Posts by Godin

    Hi Thomas,


    du hattest mir ja damals auch die Weißfüße geschickt.

    Waren die letzten 5-6 Monate unter der Erde verschwunden und sind vor ca. einer Woche wieder aufgetaucht

    -also zwei bis jetzt^^

    Hoffe den anderen geht es gut und lassen sich auch bald mal wieder blicken...


    Die zwei Tiere haben aktuell eine Länge von 7 cm und sind tagsüber sehr aktiv

    -hängen eigentlich fast immer an den Flechtenästen oder am Zusatzfutter.


    Auch sind sie sehr umgänglich, geben kein Wehrsekret ab wenn man sie aus dem Terrarium entnimmt.


    Sehr schöne Art, freu mich immer wenn ich die Kleinen sehe:):thumbup:


    LG,

    Basti

    Liebe Forenmitglieder


    Wir haben in unserem Leitfaden für Anfänger die Punkte zusammengestellt, die uns am Wichtigsten erscheinen und die erfahrungsgemäß oft nachgefragt werden.

    Fürs Erste wären wir am Ende angelangt.


    Wir würden uns freuen, wenn hier Fragen zu den einzelnen Beiträgen gestellt werden und Diskussionen entstehen.


    Bei der Haltung von Diplopoden gibt es nicht das einzig richtige "Rezept".

    Jeder hat andere Wohnverhältnisse und Lebensgewohnheiten und muss den für sich und seine Tiere passenden Weg finden.

    Bitte lasst uns an Euren Erfahrungen teilhaben, damit alle davon profitieren können.


    Wenn Ihr noch das eine oder andere Thema hier vermisst, sagt uns hier Bescheid. Wir überlegen dann, ob wir unseren Leitfaden noch erweitern.


    Basti und Sabine

    Die richtige Bedienung der Suchleiste im Forum


    Die Suchleiste befindet sich auf der Startseite des Diplopoda-Forums ganz oben rechts.


    Gibt man dort einen Suchbegriff ein, werden alle Beiträge des Forums angezeigt in denen der Suchbegriff vorkommt.


    Wichtig: Immer von der Startseite aus suchen.

    Befindet man sich in einer Unterrubrik ("Terrarium & Haltung" z.B) und startet dort seine Suche werden nur passende Beiträge aus genau dieser Rubrik angezeigt.

    Heyho,


    hier mal ein paar Bilder der letzten Tage, komme z.Z kaum dazu Fotos zu machen...


    War auf jeden Fall mal wieder im Wald und hab gesammelt...



    Hier die Spirostrep.sp.6 "weißfuß"

    -waren jetzt sehr lange unter der Erde und sind vor zwei Tagen wieder aufgetaucht:)

    Sind auch schön gewachsen, aktuell 7 cm lang und haben sich sofort auf die Flechtenäste gestürzt...






    Der Telodeinopus aoutii Nachwuchs beim futtern

    -die Kleinen wachsen sehr schnell und sind nun auch tagsüber sehr oft anzutreffen...



    Spirobolus caudulanus

    - Nachwuchs und adulte Tiere beim Flechten futtern..


    Blick unter die Apfelscheibe:)



    Centrobolus ruber vulpinus Weibchen beim fressen...



    Spirostreptus gregorius beim abhängen an der Frontscheibe...



    LG,

    Basti

    Luftfeuchtigkeit


    Die meisten Arten bevorzugen eine relative Luftfeuchtigkeit von ca.70-80%.

    Wie oft und wie viel man sprühen muss hängt von vielen Faktoren ab:


    Wie groß ist mein Terrarium?

    Ein großes Terrarium ist durch die größere Substratmenge von den klimatischen Bedingungen her stabiler als ein kleines und weniger anfällig für Temperatur- oder Feuchtigkeitsschwankungen.

    Das heißt, dass größere Terrarien Pflegefehler eher verzeihen als kleinere.


    Wie groß ist die Belüftungsfläche?

    Ist die Belüftungsfläche zu groß, kann sich die rLF nicht gut halten und es muss öfters gesprüht werden.

    Bei zu kleinen Belüftungsflächen kann sich die rLF zu sehr erhöhen (Scheiben dauerbeschlagen), es kann zu Schimmel und Pilzerkrankungen der Tiere kommen.


    Beheizt man das Terrarium zusätzlich, so dass das Substrat schneller austrocknet?

    Wer seine Terrariumtemperatur durch z.B eine LED-Lampe nur leicht erhöht, muss nicht so oft sprühen wie jemand der einen Keramikstrahler benutzt. Dadurch trocknet das Substrat schneller aus (kommt natürlich auf die Wattstärke des Strahlers an).


    Sind viele Äste, Rindenstücke oder Pflanzen im Terrarium, an denen sich die Feuchtigkeit länger hält?

    Die oben genannten Einrichtungsgegenstände speichern nach dem Sprühen die Feuchtigkeit sehr gut.

    Die Feuchtigkeit verdampft langsam, dadurch hält sich die rLF länger und man muss nicht so oft sprühen.


    Steht das Terrarium nahe einer Heizung oder eher an einem kühleren Ort?

    Wer sein Terrarium direkt neben oder vor einer Heizung stehen hat muss öfter die rLF kontrollieren bzw mehr sprühen.

    Es kann schneller zu einer Austrocknung des Substrats kommen, vor allem in dem Bereich der der Heizung zugewandt ist.


    Zur Messung der relativen Luftfeuchtigkeit gibt es Hygrometer, diese werden im Inneren des Terrariums angebracht, somit kann man die rLF ablesen.


    Viele Halter von Diplopoden sind dazu übergegangen, die rLF nicht mehr zu messen sondern die Bodenfeuchte zu bestimmen.

    Dazu steckt man seinen Finger vorsichtig ein paar Zentimeter in das Substrat.

    Fühlt es sich nass an oder bleibt Erde beim Herausziehen daran kleben, ist das Substrat zu nass, es sollte nicht gesprüht werden.

    Fühlt es sich feucht an und es bleibt nichts am Finger hängen kann man nachsprühen.

    Dies ist die einfachste und schnellste Möglichkeit die Bodenfeuchte zu bestimmen. Auch ist es nicht schlimm, wenn das Substrat mal ein paar Zentimeter austrocknet . Lieber ein bisschen zu trocken als zu nass.

    Die Tiere können sich ja immer noch in die feuchteren Erdschichten zurückziehen, wenn es ihnen oben zu trocken wird.

    Durch diese Technik des Messens bekommt man ein Gefühl für das Substrat und wann man wirklich sprühen muss.


    Zum Sprühen eignen sich Drucksprüher oder Blumensprühflaschen die es in jedem Baumarkt zu kaufen gibt.

    Wer sehr kalkhaltiges Wasser hat oder einfach nicht gerne die Scheiben putzt, kann auch mit abgekochtem Wasser sprühen.


    Es gibt auch die Möglichkeit, in längeren Abständen zu Gießen.

    Das hat durchaus den ein oder anderen Vorteil, man muss aber noch genauer auf die Feuchte Acht geben, weil es sonst sehr schnell passieren kann, dass das Substrat vernässt. Mit der Zeit bekommt man da aber recht gute Erfahrungswerte.

    In längeren Abständen mehr Feuchtigkeit ins Substrat zu bringen kann vorteilhaft sein, wenn man einige Zeit nicht zu Hause ist und niemand regelmäßig sprühen kann.

    Auch wenn man bei einem Trauermückenbefall die Oberfläche etwas abtrocknen lassen möchte, ist Gießen das Mittel der Wahl.

    Wenn im Sommer die Außentemperaturen sehr hoch sind, benötigt das Substrat doch recht viel Wasser und da kann das viele Sprühen etwas lästig sein.

    Der Nachteil beim Gießen ist, dass das Substrat schnell zu nass werden kann.

    Ich habe auch den Eindruck, dass die Füßer es mögen, wenn die Einrichtungsgegenstände beim Sprühen feucht werden. Die Moospolster bleiben auch länger grün, wenn gelegentlich gesprüht wird.

    Deshalb ist eine Kombination aus Sprühen und Gießen auch einen Versuch wert.

    Einrichtung

    Kletteräste:


    eines der wohl wichtigsten Einrichtungsgegenstände für ein Diplopoden Terrarium sind Äste oder auch Wurzeln.

    Diese vergrößern, je nach Anbringung, die Lauffläche im Terrarium.

    Außerdem nutzen die Tiere diese sehr gerne zum Schlafen, Paaren und natürlich Fressen, wenn die Flechten und Rinden lecker sind :-)

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Äste anzubringen um den leeren Raum über dem Substrat sinnvoll zu nutzen.

    So kann man die Äste z.B als Rückwand nutzen, indem man sie senkrecht nebeneinander in den Boden steckt.

    Durch eine waagerechte Anbringung bietet man längere Kletterstrecken an.

    Zum Befestigen der Äste bieten sich Kabelbinder an oder man verkeilt die Äste so ineinander, dass sie fest halten.

    Besonders bei dickeren, schwereren Ästen ist dies sehr wichtig, um die Tiere nicht zu gefährden.

    Wichtig: die Äste sollten nur von Laubbäumen stammen, keine Nadelhölzer.



    Höhlen:


    Höhlen dienen den Tieren als Schlafplatz/Rückzugsort. Deswegen sollte auf diese Art der Einrichtung auch nicht verzichtet werden.

    Gut angenommen werden Moos und Rindenstücke, die man im Wald sammeln kann, Korkröhren und Kokoshäuschen aus dem Baumarkt/Zooladen.

    Bei den Kokoshäuschen müssen allerdings unbedingt die Kokosfasern auf der Außenseite abgeschliffen werden,da diese bei Verzehr tödlich sein können.

    Für das Entfernen eignet sich Schleifpapier, dann das Häuschen abwaschen, um Rückstände vom Schleifpapier zu entfernen oder man schabt einfach mit einem Messer darüber.

    Man kann auch handelsübliche Höhlen aus der Terraristik nehmen, die in fast jedem Zooladen angeboten werden.

    Man sollte dabei aber darauf achten, dass diese Höhlen kein zu hohes Gewicht haben, da sie sonst beim Absacken des Substrats (durchs Graben der Tiere) zu Verletzungen führen könnten.

    Vor allem, wenn sich darunter ein in der Häutung begriffenes Tier befindet oder es sich kürzlich gehäutet hat und deshalb noch weich ist.

    Die gleiche Gefahr geht von Steinen aus, die locker aufs Substrat gelegt werden. Steine müssten mit Silikon fest an der Terrarienwand angebracht werden, was aber einen eventuellen Austausch erschweren würde....deshalb raten wir hier im Forum allgemein von der Verwendung von Steinen ab.

    Pflanzen (auch künstliche) können ebenfalls das Terrarium verschönern und den Tieren zusätzliche Versteckmöglichkeiten bieten.



    Rückwände:


    Eine Rückwand bietet unseren Tieren zusätzliche Kletter- und Versteckmöglichkeiten oder einfach einen Platz zum Abhängen. Außerdem können sie auch richtig schön aussehen.

    Also eigentlich eine feine Sache. Leider kann eine Rückwand auch problematisch sein, vor allem, wenn sie verklebt ist und sich nicht einfach entfernen läßt.

    Sollte im Krankheitsfall eine Grundreinigung notwendig sein, ist das durch die Rückwand nicht vollständig möglich. Auch wenn man sich Räuber oder andere Lästlinge eingefangen hat, finden diese wunderbare Versteckmöglichkeiten hinter der Rückwand.

    Es ist auch schon vorgekommen, dass sich Babyfüßer hinter die Rückwand verirrt haben und den Weg nach vorne nicht mehr gefunden haben, so dass sie vertrocknet sind.

    Es gibt eine recht einfache Möglichkeit, sich aus vielen geraden Ästen selbst eine Rückwand zu basteln.

    Die Äste werden auf Länge geschnitten und am Besten vor dem Einfüllen des Substrats an der Wand entlang zwischen Boden und Decke festgeklemmt.

    Den Füßern bietet es viel zusätzlichen Platz und man kann sehen, was sich alles dahinter tummelt.

    Wer möchte, kann auch von außen ein passendes Bild anbringen.



    Einrichtungsgegenstände auf die verzichtet werden kann:


    Nebler: Wer regelmäßig sprüht braucht keinen Nebler.

    Diese neigen zur Verkeimung , wenn sie nicht regelmäßig gereinigt werden.


    Wasserfälle: Es besteht die Gefahr des Ertrinkens bei Jungtieren und die rLF wird auch nicht sonderlich erhöht.

    Sieht zwar schön aus, ist aber in der Haltung der Diplopoden nicht sinnvoll.

    Geeignete Arten für Anfänger in der Diplopodenhaltung


    Besonders als Anfänger in der Haltung von Diplopoden kommt oft die Frage auf welche Art(en) man sich denn nun nach Hause holen soll.

    Man will seine neuen Lieblinge ja auch regelmäßig sehen, deshalb haben wir eine kleine Liste der gängigsten Arten für Anfänger erstellt.

    Die folgenden Arten sind sowohl tag- als auch nachtaktiv, d.h. man hat immer etwas zu gucken und lassen sich bei Zimmertemperatur halten.


    - Centrobolus splendidus

    - Centrobolus ruber vulpinus

    - Centrobolus Mosambik

    - Spirostrep.sp.1

    - Spirostrep.sp.6

    - Dendrostreptus macracanthus

    - Spirostreptus gregorius

    - Archispirostreptus gigas

    - Telodeinopus aoutii

    - Spiropoeus fischeri


    Weitere Arten findet man über die Suchleiste im Forum indem man z.B nach "Anfängerart" sucht.

    Die Abgabe des Wehrsekrets variiert dabei von Art zu Art - es kann auch sein, dass die selbe Art bei mehreren Haltern ihr Wehrsekret unterschiedlich stark abgibt.


    Allgemein gilt: nach dem Hantieren mit den Tieren immer Hände mit Seife waschen oder Handschuhe anziehen.

    Das Wehrsekret verfärbt die Haut und kann zu Schmerzen/Schäden führen wenn es in die Augen oder den Mund gelangt.

    RE: Wehrsekretabgabe bei Centrobolus splendidus

    Das gemeinsame Halten von verschiedenen Arten in einem Terrarium


    Grundsätzlich sind die zwei wichtigsten Faktoren bei der Überlegung, verschiedene Arten zusammen zu halten, folgende:


    Welche Temperaturen brauchen die Arten in ihrem Terrarium um sich wohl zu fühlen und wie hoch ist die bevorzugte Luftfeuchtigkeit. Will man also eine wärmeliebende Art mit einer Art zusammen setzen, die nicht mehr als Zimmertemperatur verträgt, wird es früher oder später Probleme geben.


    Ebenso mit der Luftfeuchtigkeit: auch dort müssen die Haltungsparameter der verschiedenen Arten übereinstimmen. Um die Haltungsparameter zu vergleichen, kann man Shura Siglings "Praxisratgeber Tausendfüßer" ans Herz legen, dort sind sehr viele Arten umfangreich beschrieben.


    Auch findet man über die Suchleiste auf der Startseite des Forums viele Beiträge zu den Haltungsbedingungen verschiedener Arten. Wenn man z.B wissen will wie man Centrobolus splendidus am besten hält, gibt man in die Suchleiste "Centrobolus splendidus Temperatur" oder "Centrobolus splendidus Luftfeuchtigkeit ein" usw....

    Beleuchtung


    Grundsätzlich brauchen Diplopoden keine Lichtquelle über dem Terrarium, es ist eher der Wunsch des Halters alles schön auszuleuchten, um seine Tiere und deren schöne Farben auch richtig zu sehen.


    Hierfür eignen sich die unter "Heizung/externe Heizquellen" erwähnten LED-Lampen/Tischleuchten oder T8, T9 LED-Röhren.


    Bei der Verwendung von LED-Lampen bietet sich erneut der Gebrauch eines Lampenschirms an, um die Ausleuchtung zu optimieren.


    Für LED-Röhren (werden im Normalfall der Länge nach auf den Terrariendeckel gelegt) gibt es spezielle Reflektoren, mit denen man die Ausleuchtung einstellen kann.


    Ob die Tiere die Beleuchtung tolerieren und sich tagsüber, wenn das Licht an ist, überhaupt zeigen, steht allerdings auf einem anderen Blatt.

    Es gibt Arten, die eine Beleuchtung tolerieren, aber auch Arten, die sich erst sehen lassen, wenn die Beleuchtung aus ist.

    Sinnvoll ist es, die Beleuchtungsstärke über einen längeren Zeitraum anzupassen, vielleicht bringt eine etwas schwächere Lampe die Tiere dann doch noch dazu, sich aus ihren Verstecken zu wagen...


    Wer seine Tiere gerne nachts beobachten will, kann dies sehr leicht und für die Tiere stressfrei erreichen:

    Da Diplopoden eine Rotschwäche haben, kann eine rote LED-Lampe über dem Terrarium angebracht werden.




    Heizung / externe Heizquellen



    Die meisten Diplopoden brauchen keine externen Heizquellen da sie mit normaler Zimmertemperatur (19-23 Grad) zurecht kommen. Wer allerdings eine sehr niedrige Zimmertemperatur zuhause hat und die Heizung auch nicht weiter aufdrehen will (kann) hat die Wahl verschiedenster Heizquellen.


    Heizmatten werden außerhalb des Terrariums seitlich, oberhalb des Substrats an der Terrarienwand angebracht. Heizmatten gibt es in verschiedenen Größen und Wattstärken.

    Je nach gewähltem Modell kann die Wärmeentwicklung größer oder kleiner ausfallen. Das ist auch abhängig von der Größe des zu beheizenden Terrariums.


    Keramikstrahler darf man ebenfalls nur außerhalb des Terrariums anbringen. Für diese Art von Strahlern benötigt man spezielle Keramikfassungen sowie einen speziell für diese Art von Strahlern angebotenen Lampenschirm. Dadurch wird eine gute Wärmebündelung ohne großen Wärmeverlust erreicht.

    Keramikstrahler geben kein Licht sondern nur Wärme ab, sind also nicht zur Beleuchtung des Terrariums geeignet. Es gibt sie ebenfalls in verschiedenen Wattstärken und der Einsatz eines Dimmers macht durchaus Sinn, da man dadurch die gewünschte Temperatur gut steuern und anpassen kann.

    Wer Fragen zu Keramikstrahlern hat, oder Hilfe dabei braucht, die richtige Wattstärke für seine Terrariengröße zu finden, kann hier gerne nachfragen.


    Tischleuchten/LED-Lampen können, auch wenn sie nicht besonders viel Wärme abgeben, ausreichen um kleinere Terrarien zu beheizen.

    Die Verwendung eines Lampenschirms ist sinnvoll, um die geringe Wärme zu bündeln und gut in das Terra zu reflektieren.


    Terrarien ausbruchssicher machen


    Es ist sinnvoll, nicht nur bei kleinem Nachwuchs, sondern auch bei adulten Diplopoden die Terrarien ausbruchssicher zu machen.


    Um Terrarien mit Schiebetüren zu sichern, kann man sich ganz leicht aus Draht oder einer Büroklammer ein Schloß bauen:

    Ausbrecher!


    Um den Spalt zwischen den zwei Schiebetüren abzudichten, kann man verschiedenste Materialien nutzen.

    So kann man z.B mit einem Stück Pappe, das lang genug ist, diesen Zwischenraum abdichten. Ebenso kann auf einer Schiebetüre ein dünner Film Silikon angebracht werden. Handelsüblicher Filz mit Klebefläche auf einer Seite kann ebenfalls im Zwischenraum angebracht werden. Es gibt viele Möglichkeiten, den Spalt zwischen den Schiebetüren abzudichten - einfach probieren, was am besten funktioniert.


    Bei Falltürterrarien kann es sinnvoll sein, den Spalt zwischen Deckplatte und Falltüre ebenfalls wie oben beschrieben abzudichten.

    Es kommt darauf an, wie groß der Spalt ist. Handelt es sich nur um 1-2 mm ist das Abdichten nicht nötig.


    Bei Terrarien mit Flügeltüren ist oft schon ein Schloß dabei, wenn nicht, ist es sinnvoll, sich noch eins zu bestellen bzw. selber etwas zu basteln.

    Auch bei dieser Art von Terrarium sollte man kontrollieren, ob sich irgendwo ein Spalt ergibt, den man abdichten muss.


    Sollte dein Terrarium über sehr große Löcher in der Lüftungsfläche verfügen, muss man sich überlegen, ob man die vorhandene Gaze/Lochbrett durch eine engmaschigere Variante ersetzt.

    Dies ist meistens einfach, da man die Lüftungsflächen mit einem Teppichmesser sehr leicht auslösen und danach die neue Gaze bzw. Lochbrett mit Silikon wieder einsetzen kann.


    Zur Beruhigung: die meisten im Handel erhältlichen Terrarien haben eine Lochgröße/Maschenbreite, die für die Diplopodenhaltung bzw Ausbruchssicherheit absolut kein Problem darstellt.


    Die Korkrinde sieht halt schon echt schön aus....;)

    Würde an deiner Stelle aber wie du schon selbst geschrieben hast die Korkplatte durch Äste ersetzen - nicht dass die Tierchen irgendwann doch noch das knabbern anfangen...


    LG,

    Basti

    Ich schließ mich da an, sieht sehr schön aus:thumbup:

    Frage zur Korkplatte: is das eine die hinter der Rinde eine weitere Korkplatte verklebt hat?

    Kenne sowas aus meinem Chamäleon-Terra.

    Mir geht es um die Verklebung - sollten die Tiere die Platte anfressen (was sie sicherlich irgendwann machen werden) nehmen sie auch den Kleber auf....?


    LG,

    Basti

    Einstieg in die Diplopoden-Haltung


    Um Anfängern den Einstieg in die Diplopoden-Haltung zu erleichtern, wollen wir hier die wichtigsten Informationen zusammenfassen.


    Unsere Quellen sind:

    - http://www.diplopoda.de/

    - Das Buch Praxisratgeber Tausendfüßer von Shura Sigling

    - Shuras Homepage http://millipeden.org/

    - Der reichhaltige Erfahrungsschatz der Forenuser


    Viel Spaß beim Lesen - wir hoffen die folgenden Beiträge sind hilfreich dabei, offene Fragen zu beantworten, und/oder einen Einblick in die Haltung von Diplopoden zu ermöglichen.


    Waldfee (Sabine) & Godin (Basti)

    Schöne Bilder:):thumbup:

    Vielleicht magst du bei den nächsten Posts mit dazu schreiben um welche Arten es sich handelt.

    Wäre für Leser die noch nicht alle gängigen Arten kennen vielleicht hilfreich.

    Wünsch dir viel Erfolg mit dem Gelege der Spirostrep.sp.8:thumbup:


    LG,

    Basti

    Vor den Diplopoden hatte ich 5 Jahre eine sehr große Fauchschabenzucht- wunderschöne Tiere wie ich finde.

    Hab bei einem exotischen Kochkurs dann gegrillte Schaben vorgesetzt bekommen,waren sehr lecker...hab den Gedanken an meine Lieben Zuhause verdrängt....^^

    Egal,geht am Thema vorbei...

    Grundsätzlich denk ich dass das Video bzw der dort gezeigt Inhalt Ansichtssache ist...gibt garantiert mehr Mitglieder hier die das so sehen wie du und nicht so herzlos wie ich;)^^


    LG,

    Basti