Posts by Stefan John

    Hi,

    ich schließ mich meinen Vorrednern an. Das Überlebenswunder ist groß. Andererseits: es ist möglich. Also warum nicht beid den anderen auch? :)

    Aber wenn man sieht, wie weit die eine gekommen ist, muss man sagen, dass eine suchaktion wohl zwecklos ist. man kann sie wohl nur noch zufällig mal finden. das hatte ich auch mal. allerdings waren das nur 2 wochen.

    und nach ganz draußen könnten sie ja auch abgehauen sein, nehm ich an.

    also noch viel Glück.

    Gruß, Stefan

    Hallo,
    theoretisch müsste das klappen, schätz ich mal. Auf ein paar Dinge ist dabei aber zu achten:
    - Das Terrarium sollte au jeden Fall im Schatten stehen, damit es sich nicht aufheizt.
    - Die Tiere sind im Frühling und Herbst aktiver, da Temperaturen über 20 Grad schlecht vertragen. Deswegn vergraben sie sich im Sommer häufiger. Man müsste also dafür sorgen, dass es im Substrat nicht deutlich über 20 Grad werden und die Tausendfüßer tief genug graben können, um sich vor den Temperaturen zu schützen.
    - Ich könnte mir vorstellen, dass draußen wegen dem Wind die Luftfeuchtigkeit schneller abnimmt.
    Gruß, Stefan

    Hallo Isa,
    bisher klingt das ziemlich vielversprechend.
    Licht ist zwar für den Beobachter ganz nett, die Tausis brauchen es aber eher nicht, da sie in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet sowieso die Dunkelheit vorziehen. Daneben wäre zu bedenken, dass die Tausendfüßer in den Silikonfugen des Terras hochkrabbeln und dann in deiner oberen Abdeckung herumkriechen können und evtl. an der Lampe schaden nehmen können. So etwas solltest du ausschließen.
    Bei den Arten kann ich mich Joschka anschließen. Besonders Centrobolus splendidus sind schöne und auch tagaktive Farbkleckse. Schwierige Arten sind erst nach einiger Erfahreung geeignet.
    Viel Spaß noch.
    Gruß, Stefan

    Hm, sehr merkwürdig....
    Nein, Milben hat sie nicht.
    Leider bin ich auch dieses Wochenende nicht zu Hause, um sie weiter zu überwachen. Die haben sich einen schlechten Moment ausgesucht.
    Sonst hatte ich auch noch keine Probleme mit den Bandfüßern. Ich hatte immer welche mit drin und vermehrt haben sie sich auch. Hab aber aufgepasst, dass es nicht zu viele werden und immer mal welche raus gebracht. Ich hätte auch nicht gedacht, dass sie sich gegenseitig so sehr stören können, dass sie glauben, sich wehren zu müssen. Aber anders kann ich das gruselige Schauspiel nicht deuten.
    Gruß und gute Nacht, Stefan

    Der Bandfüßer war hellbraun und etwas über 2cm lang und 3mm breit. Vermutlich handelte es sich um Polydesmus angustus.
    Hallo,
    ich habe heute Abend angefangen, meinen Tausis mal wieder frischen Bodengrund zu gönnen und sie dazu in eine andere Box gesetzt. Nachdem ich eine junge MPA-Dame dort hineingesetzt hatte, begann sie wenige Sekunden später, sich zu winden und mit dem Kopf um sich zu schlagen. Ich habe sie herausgenommen und gesehen, dass sie mit einem einheimischen Bandfüßer zusammenhing. Den habe ich sofort weggenommen. Ich dachte, das Problem sei damit behoben, aber nun rennt die Gute nach 1,5 Stunden immer noch kreuz und quer durchs Terra, rollt sich zusammen, windet sich hin und her und legt manchmal ihre Unterseite nach oben und scheint eine Stelle, so mitte/hinten an ihrer Unterseite zu beißen. Das sieht ganz furchtbar aus, zu sehen, wie sie offenbar Schmerzen hat. ;(
    Nun habe ich über die SuFu uralte Beiträge über die Gefährlichkeit der Blausäure gefunden, die Bandfüßer abgeben. Allerdings betraf das scheinbar nur tropische. Sind einheimische auch gefährlich?
    Mich wundert das, weil ich bisher fast immer welche bei den Tausendfüßern mit drin, auch wenn ich sie meistens abgesammelt habe. Und noch nie habe ich so einen Fall erlebt.
    Kommt so etwas öfter vor? Wie gefährlich ist das für einen [lexicon]MPA[/lexicon] mit 8cm?
    Gruß, Stefan

    Hi Melli
    superschöne Tiere. Bist du dir ganz sicher, dass der hintere auch ein Splendidus ist? Der hat ja so dunkle Seiten. Das hatte bisher noch keiner, den ich gesehen hab.
    Gruß, Stefan

    Hallo Janni,
    Bei der Häutung fallen sie in eine Art Halbstarre, bewegen sich also kaum bis fast gar nicht. Bei twa 18 cm kann er auf jeden Fall noch wachsen. Da würd ich mir nicht so viele Sorgen machen. Und wie Marjo schon sagte, dauern Häutungen umso länger, je größer die Tiere schon sind. Das werden bei der Größe durchaus einige Wochen sein. Und vor der Häutung wird die alte Haut heller und nach der Häutung ist die neue Haut auch noch ne Weile heller. Also kann man gar nicht genau sagen, ob er sich schon gehäutet hat, oder noch nicht. Versuch deshalb, möglichst nicht an ihm rumzufummeln und seine Körperspannung zu testen, sondern warte erstmal noch einige Zeit ab.
    Gruß, Stefan

    Hallo und willkomen Tausi,
    probier das mit deiner Frage mal in der Kleinanzeigenrubrik und stell sie dort nochmal. Da wär sie noch besser aufgehoben und man stößt schneller drauf.
    Gruß, Stefan

    Hi,
    nun kam es doch alles anders. Der Patient muss über Nacht gestorben sein, nachdem ich ihn die letzten tage sogar mal rumlaufen sehen hab, wenn er auch etwas langsam war. ;(
    Das mit den Jungtieren war übrigens auch Fehlalarm. Die stammten von Tieren, die ich sonst absammle. :huh:
    Gruß,
    Stefan

    Ich hatte spontan überlegt, ob ich ihn sogar irgendwie operieren kann, aber ich fummel mal lieber nicht an dem Tier dran rum, wenn die Wunde doch schon trocken ist. Also abwarten und schauen, was draus wird. Na gut.... Ich bin gespannt.
    Zu meinem weinenden kam heut ein lachendes Auge, als ich in der Morgendämmerung im Terra eine Stelle mit 5-6 winzigen Füßern gesehen habe. Vielleicht bin ich Papa geworden. Ich beobachte mal alles weiter.
    Gruß,
    Stefan

    Hallo Leute,


    mir sind vor ein paar Tagen ein oder mehrere Tausendfüßer entwischt. Genau weiß man das ja nie.
    Eben gerade begnete mit einer an der Tür. Als ich ihn hochnehmen wollte, bemerkte ich, dass er eine Verletzung hat.
    Im hinteren Körperviertel ist ein Segment auf halber Länge aufgerissen und eingedrückt. Sieht ganz gruselig aus und ich schäme mich als schlechter Füßerpapa.
    Hat sowas schon jemand mal gesehen oder erlebt? Ist der Gute noch lebensfähig? Es sah schon ziemlich "offen" aus, da kann ja jeder Parasit reinwandern oder? Oder können bei einer Häutung auch solche Wunden regeneriert werden?
    Bevor hier jemand nach Bildern fragt, möcht ich noch anmerken, dass ich Kamera habe und ich das Tier auch erstmal wieder ins Becken gesetzt habe, wo es sich jetzt verkrochen hat.
    Was würdet ihr zu der Situation sagen?


    Mit traurigem Gruß,
    Stefan

    Herzlichen Glückwunsch zu deiner ersten Bewohnerin.
    Rötliche Beinchen könnten zu Gigas passen, wobei die auf dem Bild doch eher braun assehen. Kann es sein, dass das ganze Tier einen olivgrün-beigen Teint hat. Das wäre doch eher ungewöhnlich. Oder sieht das nur auf dem Foto so aus?
    Gruß,
    Stefan