Posts by syrielle

    Moin,
    ich lasse KInder wenn sie einen Tausendfüsser auf der Hand hatten immer vorsichtshalber die Hände waschen. Auf der Haut selber ist es nicht das Problem, aber auf den Schleimhäuten und da Kinder oft die Hände in Nase, Mund Augen... ist das eine gute Vorsichtsmaßnahme.
    Passiert ist noch nie was. Möglich das es Allergien gibt, kennengelernt habe ich noch keinen bei dem das der Fall war.

    Lieben Dank für die Aufklärung-da hätte ich lange nach einem Namen suchen können;)
    Was auch immer das arme Ding bei den Farnen verloren hatte....wächst sehr gut und wird nicht gefressen(was vermutlich auch nicht so gut wäre...).

    Sehr gut bis mäßig gut gehalten haben sich:


    Selaginella feinfiedrige Arten (zarte Pflanze eher für kleine Füsser)
    Pteris (zarte Pflanze eher für kleine Füsser)
    Microsorum musifolium
    Nestfarne
    dieser Farn von dem ich nicht weiß was es ist: Syngonium podophyllum;)


    Anubia barteri (bedingt- Sumpfpflanze)
    Javamoos (bedingt- braucht seehr viel Feuchtigkeit)
    Microsorum pteropus 'Windelov' (bedingt- braucht seehr viel Feuchtigkeit)


    Dracaena
    Yucca
    Hoya
    Ceropegia woodii (in extra Topf trocken halten- nur für Hochterrarien- sehr dankbare Pflanze)
    Ficus pumila
    Ficus scandens (wenn man`s der Pflanze recht machen kann)
    Ranke aus Venezuela

    Bromelien und Tillandsien -alle Regenwaldarten



    Aufgefressen wurden:


    Spathiphyllum
    Chlorophytum comosum
    Microsorum pteropus



    Nicht gehalten haben sich aus verschiedenen teils auch unerfindlichen Gründen:


    Cyperus papyrus – da sollte man es vielleicht lieber mit Cyperus diffusus probieren
    Schefflera
    Castanospermum australe
    Efeu
    diverse Zwergfarne (außer Blatt-/ Nestfarnen und mit viel grünem Daumen auch Selaginella halten sich bei mir keine Farne)
    Begonia schulzei
    Soleirolia soleirolii

    Simon hat hier einen Thread eröffnet in dem er sein Experiment und seine Ergebnisse denen zur Verfügung stellt welche es interessiert.
    Es geht hier nicht um die allgemeinen Erfahrungen anderer. Wäre bestimmt auch interessant, gehört hier m.E. jedoch nicht unbedingt rein.
    Konstruktive Kritik macht hier Sinn, alles andere wirkt eher störend.
    Vielen Dank an Simon- ich finde es spitze wenn sich einer Gedanken macht ob und wenn ja wie etwas verbessert werden kann, Du wirst Deine Versuchsreihe mit Sicherheit noch ein wenig ausfeilen ich freue mich auf weitere Berichte.

    Hallo,
    seit wann hast Du denn die Tiere? Sind die tot aufgefundenen Jungtiere, oder adulte?
    Es gibt immer Ausfälle in Jungstadien und laut Solaris leben adulte Tiere wohl nur ca. 1/2 Jahr. An Deinen Haltungsbedingungen kann ich gerade nichts finden, ich würde statt Erde, Waldboden verwenden und mehr als 10cm Höhe bieten, aber das ist jetzt wohl eher nicht so gravierend. Welches Laub und weißfaules Holz verwendest Du? Bei mir gehen sie nicht ans Zusatzfutter sondern mümmeln lieber Laub/Flechten/Holz/Sporen, vielleicht liegt`s am Grundsubstrat?
    Ich benutze übrigens Nebler....kommt ein wenig spät, aber ich wollte es Dir trotzdem sagen;)

    Hi,


    Um die Haltungsbedingungen die hier verbreitet wurden mal in Kurzform zu berichtigen:
    Ein Gurkenglas, oder eine Flasche ist für die Haltung völlig ungeeignet. Eine Doppellüftung sollte unbedingt vorhanden sein.
    Mantis religiosa benötigt eine Diapause im Winter, sonst geht sie ein, also würde ich sie wenn sie nicht geschützt ist trotzdem nicht als erste Gottesanbeterin halten.
    Heimchen sind umstritten in der Mantidenhaltung. Gerade bei Arten die auf Fluginsekten spezialisiert sind empfehlen sich eher Fliegen, oder auch Wachsmotten. Ansonsten kann man Heuschrecken zufüttern.
    Ein bisschen mehr als ein Ast und vielleicht ein wenig Fliegengaze an der Decke des Terrariums, oder genügend Festhaltemöglichkeiten in Form von Ästen wäre bei der Haltung sehr zu empfehlen.
    Ansonsten ist eine Halogenlampe zum erreichen der richtigen Temperatur nötig. Auch an die Luftfeuchtigkeit sollte man denken(Bodengrund macht`s einfacher).


    Schön das Du sie wieder nach draußengebracht hast:) Ich weiß es nicht genau, aber ich meine in Österreich richtet es sich nach Bundesland ob sie geschützt ist.


    Viele Grüße...

    Hallo,
    dankeschön:)
    Das Terrarium selber habe ich bauen lassen. Ich habs mehr so mit dem kreativen Teil...und der hat schon einiges an Zeit geschluckt(weißt ja wie das ist mit der weiblichen Geduld- dat muß am besten vorgestern schon fertig sein)
    Im nachhinein bin ich auch sehr froh, dass war echt tausendprozentig vorgearbeitet und supi vorbereitet zum Zusammebauen. Ich hätte das wohl nicht ganz so hingekriegt;) und die Jungs haben sich auch exakt an meine Zeichnung gehalten.
    Die Panoramaverglasung macht sich optisch schon bemerkbar, gell? Abgesehen davon, dass es größer wirkt kann man auch mal Füsser unterirdisch beobachten.


    Viele Grüße...

    So, es ist mal wieder soweit. Ich habe das alte Terrarium weitergegeben und mir eines mit Schiebetüren geleistet(ich werd ja auch nicht jünger- Rücken und so;) ),
    es ist auch wesentlich raumfreundlicher für meine Wohnung und mein Traum eines Regenwaldterrariums ließ sich so auch erfüllen.


    Hier mal ein paar Bilder...

    Also zu Mangel kann ich nichts großartig sagen, da ich aus Sorge um meine Pflanzen sehr oft Zusatzfutter anbiete.


    Zu den Temnothorax nylanderi- die wird er vermutlich nicht versucht haben zu vergesellschaften, die kommen ganz automatisch mit den Eicheln mit.
    Bei dieser Ameisenart wohnt oft eine ganze Kolonie in nur einer Eichel, oder über einige wenige verteilt.
    Die sind bei mir auch immer mit dabei, daher habe ich die seperate Haltung in einem Formicarium aufgegeben. Die sind extrem winzig und auch sehr friedlich und daher keine Gefahr für die Tausendfüsser.


    Allerdings sind die mit aller größter Sicherheit niemals nie sieben Monate ohne zu zu essen ausgekommen. Du schreibst ja selber Du hast Gurke, Laub, Karotten und Banane gefüttert. Da haben sie genug Flüssigkeit und Zucker gehabt. Proteine haben sie über Kleinstlebewesen aus dem Laub genug. In der Natur füttert sie auch keiner mit Honig und Ei;)
    (ich höre übrigends das erste Mal dass jemand seine Ameisen mit Ei füttert)


    Viele Grüße...

    Bei den kleinen Ameisen handelt es sich mit Sicherheit um eine Temnothoraxart die Du Dir über die Eicheln oder morsches Holz eingebracht hast. Durch ihre geringe Größe und Koloniestärke stellen sie nach meiner Erfahrung keine Gefahr dar. Ich habe immer einige Kolonien mit im Becken und freue mich darüber.

    Hallo,


    ich würde Dir dringend raten Ameisen und Füsser getrennt zu halten. Abgesehen von Temnotorax Arten. Die wirst Du wenn Du Eichenlaub verwendest ohnehin mit "einschleppen", es sei den Du untersuchst jede Eichel bzw. häckselst Dein Substrat.


    Alle anderen Ameisenarten halte ich für zu Koloniestark. Wenn Du Dir überlegst das Lasius niger durchaus 20 000 und mehr Arbeiterinnen entwickelt kannst Du Dir mal vorstellen was da in der Arena los sein wird. In das Nest werden die Füßer nicht kommen, aber die Ameisen gehen in die "Arena" also das Füßerbecken- dort sollte das Substrat teilweise bis zu 20cm haben und das wird die Ameisen animieren sich ihr Nest auch, oder vielleicht auch nur dort zu errichten. Somit siehst Du schonmal nichts mehr von deinen Ameisen abgesehen von deren oberirdischen Aktivitäten.
    Ab einer gewissen Koloniestärke werden die Ameisen dann die Füßer angreifen, da sie den Bereich um ihr Nest verteidigen und die Füßer keine Möglichkeit haben ihnen auszuweichen.
    Dazu kommt, dass Du (fast)alle Europäischen Ameisenarten in die Winterruhe schicken mußt- und wie willst Du das machen wenn sie ihr Nest in das Becken zu den Füssern verlegt haben?



    Viele Grüße...