Posts by Nadja

    Theobromin wirkt toxisch. Bei Katzen können 200 mg Theobromin pro kg Körpergewicht tödlich sein.
    Aber eigentlich sollte sich die Frage gar nicht erst stellen, Süßigkeiten sind absolut keine Nahrung für Tiere.
    Jedem Tier seine artgerechte bzw. spezifische Nahrung...


    Und die Schokolade für uns Menschen... ^^

    Ich hatte das bei einer A. Gigas-Dame auch mal.


    Machen kann man eigentlich gar nichts dagegen, ich bekam zwar ein paar Tips (z:B.Sud aus Seemandelbaumblättern), das hatte aber überhaupt nicht geholfen.


    Sicherheitshalber hatte ich den erkrankten Füßer in ein separates Terra umquartiert. Die anderen hatte ich alle im eigentlichen Terra gelassen und auch kein Substrat ausgetauscht, und bis heute sind alle gesund.


    Nach ein paar Monaten ist die Füßerdame dann gestorben.

    Hab´ da auch so eine ähliche Geschichte. Vor ein paar Jahren, da wusste ich von der Existens von solchen Füßern nicht mal was, sind wir (mein Mann und ich) ins Zoogeschäft gegangen um etwas zu besorgen. Und da hatte ich sie gesehen: Drei stattliche Exemplare Archispirostreptus Gigas. Von da an gingen mir die Tierchen nicht mehr aus dem Kopf. Hatte meinen Mann viele Wochen lang damit genervt bis er eines Tages sagte: "Wir müssen in der Stadt noch was besorgen". Zu dem Zeitpunkt ahnte ich noch nichts. Es ging wieder zur Zoohandlung, und ich schaute sofort nach den dreien. Sie waren alle noch da. Mein Mann rief eine Verkäuferin herbei und ließ alle drei einpacken. Ein großes Terra hatte ich sowieso leer, und alles andere wurde dann auch noch besorgt.


    Inzwischen stehen hier neben den fünf Vogelspinnenterrarien und einem großen Landeinsiedlerkrebsterrarium 5 Terrarien mit Tausendfüssern herum.


    Und Besucher werden auch bei uns immer zuerst zu den Terrarien geführt... ^^

    Zoohändler können viel erzählen.... Meine ersten Gigas waren auch aus der Zoohandlung, aber ich habe daraus gelernt und kaufe dort keine Tiere mehr.


    Der Verkäufer hatte mir damals das Kokoshumuszeugs als beste Einstreu für die Füßer empfohlen! Toll. Auf deren Aussagen kann man sich nicht verlassen, schlimm, wenn sie dann auch noch zum Nachteil der Tiere sind.

    Also was den Pilzbefall betrifft, da kann man wohl gar nix machen. Auf eine Behandlung mit Clotrimazol würde ich verzichten, und biologische Mittel wie z.B. Seemandelbaumblättersud oder Knoblauch hat bei meinen zwei vom Pilz (allerdings an den Beinen und Fühlern) überhaupt nichts gebracht.


    Trotzdem können solche Tiere noch einige Zeit gut damit leben.

    Genau diese Idee hatte ich auch.


    Wollte mir dann in der Zoohandlung so ein Mittel holen, hab´s dann aber gelassen. Da steht nämlich drauf, dass es für Wirbellose nicht geeignet und nicht angewendet werden darf.

    So, ich wollte euch ja auf dem laufenden halten wegen dem Pilzproblem. Leider haben die Seemandelbaumblätter nur meinen Landeinsiedlerkrebsen etwas genutzt, die haben sie nämlich mit großem Appetit verspeist...


    Bei den Füßern hat´s leider gar nichts gebracht, im Gegenteil, der Pilz wurde noch schlimmer. Ich schiebe das jetzt natürlich nicht auf den Sud, ich denke, der Pilz hätte sich ohne Behandlung mindestens genau so ausgebreitet.


    Bis vor drei Tagen waren noch beide Füßer fit, heute habe ich eine der Damen tot aus einer Kokosnusshöhle geholt. :( Der Panzer war da übrigens total matt, ich weiß nicht ob das auch mit dem Pilz zu tun hat?


    Die andere Dame ist bis jetzt noch fit, aber da hat sich der Pilz auch ausgebreitet. Denke, dass ich die Behandlung abbrechen werde, da es offensichtlich nichts bringt und es ist ja auch immer ein Stressfaktor, wenn so ein Tier angesprüht wird.


    Hätte gerne etwas positiveres über dieses Thema berichtet... :(

    Ja, ich weiß, das Foto ist nicht so gut, aber es sieht exakt genau so aus wie auf den Fotos von Klaus aus dem alten Tread von 2007. Der konnte das besser fotografieren..


    Ich hab´das ohnehin in eine normale Sprühflasche gefüllt, so ist es am einfachsten und die Füßer müssen dazu nicht aus dem Terra genommen werden.


    Habe da bei anderen Leuten immer Angst, dass sie womöglich fallen gelassen werden...


    Also so wie mir das scheint, kommt eine solche Pilzerkrankung fast nur bei den A. Gigas vor???

    So, ich hoffe, dass es mit dem Foto jetzt funktioniert hat.


    Habe jetzt also tatsächlich bei einem zweiten Weibchen (auch aus meinem Anfangsbestand) das selbe entdeckt. Bei ihr kann man auch an einer der Antennen die Pilzfäden erkennen, allerdings ist es bei ihr nicht so arg wie bei der anderen. Habe jetzt also die beiden Patienten zusammen.


    Meine Seemandelbaumblätter sind gerade gekommen, werde also heute noch mit der Therapie beginnen. Dumm jetzt nur, dass wir ab nächsten DO für drei Wochen im Urlaub sind, aber ich hoffe, dass meine Tierpflegerin das auch hinbekommt.

    Doch. Heute morgen habe ich ein Foto gemacht, aber ich komme mit dem Hochladen nicht klar. Die Datei ist zu groß und ich habe null Ahnung, wie ich das verkleinern kann. Muss mich bei Gelegenheit nochmal dahinter klemmen.

    Wehrsekret gibt sie schon ab, aber wie Du geschrieben hast, vielleicht fehlen einzelne Komponenten darin.


    Und putzen tut sie sich regelmäßig, hab´ da extra mal darauf geachtet ob sie das noch macht. Und eben deshalb habe ich das mit dem Clotrimazol gar nicht erst probiert, der Füßer würde das ja durch´s putzen aufnehmen, und ich glaube nicht, dass das gut tun würde...


    Jetzt warte ich auf meine Blätter und dann starte ich in die zweite Runde...

    Hab´ich genommen, aber es gibt ja bei den Lebermoosen auch verschiedene Arten. Aber vielleicht bin ich auch einfach zu ungeduldig und die Behandlung ist langwieriger bis es zu Erfolgen kommt.


    Die Dame im Quarantäneterra halte ich trockener als die anderen, aber schon zuvor war der Boden oft eher etwas zu trocken als zu feucht. Glaube also nicht dass es daran liegt.


    Aber es sind auch zwei Weibchen (wenn´s beim zweiten wirklich auch so ist, im Moment sehe ich sie nicht), dann sind es zwei von meinen allerersten Taussis, und die waren bereits ausgewachsen als ich sie vor drei Jahren gekauft habe. Und irgendwo im Forum habe ich gelesen, dass eine Pilzinfektion meist nur alte Tiere mit einem schwachen Immunsystem trifft.


    Schon deshalb mache ich mir keine all zu großen Hoffnungen auf Heilung.


    Das mit den Seemandelbaumblättern werde ich wie beschrieben als Sud machen. So ist es auch flüssiger als die Moospampe und lässt sich bestimmt besser verteilen.

    Die Moosbehandlung hat bis jetzt keine Verbesserung gebracht, aber es ist auch nicht schlimmer geworden.


    Hab´ den Füßer jeden zweiten Tag behandelt, allerdings zeigt sich der Patient sehr unkooperativ, ich komme an die betreffende Stellen nicht richtig ran.


    Jetzt werde ich mich mal um die Seemandelbaumblätter kümmern, auch wenn ich mir keine große Hoffnung mache.


    Wenn ich recht gesehen habe, hat ein zweites Weibchen das selbe. Im Moment zeigt sie sich allerdings nicht, aber ich liege auf der Lauer...

    Hallo!


    Leider habe ich über die Sufu nichts über die o.g. Art gefunden. Kann mir jemand etwas über die Haltungsbedingungen sagen?

    Hallo!


    Hab´heute zum ersten mal so gut wie möglich die Moospampe (hatte das mit einem Hammerstiel zerdrückt und mit etwas Wasser vermischt) drauf gemacht. Die Dame zeigte sich allerdings nicht gerade kooperativ....


    Den Rest habe ich einfach ins Terrarium getan, wenn sie drüber läuft, kommt das ja auch mit den Beinen in Berührung.


    Kennt sich denn jemand mit der Ansteckungsgefahr von solchen Pilzinfektionen aus? Habe den Füßer ja sicherheitshalber in einem separaten Terra untergebracht, weiß aber nicht ob das wirklich notwendig ist.


    Ich habe noch ein Anti-Pilz-Mittel für Fische gefunden, aber ob das auch für Füßer gut ist??? (Aqua Activ Anti Pilz)


    Übrigens sagte man mir in der Apotheke, dass man das verdünnte Clotrimazol nur mit Rezept bekommt. Somit ist das ohnehin ausgeschieden.


    Halte euch natürlich auf dem Laufenden, ob das mit dem Moos tatsächlich klappt.



    VG


    Nadja

    Hallo!



    Werde das auf jeden Fall versuchen, Moos schadet ja nicht.


    Auf jeden Fall werde ich das mit dem Clotrimazol bleiben lassen.



    LG


    Nadja

    Hallo!


    Hab´ ja derzeit ein Problem mit Pilzbefall bei einem meiner A. Gigas-Weibchen.


    Nun wurde ja auch diese 0,1%ige Lösung aus Clotrimazol erwähnt, aber laut Apotheke lässt sich das nur mit 96% Alkohol verdünnen. Jetzt habe ich natürlich große Bedenken, das so einem Tier an die Beine zu machen, zumal sich die Füßer ja auch putzen und das Zeug somit aufnehmen.


    Hat den wirklich keiner Erfahrung damit oder mehr Ahung als ich?



    VG


    Nadja

    Hallo Sol,


    den Beitrag hatte ich gelesen, und die Fotos von Klaus habe ich mir gerade angesehen. Genau so sieht das bei meinem A. Gigas Weibchen aus.


    Ich weiß auch nicht wie alt sie ist, ich hatte sie vor drei Jahren bereits [lexicon]adult[/lexicon] gekauft.


    Vielleicht ist ja doch noch jemand dabei, der weiß was ich tun kann.


    VG


    Nadja

    Hallo!


    Hab´ zwar ein paar Beiträge zum Thema Pilzbefall gefunden, aber die sind nun doch schon etwas älter und beziehen sich eher auf Pilze auf dem Panzer oder auf die Krankheit Red Foot.


    Eine meiner A. Gigas-Damen hat im vorderen Drittel an den Beinen kleine weiße Härchen. Es sieht so aus wie auf dem Foto in Shura´s Buch unter dem Thema Krankheiten und Parasiten.


    Nachdem ich das gesten nachmittag entdeckt hatte, hatte ich den Füßer in ein separates Terrarium gesetzt. Sie ist munter, verhält sich wie immer, nur eben diese "Härchen" bereiten mir Sorgen. Hat jemand Erfahrung, ob eine Behandlung mit Clotrimazol wirklich mehr nützt als schadet oder gibt es inzwischen vielleicht noch eine andere Art der Behandlung. Und wie sind die Aussichten?


    VG


    Nadja

    Nach dem, was ich bisher über die empfohle Methode der Euthanasie bei solchen Tieren gelesen hatte, bin ich immer davon ausgegangen, dass der Tod unter dieser Kälteeinwirkung sehr schnell eintritt, gilt es doch als humanste (auch für den Halter) Lösung.


    Das ist natürlich ein schwieriges Thema, und jeder der ein krankes Tier hat, will ihm natürlich so viel Leidenszeit wie möglich ersparen.