• Hi Leute :thumbup::)

    Ich bins mal wieder... Ich wollte mich über die A. gigas noch ein bisschen informieren, weil die auf meiner Wunschliste ganz weit oben stehen. Allerdings hört man online ja immer verschiedenste Sachen zu denen bzw. zur Zucht jetzt spezifisch.
    Ich habe gelesen, dass die Zucht nur funktionieren sollte wenn man irgendwelche Trockenzeiten etc. simuliert? Stimmt das? Was muss ich beachten und hat jemand von euch Tipps? Danke schonmal,

    Mfg, der_ameisenboss ^^

  • Ja, das stimmt, von Trockenzeit zur Stimulanz zur Eiablage hört und liest man öfter.

    Ich hab das auch mal probiert nachdem ich einige Paarungen gesehen hatte.

    Letzten November hat mein Weibchen auch immer mal wieder Eier gelegt, welche auch befruchtet waren.

    Was draus geworden ist da nicht.

    Anscheinend konnten sich die Eier unter meinen Bedingungen nicht zu Ende entwickeln.


    Ich hab mir damals so eine theoretische "Zuchtmethode" zusammengelegt, wie es

    :!:rein theoretisch :!:

    am besten funktioneren sollte:


    -Tagestemperatur bei 22 bis 26 Grad

    -sandiges grabfähiges Substrat, natürlich mit viel fressbaren Zeug

    -Substrat unterschiedlich feucht halten, von fast nass bis normal feucht

    - gut sprühen damit die Luftfeuchte recht hoch bleibt

    - proteinhaltiges Futter damit das Weibchen alles zur Eibildung zur Verfügung hat, so einmal pro Woche

    -ganz viel Geduld



    Das sind so Punkte die ich mir so zusammengereimt hab.

    :!:Ausprobiert habe ich das aber nicht :!:


    Im Prinzip geht es ja darum es den Weibchen so "bequem" wie möglich zu machen und sie davon zu überzeugen, dass mögliche Jungtiere überleben können

    (Hört sich das sinnvoll an???:/)

  • Grüße,

    Ich habe die Art schon einmal erfolgreich nachgezogen. Es war damals eher ungeplant, einfach reines Anfängerglück. Die "Jungtiere" sind jetzt schon ca. 4 Jahre alt. Ich hatte die Elterntiere in einem sehr Lehmigen Substrat.

    Ich habe es damals an einem Berghang gesammelt, es waren teils große Lehmbrocken mit drin. Die Tiere haben sich ein richtiges Gangsystem darin gegraben und sich dort oft zurückgezogen. Ich schätze dass ihnen das gut gefallen haben muss.

    Ich hatte auch wenig Futter in Form von Laub im Substrat untergemischt, ich hatte nur große Totholzäste halb darin vergraben, das Laub habe ich oben drauf gelegt.

    Beckengröße war 80×40×50, Besatz war glaube ich 2.1.

    Trockenzeiten habe ich nicht gezielt durchgeführt, das Substrat war aber eher nur recht leicht feucht. Eventuell könnte Temperatur auch ein Faktor sein, das Terrarium war in einem Raum welcher teils stärkere Nachtabsenkung hatte, und auch im Winter etwas kühler war. Das ist aber nur reine Spekulation.

    Vielleicht hilft dir das ja weiter.


    Wünsche dir viel Glück! :)