Bin neu und habe Fragen!

  • Hallo erstmal! :wink:


    Habe mir nach langen Recherchen drei sogenannte Gigas angeschafft! Sie leben in einem 80er Becken auf Anzchterde vermischt mit Kokoszeug aus dem Zooladen. An Erde von "draußen" hatte ich mich nicht rangetraut. Jetzt habe ich im Baumarkt meines Vertrauens BIO-Kompost entdeckt. Hat jemand Erfahrung damit?
    Dann habe ich noch in einem anderen Beitrag was über Springschwänze gelesen, aber hier im Forum nichts weiter dazu gefunden. Sollte man die haben?
    Desweiteren interessiert mich, ob es gefährlich ist, daß eine von meinen Damen am Silikon rumknabbert? Im Moment haben sie Apfelstücken und Birkenzweige mit Laub zum fressen drin. Interessiert die aber nicht die Bohne! ?(


    Bin euch allen schon jetzt dankbar für jeden Tip! Auf gutes Gelingen!

  • Hi, Ann-Katrin,


    erstmal herzlich willkommen bei den Fuesserverrueckten hier on Board.


    Schmeiss das Cocoszeug raus, bzw. tausche das Substrat gegen "echtes" aus welches du dir relativ preisguenstig selber mischen kannst, keine Bange, Erde aus dem Wald schadet ihnen nicht im Gegensatz zu dem Kokoskram der den Verdauungstrakt verstopfen kann.
    Du kannst ja mal hier nachlesen welche Zutaten du benoetigst.


    LG,
    Shura und die ganze Bande

  • Na das hab ich mir schon fast gedacht! Gelesen hatte ich das ja schon! Hab heute eh den Plan am Wald zu bremsen! Ist es dabei egal ob Laub- oder Nadelwald? Was ist mit dem Kompost-Zeug? (Wahrscheinlich auch lieber sein lassen!?)

  • Hi,


    neh, Unbedingt Laubwald, Nadeln enthalten zu viel Gerbsäure, schau nach nem Buchenmischwald oder partiell nach weichen Laub; Erle, Linde...
    Das "Kompost-Zeug", brauchst du nicht, wenn du stattdesen Waldhumus nimmst. (der ist unter der Laubschicht im Wald, und zwar da, das ganze feine Brößeliege zeugs).


    Gruß Joschka

  • Glaub mir, es viel aufwändiger und geht auf kosten der Tiere, wenn du da lang herumsammelst ;) am einfachsten ist es das was du jetzt hast raus zu nehmen und als Blumenerde aufzuheben (dafür eignet es sich nähmlich auch gut);););)) und das neue Substrat reingibst.

  • Hatte das Teufelszeug als Zwischenschicht im Terra und konnte es deshalb eben gut raussammeln! Die Tausies sind solange in einer Plastikbox. Gehe jetzt schnell hinters Haus wo gute Erde liegt und werde später an dieser Stelle nochmal berichten!

  • zu kokos ist ja alles gesagt. was dir kompost bringen sollte, weiß ich jetzt nicht - ich würds bleiben lassen


    hol dir walderde, klaube die viecher raus (außer es ist ein tausendfüßer dabei :D ), nimm auch gleich ein gutes stück weißfaules holz mit und einen haufen halb verrotteter blätter (nadelbäume haben harz und ätherische öle, die nicht sein müssen, und eiche hat viel gerbsäure, was wohl auch nicht so schmeckt. ich hol mir immer laub und weißfaules von pappeln, die zum glück in den rheinauen sehr häufig sind). größere rindenstücke zum drunter verstecken haben die kleinen auch gern


    daß die krabbler nicht an grüne birkenblätter gehen, ist klar. sie habens da doch lieber schon etwas "vorverdaut", also angerottet


    und vergiß den kalk nicht...

  • Da bin ich wieder.
    Hab jetzt ne (wie ich glaube) gute Mischung Laub (Birke, Eiche Buche) aus allen Schichten mit der noch verbliebenen Anzuchterde vermischt und gleich noch ein Supi-Rindenstück und zwei angegammelte Birkenäste mitgebracht. Die armen Tierchen wieder rein gesetzt und obendrauf trotzdem die kleinen Zweige als Überraschung. Einer ist noch ganz verschreckt und eingrollt, aber die anderen Beiden machen sich scheinbar freudig über die neue Einrichtung her. Ich hoffe, daß nun auch nicht mehr am Silikon genagt wird.
    Außerdem hatte ich gerade im Zooladen angerufen, weil die mir erzählt haben wie toll ihr Holz auch für Terrarien geeignet ist und im Ergebnis habe ich das angeschimmelte Ding grade auch noch rausgeschmißen. Dabei erwähnte der "Zoo-Fachhändler", daß Springschwänze von ganz alleine auftauchen. Also denen glaube ich ja KEIN Wort mehr!!! Sind die nun gut? Und wenn ja, woher nehmen?

  • Tja zooverkäufer sind meist nur auf Profit aus, die interessiert es recht wenig ob du mit dem Zeug naher Freude haben wirst....
    Allerdings hat er in einem recht gehabt, springschwänze kommen von selbst, die sind im Waldboden enthalten, und sind nützlich ;)


    Das ganze hört sich jetzt so an, als ob du kein Weifaules Holz darunter gemischt hast ... Hast du die den Link von Shura durchgelesen ?? Das praktisch das Hauptnahrungsmittel und muss unbedingt mit rein !

  • Angegammelt ?? Ne, weisfaules Holz ist ein mit einem Plizmyzel durchwachsenes Laubholzstück. Das Zeug kann man zwischen den Fingern zerreiben und riecht nach Waldpilz.... Das muss unbedingt noh dazu !

  • Na das ist doch mal ein echt hilfreicher Link für Neulinge! Danke Chefkoch! Werde morgen gleich nochmal hinters Haus gehen! Da liegen drei vor drei Jahren gefällte Birken. Wär doch gelacht wenn da nichts bei ist! Als ich heute mittag das Laub und den Humus geholt habe waren da natürlich auch ein paar kleine Krabbler bei. Habe nun vielerorts gelesen, daß das egal ist. Andere wiederrum empfehlen die Krabbler zu entfernen!? Was ist nun richtig oder eher zu empfehlen?

  • Hi,


    ist kar^^...


    Zwecks dem Tiere absammeln: entweder frosten, das Überleben nur Wurmeier und Holzwürmer, und die machen nix., und dann gezielt Springschwänze einsetzen, die man kaufen kann, oder gezielt im Wald mit Laub absammelt,
    oder das ganze Substrat gemisch komplett trocknen, das Überlebt auch kein gefährliches Tier.


    (das mit den tieren absammeln ist sehr viel Aufwand, vor allem dann wenn du oft Substrat wechselst, oder gewisse Mengen mischst.)


    Gruß Joschka

  • ehrlich gesagt, glaube ich nicht, daß du in gefällten stämmen unbedingt weißfaules findest. weißfaul ist auch nicht einfach "tot"


    weißfaules holz habe ich schon in noch lebenden bäumen (die dann aber schon hohl waren), alten baumstümpfen wie auch gefallenen stämmen gefunden. wie beni sagt: wenn du es nicht mit den fingern zerzupfen kannst, ist es keins. wenns enfach schmierig-verrottet ist, auch nicht. bei der weißfäule bleiben im prinzip nur die holzfasern aus zellulose übrig, der "kitt" dazwischen (das lignin) wird vom pilz zersetzt

  • Ja, ist ja gut! Das mit dem weißfaulen Holz wurde ja auch in dem Link von Chefkoch Bestens erklärt! Hättste auch mal lesen sollen! Ich hab! Ich weiß ja jetzt bescheid und werde auch artig alle Tipps befolgen! Die Äste sind übrigens zum Klettrn drin und werden auch angeknabbert!

  • @ Ann-Katrin: wie alt sind denn deine Gigas?
    + gibt es denn schon Bilder?^^


    Ob die Substrat-Mischung gut ist, können Bilder besser als Worte sagen...wie ich selbst auch schon erfahren hab^^

  • Hallo , Ann-Katrin ! Mein Name ist Bernd , ich bin noch nicht lange im Forum . Habe aber nach dem vielen Lesen festgestellt , das die Fotogalerie sehr hilfreich sein kann . Ich finde von den Bildern kann man sehr viel Lernen . Gruß Bernd