Posts by solaris195

    Hallo,

    es gibt verschiedene "Wandelne Bohnen" und es gibt auch verschiedene "Spiros".
    Wenn du "Diapherodes gigantea" meinst, so musst du ihr als Futter Brombeerzweige in das Terra stellen, und sie so wie deine Phyllium halten.

    Prinzipiell sollte man das fragliche Tier mit einem Stück hohler Rinde abdecken, damit es eben nicht besprüht oder begossen wird, sondern seine Ruhe hat. Und das kann immer recht lange dauern! Unter der Rinde hält sich auch die rLF so, dass die Häutung abgeschlossen werden kann. Da ist es kein Problem ein mal pro Woche nachzusehen ob sich etwas geändert hat. Wenn das Tier stirbt, was ja immer möglich ist, riecht man das auf jeden Fall. Ansonsten abwarten, du kannst sowieso nichts ändern.
    Das mit dem Wehrsekret ist eine automatische Schutzhandlung um eben Asseln und andere Terrarieninsassen fernzuhalten und so Störungen zu vermeiden.


    Mich stört an den Regenwürmern auch eher, dass das Substrat dann sehr schnell versifft.

    Genau so ist es, die etwa 1-2cm langen Waldregenwürmer halten sich vorwiegend in der untersten 2-3 cm dicken Schicht auf und bilden da richtige Knäuel.

    Man muss beim Substratwechsel diese unterste Schicht komplett entsorgen auf dem Kompost, nachdem man sie grob auf Nachwuchs durchsucht hat.
    Ich kann mir jetzt nicht deswegen ein Aquarium daneben stellen und Fische halten. :)

    Ich kann dich da auch nur auf den Bericht von Phili verweisen, da wir kein Vergleichsmaterial haben.
    Wer achtet denn schon auf einen größeren Rotanteil usw. :)
    Ich würde sie an deiner Stelle weiterhin Atopochetus dollfusi nennen, bis es Vergleichsmöglichkeiten gibt.
    Außerdem kann sich das alles schnell noch wieder ändern, wenn man tiefer in die Molekulargenetik einsteigt, was für den Laien praktisch unmöglich ist.
    Da hatte es Linné doch einfacher. :)

    Ich nehme an, man kann sie nur an den Gonopoden wirklich unterscheiden.
    Muss schon sagen, dass man Arten nur mit Hilfe der Gonopoden unterscheiden kann ist ja nervig.
    Genau das gleiche Problem hat man mit manchen Käferarten, da braucht man das Genital.

    Also in dieser Arbeit, die Phili zitiert, scheint die Art "Spirobolus caudulanus" kaum zu uns importiert worden zu sein, sondern die Art Apotochetus uncinatus.

    Das bedeutet dass unsere vermeintlichen S. caudulanus in Wirklichkeit die Apotochetus uncinatus sind.

    Wir hatten schon immer unterschiedliche Farbschläge bei "Tonkinbolus caudulanus" in Haltung, die man eben einfach als lokale Variationen betrachtete.
    Bei der Auflösung der Gattung "Tonkinbolus" ergaben sich außer den neuen Namen auch noch Variationen unter den Caudulanus, die alles noch etwas verwirrter erscheinen lassen.
    Der Beitrag von Phili versucht etwas Ordnung in die Gattungen Tonkinbolus, Apotochetus, Litostrophus usw. zu bringen. Ich befürchte aber nur, dass das insgesamt noch alles in der Schwebe ist.

    Das siehst du richtig, je nach Stoffwechsel müssen die sich in kürzeren oder längeren Abständen häuten.
    Ich habe mal bei meinen Acfb nachgeschaut, wie das bei denen war. Die hatten schon ganz klein etwa 7-8 Segmente und relativ schnell die maximale Segmentzahl von 11 + Analschild. Die haben sich insgesamt etwa 6-7 mal gehäutet. Die sind halt nicht in die Länge sondern im Querschnitt gewachsen.


    Man müsste ja die Tiere markieren, wenn man das genau feststellen wollte.
    Ich schätze, dass die sich etwa 6-8 mal häuten, auch die mit 70 Segmenten.
    Wenn du das erste Bild anschaust siehst du, dass die Kleinen nach dem Schlupf aus dem Ei (erste Häutung) bereits ca 20 Segmente haben.


    Bei den Spirobolidea sind es weniger, bei den Epibolus Pulchripes sind es ca 18 Segmente, aber das erst nach dem Auffuttern der Eikugel.

    Das müssen sie auf jeden Fall können, da die Segmentzahlen bei z.B. Dendrostreptus macracanthus ja 70 und ev. noch mehr sind.
    Da müssten sich die Tiere ja 70 mal häuten. :)
    Auch wenn man die erste Häutung beim Schlupf, bei der sie schon paar Segmente haben müssen, weg denkt ist es unmöglich für ein Tier sich so oft zu häuten. Da müsste man die Imaginalhäutung auch noch dazu rechnen.

    Ja, ex. Tonkinbolus dollfusi, jetzt Apotochetus dollfusi, der hat aber einen roten Mittelstreifen auf dem Rücken und ist nicht mit deinen zu verwechseln.

    Den findest du hier unter seinem ältesten Namen "Aulacobolus rubrapunctatus". :)

    "Ophistreptus guineensis" sind es nicht.

    Aufgrund der geringelten Beine würde ich auf "Telodeinopus aoutii" tippen. Die sind allerdings etwas schlanker, vielleicht wird das noch nach der letzten Häutung.

    Erstmal hallo von uns im Forum. :)

    Da du das Tier ja so erhalten hast, denke ich es ist ein genetischer Defekt. Pech für dich.
    Ich hatte sowas mal bei Epibolus pulchripes und da bei mir die Haltung für die jeweilige Art gleich ist, und die anderen Geschwister normal gebaut waren, konnte man etwas anderes ausschließen.
    Das Tier bei dir wird die nächste Häutung nicht überstehen und irgendwann eingehen.
    Ob es jetzt leidet oder nicht können wir sowieso nicht beurteilen, du kannst es ja beobachten, wie das weiter verläuft.

    An deiner Stelle würde ich das dem Händler auf jeden Fall mitteilen, vielleicht schickt er dir ja einen Ersatz , es kann ja sein, dass der Verpacker das nicht gesehen hat.

    Also der Schweizer Herr in dem Video züchtet den Austernseitling, den kann man auch in Läden kaufen und er ist natürlich essbar.
    Ich habe das auch schon vor vielen Jahren mal probiert, aber nur um die Pilze zu essen. :)
    Mit meterlangen Stämmen und es war auch viel Arbeit, und wenn man nicht aufpasste war das Holz schnell vertrocknet. Die Menge an Pilzen hielt sich in Grenzen, bezüglich der Arbeit, die man damit hatte. Das weißfaule Holz hat mich damals noch nicht interessiert. :)

    Heute gehe ich lieber in den Wald und sammel mein WFH selbst, da ich ja ohnehin das Laub auch brauche. Dafür müsste man ja trotzdem in den Wald.
    Für unsere Tiere müsste man das noch länger liegen lassen, für die Hirschkäferlarven geht schon das nicht so weiche Holz.

    Diese Methode mit den Bohrlöchern und dem Impfen mit Pilzmycel hat man den Holzwespen abgeguckt. Die bohren mit ihrem Legebohrer ein Loch, legen ein Ei rein und eine kleine Menge Pilzmycel dazu. Wenn dann die kleine Holzwespenlarve schlüpft findet sie gleich das passende Essen. :thumbup:


    Sie ist ja adult und häutet sich nicht mehr. Solche Häutungsdefekte passieren immer wieder. Da reicht es aus, wenn in der Weichphase irgendeine Störung ist, durch Artgenossen oder auch durch den Halter bei Umsetzungen.

    Solange es ihr gut geht, ist das ja kein Problem für das Tier, nur für unsere Augen. :)

    Zur Zeit sind die Aphistogoniulus hova wieder fleißig bei der Nachwuchsproduktion.


    Zuerst ein Paarungsbild:



    Nochmal ein Paarungsbild, diesmal ist die Dame etwas knitterig seit der letzten Häutung.



    Versteckt unter einem Rindenstück war diese fleißig beim Eirollen.
    Nach dem Hochheben der Rinde konnte man das gut erkennen.


    Es ist bei mir schon vorgekommen, aber nicht nur bei A. gigas sondern auch schon bei Spiropoeus fischeri und regelmäßig bei Dendrostreptus macracanthus.
    Die meisten Halter räumen das Terra leer, wenn ihr "Liebling" gestorben ist, und da die meisten Anfänger gerade A.gigas halten, ist es oft das Ende der Diplopodenhaltung und die Reste werden entsorgt.