch eines der F1 Tiere am Leben. :)

    Also scheinst du keine übrig zu haben

    Was soll dieser Satz?

    Ich kann dir aber bestätigen, dass keiner in diesem Forum Riesenkugler Nachzuchten abzugeben hat. Auf den Börsen findet man hin und wieder Importe, ich weiß es nicht, ob das sinnvoll ist, sein Geld aus dem Fenster zu werfen.


    Bei Saftkuglern sieht das besser aus, da kannst du auch im Forum Nachzuchten finden.

    Man sollte in solchen Fällen die Suchfuktion benutzen, da findet man Halter und auch Bilder.

    Guten Morgen,

    wie bist du denn an das Tier gekommen?

    Wenn es aus einer gekauften Zimmerpflanze stammt, könnte es sich um Chondrodesmus riparius handeln.

    Wie schon Simon sagte, ohne ein gutes Foto, ist das Tier kaum bestimmbar, das Profilbild ist zu klein.

    Hallo Anton,

    ich würde an deiner Stelle nicht ans Aufhören denken, nur weil sich keine Nachzucht bei Sp.1 einstellt. Diese Berichte über die leichte Zucht dieser Art täuschen darüber hinweg, dass der größte Prozentsatz der Halter dieser Art eben auch keinen Nachwuchs haben.

    Dann stimme ich deiner Einschätzung im anderen Thread durchaus zu:

    Quote

    Die P. laevis sind ja wirklich extrem vermehrungsfreudig. Verdrängen sie allmählich die weißen tropischen Asseln, wie ich leider das Gefühl habe (die frisch geschlüpften laevis sind ja auch weißlich)? Fressen die die Eier meiner Füßler weg, sodass ich trotz eifriger Paarungen seit August noch kein Anzeichen auf Nachwuchs habe? Am besten ist es wohl, die orangeroten Asseln bei einem baldigen kompletten Substratwechsel zu entfernen und abzugeben und neue Trichorhinas einzusetzen.

    Denke, da hast du richtig beobachtet.

    Ich habe in einem Becken auch Sp.1 und "kubanische Asseln" (Porcellionides pruinosus), eine sehr schnelle Asselart. Sie haben ebenfalls alle anderen "weißen Asseln" und Rollasseln verdrängt und ich habe in diesem Becken auch keine Nachwuchstiere der Sp.1.

    Da ich ohnehin nur Artenbecken habe, also gar keine Jungtiere.


    In allen anderen Becken habe ich "weiße Asseln", alle Arten von Rollasseln und Springschwänze. Diese Besatzung gebe ich stets auch in die "Kindergärten" und bin sicher, dass da kein "Schädling" für den Nachwuchs dabei ist.


    Ich weiß auch, dass die Entfernung der schnellen Asseln relativ schwierig ist. Man muss die noch lebenden Diplopoden raussammeln und das komplette Restsubstrat kompostieren.

    Hallo, du beziehst dich hier auf Händleraussagen (Wirbellosen Welt), die ein Interesse daran haben, Flake Soil zu verkaufen. Ich habe von diesen Leuten noch keinen A.hova Nachwuchs gesehen und auch nicht darüber gelesen.

    Die neueste "Untersuchung" von Simon zeigt ein anderes Bild. Man muss sie nur aufmerksam lesen.


    Meine Erfahrung mit A.hova kannst du hier nachlesen, da wirst du nichts von Flake Soil lesen. :)

    Selbstverständlich kannst du auch andere Arten dazu setzen. Die zwei Männchen streiten sich nicht, Diplopoden streiten sich nie. :)

    Mir ist keine bekannt, halte das auch für sehr unwahrscheinlich ! Auch die Umkehrung von Mensch auf Tier ist ebenso unwahrscheinlich.

    Theoretisch könnte man mit dem Substrat irgendwelche Keime einschleppen, aber das hat natürlich nichts mit den Tieren zu tun.

    Würde trotzdem empfehlen, immer die Hände zu waschen, nach dem Hantieren mit den Tieren. :)

    Hallo Hansel, willkommen im Forum :)

    Zunächst mal,... deine Tiere sind Dendrostreptus macracanthus.

    Wie lange hast du die Tiere? Es kann durchaus sein, dass dieser eine die schwarzen Beinchen schon hatte, als du ihn bekommen hast.

    Wenn die anderen nichts haben, so können das Verletzungen vom Transport her sein, oder das Tier hatte das schon vorher.

    Es ist auf jeden Fall Footrot, aber wenn die anderen nichts haben, so ist deine Haltung in Ordnung und du brauchst auch keine Angst haben, dass sie sich anstecken.

    Beobachte mal weiter, ob es mehr werden, aber wenn das nicht schlimmer wird, kannst du es lassen. Du kannst ohnehin nichts dagegen machen.

    Hallo,

    diese Nekrosen entstehen bei Häutungsstörungen durch enge Stellen (unter Wurzeln, Rinden usw.), oder Einfluß von anderen Diplopoden, die über die sich häutenden Tiere laufen. Mit der Ernährung hat es nichts zu tun. Da gibt es auch nichts zu behandeln, das ist ja nicht ansteckend. Nach den folgenden Häutungen geht das wieder weg.

    Bei mir haben die Jungtiere von Sp.1 das auch manchmal (s.hier ) und ich füttere nie Obst, aus den gleichen Gründen wie Sabine. Möchte auch keine Essigfliegen in den Terrarien haben.

    Saure Äpfel wirken sich nicht unmittelbar auf die Kalkschicht aus. Die Nahrung wird ja von den Bakterien im Darm verarbeitet, da wird die Säure auch gepuffert.


    Hier mal ein Beispiel bei einem Acfb


    Hallo,

    zunächst möchte ich mal darauf hinweisen dass der Begriff "Kokon" bei Diplopoden nicht richtig ist. Wir verwenden die Begriffe Oothek oder einfach Eikapseln.

    Kokons spinnen z.B. Schmetterlingsraupen, verpuppen sich darin und aus diesem Kokon schlüpft dann der fertige Falter.

    Aus den Ootheken oder Eikapseln schlüpfen die bereits mehrfach gehäuteten Jungtiere unserer Diplopoden wenn sie ihn aufgefressen haben.

    und es waren mehrere Eier drinnen....

    Das ist mir völlig neu, solche Beobachtungen muss man fotografisch festhalten.


    Das könnten auch Ootheken von Bandfüssern sein, die legen mehrere Eier da rein.