Chicobolus spinigerus Tagebuch und Wissenswertes über diese Art

  • Hi,


    oh klasse^^,


    hoffentlich kommt dann bei jedem ein paar rum, dass wir die Art in Zucht halten können....


    Was mir auch noch aufgefallen ist: ich hatte genau vor einem Jahr die letzten [lexicon]NZ[/lexicon], scheint so als würden sich die [lexicon]WF[/lexicon] noch an einen Jährlichen rythmus zu halten...
    Von meinen letzten [lexicon]NZ[/lexicon] haben ganze 2 stk. überlebt, die wohnen gerade beim Michael und sind anscheinend schon an die 4cm...


    habe auch noch ein paar Bilder, von vorher:



    (Da erkennt man sogar schon einen leichten Hauch der Zeichnung.)


    Und damit die Mama, vom eierlegen, nicht zu sehr Proteinmangel hat, gibts lecka tote Steppengrille:


    Achja: die Nachzuchten von mir dürften eine Form aus den Lilabeinigen, und den weißbeinigen sein, bin mal gespannt welches Gen rezessiv ist, oder dass vielleicht sogar so und so rauskommen.


    Gruß Joschka

    "I´m the lizard king, i can do everything" - Jim Morrison

  • Hi,


    Ich weiß nicht genau worans liegt, aber die Franzosen haben bei der Nachzucht dieser art snscheinend keine Probleme zu haben... auf http://lemondedesiules.forumactif.com/ , dem Französischen Tausendüsser forum werden anscheinen regelmäßig Nachzuchten angeboten. Ich hab mich mal mit einem Züchter unterhalten und er hat mir gesagt, dass ihm ein Pärchen mehr als 120 Jungtiere bescheert hat.
    Substrat und allgemeine Haltungsbedingungen sollen die selben sein wie unsere....


    Würde gerne wissen was uns die Franzosen da vorraus haben ^^

  • Hi,


    keine Ahnung,


    wird wie bei so vielen Tieren sein, bei manchen klappts besser, und bei machen halt nicht...


    Mich wunderts z.B auch wie die Mone immer ihre [lexicon]MPP[/lexicon] [lexicon]NZ[/lexicon] hinbekommen hat...
    Oder der Sol, mit seinen AcfB.
    und ich z.B auf anhieb, in Rindenmulch Firemillies (Aphistogoniulus sp.)- da wars wahrscheinlich vor allem Dusel...


    Ein großer teil, wird auch die Übung und erfahrung ausmachen.


    Gruß Joschka

    "I´m the lizard king, i can do everything" - Jim Morrison

    Edited 2 times, last by Joschka ().

  • Tja Beni,


    noch extremer ist es in der Aquaristik zum Teil, bei einem vermehren sich simple Arten nur schlecht oder nicht und beim anderen fluppt es am laufenden Band bei ähnlichen Bedingungen, also auch annähernd gleichen Wasserwerten. Das ist manchmal zum Haare raufen, ich versuch mich derzeit an der Garnelenvermehrung und reiß mir fast ein Bein aus an Aufwand, ohne Erfolg...


    Vielleicht ist bestimmten Teilen Frankreichs die Boden- und Laubzusammensetzung des Subtrates einfach besser für die Chicos geeignet und kommt ihren Bedürfnissen eher entgegen oder so etwas.


    Gruß Jenny

  • Hm Joschka,


    wie gesagt bin ich da etwas pesimistischer, leider haben sich die Elterntiere so nach und nach in den Füßerhimmel davongemacht und mein letztes Tier sehe ich seit einer Woche auch nicht mehr ;( Von daher wird nichts mehr nachkommen an Eiern und Elternkotpellets kommen auch keine mehr nach, ich hab schon überlegt andere zuzufüttern.


    Gruß Jenny

  • Guten Abend,


    Quote

    noch extremer ist es in der Aquaristik zum Teil, bei einem vermehren sich simple Arten nur schlecht oder nicht und beim anderen fluppt es am laufenden Band bei ähnlichen Bedingungen, also auch annähernd gleichen Wasserwerten. Das ist manchmal zum Haare raufen, ich versuch mich derzeit an der Garnelenvermehrung und reiß mir fast ein Bein aus an Aufwand, ohne Erfolg...

    Dann haben wir etwas gemeinsam, im Nachbar Ort vermehren sich Garnelen, CPO´s und teils auch Hummer sehr stark, 4km weiter wohne ich, bei uns im Dorf gab es meines Wissens nur 1 mal CPO Nachwuchs, ansonsten nichts derartiges. Das liegt nicht nur an den Wasserwerten, sondern auch an den Bakterien die sich im Wasser tummeln, und diverse Mineralien die vorhanden/nichtvorhanden sind. Bei mir klappt z.B. die Guppy, Platy und Mollyzucht sehr gut, daran stockt es 4km weiter...



    Quote


    Vielleicht ist bestimmten Teilen Frankreichs die Boden- und Laubzusammensetzung des Subtrates einfach besser für die Chicos geeignet und kommt ihren Bedürfnissen eher entgegen oder so etwas.

    Eine andere erklärung würde es so ja nicht geben oder? Vieleicht ist bei uns im Boden einfach ein Mikroorganismus, oder sonst irgentetwas das sie nicht vertragen...


    LG

  • Hi Jenny,


    Von der Seite hab ich das ganze noch nie betrachtet. An der Sache der Bodenbeschaffenheit könnte wirklich was dran sein ....


    Die Sache mit den Wasserwerten in der Aquaristik kann ich nur bestätigen. Ich war nie so jemand der die Wasserwerte penibel kontrolliert, ich glaub ich gab noch nie pH-Wert, Nitrit oder Nitrat gehalt gemessen, aber auch bei mir ist es so, dass sich manche Arten, wie Verschiedene Salmler, Platys und Saugwelse bei mir gar nicht vermehren und andere Arten wie Chiliden und Garnelen sich wie sau bei mir vermehren..... Bei uns ist das teilweise von Nachbar zu Nachbar verschieden, je nachdem von wo wir das Wasser beziehen ( Quelle, Leitung oder Grundwasser)

  • Hallo nochmal,


    kurz OT:
    kurz noch was zur Aquaristik @ Beni: An falschen Wasserwerten stirbt ein Fisch nicht, da spielen Besatz(dichte), Einrichtung und Beckengröße eher eine Rolle. Problematisch wirds bei den Wasserwerten nur wenn der PH wert zu stark abdriftet, oder man zu viele Schwermetalle oder sonstige Gifte im Wasser hat.


    Das mit den Bodenbeschaffenheiten sollte man eigentlich mal untersuchen, wie genau der Boden beschaffen ist. Ich meine zu wissen, das richtung Osten (Tschechien,Slowenien und Ukraine) der Boden sehr Sandig wird, bei Tschechien bin ich mir sicher, könnte auswirkungen auf Organismen haben. Vieleicht liegt es aber auch an den verschiedenen Bodenorganismen, die jeweils auf eine Region "spezialisiert" sind, und diese in Frankreich eventuell deren aus der Heimat deiner Chicos sehr ähneln.


    LG
    AT

  • Hi,


    noch zwecks Thema Bodenbeschaffenheit:
    An Strahlung könnts teilweise auch liegen.


    Tschernobyl könnte da auch noch ne Rolle Spielen... meines Wissens hat Frankreich davon nicht wirklich was abbekommen...


    Bsp: Fisch von 07 aus Brandenburg: Bild


    Gruß Joschka

    "I´m the lizard king, i can do everything" - Jim Morrison

  • Hm...


    @Aqua: Stimmt schon, die Wasserwerte mögen bei den meisten Beckenbewohnern nicht zwingend über Leben und Tod entscheiden, für eine erfolgreiche oder aber ergebnislose Zucht spielen sie aber sehr wohl eine massive Rolle. Ebenso kann ich mir übertragenderweise vorstellen, dass halbwüchsige oder adulte Tausendfüßer der bei uns als heiklere Arten bekannt gewordener Füßer mit einer bestimmten Bodenzusammensetzung sehr wohl zufrieden sein können, darin aber dann eventuell wiederrum irgendwas fehlt, dass ein Hochkommen der Larven begünstigt oder dafür gar zwingend notwendig ist.


    Wenn man nun der Sprache mächtig wäre und jemanden anschreiben würde der [lexicon]NZ[/lexicon] zum Beispiel der Chicos regelmäßig hochzieht und ihn um ein Paket seines Substrates bitten würde, also des Waldanteils darin, könnte man mit viel Zeit- und eventuell Geldaufwand mal eine Vergleichsstudie anleiern. 5.5 Chico pro Becken, eines mit unserem Boden und eines mit dem aus Fr... Wär doch mal was für die Forscher unter uns ;) Jedenfalls schon spannend!


    Ich könnte mir zum Beispiel auch gerade die Haare raufen, weil so wenige meiner Juntiere der unbekannten Kameruner überhaupt über 1,5 cm kommen, obwohl die Mutter hunderte Kleine produziert. Und ich nicht weiß wie ich die Quote verbessern kann, ich tue was ich kann. Sie liegen immer einfach so tot herum, wenn man es denn mal mitbekommt ;( Irgendwas fehlt ihnen im Boden also offensichtlich, nur was???


    Gruß Jenny

  • Ohmann, vielleicht spekuliert ihr auch demnaechst ueber Mondphasen, kollodialem Silber und Armageddon.

    Was ist denn daran bitteschön für dich so irritierend und störend, wenn man sich zwischendurch mal ein paar Gedanken macht, ob die Bodenbeschaffenheit verschiedener Regionen das Hochkommen der Nachzuchten postiv oder negativ beieinflusst und was genau daran vielleicht. So abwegig ist das doch in einem Tausiforum wohl nicht, wo da die Parallelen zu Edelsteintherapie und Co. liegen sollen, kann ich beim besten Willen nicht sehen. Warum ist denn etwas gleich müssig, nur weil man vielleicht spontan keine konkrete Antwort finden kann.


    Gruß Jenny

  • Jenny ,


    weil diese letzten Spekulationen einfach zu sehr aus der Luft gegriffen sind, ich habe mir das lange genug angeschaut und bei der Tschernobyl-Nummer drehts doch jedem, der nur eine Mindermenge graue Substanz oberhalb C0 hat den Magen um.
    Falls jemand nachmessen will und ein Geiger-Mueller Zaehlrohr braucht bittegerne ich hab eins hier zu liegen.
    Alles andere Rumspekulieren ohne Vergleichsanalysen anzustellen IST muessig und bringt rein gar nichts wie ich mit meinen Beispielen verdeutlichen wollte.


    Shura und die ganze Bande

  • Hey Shura,


    willst du mich jetzt für Dumm verkaufen?- also das lass ich mir jetzt nicht mehr länger Bieten- ich habe schon oft genug Blöde Sprüche von dir ertragen müssen: z.B das letzte Füßer-Bild in meiner Galerie, was kümmert dich das?


    Wenn du werte willst- ruf bei Uns im Forstamt an., die können dir Werte liefern. Also ich finde das mit der Strahlung nicht abwegig, man hat auch jahrelang keine Pilze aus Polen essen können.

    "I´m the lizard king, i can do everything" - Jim Morrison

  • Darum gehts doch gar nicht, es ist einfach reine Spekulation was da rausgehauen wird.
    Und ich habe dich nur auf eine falsche Schreibweise hingewiesen, ist doch auch bloed wenn sich dies im Netz verbreitet.


    Werte kann ich selber ermitteln, da brauch ich keine Sekundaerinformation eines Forstamtes, in welchem auch nur ein Beamter sitzt und vielleicht nen faulen Tag hat.


    Wenn ihr wirklich vernuenftig vorgehen wollt, schreibt die Leute an welche [lexicon]NZ[/lexicon] grossgebracht haben und bittet sie um Bodenproben, legt mehrere Systeme an bei euch mit unterschiedlichen Substraten, kuemmert euch um ein Labor das diese Sachen auswerten kann und legt penibelste Tabellen an, in dem ihr alle Parameter erfasst.
    Achja, Moneten braucht ihr uebrigens auch, die machen das naemlich nicht fuer lau.


    Und da lassen wir mal die Pfiffer aus Polen oder sonstwoher janz aussen vor, da koennte ich dir wirklich tolle Studien welche wissenschaftlich abgesichert sind liefern, was die unterschiedlichen Belastungen sogar zwischen den verschiedenen Spezies angeht.
    Insofern IST das muessig ueber Tschernobyl nachzudenken.


    Shura und die ganze Bande

  • Wenn ihr wirklich vernuenftig vorgehen wollt, schreibt die Leute an welche [lexicon]NZ[/lexicon] grossgebracht haben und bittet sie um Bodenproben, legt mehrere Systeme an bei euch mit unterschiedlichen Substraten, kuemmert euch um ein Labor das diese Sachen auswerten kann und legt penibelste Tabellen an, in dem ihr alle Parameter erfasst. Achja, Moneten braucht ihr uebrigens auch, die machen das naemlich nicht fuer lau.

    Ich kann jetzt aber wirklich nicht sehen wo der frapierende Unterschied zwischen deinem Vorschlag und meiner letzten Aussage liegt, außer in der Formulierung: ?( Wenn man nun der Sprache mächtig wäre und jemanden anschreiben würde der [lexicon]NZ[/lexicon] zum Beispiel der Chicos regelmäßig hochzieht und ihn um ein Paket seines Substrates bitten würde, also des Waldanteils darin, könnte man mit viel Zeit- und eventuell Geldaufwand mal eine Vergleichsstudie anleiern. 5.5 Chico pro Becken, eines mit unserem Boden und eines mit dem aus Fr... Wär doch mal was für die Forscher unter uns ;) Jedenfalls schon spannend!"

    Gruß Jenny

  • Hallo, ich glaube, einige haben nicht so recht den Überblick, wie "Forschung" überhaupt definiert ist. Das Bundesverfassungsgericht hat das für uns, damit meine ich diejenigen, die berufsmäßig forschen, wie folgt definiert:
    "Forschung ist eine geistige Tätigkeit, die zum Ziel hat, in methodischer, systematischer und nachprüfbarer Weise neue Erkenntnisse zu gewinnen. "
    Eine Studiendesign für die von Euch aufgeworfene Fragestellung, müßte mindestens mal 30 oder 40 Parameter erfassen. Und das sind dann Parameter und noch lange keine Diagnosen, die vielleicht einen formalen oder kausalen Zusammenhang mit dem Eingangsproblem erkennen lassen. Heute werden solche komplexen Fragestellungen in grossen Arbeitsgemeinschaften angegangen, kein Mensch kann so was allein überblicken !!!!
    Gruß, K.

    "Bildung ist das Bewußtsein der Zusammenhänge." KAESTNER, aber der Alfred und nicht der Erich, 1963

  • Na Klaus,


    falls ich eine der "einige(n)" sein sollte:

    Hallo, ich glaube, einige haben nicht so recht den Überblick, wie "Forschung" überhaupt definiert ist.

    Man beachte das Smiley hinter dem Satz mit dem "Forscher" und die Bedeutung desselben: "Smileys sollen in Emails und anderen Onlinetexten dafür sorgen, dass Adressaten humorvoller Bemerkungen, wenn sie den Witz schon nicht verstehen, wenigstens erkennen, dass eine Äußerung witzig gemeint ist. ;-)"


    Ich weiß sehr wohl das zwei Versuchbecken noch keine aussagekräftige Studie ergeben, ganz von hinter dem Mond bin ich dann doch nicht. Es soll gerüchteweise sogar das ein oder andere Mal vorgekommen sein, dass ich einen Hörsaal von innen gesehen habe ;)


    Gruß Jenny

  • Ja Jenny, was soll ich jetzt darauf antworten, mir kam es schon so vor, dass Ihr glaubt, durch so eine Art Versuch da was aufdröseln zu können. Habe ich mich halt geirrt, die Freiheit nehme ich mir jetzt einfach mal. ^^^^^^
    In diesem Sinne, K.

    "Bildung ist das Bewußtsein der Zusammenhänge." KAESTNER, aber der Alfred und nicht der Erich, 1963

    Edited once, last by klaus: Teilresektion des Beitrages wegen OT ().

  • Hallo Ihr Lieben,


    wenn es denn nu schon soweit ist, würde ich mich auch gern am Spekulieren beteiligen...:)


    Kann es nicht vielleicht auch sein, daß ein Nachzuchterfolg (unter anderem) auch vom verfütterten Laub abhängig ist? In "Diplopoden Ostdeutschlands" haben ich unter dem Thema Ernährung eine Studie gefunden, die die Beliebtheit der einzelnen Laubarten untersucht. Laub von säurearme Baumarten mit weichen Blättern wie Linde, Esche wird demnach deutlich schneller zersetzt als festes, säurehaltiges Laub wie Buche und Eiche. Das bedeutet, daß eben das erstere auch schneller von Mikroorganismen besiedelt wird. Vielleicht könnten also die Art des Laubes und besonders die darauf siedelnden Mikroorganismen einen Einfluß auf die "Gesundheit" der Füßer bzw. des Nachwuchses haben, weil dies besser verwertet werden kann?



    Liebe Grüße
    sonnenschein