Posts by Aouti

    Achso, na dann.


    Ich habe es so verstanden, dass "Kümmerer" ihr Wachstum aufholen können wenn sie in eine größeres Becken verfrachtet werden, weil ich eben meine Würmchen mittlerweile für solche halte (insofern es bei Wirbellosen sowas wie "Kümmerer" gibt, meistens sterben die einfach bei schlechten Wachstum)


    Mittlerweile habe ich die Temperatur im Verdacht. Die Box steht nämlich lediglich bei Zimmertemperatur.

    Paaren die Schwärmer sich dann auch? Braucht man dafür eine Voliere oder sind die recht flugfaul?


    Finde diese Tier sehr interessant auch wenn ich eigentlich eine gewaltige Nachtfalterphobie habe (eine Hausmutter im Zimmer und ich raste aus, schon ironisch da ich sonst alle Krabbler liebe) und habe mir überlegt mir mal welche zu holen zwecks Therapie.

    Hallo,


    Ne, meine Würmchen sind in einer eigentlich viel zu großen Box, manchmal muss ich stundenlang suchen und das Ding ausräumen um überhaupt einen zu finden.


    Bei der Sache mit den Reptilien muss ich widersprechen, die wachsen nicht mehr nachträglich, die ersten Wachstumsmonate sind kritisch, was da versäumt wurde kann nie mehr nachgeholt werden, war so bei meinem Leguan der ein Mitleidskauf aus einem Gartencenter war (würde ich heute nicht mehr machen, aber ich war jung und hatte Mitleid) und trotz Voliere kaum noch merkbar wuchs in den 15 Jahren seines Dasseins (der Schwanz war auch bleibend krumm) und derzeit habe ich eine zwergwüchsige Fund- Hieroglyphenschildi die auch für ihre Spezies nahezu mickrig ist (ich vermute dass die auch irgendwo eingepfercht wurde, ich kenne die genaue Vorgeschichte nicht da Fundtier)

    Ich will den Thread hier ungern "kapern", aber ist es normal dass die so extrem langsam wachsen? Habe vier Stück der Kleinen am 3 Dezember 2016 bei der Züchterin abgeholt, da waren sie mehlwurmgroß, bis heute sehe ich kein großartiges Wachstum aber die Tiere sind quietschfidel. Mache ich irgendwas falsch oder dauert das wirklich so lange?

    Gehört von den orangenen Asseln habe ich schon, hatte aber noch keine Gelegenheit mir welche zu kaufen.


    Allerdings züchte ich für meine Echsen und Amphibien schon seit Jahren die normalen, grauen Kellerasseln (kommensalisch bei meinen Achatschnecken) und dort sind sehr selten ziegelfarbene Tiere aufgetaucht (nicht orange, sondern wie ein Dachziegel)


    Hin und wieder finde ich sogar in der Wildniss diese Farbform. Hab die natürlich damals isoliert (waren nur 4 Stück) aber die Nachkommen waren alle grau.. Ich hab das Ganze dann leider gelassen, vielleicht hätte ich einfach weiterzüchten müssen.


    Bin ich der einzige hier dem ziegelfarbene P. scaber, egal ob in freier Wildbahn oder in Kultur, begegnet sind?

    Nachtrag: Ob der possitive Effekt des Sandes auf die Häutungshöhlen stimmt oder nicht sei dahingestellt, allerdings hatte ich nie vor viel davon reinzumischen. Er dient hauptsächlich dafür, das Substrat locker zu halten.

    Vielleicht solltest du die Beiträge etwas genauer lesen.


    Die Tiere bauen ihre Ootheken aus fressbarem Material als erste Nahrung für die schlüpfenden Jungtiere !!!! Nicht aus Vogelsand !!!

    Für die Häutung benötigen sie eine erdige Umgebung um sich eine Häutungshöhle zu schaffen. Keinen Vogelsand !!!


    Auf das mit dem Vogelsand kam ich aufgrund eines Artikels von Tim Adam in einer Draco- Ausgabe, der die Zugabe von etwas Sand empfohlen hat; von wegen das die besagten Höhlen und Ooetheken dadurch stabiler werden würden was die Struktur betrifft.

    So, und noch was, um dafür keinen neuen Thread aufmachen zu müssen:


    Ich habe heute im Wald leicht angerottetes Buchenlaub, Eichenlaub und etwas Waldhumus (habe nur wenig davon gefunden; die Laubschicht ist selbst tief im Wald nicht sehr dick und man stößt sofort auf Mutterboden der zu lehmhaltig ist) gesammelt und hätte somit alle Komponenten für mein Substrat (weißfaules Holz, Laub, ungedüngte Blumenderde, etwas Vogelsand für die Häutungs/eierkapseln und natürlich Gartenkalk bzw. zermörserte Sepiaschalen) zusammen, warte aber noch bis ich alles vermische (über das Mischungsverhältniss bin ich mir im Klaren) da in mir noch ein Zweifel aufkeimt: In einem Thread hier habe ich mal gelesen, man solle darauf achten, dass der Wald nicht mit Bacillus thuringiensis gegen Schädlinge behandelt würde (und ggf das Forstamt kontaktieren). Besteht dort eine eventuelle Gefahr für die Füßer? Die Mikrobe mag zwar pathogen für Arthropoden sein, aber wäre dasn icht etwas arg drastisch von der Forstwirtschaft, wenn sie damit auch die nützlichen Destruenten die unsere Füßer eben sind vernichten? Oder besteht jetzt im Winter sowie keine Gefahr mehr? (Die Sporen allerdings könnten ewigi m Boden überdauern)

    Ich habe in der Nähe meines Hauses beim Bach mehrere sehr stark zersetzte, weißfaule (wie aus dem Bilderbuch; faserig, schwammig; zwar sind einige dunkelbraune Hyphen vorhanden aber weissfaul bezieht sich soweit ich weiss nur auf die Farbe des Holzes und nicht auf die Farbe der Hyphen, oder?) Weidenstücke gefunden die dort schon jahrelang herumliegen.


    Von der Struktur und der Optik her sieht es sehr geeignet aus, allerdings habe ich meine Bedenken, es zu verwenden: Wie man weiss, enthält die Weide ja Salicylsäure, den Grundstoff für Aspirin ( auch wenn es heute inudstriell durch Mikroben hergestellt wird)


    Könnte dieser Stoff irgendwie gefährlich für die Füßer sein? Eigentlich liegt der Stamm ja schon seit Jahren dort herum.


    Und wie sieht es mit dem Laub aus? Muss ich unbedingt Buche/Eichen nehmen oder kann ich auch Ahorn, Walnuß und Haselnuß verwenden, insofern sie schon leicht angefault sind?

    Es ist ja für mich bis heute ein Mysterium, woher die Füßer -ebenso wie die großen tropischen Landschnecken- überhaupt in der Natur ihren Kalk bekommen. Soweit ich weiss sind nämlich die Böden in den Regenwäldern eher arm an Nährstoffen; oder iege ich da falsch?

    1.) Naja, dass mit dem Sekret ist mir herzlich egal, da ich die Tiere sowieso nur anfassen würde, wenn ich muss (Stichwort "umtopfen")


    2.) Ein Terrarium wäre natürlich gut zum bedienen, ist aber leider meistens nur für geringe Substramengen konzipiert; ein Aquarium lässt sich beliebig hoch befüllen aber die Luftzirkulation ist schlechter und man muss von oben rumwurschteln. Natürlich könnte man auch ganz banal eine große Plastikbox verwenden die man etwas modifiziert hat (und insofern keine Weichmacher im Plastik enthalten sind) - nur kann man dann das spannende Beobachten der Pfleglinge vergessen.


    3.) Ich denke, dass ich mich mit dem Holz inzwischen gut auskenne, bevor meine Pachnoda - Zucht aus unerfindlichen Gründen kollabierte musste ich auch immer im Wald danach suchen (wenn man nicht schon drüber stolpert) Mit der Zeit eintwickelt man das richtige Gefühl, was Optik und Konsistenz (schön faserig - schwammig!) angeht um es vom braunfaulen zu unterscheiden. Nach dem Kalk frag ich mal beim Raiffeisen Markt.


    5.) wichtig ist halt, dass das Becken nicht von unten beheizt wird. Sowas ist unnatürlich und fördert sowohl das austrocknen des Substrats als auch der Füßer. Leider machen das heutzutage immern och viele bei bodenbewohnenden Terrarientieren, seien es Vogelspinenn, Skorpione, Hornfrösche oder eben Füßer.Dann freuen die sich auch meist, dass sie ihre Tiere oft sehen- kein Wunder, wenn man sie aus ihrem Bau regelrecht verscheucht. Eine Option wäre vielleicht, eine Heizmatte nicht unter dem Substrat zu befestigen sondern quasi an den Wänden; habe mal welche gesehen die extra dafür konzipiert wurden. Obs was taugt bleibt fraglich.


    6.) Ich kaufe grundsätzlich keine Tiere mehr im Zoo"fach"handel, sowas unterstütze ich nicht mehr. Vor allem Tausis sind meist potenzielle Todeskandidaten, wie man leider an meinen ersten Erfahrungen sieht. Meine Aussagen bezogen sich schon auf die Züchter - jedoch Obacht: Ich bin mir sicher, dass sie das Beste tun damit die Tiere heil ankommen und vertraue ihnen auch. Wem ich jedoch nicht vertraue ist der Zusteller, es sei denn er ist auf derartige Lieferungen sezialisiert. Auch die Witterung gefällt mir zur Zeit gar nicht. Unter Umständen muss ich noch bis zum Frühling warten, bis ich meine Füßer ordern kann. Ich habe da einfach kein gutes Gefühl dabei.

    Dagegen spricht nur, dass es in meiner Gegend so gut wie keine Börsen gibt - und wie man sich vorstellen kann werden dort erst Recht keine Diplopoden angeboten. Und in meiner Gegend kenne ich leider niemanden der zb. nach Hamm fährt.

    Oh, schon hat jemand geantwortet, fein.


    1. Also die Aoutis gefallen mir schon sehr gut, allerdings bin ich überascht, das ausgerechnet so farbenprächtige Arten wie die Centrobolus und die E. fulchripes so einfach zu halten sind. Vor allem die E. fulrichpes gefallen mir auch heute immer noch sehr.


    2. Das einzige, was ich zur Zeit noch frei hätte wäre ein gewöhnliches Terrarium mit den Maßen 40x30x30, allerdigns kann man nur 8 cm BOdengrund einfüllen, was die Zucht auch bei kleinen Arten erschweren würde. Am meisten tendiere ich zur Zeit zu einem dieser "Aquarien-Komplettsets" mit den Maßen 60x30x30. Die gab es ne zeitlang mal für lächerliche 49 Euronen beim Fressnapf, nun sind sie leider wieder teurer, da sie neuen unnötigen Schnickschnak reingepackt haben- im Prinzip brauch ich ja nur das Becken selbst und die Abdeckung (die Lampe würde ich durch eine schwächere Leuchte ersetzen oder ganz rausmachen, bei so lichtscheuen Tieren ). Mal sehen, was sich finden lässt.


    3. Das alte Substrat und auch das Holz habe ich leider schon vor langer Zeit entsorgt, ich habe nur noch die alte "Blumenerde" rumstehen. Bin mir aber ziemlich sicher, dass das Holz von einem Laubbaum stammte. Welches Holz und welches Laub sind denn am Besten geeignet? Und was ist im allgemeinen empfelehnswert, also wie sollte das Verhältnis von Erde (welcher?) Holz Laub und Kalk sein? Ebenfalls als Kalkquelle verwende ich (zumindest bei meinen Schnecken und Landeinsiedlern)abgespülte ,getrocknete Eierschalen vom Frühstück, die ich fein zermörsere. Wäre schön wenn sich hier jemand zu Wort melden könnte, was am Besten ist, denn neben der Fütterung und der Temperatur ist womöglich das Substrat der Schlüssel zum Sieg.


    4. Stellt kein Problem dar.



    5. Da habe ich mich falsch ausgedrückt. Damit meine ich nicht die Temperatur im Becken (welches ja noch gar nicht existiert) sondern die Temperatur im Terrarienraum allgemein. Wenn ich das Aquarienkomplettset wähle, reicht womöglich die Leuchte schon als Heizung (ist bei meinen Krabben so; da hab ich konstant stets 24-25 °)


    Es ist so: Wir heizen leider mit einem Holzofen und können daher nachts nicht wirklich heizen. Daher fällt nachts die Temperatur, und morgens hat es dann nur noch 19-20°. Allerdings wird sofort nach dem aufstehen wieder eingeheizt.



    6. Es kommt halt darauf an, welches Unternehmen die Tiere verschickt und von wo die Tiere verschickt werden. Wie gesagt, ich in kein großer Freund davon. Zwar verwende sowohl ich (wenn ich Börsen/Messen besuche) als auch mein Futtertierhändler Heatpacks im Winter, allerdings bin ich nach wenigen Stunden wieder zu Hause und die Futtertiere kommen meist schon nach 2 Tagen an. Und so ein Heimchen ist viel robuster als ein Füßer denke ich mal, und meistens sind die Futtertiere trotz Heatpack "gut gekühlt" wenn es wirklich kalt ist.


    Am Besten stell ich jetzt dennoch mal ein Gesuch hinein und rede dann mit dem Züchter persöhnlich darüber, ob so was im Winter Sinn macht. Denn ein Bekannter von mir hat mal 2 Einsiedlerkrebse bei jemanden bestellt, die dann gut durchgekocht, (es war Sommer- zur Zeit wäre das Gegenteil das Problem) matschig und natürlich mausetot bei ihm 2 Wochen nach Bestellung angekommen sind, weil der Zusteller das Paket verschlampt hat...

    Hallo, ich stamme aus einem der vielen "Vororte von Stuttgart und bin neu im Forum; ich habe mich hauptsächlich angemeldet, um mich mit Experten über diese Tiergruppe auszutauschen.


    Meine Vorgeschichte:


    Begeistert von Krabblern und Kriechern war ich schon immer, vor 10 Jahren kam dann der erste trraristische Mitbewohner, ein Kubalaubfrosch. Seitdem bin ich eine einigermaßen typische Terrarianerkariere durchlaufen, mit ihren Höhen und Tiefen, Rückschlägen und Erfolgen.


    Ich bin zwar erfahrener als früher, aber kein Spezialist und die einzigen Arten die ich züchte sind Wirbellose (sämtliche "Unkrautspezies" wie Extatosoma, Bacculum, Hierodula, Achatina und - darauf bin ich aber schon stolz- neuerdings Vampirkrabbe, nach 2 Jahren warten hat es endlich geklappt) da mir die Zucht meiner Reptilien und Amphibien u zeit und zu geldaufwenidg war und mir die Jungtiere eh niemand abkaufen wollte (Chin. Rotbauchunken, Tokehs etc- will leider niemand)



    Mit den Schnurfüßern ist das so eine Sache. Eigentlich habe ich mir geschworen, nie wieder welche zu kaufen. Hat auch seine Gründe- es endete immer in einer Katastrophe.


    Natürlich kannte ich die Riesenschnurfüßer schon früher, habe jedoch noch nie einen lebednigen gesehen. Vor vielen Jahren- ich habe keine Ahnung mehr wann genau, so viele waren es auch nicht- ist mir dann der Erste in einem großen Terraristikgeschäft begegnet.


    Ich gebe zu, es war ein Spontankauf- aber daheim wurde er dennoch gut behandelt, natürlich richtete ich ihm gleich ein kleines Becken ein. Zu meinem Glück war zeitgleich ein kurzer Artikel in der REPTILIA über Schnurfüßer erschienen und ich dachte, alles richtig gemacht zu haben.


    Bis ich ihn knapp 2 Monate später als leere Hülle im Terrarium fand, er zerfiel quasi in meinen Händen.


    Die Jahre gingen ins Land, dann wollte ich es nochmal wagen, diesmal wollte ich von Anfang an alles richtig machen. Das Becken war schon eingerichtet, mit weissfaulem Holz, Laub, Sepiaschalenstückchen im Bodengrund. Der einzige Mängel war, dass es wohl etwas zu klein war. Diesmal war Epibolus fulchripes (zu der artzugehörigkeit meiner anderen kann ich nichts sagen-das ist ja eines der probleme) an der Reihe, ich habe sie damals auf der Fisch und Reptil in Sindelfingen bei dem Verkaufsstand eines Großhändlers gesehen, mir ein Männlein und ein Weiblein geschnappt und war voller Vorfreude. Daheim hat ihnen ihr neues Domizil sehr gefallen, sie begannen auch sofort damit, gierig Futter und Substrat zu fressen, die haben sich regelrecht durchgewühlt, beim Händler hatten sie nur eine dünne Schicht Pinienrinde. 4 Monate ging alles gut, sie wirkten beide sehr fit- doch dann sind auch sie regelrecht "zerbrochen".


    Ich hatte immer auf genug Kalkzufuhr geachtet, auch Proteine wurden gereicht.


    Dann dachte ich mir "das wars jetzt", habe dann aber knapp 2 Jahre später spontan 2 neue geschenkt bekommen, sie stammten aus demselben Laden wie mein Allererster, was mir schon eine üble Vorahnung bescherte. Auch hier trotz Kalk, abwechslungsreicher Fütterung, mühsam durchmischten Substrat und den richtigen Klimawerten-verendet nach höchsten 3 Monaten, einfach zerbrochen, innen hohl, von einem Tag auf den anderen.


    2 Jahre ist es her, dass ich dann was Neues entdeckt habe. Als regelmäßiger Wilhelma-Gänger sind mir deren Diplopoden aufgefallen. Sie waren kleiner, heller gefärbt und schlanker als die, die ich bsiher gesehen habe und - das Wichtigste - es waren alle möglichen Altersstufen im Becken vorhanden, was bedeutet, dass sie sich womöglich leicht halten und nachziehen lassen. In einer Reportage vom SWR hat einer der Tierpfleger sogar einen Kaiserskorpion mit einem der Gesellen gefüttert! Ich war begeistert, musste aber an meine Rückschläge denken und beließ es dann dabei.


    Erst später habe ich mich getraut, dort sogar anzurufen, in der Hoffnung, mir welche zu erschnorren. Ich habe zwar mit dem obersten Tierpfleger vom Insektarium gesprochen, dabei blieb es aber auch. Ich kam mir dann doch zu unverschämt vor.


    Errst vor wenigen Tagen kamen mir die Kleinen wieder in den Sinn, aber ich hatte keine Ahnung, um welche Art es sich handelt. Deswegen habe ich mich im DGHT-Forum erkundigt, welche Art dies nun denn sei- die Antwort kam schnell: Telodeinopus aouti.


    Nun spiele ich ernsthaft mit dem Gedanken, wieder Füßer zu halten, diesmal professionell und diese auch zu züchten.


    Nur leider habe ich nun einen Berg von offenen Fragen, die mich mit ihrer Wucht fast erschlagen; ich will mich gut vorbereiten, bevor eventuell wieder Füßer in meine vier Wände krabbeln.


    - Ich bin ja der Meinung, die "Aoutis" wären sehr gut für Füßer-Anfänger geeignet, gibt es noch "bessere" Arten? Mein Fokus liegt dabei jedoch eher auf den kleineren Kalibern, nicht bei A. gigas und co.


    - zur Zeit habe ich leider nur ein sehr kleines Aquarium (30x20x20) und eine größere Faunabox frei, das wird wohl kaum reichen. Ansonsten habe ich kurz mit dem Gedanken gespielt, sie mit meinen Achatinas zu vergesellschaften, aber schnell wieder verworfen. Mischmasch-becken sehe ich schon bei Zierfisch-Gesellschaftsbecken nicht gerne, ausserdem wäre der Bodengrund zu niedrig, zu ungeeignet und die Achat-Population ist derzeit zu hoch (keiner will sie, werde einige womöglich bald verfüttern müssen) Daher meine Frage: Wie groß müsste denn ein Becken für die Aoutis oder ähnliche Arten mindestens sein, um darin eine gesunde Population über einen längeren Zeitraum hinweg zu pflegen?


    - Als Substrat für meine alten Füßer habe ich immer ein homogenes Gemisch aus Terraristik-Kokoserde, sehr alter , ungedüngter Blumenerde mit Wurzeln (Umtopfreste; hauptsächlich Geranien) weissfaulem Holz, vie geschredderten und ganzem Laub, weissfaulem Holz (sowohl Späne als auch ganze "Stämmchen") viel Sepaischale sowie zermahlenen ungesalzenen Eierschalen. Ist das so in Ordnung? Und wie sieht es mit der Höhe aus, ich denke mal für eine Zucht braucht man eine recht große Mächtigkeit des Substrats, oder?


    - Fütterung eigentlich auch keine Thema, ich habe mich erkundigt, herum experimentiert und dann angeboten was sie am liebsten mochten. Säurehaltiges habe ich nie verfüttert, daher kann ich mir auch die Todesfälle durch das "zerbröseln" nicht erklären, auch sonst habe ich auf genug Kalk geachtet. Ich rede mich immer aus der Affäre, indem ich mir einrede, dass der Händler sie einfach monatelang miserabel zusammengepfercht hat und sie schon alt waren (Was ja auch leider oft stimmt)


    - zur Temperatur kann ich nur soviel sagen: 20° werden im Terrarienraum auch im Winter nie überschritten. Feuchtigkeit kommt auf die jewilige Art an, ich habe es immer so gehalten, dass das Substrat feucht, abern icht nass war.



    Wären alle diese Fragen geklärt und ist auch gewiß, welche Art bei mir einzieht gibt es immer noch ein Problem: Die "Beschaffung".


    Ich kenne in meiner Nähe absolut keine Züchter, weder von den Aoutis noch von sonst einer Art. Dies soll jetzt keine Bettelei und auch kein Gesuch sein-dafür gibts die Tauschbörse.


    Der Zoohandel hat nur Wildfänge, nicht die Arten die ich will und ausserdem kommt das für mich sowieso nie wieder in Frage. Versand ist auch so eine Geschichte- Jetzt im Winter sowieso problematisch, aber auch bei angenehmen Temperaturen ein No-Go für mich, aufgrund schlechter Erfahrungen.


    Dazu kommt, dass ich keinen KFZ- Schein habe (und das mit 22...) und die Tierchen nur in näherer Umgebung (wohne im Landkreis Esslingen, nahe Stuttgart) per Bus und Bahn abholen könnte...



    Wie man sieht sind noch leider einige Fragen offen, was mich und die Schnurfüßer betrifft. Ich hoffe, das ich keine Umstände mache bzw. nerve...


    MFG