Posts by solaris195

    Alle Bandfüßer geben Gase ab, die werden aber nur im geschlossenen Terrarium für die anderen Tiere gefährlich, nicht für dich in der Waschküche. :)

    Ich habe Sp.1 als Spirostreptus Ex Burma vor 20 Jahren auf einer Börse erstanden und sie seitdem in einem 60x30x30 Aquarium gehalten. Sie haben sich regelmäßig vermehrt. Da ich sie nie besonders beachtet habe, sind sie auch nie zur "Plage" geworden. Ab und zu habe ich Jungtiere abgesammelt und sie an Kinder und Bekannte verschenkt. Manchmal auch auf Börsen an Händler verkauft.
    Man liest leider immer wieder von Trockenphasen und Regenzeiten, die man simulieren sollte.
    Ich habe ja durchaus schwierig zu haltende Arten über mehrere Generationen nachgezüchtet mit normaler Haltung und wäre nie auf die Idee gekommen, sowas wie Trockenphasen oder Regenzeiten zu simulieren. Wer Diplopodenhaltung verstanden hat, weiß, dass er in seinem begrenzten Raum mit Austrocknen des Substrats die Tiere verhungern lässt.
    Bei Regenzeitensimulation mit Z.B. Neblereinsatz hat der Versuch bei Sp.1, die ja relativ robust sind, zu Footrott geführt, der nur wieder beseitigt wurde durch Entfernen des Neblers. Wobei die verlorenen Beine natürlich weg waren und einige Tiere auch verstorben sind.

    Unter dem Titel "richtige" Haltung würde ich eher die Temperaturen im Herkunftsland beachten.
    In den bergigen Gebieten sinken die nachts bis auf 3°C ab, vielleicht ist bei kühlerer Haltung eher was zu verändern.

    Bei den Tieren handelt es sich um Oxidus gracilis, auch Gewächshausbandfüßer genannt. Er ist nicht giftig und ungefährlich. In der Waschküche sammeln die Tiere sich, weil es der feuchteste Raum im Haus ist. Wenn man möchte, kann man sie in einer kleinen Box mit Bodengrund halten und beobachten.
    Sie vertrocknen, wenn man ihnen keine Feuchtigkeit in einer Box bastelt.

    Bei dem Verstorbenen sind die Metazonite stark gerippt, ähnlich wie bei Spiropoeus fischeri, aber grober, nicht so fein und bei A.gigas sind die Metazonite immer glatt.
    Bei dem Bild links (A.gigas) sieht man, dass die Metazonite glatt sind. Bei dem 3 er Bild sieht man die Ähnlichkeit mit Spiropoeus fischeri (MPA), allerdings hat letzterer weiße Fühlerspitzen.

    Die Kalkzufuhr ist nur zur Sicherheit und das Sprühwasser löst den Kalk auch auf. Daran ist noch kein Füßer gestorben. :)

    Die Bilder auf Diplopoda.de sind von A. tumuliperus judaicus, aber du hast die A. tumuliperus tumuliperus. Die judaicus sind viel kleiner und schlanker, deine sind größer und dicker.
    Auf dem Bild kann ich die Merkmale nicht sehen, du solltest die Bilder bei Tageslicht machen.
    Bei deinem Verstorbenen sehe ich keine besonderen Schäden. Das passiert immer mal, dass man ältere Tiere erwischt und der Händler weiß das auch nicht.

    Wenn das tatsächlich Nachzuchten sind, handelt es sich nicht um Archispirostreptus gigas, sondern um Archispirostreptus tumuliporus, dann sind sie erwachsen und sterben dann auch nach 3 bis 4 Jahren. Dann hast du auch nichts falsch gemacht, sondern nur eine andere Art gehalten. :)
    Johnny
    Vergleiche das Bild mal mit deinen A.gigas, dann wirst du die Unterschiede sehen.

    Hallo Beate, ich habe die gleiche Kamera wie du, Sony Alpha 360 mit einem Zoom-Tele und benutze sie auf Reisen. Die Nachteile beim Macrofotografieren hast du ja schon beschrieben.
    Deshalb bin ich auf eine Nikon Coolpix S9300 umgestiegen und bin damit bei den Füßer- und Insektenaufnahmen sehr zufrieden. Sowohl im Makrobereich als auch bei "Normalaufnahmen". Was bedeutet, dass die Sony Alpha im Keller liegt und höchstens für Familienfeiern ausgemottet wird.
    Die Nikon ist immer in der Hosentasche dabei, egal, ob ich Schmetterlinge fotografiere oder Füßer.

    Von den Kosten überhaupt nicht zu reden.

    Gehe mal auf Konversationen, dann werden die neuesten angezeigt. Und unten ist ein Feld: Alle anzeigen
    Wenn du die Gesamtanzeige hast, kannst du welche markieren vorne in dem Quadrat
    Dann zeigt er dir ein blaues Feld unten rechts, wenn du das öffnest, zeigt er an, was du machen kannst mit den markierten: zB "Konversation verlassen", dann verschwinden die markierten und der Platz wird freigegeben. :)
    Das ist dann Löschen...

    Hallo Nicole, mit dem Ommatoiulus sabulosus liegst du vollkomem richtig.
    Die Schwarzen mit den dunkelroten Beinen hat Peter mal als "Pachyiulus oenologus" beschrieben.
    Für die Bestimmung der Saftkugler musst du Fotos von oben machen und vom Analsegment.
    Habe gerade gelesen, dass du den Fund abgeben willst, schade.

    Hallo, leider muss ich dich entäuschen, du bist hier in einem Diplopodenforum! Scolopender sind hier nicht von Interesse, sie gehören eher zu den unbeliebten Zufallsfunden bei der Substratsuche.

    Nein, die sind nicht in Stufen eingeteilt, da die Entwicklung sehr unterschiedlich verlaufen kann und sie sich im Substrat häuten. Die meisten Halter merken das gar nicht, wenn die Tiere sich häuten. Manchmal passiert das an der Oberfläche, dann weiß man es sicher. Bei manchen Arten sind die Farben intensiver, manchmal nicht. Bei beendeter Imaginalhäutung beginnen sie sich zu paaren, aber auch dann weiß man noch nicht ob es zu Nachwuchs führt oder auch nicht. Da ist dann etwas Geduld angesagt. :)
    Es steht jedem frei eine Statistik über die Entwicklung zu machen. :thumbup: