Posts by Mardonius

    Hallo Katsascha,


    vielen lieben Dank für Deine Antwort! Manchmal machen die wohl solche Sachen, die wir nicht in den Lehrbüchern finden (entweder der Tausi ruht und liegt zusammengerollt unter Deckung oder er kriecht herum, Punkt).


    Eine Korkwand ist bestimmt super für die Tausendfüßler, da können kletterfreudige Arten sich zusätzlich dran bewegen, und meine jungen Spirostreptidae spec 1 nutzen das auch gerne in der Nacht. Ich weiß nicht, ob sie gelegentlich am Kork knabbern, aber der ist bestimmt unschädlich, wie ich denke. Wahrscheinlich werde ich aber den Kokosbast-Teil entfernen lassen.


    Liebe Grüße
    Mardonius und seine Tausis :)

    Hallo liebe Diplopodenfreunde,


    gestern gegen 23 Uhr habe ich mein Spiropoeus-fischeri-Weibchen aufgerollt unter einem Rindenstück beobachtet, seine Beine bewegten sich und seine Fühler betasteten etwas. Am Morgen, ca. 6.30 Uhr stand oder lag sie immer noch so da, mit reglosen Beinen. Ich befürchtete schon das schlimmste, aber als ich sie herausholte, bewegte sie sich sofort, wenn auch langsam, und begann sich über meine Hand zu schlängeln. Ich ließ sie vorsichtig ins Terra zurückwandern, wo sie sich nach einer Weile unter einem anderen, schattigen Rindenstück versteckte.


    Aber verbringen diese Tausendfüßler ihre Ruhezeiten nicht in eingerollter Stellung? Und wäre sie vor einer Häutung nicht viel tiefer abgetaucht? Kann das Verhalten meines Weibchens auf eine Krankheit hindeuten? Sie ist laut ihrer vorigen Halterin noch nicht ganz ausgewachsen, müsste noch eine Häutung durchmachen, sie ist also noch nicht alt. Und erst einen Monat bei mir.


    Ich habe mir eine Seitenwand des Terrariums mit einem Streifen Kokosbast auskleiden lassen. Er soll die Schnittkante eines kleinen Balkons verbrämen, der von den jungen Spirostreptus spec 1 als zweite Etage genutz wird. Meine Zoohändlerin, die mir die Tiere aus ihrer eigenen privaten Haltung gegeben hat (sie unterstützen mit ihrem Geschäftsmodell sehr den Tierschutz, keine Massenzuchten, keine Wildfänge) meinte, die Bastmatte würde den Tausendfüßlern nicht schaden, im Gegensatz zu Cocohum. Aber sollte ich den Kokosbast doch besser entfernen lassen? Wie groß ist die Gefahr, dass die Tiere doch mal dran knabbern und an einer Darmverstopfung sterben? :/


    Viele Grüße
    Mardonius

    Liebe Diplopodenfreunde,


    an dieser Stelle möchte ich mich als erstes kurz vorstellen, nachdem ich bereits Beiträge verfasst habe, wie ich weiß.


    Ich bin 43 Jahre alt, wohne in München und habe seit knapp einem Monat Spirostreptus spec 1 (vier DNZ aus 2016) und 1 Spiropoeus fischeri (weiblich) in einem Terrarium von 60 mal 40 mal 50 cm. Mehr Platz kann ich leider nicht aufbringen, aber wenigstens ist Shuras Faustregel "dreifache erreichbare Körperlänge mal doppelte erreichbare Körperlänge" gewahrt. Außerdem gibt es viele Klettermöglichkeiten und sogar eine Etagere, auf der eines der kleinen Spirostreptus gern den Tag verbringt, es sieht aus wie ein Stück Waldboden mit im Hintergrund aufragendem Baumstamm (Korkrückwand) und riecht entsprechend würzig ;) .


    Nun freue ich mich, wenn ich für meine doch noch recht vielen Anfangsfragen Tipps bekomme (für ein paar sehr kompetente kann ich mich schon bedanken :thumbup: ), mich an spannenden Diskussionen rund um diese urige Tierwelt beteiligen und mit der Zeit auch gute eigene Erfahrungen weitergeben kann.


    Herzliche Grüße
    Anton

    Ich fand die Bemerkung von Sol ehrlich gesagt so patzig, dass ich halt ein bisschen Abwehrsekret von mir gegeben habe ;) . So was ist keine Art einem Neuling gegenüber. Muss ich hier ehrlich noch Erziehungsunterricht leisten? Können wir machen.


    Dabei habe ich nur aus Anteilnahme nach dem Befinden von Soulladys Gigas gefragt. Wenn Anteilnahme hier richtig am Platz ist.

    Hallo Sol,


    erstmal grüße ich Dich als Neuling hier im Forum. Ich habe seit einem Monat junge Spirostreptus spec 1 und ein subadultes Weibchen der Art Spiropoeus fischeri.


    Was ist denn aus Deinem Giga geworden? Ist er gestorben oder geht es ihm gut?


    Gruß
    Mardonius

    Liebe Freunde,


    erst mal vielen Dank und Entschuldigung, dass ich so lange nicht geantwortet habe. Ich konnte nämlich den Thread nicht wiederfinden und dachte mir schon... :/ Aber hier habe ich gleich auf Anhieb eine Menge gute Tipps bekommen :thumbsup: .


    So peu a peu erhöhe ich mein Substrat mit Walderde, Eichen- und Buchenblättern aus dem Wald und weißfaulem Holz, das ich mir aber per Versand vom Mantidendealer habe kommen lassen - ich hoffe, es taugt für meine Tausendfüßler. Ich selber weiß nämlich nicht, ob ich wfH auf Anhieb so gut erkennen kann. Zumindest ist es wohl mal gut, welches in den Fingern zu halten und zu zerkrümeln, um es später selbst zu bestimmen. Jede Nacht sehe ich ein bis zwei der jungen Spirostreptus spec 1 beim Klettern oder beim Erkunden ihres Terrariums, und manchmal kommt auch die große Spiropoeus fischeri raus, um vorzugsweise an einem Schwammerl zu nagen. Pilze lieben sie mehr als alles andere, wie es scheint, mehr als das Waldlaub und das wfH.


    Wohl mit der Blumenerde habe ich mir leider auch Trauermücken eingefangen. Sind als Mittel dagegen SF-Nematoden empfehlenswert?


    Danke und viele Grüße
    Anton

    Hallo liebe Tausendfüßerfreunde,


    erst mal will mich hier als Neuling sowohl im Forum als auch in der Tausendfüßerhaltung vorstellen.


    Heute habe ich vier junge Spirostreptus und einen fast ausgewachsenen Mardonius parilis acunicornus aus der Privathaltung einer Terrarienhändlerin bekommen, zu der ich viel Vertrauen habe. Ich habe den Tierchen Gurke, Banane, Karottenscheiben und geschnittene Speisepilze aufs Substrat gelegt, dazu eine Streu aus getrockneten Blättern, aber bisher konnte ich bei keinem einzigen beobachten, dass er frisst. Die Kleinen sind abgetaucht, klar, die halten sich die meiste Zeit im Substrat auf (eine kokoshumusfreie Terrarienerde vermischt mit Anzuchterde), aber das große Mardoniusweibchen liegt die meiste Zeit zusammengerollt in einem Winkel.


    Ich mache mir schon Sorgen, dass es vielleicht das falsche Futter sein könnte? Aber kann man denn damit viel falsch machen? Wie regelmäßig fressen Tausendfüßer denn überhaupt? Ist es normal, dass sie nicht gleich ans Futter gehen? Wegen eingeschleppter Krankheiten habe ich wenig BEdenken, die Dame ist seriös und gibt nur gesund erscheinende Tiere aus der Hand. Ratschläge könnte ich jetzt schon brauchen! :/


    Vielen Dank und mit besorgten Grüßen
    Anton