S. hamatus mit einheimischen Arten

  • Haltung verschiedener einheimischen Diplopoden in Kombination mit einer nicht einheimischen Diplopoden Art



    Art (lat. Name) 1) nicht einheimische Art Spirostreptus Hamatus
    - Länge ausgewachsen ca.11cm meine Exemplare ca 5cm große Jungtiere
    - Segmentanzal 52 Meine Zählung ?
    - Geschlecht(er) unbekannt


    2) Einheimische Art Ommatoiulus sabulosus ausgewachsen ca, 4,5 cm
    Segmentanzahl 52 Meine Zählung ?
    - Geschlecht(er) unbekannt


    3) Tachypodoiulus niger
    Größe meiner beiden Exemplare ca.25mm


    4) Einheimische Art Glomeris marginata
    Die von mir gehaltenen Exemplare sind ca. 10-18 mm lang


    5) Einheimische Art Glomeris undulata
    Die Größe auch ca .15 mm
    Dazu kommen jede menge geschlüpfte Jungtiere in größen von 1-4 mm


    5) Einheimische Art Polysdesmus denticulatis
    Größe ca. 16-20mm
    Dazu geschlüpfte Jungtiere in mittlerweile allen Größenlagen von 2-3-4-5-6 mm


    Dazu kommen noch einige einheimische Arten die ich aufgrund meines mangelhaften Wissens was die Identifizierung von Diplopoden angeht nicht bestimmen kann!Da zu möchte ich kurz bemeken das auf einens der Fotos die ich beifüge ein kleines Exemplar zu sehen ist was eine leicht grünliche Färbung hat.Es handel sich nicht um eine falsche Darstellung der Farben! Dieser kleine Bursche ist wirklich leicht günlich!Wenn Jemanden mal was dazu einfällt kann er es mich wissen lassen! Das Foto habe ich ganz am Anfang meiner Haltung von einheimischen Diplopoden gemacht und daher dem kleinen überhaupt keine Aufmerksamkeit geschenkt.Trotzdem wundert mich diese Färbung ein bischen. Aber was solls. Ist eventuell eine Mutation oder krankhaft was weis ich!


    - Terrarium ist in meinem Fall ein älteres umfunktioniertes Aquarium in der Größe 80*40*40 cm


    - Substrat Es handelt um reine Walderde aus einem unsere Mischwälder Eichen Buchen usw. Sie ist durchsetzt mit sich zersetzenden Eichen Buchen und anderen Blättern in allen möglichen Erhaltungszuständen. Dazu habe ich noch einige ältere Wurzeln im Terrarium die jetzt schon eine Lebenswelt für sich gebildet haben. Die Erde wurde mühselig und von Hand nach größeren räuberischen Insekten wie Raubkäfern Ameisen und anderem was meinen Kleinen gefährlich werden kann durchsucht und gesäubert


    - Beleuchtung 2 Leuchtstofflampen die aber im allgemeinen nicht im Einsatz sind.
    Es herrscht in meinem Zimmer ein diffuses Tageslicht mit viel Schattenbereichen
    So das ich auch mit der Temperatur im Terrarium selten mal Probleme hatte .Im Mittel habe ich Temperaturen um 19-22 Grad.



    Luftfeuchtigkeit. Alle 2-3 Tage spritze ich das Terrarium mit einem Drucksprüher ordentlich ein, so das sich die Erde immer in einem leicht angefeuchtetem Zustand befindet. Ich habe mal versucht die Sprühvorgänge im Terrarium etwas nach hinten raus zu schieben ,weil ich anfangs dachte das es zu feucht im Terrarium ist .Musste dann aber feststellen das die Aktivitäten meiner Einheimischen Bewohner schlagartig nachließen Ich fand sie dann überwiegend nur noch unter Wurzeln und Moos wo die Erde noch etwas feucht war. s Das nach ca. 3 Tagen regelmäßige besprühen des Terrariums scheint bei meinen Kleinen gut anzukommen .Kurz danach setzt lebhaftes rumkrabbeln ein.


    - Futter. Ich verfüttere Schlangengurken Äpfel Bananen Zuchinis und andere Obstsorten. Wobei sich aber herausgestellt hat das Schlangengurken das mit abstand beliebteste Futter ist und das bei allem meiner Gäste im Terrarium ohne Ausnahme. Anderes Futter wird auch genommen aber meist nur angeknabbert so das immer Reichlich Abfälle überbleiben die danach von mir entsorgt werden .Bei den Schlangengurken ist das nicht der Fall .Da stürzen die sich drauf als wenn das ein Rauschmittel ist!!


    - Milben Was Milben anbelangt habe ich noch nicht feststellen können.


    - Nachwuchs Identifizierten Nachwuchs habe ich von Glomeris undulata und Polysdesmus denticulatis
    Dazu muss ich aber sagen das ich noch reichlich anderen Nachwuchs von mir leider nicht bestimmbaren Füßlernachwuchs habe.




    - Verhalten Das verhalten meiner einheimischen Arten ausgesprochen lebhaft. Sämtliche Arten sind auch Tagsüber zu beobachten --Paarung Fressverhaltend Spaziergänge und der Gleichen setzen aber ein abgedunkeltes Tageslicht voraus. - Allgemeines und Informatives über diese Art
    Vor allem Ommatiolus Sabulous scheint ein mehr oder weniger vom Tageslicht unabhängiges Eigenleben zu führen. Er ist auch die reinste Fressmaschine unter meinen Diplopoden. Der lässt sich nach Eingewöhnung im Terrarium durch nichts und niemanden stören. Jedenfalls nicht bei mir






    Das verhalten von Spirostreptus Hamatus ist eine Sache für sich
    Ich habe Sie Anfang des Jahres von Marie als winzige Exemplare in einer Größe von wenigen Millimetern bekommen. Kaum das ich sie eingesetzt habe waren sie eingebuddelt und verschwunden. Ich habe sie dann mehre Monate nicht mehr gesehen bis ich 2 von ihnen unter einer Gurkenscheibe gefunden hatte. Sie wollten sich sofort blitzartig einbuddeln. Was ich zu ihrem verhalten als noch Jungtiere sagen kann ist das sie sehr empfindlich auf Tageslicht und Erschütterungen reagieren .Bis heute hat sich das auch leider nicht geändert! Als Jungtiere so führen meine Hamatus wirklich ein absolutes Leben im verborgenen .Hoffentlich ändert sich das im erwachsenen Alter! Es wäre schön


    Das Verhalten Spirostreptus Hamatus als einzige nicht einheimische Art mit allen anderen heimischen Arten scheint im Zusammenleben aber absolut reibungslos zu verlaufen. Unter Gurkenscheiben beim gemeinschaftlichem fressen gibt es wohl keine Verwandtschaftsprobleme


    Obwohl es von Polysdesmus denticulatis in meinem Terrarium nur so wimmelt macht es aber den Eindruck das sich in ihrem Zusammenleben mit anderen Diplopoden keine Schwierigkeiten ergeben. Kurz bevor sie sich rumlaufen berühren dreht jeder etwas die Richtung .Das war’s dann schon.



    Anfangs machte mich das auftreten von Laufkäfern und anderen räuberischen Insekten ziemlich nervös .Es ist mir aber gelungen alles als von gefährlich eingestufte aus dem Terrarium zu endfernen.